Erbschaftsfrage!?

Es geht um die folgende Konstellation.

 Ich werde irgendwann ein Grundstück (unbebaut) an der Ostsee von meinen Großeltern erben, meine Mutter (also deren Tochter) ein Grundstück inkl Haus in Hamburg.

 Da wir aktuell bauen wollen, hatten wir gehofft, dass meine Großeltern mir das unbebaute Grundstück bereits zu Lebzeiten schenken. Den genauen Wert kennen wir nicht, aber rechnen wir mal mit circa 500.000 Euro. Damit überschreite ich ja meinen Freibetrag in Höhe von 200.000 Euro. Eine Schenkung in Teilen wird auch nicht funktionieren, da wir nicht damit rechnen das meine Großeltern noch 10 oder mehr Jahre leben.

 Nun ist also die Frage wie wir am sinnvollsten und „günstigsten“ diese Schenkung durchführen. Schenken sie es mir direkt muss ich auf 300.000 Schenkungssteuer zahlen, soweit ich weiß 33.000 Euro (11%).

 Fragen:

1. Sind die Werte (Schenkungssteuer, 10 Jahres-Frist etc.) überhaupt korrekt?

2. Gibt es die Möglichkeit über „besondere Anlässe“ mehr geschenkt zu bekommen als den Freibetrag (z.B. Geburtstag, Scheidung oder auf Grund des Hausbaus?)

 

Die zweite Idee war die Schenkung über meine Mutter zu machen. Also erst Großeltern an meine Mutter und im Anschluss meine Mutter an mich. Dabei würden als Kind je 400.000 Euro als Freibetrag gelten und damit 2x 11.000 € als Schenkungssteuer (sofern die Berechnung mit 11% korrekt ist). Grundsätzlich würde meine Mutter diese Reihenschenkung auch mitmachen.

 Aber ist das überhaupt sinnvoll und möglich, auch im Anbetracht des für sie bevorstehenden Erbes. Das Grundstück inkl Haus geht ja nach dem Tod meiner Großeltern an meine Mutter, hier rechne ich mit deutlich über 500.000 Euro Wert allein für das Grundstück. Wenn wir also davon ausgehen, dass meine Großeltern keine 10 Jahre mehr Leben, wäre ihr Freibetrag von 400.000 Euro ja bereits für meine Schenkung drauf gegangen, sodass das Erbe ohne Freibetrag komplett versteuert werden (Erbschaftssteuer auch 11% soweit ich gelesen habe) müsste. Also nochmal 44.000 Euro… somit wäre mein Fazit, dass sich diese Überlegung nicht lohnt…

 Fragen:

3. Wieviel Zeit müsste zwischen dem Erhalt der Schenkung und dem Weiterverschenken liegen?

4. Ist es korrekt das die Schenkung innerhalb von 10 Jahren auf das Erbe angerechnet wird?

5. Ist 11% als Schenkungs- und Erbschaftssteuer korrekt (Steuerklasse 1)?

6. Habe ich recht mit meinem Fazit das diese Reihenschenkung in dieser Konstellation nicht gut wäre da wir am Ende unterm Strich mehr Steuern zahlen würden?

Sofern mit meine Großeltern das Grundstück (auf welchem Wege auch immer) geschenkt haben, müsste ich es ja auf mich umschreiben = Kosten für Grundbuch, Grundsteuer etc. Wäre es da nicht sinnvoller, dass Grundstück auf den Namen meiner Großeltern zu belassen und ich verkaufe es direkt an eine andere Person und ich erhalte am Ende nur das Geld? Oder gibt es auch da Nachteile für mich da es ja ggf. mehr Wert ist als jetzt vielleicht vermutet?

Erbe, Erbschaftssteuer
Erbrecht: Haus zu Lebzeiten der betagten Eltern überschreiben lassen oder vererbt bekommen? Haus soll nach Ableben verkauft werden. ?

Guten Tag zusammen,

folgendes:

Ich lebe mit meinem Mann zusammen bei seinen Eltern in deren selbstgebautes Reihen-Endhaus aus dem Jahr 2000 (WG).

Sie sind schon Rentner und möchten das Haus an uns übergeben.

Allerdings: Das Haus ist noch nicht abbezahlt, erst in 7 Jahren und es ist stark renovierungsbedürftig (Neue Heizung nötig, absackendes Grundstück usw.)

Seit mein Schwiegervater vor 10 Jahren arbeitslos wurde, musste mein Mann finanziell einspringen. Mein Mann sagte, er hätte sich damals geweigert, Bürge zu sein, falls diese Info wichtig ist.

Nun ist die Frage, was wir jetzt unternehmen sollten, damit wir das Haus nach deren Ableben ohne Kosten (Steuern, Restkredit des Hauses usw.) übernehmen zu können um es zu verkaufen, um mit dem Erlös etwas anderes zu finden. (Wir können natürlich nicht sagen, ob sie in 7 Jahren noch da sind bzgl. des Kredits..)

Welche Möglichkeiten (und Verpflichtungen) haben wir? Jetzt überschreiben lassen; erben; oder nichts machen und abwarten? Erbvertrag/Testament? Erbe ausschlagen? Geschenkt bekommen? Erbschaftssteuer? Nießbrauch? Was kostet welche Entscheidung? Was müssen wir jeweils dann tun?

Ich hoffe, man kann meine Fragen nachvollziehen und leicht beantworten. Auf jeden Fall vielen Dank schon mal im Voraus.

Erbe, erbrecht, Erbschaftssteuer, Hausverkauf, Immobilien, notar, schenkung, Testament
Mein Bruder möchte eine Bestandsimmobilie an mich überschreiben bzw. mich zu 50% ins Grundbuch eintragen lassen. Welcher Steuervorteil / Freibetrag?

Hallo an das Expertenteam :)

Mein Bruder hat vor kurzen eine vermietete Immobilie über 1.6 Mio erworben. derzeit ist er im Grundbuch als alleiniger Eigentümer eingetragen.

A. Der Tatsächliche Eigenkapital von meinem Bruder beträgt 800.000€

B. Privater Darlehen von MIR an meinem Bruder beträgt 400.000€ (nicht im Grundbuch eingetragen)

C. Privater Darlehen von meinen Eltern an meinem Bruder beträgt 400.000€ (nicht im Grundbuch eingetragen)

ZIEL: Wir möchten gerne die Immobilie zu 50% im Grundbuch auf mich überschreiben / übertragen.

  • Bruder 50%
  • Ich 50%

FRAGEN:

Meine Eltern wären bereit von Ihren Freibetrag von 400.000€ das bereits als Privater Darlehen an meinen Bruder überging auf mich zu übertragen (vererben in Lebzeit) somit wären sozusagen keine Steuern fällig!?

Meine bereits erbrachten 400.000€ (Privater Darlehen an meinem Bruder) würden wir mit Eintragung ins Grundbuch zu je 50% an meinem Bruder und mich auflösen wäre dies ohne weitere Kosten möglich?

Somit hätte mein Bruder und Ich einen EK von jeweils 800.000€ erbracht und wir müssten keine Schenkungssteuer, Erbschaftssteuer etc. zahlen!?

Die Privaten Darlehns meiner Eltern und mir wären mit der Ergänzung im Grundbuch aufgelöst!

Herzliche Grüße Samuel Goldstein

PS: Über Fachliche Auskünfte von Anwälten die uns bei der Abwicklung begleiten würden wären wir sehr dankbar.

Erbschaftssteuer, Grundbuch, Schenkungssteuer, Steuern, Übertragung
Erbschaftsteuer, Dauergrabpflege?

Hallo.

Der Erblasser hat im Testament folgenden "Wunsch" geäußert:

"es soll ein großzügig bemessener Betrag treuhänderisch angelegt werden, der die bestmögliche Grabpflege für 20 Jahre garantiert."

Dieser "Wunsch" wurde umgesetzt. Es wurde eine Einmalzahlung an eine Treuhandstelle für Dauergrabpflege geleistet.

1.

M.E. sollten Grabpflegekosten, die im voraus in einem Betrag bezahlt wurden, in voller Höhe abziehbar sein.

Sind diese Kosten nun in Zeile 101, Mantelbogen: "Kosten für die übliche Grabpflege (Jahreswert der durchschnittlich anfallenden Kosten)" einzutragen?

In der Anlage heißt es zu Zeile 101: "Die Kosten der üblichen Grabpflege sind nach § 10 Abs. 5 Nr. 3 ErbStG in Verbindung mit § 13 Abs. 2 BewG mit dem 9,3-fachen ihres Jahreswerts abzugsfähig. Dies gilt unabhängig von der tatsächlichen Dauer der Grabpflege. Einzutragen ist der Jahreswert der Grabpflegekosten. Das Finanzamt ermittelt den Kapitalwert."

Das wäre m.E. nicht zielführend?

Wie erreicht man, dass der komplette Betrag anerkannt wird? Wo trägt man die Kosten in dem Formular am Besten ein?

2.

Müssen die Kosten ebenso in der "Anlage Erwerber" aufgeführt werden?

Angenommen, es besteht eine Erbengemeinschaft aus 4 Personen. Jedem wurde 25% vererbt.

Die Kosten wurden vom Nachlasskonto des Erblassers beglichen.

Muß jetzt jeder Erwerber noch in der "Anlage Erwerber" die o.g. Kosten mit 1/4 des Wertes angeben?

Vielen Dank. Magda

Erbschaftssteuer, Finanzamt, Nachlass, Steuern
Wie oft kann man sich von verschiedenen Personen beschenken lassen ohne Steuern zu zahlen?

Nehmen wir an, ich erhalte 2016 von drei verschiedenen, nicht mit mir verwandten Personen, jeweils 20.000€ geschenkt. Werden diese 20.000€ jeweils einzeln bewertet, bleiben damit also steuerfrei? Oder würde das Finanzamt sie zusammen rechnen und irgendeine Steuer darauf erheben? Würden diese Schenkungen als Einkommen gelten, wenn der Beschenkte ansonsten über keine Einkünfte verfügt? (Hartz IV spielt hier keine Rolle)

Hintergrund: Ich arbeite nicht mehr. Jedoch tue ich viel Gutes für Menschen, je nachdem wie mir gerade danach ist. Stellt Euch dafür das Modell "Wandermönch" vor. Wenn jetzt umgekehrt mir jemand Gutes tun möchte, und außer Obdach, Essen oder Kleidung größere Geldsummen geben wollte - zB damit ich damit noch mehr Gutes tun, es an Bedürftige weitergeben kann usw - wie wäre das steuerfrei oder mit niedrigen Steuern möglich? Mit dem Geld soll ja Gutes getan, sprich es nicht dem Staat zur Verwendung für allerlei ungute Dinge überlassen werden (Kriege finanzieren zB). Eine kleinere Idee wäre zum Beispiel, kleinere Summen an Obdachlose zu verteilen. Eine größere Idee wäre die Schaffung spiritueller Räume, in die Menschen sich bei Bedarf zurück ziehen können.

Also sprich: Wie kann mit möglichst wenig staatlicher Kontrolle und möglichst keiner Steuerpflicht Gutes über mich geschehen?

Bin für alle Ideen dankbar. 😊

Erbschaftssteuer, GmbH, Schenkungssteuer
Wie übertragen wir Eheleute nach erfolgter Nachlassplanung unsere Immobilien richtig?

Wir Eheleute leben in Zugewinngemeinschaft und haben nur gemeinsamen Besitz. Eine 2009 gekaufte und seitdem an den jüngeren Sohn vermietete Eigentumswohnung. Der Mietpreis beträgt 75% der ortsüblichen Miete. In einer EAÜ- Rechnung wird die Wohnung im gemeinsamen jährlichen EKSt. Bescheid angegeben und abgeschrieben. Es sind noch Darlehensschulden und Werbungskosten in unserem EkSt. Bescheid absetzbar. Wir möchten die Eigentumswohnung auf unseren jüngeren Sohn schon jetzt oder in zwei Jahren dann schuldenfrei übertragen oder später vererben. Was ist die bessere Lösung. Ich möchte, dass der Erbe, unser Sohn keine Erbschaftssteuer bezahlt, da er die von uns angeschaffte und an ihn vermietete Wohnung schon fast 10 Jahre(2019) bewohnt und dadurch mitfinanziert hat. Auch unser Einfamilienhaus, das bis zum Ableben des letzten Ehepartners bewohnt und unterhalten wird, soll danach auch in seinen Besitz übergehen. Im 1. Stock vermieten wir eine gut ausgebuchte Ferienwohnung, deren Einnahmen in einer EAÜ – Rechnung auch im gemeinsamen jährlichen EKSt. Bescheid angegeben und abgeschrieben wird. Die Ferienwohnung macht Gewinn, die Eigentumswohnung von Jahr zu Jahr immer weniger Verlust, da Darlehensschuldzinsen und Renovierungskosten bei steigender Miete wegfallen. Welche Möglichkeiten der Übertragung der Eigentumswohnung(Markt- und Zeitwert: 300 000 €) und Einfamilienhaus(Schätzwert durch Immobilienmakler vor 2 Jahren: 200 000 €) sind für uns die günstigsten unter Ausschöpfung der Erbschaftssteuergesetze und Minimierung der Notarkosten? Der Freibetrag von 400 000 € eines Kindes kann bei Vererbung oder Schenkung doppelt(von je einem Ehepartner) genutzt werden. Wie ist das möglich? • Gesetzliche Erbfolge verteilt Nachlass vielleicht nicht wunschgemäß, obwohl sich alle Familienmitglieder einig sind. ½ Teil: Ehepartner Familienwohnhaus wird von überlebenden Ehepartner bewohnt. ¼ Teil: jüngerer Sohn erhält die von ihm bewohnte Eigentumswohnung ¼ Teil: älterer Sohn erhielt erschlossenen Bauplatz und Darlehenstilgung seines selbst gebauten Hauses und bekommt noch Geldzuwendung aus Nachlass. Ist eine Dokumentierung der Zuwendungen zu Lebzeiten sinnvoll zwecks späterer Pflichtteilsforderungen? • Der Erbfall kann ein oder mehrmals auftreten - z.B. Einzeltestamente; d.h. Teilung der Immobilien Eigentumswohnung und Einfamilienhaus sind nicht möglich; deshalb schließen wir diesen Fall aus. • Berliner Testament mit Erst Erb Ausschlussregel der Kinder und Widerverheiratungsklausel. Berliner Testament lässt keine 2 Erbfälle mit je 400 000€ Freibetrag für 1 Kind zu; Oder sind es dann im 2. Erbfall – Versterben des 2. Ehepartners - vielleicht 800 000 € Freibetrag? Deshalb denken wir an eine Schenkung der Eigentumswohnung oder einen Erbvertrag, was jedoch mit hohen Kosten verbunden ist. Welches sind die gesetzlich möglichen, sinnvollen und kostengünstigsten bzgl. Erbschaftsteuer und Notarkosten? Welches sind die Vor- und Nachteile der einzelner Varianten?

Erbschaft, Erbschaftssteuer

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