Wird Altersrente bei Tod zurückgebucht - Witwenrente wurde beantragt!

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4 Antworten

Das ist so nicht richtig, passiert aber mit der Rente nach dem Sterbemonat, weil die Meldung des Einwohnermeldeamts schneller beim Rentenservice eintrudelt als der Antrag auf Auszahlung des Sterbevierteljahrs. Normalerweise wird der zurückgebuchte Betrag innerhalb von ein paar Tagen wieder auf das Konto überwiesen.

Weitere Informationen gibt es beim Renten Service der Deutschen Post. Kostenpflichtige Telefonnummer: 01803 12 45 78.

Renten werden bis zum Ende des Kalendermonats geleistet, in dem der Berechtigte gestorben ist. Für die Zahlung einer Witwenrente ist ein Antrag erforderlich. Für die Zeit vom Ende des Sterbemonats und weitere zwei Monate steht die Witwenrente in der bisherigen Höhe der Versichertenrente zu (sog. Sterbevierteljahr).

Die Altersrente für den Verstorbenen für den Todesmonat wird belassen. Sollte ein weiterer Monat gezahlt werden, wird dies zurückgefordert bzw. mit der Hinterbliebenenrente verrechnet. Es ist richtig: die ersten 3 Monate gibt es noch das sog. Sterbevierteiljahr, ohne Einkommensanrecnung, danach beträgt die Witwenrente 60 %, es gibt eine Einkommensgrenze von ca. 740 Euro (aufs Netto gerechnet).

Ist es richtig, dass die gezahlte Altersrente erstmal zurückgebucht wird

Nein- ist nicht richtig. Die Rente für den Sterbemonat gehört "dem Toten" bzw. hier der Witwe.

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