Ist das Ertragswertverfahren bei der Berechnung des Anfangsvermögens nachteilig bei Aufhebung der Gütertrennung?

Hallo zusammen,

Ich würde mich sehr auf Eure Tipps zum Thema freuen.

Zuerst die Situationsbeschreibung: wir haben vor ca 3 Jahre geheiratet und davor eine Gütertrennung vereinbart. In diesen 3 Jahren hat er auch die Immobilien gekauft.

Da sich die Verhältnisse nun geändert haben, wollen wir die Gütertrennung aufheben. Da jeder Partner anscheinend wieder sein Anfangsvermögen ermitteln muss und mein Ehemann für sein Vermögen/Immobilien das Ertragswertverfahren nutzen will (da er argumentiert dass er mit eigenen Bemühungen günstiger als normal gekauft hätte), wollte ich nachfragen wie sieht ihr das ist das nicht nachteiliger für mich im Vergleich zum Sachwert (da er grundsätzlich niedriger ist)? Auf was soll ich insgesamt achten? Wie wird das Vermögen ermittelt wenn z.B. noch Schulden auf seinen Namen sind.

Kleines Beispiel:

Wert Immobilie 1: 10 000 << Ertragswert

Wert Immobilie 2: 15 000 << Ertragswert

Schulden: 13 000

Aktien: 3 000

Dann wäre das Anfangsvermögen 28 000 - 13 000 = 15 000 Eur.

Deshalb würde mich interessieren wie stark Sach- und Ertragswert voneinander abweichen dürfen und wie eure Meinung nach die beste/ realistischste Bewertung erfolgen soll?

Würde mich sehr auf Eure Antworten/ Ideen/ Ratschläge freuen.

Lg

Einkommen, Immobilien, Ehevertrag, Gütertrennung
Hypothek aufnehmen mit z.Z. geringem Einkommen möglich?

Guten Tag,

meine Frage betrifft folgendem Sachverhalt:

Ein Ehepaar (beide Anfang 60) möchte aus familiären Gründen (Nähe zu den Kindern) eine Wohnung in einer etwas weiter entfernten Stadt erwerben. Incl. aller Nebenkosten müsste man dafür ca. 220000€ aufwenden.

Das liquides Kapital des Ehepaares beträgt z.Z. ca. 150000€. Für die restlichen 70000€ erwägt man, eine Hypothek auf die selbstgenutzte, lastenfreie ETW (Schätzwert ca. 100000€) am bisherigen Wohnort aufzunehmen. Verbindlichkeiten haben sie keine und das Schufa Score ist knapp unter 100%.

Das mögliche Problem: die Frau bezieht eine Rente i.H.v. von ca. 1100€ monatlich. Aufgrund von Corona und gesundheitlichen Problemen hatte der Mann in den beiden letzten Jahren nur ein Einkommen durch Kapitaleinkünfte von jeweils ca. 8000€. Einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente hat er gestellt. Ist aber auch zuversichtlich nach Corona-Ende wieder Einnahmen aus freiberuflicher Tätigkeit erzielen zu können. Eine Monatsrate von z.B. 400€ bei 20 Jahren Laufzeit wäre aus Sicht der beiden überhaupt kein Problem. Ggf. könnte dafür auch die Eigentumswohnung am jetzigen Wohnort vermietet werden (geschätzte Mieteinkünfte ca. 400€ netto monatlich). Die Alternative zu einer Hypothek wäre ein Verkauf der jetzigen ETW, was aber alles unter Zeitdruck erfolgen müsste.

Frage: ist es unter den o. g. Voraussetzungen möglich, eine Hypothek zu erhalten?

Oder bestehen die (Hypotheken)Banken grundsätzlich auf einem monatlichen Mindesteinkommen?

Für Antworten danke im Voraus

Eigentumswohnung, Einkommen, hypothek, Immobilien, Kredit, Rentner
Student und mehrere Jobs (Minijob etc.)?

Also Ich möchte meine Situation so klar wie möglich stellen, damit nichts falsch verstanden wird.

Ich bin mittlerweile 25 Jahre alt und studiere derzeit noch.

Ich habe BAföG für ca. 5 Jahre erhalten (eher unfreiwillig, aber unwichtig). Zur Zeit steht es noch aus, ob es diesmal wieder bewilligt wird oder nicht. Meine Tendenz ist stark negativ, deswegen schließe ich BAföG aus, da ich seit Antragstellung (August 2021) keine Antwort erhalten habe und seit dem nichts mehr ausgezahlt wird.

Weiteres Einkommen habe ich NICHT. Ich habe mich die letzten Jahre mit BAföG und Kindergeld (was beides jetzt gestrichen ist) auf Beinen gehalten. Ich hatte jedes Jahr jeweils einen neuen Minijob (auf 450€-Basis) und damit nie Probleme gehabt. Ich hatte natürlich keine Sozialabgaben oder Steuern zu zahlen, wenn ich wollte dann nur die Rentenversicherung.

Wohngeld schließ ich nicht aus, aber wahrscheinlich auch erst in 1-2 Monaten möglich, da ich zuerst den Ablehnungsbescheid von BAföG brauche. Und wie hoch der Betrag sein könnte, kann ich leider nicht errechnen aufgrund folgender Situation...:

Ich arbeite seit April 2021 auf Honorrarbasis an einer Schule und habe bislang (Sommerferien ausgenommen) jeden Monat maximal 416€ verdient.

Meine Ausgaben sind wie folgt:

Miete komplett: 710€

Strom: 38€

Internet&Festnetz: 35€

Haftplichtversicherung: 3,60€

Weiteres insgesamt: 30€

= ca. 816€

Ich bin vor 5 Jahren in eine Großstadt gezogen und wohne zur Zeit (durch Glück oder auch eher nicht) in einer Ein-Zimmer-Wohnung. Keine WG und auch kein Studentenwohnheim. Stinknormale Wohnung.

Mein Einkommen (wenn man es so nennen kann):

Vermietete Garage: 60€

Jetziger Job auf Honorrarbasis: 416€

= 476€

Wie man leider sehen kann haut das alles nicht so hin.

Ich habe meinen Arbeitgeber angesprochen und gesagt, dass ich mehr Arbeiten möchte (3 statt 2 Tage pro Woche, insgesamt 9 Stunden die Woche). Er meinte, kein Problem, man könnte dann einen Minijob-Vertrag machen, weil man ja als Student eine bestimmte 'Grenze' hat.

Und genau hier liegt mein Problem.

Nehmen wir an ich habe KEIN Anspruch auf BAföG UND Wohngeld.

Dann bleibt mir doch nichts anderes übrig, als mindestens zwei Jobs anzunehmen oder? Aber was passiert dann, wenn ich diese Grenze überschreite und ist das überhaupt erlaubt? Ich habe schon mehrfach gegoogled, aber komme immer noch durcheinander.

Sagen wir so:

Jetziger Job: max. 600€ (Minijob?)

Zweiter potenzieller Job: max. 450€ (Minijob)

Garage: 60€

= 1100€

Und wenn ich meine Ausgaben da abziehe dann wären das ja um die 300€.

Meine Frage ist, es gibt, wie gesagt, Sozialabgaben und Steuern. Wie wird das dann gehandhabt? Wie viel muss ich da abgeben, oder muss ich überhaupt was abgeben? Was ist wenn mein zweiter Job nur am Wochenende ist? Zählt das dazu oder wie genau ist das dann? Da ich ja zwei Jobs annehme, müsste ich theoretisch was abgeben, oder nicht? Kann mir das jemand für Dummies einfacher erklären?

Danke.

Student, BAföG, Einkommen, Krankenversicherung, Minijob, Sozialabgaben, Sozialversicherung, Steuern, Wohngeld
Höchsteinkommen Wohngeld nur 100 Euro mehr als mindesteinkommen?

Hallo,
ich bin etwas verwirrt was die Einkommensgrenzen bei Wohngeld angeht.
Letztens war ich beim Wohngeldamt und sagte dass ich demnächst 4000 Euro kriegen werde und ob ich deshalb nun Wohngeldanspruch haben würde (von allen anderem ausser dem Einkommen her habe ich Anspruch, das ist schon gewiss).

Zu meiner Verwunderung guckte sie mich ganz schief an und sagte "Also beim besten Willen, von 4000 Euro können Sie doch nicht leben! Das sind ja gerade mal 333 Euro pro monat, das ist viel zu wenig! Es müssten mindesten 787 Euro pro Monat (der sozialhilfesatz oder so nannte sie das) sein und selbst das ist das absolute Minimum!"

Ergo müsste das Minimum also bei 787 Euro liegen.

nun hat sich bei mir einiges getan und es stellte sich heraus dass die zu erhaltende Summe signifikant höher sein wird.

darum habe ich etwas gegoogelt und bin da dann auf nen beitrag zum Höchsteinkommen gestoßen.

Dieses dürfte bei mir (mietstufe 2) insofern ich keine abzüge geltend machen kann, 892 Euro betragen.

Da denk ich mir nur so:
Bin ich jetzt der, der spinnt oder was nicht versteht?

oder sagen die ernsthaft dass man nur wohngeld kriegt wenn man genau in einem 100 Euro großen bereich liegt, zwischen 787 und 892 Euro Einkommen pro Monat?

Irgendwie kan ich nicht glauben,d ass dem so ist;
ich kann aber auch nicht meinen Denkfehler da erkennen.

Weiß von euch Jemand Rat?

Einkommen, Wohngeld
Miete an die Erbengemeinschaft bei Eigenbedarf und muss ich diese ggf. als Einkommen versteuern?

Hallo, ich hab einige Fragen und hoffe, das mir jemand einige oder vielleicht alle Beantworten kann.

Vor einigen Jahren haben mein Bruder und Ich recht jung eine Eigentumswohnung geerbt (Erbengemeinschaft zu je 50%), die wir dann vermietet haben. Es sei gesagt das auf der Wohnung noch eine Hypothek stand und steht, die wir mit entsprechender Mieteinnahmen gedeckt haben.

Da mein Bruder noch deutlich jünger war und mit der ganzen Situation überfordert hab ich alles Organisatorische übernommen, und entsprechend steh ich auch alleine als Vermieter in den Unterlagen. Die Mieteinnahmen sind auf das Gemeinschaftskonto der Bank geflossen, von dem Ich dann direkt die Hypothek, die Nebenkosten und sonstige Kosten bezahlt habe. Jedes Jahr hab ich dann (alleine, bei meiner Steuererklärung) die kompletten Einnahmen angegeben und entsprechend versteuert.

Womit sich schon die erste Frage ergibt, ob das so alles sinnig war, da ich auch alleine als Vermieter eingetragen war, oder wie es korrekt wäre ?

Nun steht ich mittlerweile aber vor einer anderen Frage und zwar steht die Wohnung jetzt leer und Ich möchte sie selbst, zusammen mit meiner Partnerin beziehen. Mein Bruder und Ich verstehen uns soweit super und er möchte von sich aus keine Nutzungsentschädigung o.ä.. (Und wir werden das auch schriftlich festhalten, so das im Nachhinein nix kommen kann)

Ich würde dann entsprechend alleine die anfallenden Kosten für die Wohnung zahlen, d.h. Hypothek, Nebenkosten, ggf. Reparaturen etc. , nun wäre aber die Frage (gerade im Hinblick wegen den Steuern):

1. Muss ich ein Mietvertrag mit der „Erbengemeinschaft“ machen und entsprechend Miete (oder Teilmiete) zahlen, und wenn ja würde diese dann auf das Gemeinschaftskonto gezahlt werden und normal als Einnahmen versteuert. Wodurch ich dann ja noch mal extra Kosten hätte obwohl es keine Einnahmen gibt. Oder reicht es zu sagen ich als Miteigentümer nutze die Wohnung selbst, und damit entfällt der Punkt der Mieteinnahmen.

2. Muss meine Partnerin eine Miete zahlen, oder reicht es auch hier das ich Miteigentümer bin ?

Vielen Dank schon mal und falls es sonst Hinweise gibt was zu bedenken ist, bin ich sehr Dankbar.

Einkommen, Erbengemeinschaft, Miete, Steuern, Vermietung.
Minijob statt Hartz4 - Funktioniert das?

Hallo zusammen,

ich bin aktuell arbeitslos gemeldet, genau gesagt seit dem 1.11.2015 und bekomme ca. 840€ Arbeitslosengeld 1. Das erste Jahr ohne Job ist bald vorbei, danach droht Harzt4. Der Regelsatz würde nicht einmal meinen Anteil an der Miete sichern (Lebensgemeinschaft) und einen Mietzuschuss würde ich nicht bekommen, da die Wohnung nicht in den Rahmenbedingungen des Jobcenters liegt.

Da das alles in allem zu wenig ist, habe ich überlegt, einen Nebenjob (auch außerhalb meiner Branche) anzunehmen. Aber auch damit würde ich nicht genug verdienen, um wenigstens meine Lebenshaltungskosten zu decken. Müsste also zum Regelsatz von 364€ schon um die 500€ dazu verdienen, um Miete, Nebenkosten, Handy, etc. zahlen zu können.

Aus einem Merkblatt vom Arbeitsamt weiß ich nun, dass eine regelmäßige Tätigkeit von mehr als 15 Wochenstunden bedeuten würde, nicht mehr arbeitslos zu sein, und dementsprechend gäbe kein Arbeitslosengeld mehr. Also dessen bin ich mir schon bewusst.

Wenn ich bis zum Ende der Frist keinen Job in meiner Branche finde und in ALGII komme, würde ich gern einen Teilzeit- oder Minijob (dann bspw. auf 450€-Basis) anfangen und zusätzlich einen zweiten, um über die Runden zu kommen.

Ist das überhaupt möglich? Wie und wo würde ich mich denn damit als was melden müssen? Also wäre der erste Minjob dann meine Haupteinnahmequelle? 2 Jobs zu haben scheint ja nicht ungewöhnlich zu sein, aber wie verhält sich das ganze für mich im Detail?

Ich steig da noch nicht ganz durch und hoffe, ihr könnt mir helfen.

Liebe Grüße!

Einkommen, Hartz IV, Minijob
Zusatzeinkommen mit Bitcoin und Internetinvestment: benötige ich ein Gewerbe?

Hallo alle zusammen, bevor ich meine eigentliche Frage stelle kurz was zu meiner Person. Ich bin als normaler Arbeitnehmer vollzeit eingestellt, verdiene dort über 20T € Netto. An der Tankstelle halte ich einen Minijob auf 450€/Monat Basis inne.

Nun möchte ich solange ich jung bin Geld scheffeln 

Um weiter Geld zu verdienen (nebenbei) habe ich mich für zwei Hoch-Risiko-Modelle entschieden.

Das erste Modell ist der Handel mit Bitcoin. Innerhalb der letzten 4 Wochen ist der Bitcoin um 200€ gestiegen und wieder um 100€ gefallen. Ich finde die Entwicklung sehr interessant und denke darüber hinaus bleibt diese Art von Währung uns noch einige Zeit bestehen. Mein Ziel ist also der gezielte Kauf und Verkauf von Bitcoins, also kein Mining.

Das zweite Modell ist sozusagen das Investment in einer Firma. Das soll heißen, ich investiere in einer Firma Geld. Mit diesem Geld kaufe ich über der Firma (Sitz in der EU) Produkte ein. Nun werden diese von der Firma aufbereitet und über der Firma verkauft. Der EK Preis wird mir zugeschrieben + eine Rendite vom Gewinn.

Nun zu meiner Frage(n). Da es natürlich legal ablaufen soll, möchte ich auch meinen Gewinn versteuern lassen. Wenn alles gut läuft (höchst Risiko Investition) erwarte ich einen Gewinn von vlt 1000€ / Jahr – kann natürlich auch im Verlust enden. Nun tue ich mir in Sachen Steuern schwer. Wie bringe ich das ein? Ist ein Gewerbe notwendig da ich dieses dauerhaft machen möchte? Ich habe bereits nun folgendes gelesen:

„Du machst nach Ablauf des Jahres eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung, also ziehst von den Einnahmen deine Ausgaben ab und bringst den Gewinn über die Anlage „G“ in deine Einkommensteuererklärung. Eine Gewerbeanmeldung wird keiner von dir verlangen, weil du ja deine Dienstleistungen nicht öffentlich anbietest.“

Kann ich mich mit meinem Vorhaben nach dieser Aussage richten? Ist die Überschussrechnung ausreichend? Muss kein Gewerbe angemeldet sein? Muss ich als Selbstständiger fungieren?

Ich bitte euch um eure fachmännische Hilfe – vielen Dank!

PS: Ich möchte keine Diskussion lostreten ob diese 2 Modelle rentabel sind oder nicht. Oder ob das Geschäft seriös ist, da die Bitcoins oft für illegale Dinge gehandelt werden. Der reine Kauf und Verkauf von den Bitcoins ist denke ich mal absolut nicht illegal.

Danke

Einkommen, Gewerbe, Internet, nebenjob, Steuern, Bitcoin

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