Besteuerung von Auslandsrenten und Abfindung?

Mir werden seit fast 2 Jahren diese Fragen gestellt, aber nirgendwo im Internet finde ich verständliche Antworten. 1.a) Ein Deutscher arbeitet ein paar Jahre in England, zahlt dort in die Rentenversicherung ein, geht wieder zurück nach Deutschland und bekommt im Alter eine kleine Rente aus England (unversteuert), die in Deutschland ebenfalls nicht versteuert wird, sondern dem Progressionsvorbehalt unterliegt. 1.b) Er arbeitet anschließed in Deutschland viele Jahre für Kanada und zahlt ganz normal in die deutsche Rentenversicherung ein. Als er in Rente geht, bekommt er natürlich die deutsche Rente, aber zusätzlich auch eine in Kanada nicht versteuerte Einmalzahlung seines Rentenanspruches der kanadischen „Volksrente“ OAS, die aus Steuergeldern finanziert wird und somit beitragsfrei ist. Diese Rentenzahlung soll nun in Deutschland versteuert werden. Frage: Weshalb einmal Progressionsvorbehalt und einmal Versteuerung? Es besteht für beide Länder ein Doppelbesteuerungsabkommen. 2.) Die kanadische Regierung zahlt ihren Angestellten, wenn sie das Beschäftigungsverhältnis beenden, eine Abfindung , auch wenn man in Rente geht. In Deutschland gibt es sowas nicht, trotzdem heißt die Zahlung explizit „Abfindung“. Sie richtet sich nach deutschen Gepflogenheiten, d.h. ½ Monatsgehalt pro gearbeitetem Jahr, bis zu einem Maximum von 12 Monatsgehältern nach 24 Jahren. Diese Zahlung sieht das Finanzamt als "Arbeitslohn für mehrere Jahre" an und will sie entsprechend versteuern. Frage: Wird ein Arbeitslohn höher als eine Abfindung versteuert, oder weshalb kann das Finanzamt eine Zahlung des ehemaligen Arbeitgebers schlicht und ergreifend umdeklarieren und (höher?) versteuern? Versteht jemand diese Steuerangelegenheiten? Über qualifizierte Antworten würde ich mich freuen?

Rente, Abfindung, DBA, doppelbesteuerungsabkommen, einkommensteuer, Lohnsteuer, Steuern, Steuerrecht
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Rürup Auszahlung ab 80: Kann ich meinen Versicherungsvertreter auf Schadensersatz verklagen?

Ich habe meine Rürup-Rente, welche ich 2005 bei einem guten Freund abgeschlossen habe, mal genau gecheckt. Es ist eine Skandia Fondsrente. Beitragszahldauer 39 Jahre (bis 65), Aufschubdauer 54 Jahre (80). Im Vertrag steht Beginn der Rentenzahlung 1.5.2059, da bin ich 80 Jahre alt. Das hat mich stutzig gemacht. Habe per whats App nachgefragt und bekam als Antwort, das sei der späteste Termin, früher gehe immer, massgeblich sei der gesetzliche Renteneintritt. Mein Gefühl sagte mir, ihm das nicht einfach so zu glauben und so hab ich mir genau die Versicherungsbedingungen meines Vertrages durchgelesen. In §21 steht, dass der Rentenzahlungsbeginn max. 5 Jahre verkürzt werden kann, dann aber mit Abzügen (da bin ich dann 75 Jahre). Ist das sittenwidrig? Wer braucht eine Rente ab 80? Wer weiss, ob ich so alt werde?! Kann ich ihn auf Schadensersatz verklagen, weil er eine Falschaussage gemacht hat? Des weiteren steht im Versicherungsschein "Fondsgebundene Rentenversicherung mit Kapitalwahlrecht". Weiter unten steht: "Anstelle der Rentenzahlung können Sie zum Fälligkeitstermin der ersten Rente eine Kapitalabfindung wählen. Für die Ausübung des Kapitalwahlrechts beachten Sie bitte die Versicherungsbedingungen §18 Abs. 5." Dort steht: "Ein Kapitalwahlrecht sowie ein über die Rentenzahlung hinausgehender Auszahlungsanspruch besteht nicht." Das widerspricht sich doch, oder?! Soll ich damit mal zu einem Fachanwalt gehen? Was haltet ihr davon?

Ich habe jetzt als ersten Schritt die sofortige Beitragsfreistellung beantragt.

Rente, Entschädigung, Rürup, Schadensersatz, Versicherung
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Ich lebe im Ausland (Übersee) und erhalte eine kleine Rente aus Deutschland. Nun blockiert die Sparkasse meine Rente. Darf sie das?

Bisher konnte ich mit Maestro abheben. Vor einem Jahr aenderte die Berliner Sparkasse das System auf "Pay-Karte".

Mit der kann ich hier im Ausland meine Rente am Automat nicht abheben. Daher bekam ich als Ersatz eine Visakarte. Nicht auf Wunsch, als Angebot wohlbemerkt. Und man gab mir einen kleinen Kreditrahmen. Diesen Rahmen hatte ich nach einem Jahr um 200 Euro ueberzogen. Ich wurde angeschrieben und mir wurde ein Termin zur Begleichung gesetzt. Ich glich das Konto vor dem Termin aus!

Dennoch sperrte die Berliner Sparkasse meine Visakarte, angeblich sei nun das Ranking schlecht. Ich erhalte aber Sozialleistung, meine Altersrente, die wird durch diese "Ranking-Sperre" blockiert, ich aber habe das Grundrecht sofort auf meine Rente zugreifen zu koennen, zumal ich Miete zahlen muss, Krankenversicherung, ich habe 3 Herzinfarkte und benoetige dauerhafte medizinische Versorgung, die nicht gewaehrt ist, wenn ich die Kasse nicht bezahle.Und ich muss essen. Ich fuehle mich hundeelend und in Panik. Das stoert die Sparkasse nicht, obwohl ich alles schilderte. Man werde die Karte zum Abheben meiner Rente erst wieder oeffnen, wenn das Ranking besser sei. Und wann es besser sei, das wisse man nicht. Ungeheuerlich und Kaltschneuzig.

Darf sie das? Darf ein Rankingsystem das Sozialsystem der BRD, mein Grundrecht auf Rente, aushebeln? Gibt es dazu Gesetze, auf die ich mich berufen kann? Und wie geh ich vor, ich haenge hier in Suedamerika. Wohlbemerkt, ich habe keine Kreditkartenschulden! Es geht nur um das "Ranking" und die Blockade meiner Rente. Ich habe auch niemanden mehr in Deutschland, der an meiner Stelle zur Bank geht. Gibt es irgendwo kostenlose Anwaltshilfe?

Danke im voraus fuer Rat und Hilfe, saludos!

Rente, Bank, Kreditkarte, Sparkasse
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