Ich lebe im Ausland (Übersee) und erhalte eine kleine Rente aus Deutschland. Nun blockiert die Sparkasse meine Rente. Darf sie das?

Bisher konnte ich mit Maestro abheben. Vor einem Jahr aenderte die Berliner Sparkasse das System auf "Pay-Karte".

Mit der kann ich hier im Ausland meine Rente am Automat nicht abheben. Daher bekam ich als Ersatz eine Visakarte. Nicht auf Wunsch, als Angebot wohlbemerkt. Und man gab mir einen kleinen Kreditrahmen. Diesen Rahmen hatte ich nach einem Jahr um 200 Euro ueberzogen. Ich wurde angeschrieben und mir wurde ein Termin zur Begleichung gesetzt. Ich glich das Konto vor dem Termin aus!

Dennoch sperrte die Berliner Sparkasse meine Visakarte, angeblich sei nun das Ranking schlecht. Ich erhalte aber Sozialleistung, meine Altersrente, die wird durch diese "Ranking-Sperre" blockiert, ich aber habe das Grundrecht sofort auf meine Rente zugreifen zu koennen, zumal ich Miete zahlen muss, Krankenversicherung, ich habe 3 Herzinfarkte und benoetige dauerhafte medizinische Versorgung, die nicht gewaehrt ist, wenn ich die Kasse nicht bezahle.Und ich muss essen. Ich fuehle mich hundeelend und in Panik. Das stoert die Sparkasse nicht, obwohl ich alles schilderte. Man werde die Karte zum Abheben meiner Rente erst wieder oeffnen, wenn das Ranking besser sei. Und wann es besser sei, das wisse man nicht. Ungeheuerlich und Kaltschneuzig.

Darf sie das? Darf ein Rankingsystem das Sozialsystem der BRD, mein Grundrecht auf Rente, aushebeln? Gibt es dazu Gesetze, auf die ich mich berufen kann? Und wie geh ich vor, ich haenge hier in Suedamerika. Wohlbemerkt, ich habe keine Kreditkartenschulden! Es geht nur um das "Ranking" und die Blockade meiner Rente. Ich habe auch niemanden mehr in Deutschland, der an meiner Stelle zur Bank geht. Gibt es irgendwo kostenlose Anwaltshilfe?

Danke im voraus fuer Rat und Hilfe, saludos!

Rente, Bank, Kreditkarte, Sparkasse
5 Antworten
Wie viel wird mir von der Waisenrenten-Nachzahlung wegen dem Bafög-Bezug abgezogen?

Hallo zusammen,

hoffe hier lässt sich jemand finden der mir helfen kann.

Mir steht seit dem 01.01.2015 Vollwaisenrente zu.

Habe von 2012 - 31.12.2015 noch Halbwaisenrente bezogen da die Bearbeitung des Vollwaisenrentenantrages bis jetzt andauerte.

Nun gestern den Bescheid über die Vollwaisenrente erhalten wo drin steht die Nachzahlung der Vollwaisenrente (ca. 1800€) für die letzten 12 Monate wird vorläufig nicht ausgezahlt da Ansprüche anderer Stellen noch geprüft werden.

Nun kommt da nur das BaFög infrage.

Dieses erhielt ich für das Kalenderjahr 2015 durchgehend.

Bis 09/15 wurde beim BaFög meine bisherige Halbwaisenrente mit ca. 140€ angerechnet.

Ab 09/15 bis jetzt zum Ende des BWZ im Jahr 2016 wurde die Halbwaisenrente einfach schon mit 200€ angesetzt obwohl diese noch bei 140€ liegt, aufgrund des Wissens das eine Vollwaisenrente beantragt wurde ?

Was wird die Bezirksregierung bzgl. BaFögs noch fordern von dieser Rentennachzahlung ?

Habe es so verstanden das die jeden Euro voll anrechnen der über 125 € geht bei der Rente ?

Aber habe ja das komplette ja auch Halbwaisenrente erhalten nur ist die Vollwaisenrente nun doppelt so hoch.

Heißt beim hochrechnen bleibt mir kaum etwas von dieser Nachzahlung abgesehen von dem was ich schon aufgrund der Halbwaisenrente abgezogen bekam oder ?

Oder wird es irgendwie mit zukünftigen Zahlungen verrechnet aufgrund des Zuflussprinzips ? Und mir die Nachzahlung wenn dann erst 2016 zufließt ?

Würde mich über Hilfe sehr freuen, braucht ihr mehr Infos, fragt einfach :)

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Ich habe eine volle Erwerbsminderungsrente, aber es geht mir nun besser, welche Folge hätte ein Rentenverzicht?

Sachverhalt: seit Juli diesen Jahres erhalte ich von der Deutschen Rentenversicherung eine Rente wegen voller Erwerbsminderung befristet bis 31.08.16. Da sich mein Gesundheitszustand wider Erwarten bereits im September gebessert hat, arbeite ich seit Oktober wieder. Was zunächst mit 6 Wochenstunden im entgeltlichen ehrenamtlichen Bereich begonnen hat, hat sich inzwischen über diverse Formen der Beschäftigung bei zwei Arbeitgebern ausgedehnt. (entgeltliche + unentgeltliche Ehrenamtstätigkeit, geringfügig entlohnte Beschäftigung und kurzfristige Beschäftigung). Welches zusammengerechnet seit einigen Wochen einem Vollzeitjob entspräche. Nur eben kein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis bisher. Für ein solches habe ich aber seit Anfang dieser Woche eine mündliche Zusage zum 01.01.16. Möchte diesen Arbeitgeber aber auf keinen Fall über meine Rentnereigenschaft informieren. Da ich jedoch als Rentner wegen voller Erwerbsminderung einen anderen Beitragsgruppenschlüssel haben werde als ein "normaler" Arbeitnehmer, würde dies dem AG aber spätestens bei der ersten Lohnabrechnung auffallen. Aus diesem Grund habe ich bei der DRV um den Entzug der Rente gebeten. Was sich jetzt aber nicht so einfach rausstellt und erst mit einem möglichen ärztlichen Gegengutachten geklärt werden muss. Was nicht vor Beginn des neuen Kalenderjahres sein wird. Der Sachbearbeiter hat aber im Telefonat noch kurz die Möglichkeit des Rentenverzichts erwähnt.

  1. Welche Folgen hätte ein Rentenverzicht? Und könnte ich damit für Januar den gewünschten Beitragsgruppenschlüssel mit voller Beitragspflicht in allen vier Sozialversicherungszweigen erreichen?
  1. Gibt es Möglichkeiten den Bescheid über den beantragten Rentenentzug zum 31.12.15 noch in diesem Monat zu erhalten? Z.B. durch Nachweise der in den letzten Wochen geleisteten Stunden?

    Mit freundlichem Gruß

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