Muss ich den Schulunfall zahlen oder lohnt Widerspruch?
Im Vorhinein: Ich bin 1998 geboren, ausbildungssuchend und beziehe aus diesem Grund Hartz IV. Derzeit zahle ich davon bereits 120€ im Monat an diverse Stellen. 

Am 01.2010 (da war ich 10 Jahre alt) hatte ich eine Auseinandersetzung mit einem anderen Kind. Dieses Kind beleidigte mich oft und an diesem Tag betitelte es mich im Abschiedskreis beim Sport vor allen als Hurensohn und nutzte weitere Schimpfungen. In der Pause stande ich an einem zentralen Ort wo das Kind mir über den Weg lief und mich wieder beleidigte. Daraufhin bewarf ich es mit einem Schneeball. - Folgende Schilderung kann ich nicht erinnern, dies entnehme ich nur aus dem Ergebnis der Ermittlung der Unfallversicherung. Daraufhin soll ich dem Kind mit dem Fuß in den Oberbauchbereich getreten haben und sie zweimal in den Oberbauchbereich geschlagen haben. Die Unfallversicherung gibt mir zu 100% Schuld.

Durch diese Handlung soll das Kind sich verletzt haben. Es war in ambulanter Behandlung und noch zwei Tage in stationärer Behandlung. Es ist nirgendwo aufgeführt weswegen eine stationäre Behandlung nötig war oder welche Art von Verletzung entstanden sein sollen. Da ich zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt war, kann ich mir nicht vorstellen das ich dort bereits über so viel Kraft verfügte. Zudem habe ich sie im Krankenhaus besucht um mich zu entschuldigen, dort ging es ihr so gut wie sonst auch.

Die Ursprungsforderung war aufgerundet 1.600€ plus Zinsen 5,00% über BZS. Auf Schmerzensgeld wurde verzichtet.

Das sind also 7€ Zinsen im Monat und 84€ Zinsen im Jahr. Meine Mutter hat bis 2017 immer 10€ pro Monat gezahlt. Sie hat also in den ganzen Jahren 520€ gezahlt, davon waren 406,80€ nur Zinsen.

Die neue Forderung (Mahnbescheid) von diesem Jahr beläuft sich abgerundet auf 1.700€. Die Summe setzt sich zusammen aus der normalen Schadensersatz Forderung, aus weiteren 209,65€ Verzugszinsen und den Verfahrenskosten des Mahnverfahrens.

Soweit die Infos. Meine Fragen hierzu wären jetzt:

Sind 5% Zinsen im Rahmen oder lohnt da ein Widerspruch für niedrige Zinsen?

Sind die bereits angefallenen Zinsen der letzten Jahre ok?

Lohnt eventuell ein Widerspruch zu der gesamten Hauptforderung?

Habe ich eine Chance den Vorfall neu aufzurollen um eventuell nur eine Teilschuld zugesprochen zu bekommen?

Habe ich ein Recht zu erfahren ob 2 Tage stationäre Behandlung (970€) nötig waren?

Habe ich ein Recht zu erfahren ob der zweimalige Transport mit dem Krankenwagen nötig war? (Ich gehe von zweimal aus, da unter Transport-/Fahrtkosten zwei Positionen aufgeführt sind. Einmal 370€ und einmal 232€) Sie wurde aber aufjedenfall nicht in ein anderes Krankenhaus verlegt. Falls ich ein Recht habe, wo kann ich diese Informationen einholen?

Ich habe bereits Recherche betrieben und in Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten Anlaufstellen kontaktiert, Antworten auf meine Fragen konnte ich leider nicht erhalten.

Deswegen danke schonmal falls jemand etwas nützliches zu meinem Problem beizutragen hat.

Allgemeiner Widerspruch macht Sinn 0%
Widerspruch macht keinem Sinn 0%
Widerspruch gegen Zinsen macht Sinn 0%
Widerspruch gegen die Hauptforderung macht Sinn 0%
Etwas anderes (bitte erläutern) 0%
Gericht, Gesetz, Hartz IV, Mahnbescheid, Recht, Schule, Unfallversicherung, widerspruch, Zinsen
Wie genau funktionieren Thesaurierende ETF Sparpläne?

Das ist eine reine Verständnis frage.

Ich weiß das man jeden Monat mit einem ETF Sparplan Anteile kauft. Bei einem Thesaurierenden werden dabei die Dividenden sofort wieder eingezahlt und somit erhöht sich der Beitrag und man bekommt eine Art Zinseszins Effekt..

Aber EINE SACHE verstehe ich einfach nicht. Habe unzählige Beiträge und Videos angeschaut aber das geht einfach nicht in mein Kopf rein.

Ich habe vor 14 Monaten über ne Online Bank ein thesaurierenden ETF Sparplan eröffnet. Nur mit 30€ im Monat einfach zum ausprobieren da ich mich nicht auskenne. Dachte es ist besser als diese zu verbrauchen und diese summe tut auch nicht weh.

Jetzt kommt der teil denn ich nicht verstehe.

nach 14 Monaten habe ich einen Beitrag von 420€ (14Monate *30Euro) plus die Kursentwicklung. Diese liegt bei 10% und ein paar zerquetsche ( ich nehme 10% zum besser rechnen) Das sind 42€- Also alles zusammen hab ich dann 420€+42€ = 462€ Diese 10% verändert sich auch immer, mal wird's bisschen mehr mal weniger. Versteh ich auch noch.

ABER warum habe ich immer noch 420 €???????? müsste der Beitrag nicht höher sein durch die Dividenden die wieder reininvestiert werden?? Zuerst dachte ich das passiert evtl. nach einem Jahr aber jetzt ist mehr Zeit vergangen. Wo sind die reininvestierten Dividenden?? wo Ist da der Zinseszins Effekt wenn der Beitrag immer gleich bleibt??

Vielleicht ist es alles einfacher als ich denke aber ich verstehe es einfach nicht.

Bitte hilft einem Laien wie mir :))))

Aktien, ETF, Fonds, Steuern, Zinsen, ETF-Sparplan
SKANDAL: Postbank zahlt Geld nicht aus UND verweigert Kontakt. Was jetzt?

Hallo,

die Postbank hielt ich immer für eine der größten und seriösesten deutschen Banken. Nun wurde ich eines Besseren belehrt. Aufgrund einer Werbung legte ich für 4 Monate Festgeld bei der Postbank an. Dafür wurde mir schriftlich ein einmaliger Bonus von 1,4% p. a. zugesichert.

Dann kündigte ich fristgemäß (einige Wochen vorher) die Postbank-Sparcard zum 31.7. Einige Tage später erhielt ich einen Kontoauszug, wonach mir mein Festgeld plus 80 Cent(!!) Zinsen ausbezahlt würden. Per Email reklamierte ich zweimal den fehlenden Bonus i. H. v. ca. 150 Euro. Eine Antwort erhielt ich bis heute nicht. In einer Filiale wurde mir mitgeteilt, dass man keine Einsicht in die gekündigten Konten hätte. Dann rief ich mehrfach die Hotline an und wartete immer mehr als 20 Minuten. Vor einigen Tagen meldete sich dann endlich ein Mitarbeiter. Auch dieser teilte mir mit, er hätte leider keine Einsicht in die gekündigten Konten. Ich sollte aber meine Email wiederholen und diesmal das Beschwerde-Schreiben mit eingescannter Unterschrift als Anhang senden. Dies habe ich getan, bisher weiterhin ohne Antwort. Auf meine Frage, was ich noch tun könne, erwiderte der Hotline-Mitarbeiter, ich könne ja mal per Post an die zuständige Abteilung der Postbank in München schreiben ...

Inzwischen habe ich erfahren, dass ich nicht das einzige Postbank-Opfer bin, dem Geld und Antworten verweigert werden. Eine Verwandte hatte Ihr Girokonto im Juli gekündigt. Bis heute hat sie keine Bestätigung der Kündigung erhalten. Auch das restliche Guthaben wurde ihr nicht auf ihr neues Konto bei einer anderen Bank überwiesen. Einmal erhielt sie bei der Hotline die Info, wegen Streiks würde alles "etwas" länger dauern.

Da ich keine Lust habe, noch mehr Zeit und Geld für einen Anwalt oder einen Termin beim Verbraucherschutz zu investieren, bleibt die Frage: wie kann man weiterkommen bei der Postbank? Gibt es inzwischen eine Interessengemeinschaft Postbank-Geschädigter? Ich möchte das mir zustehende Geld haben. Und angemessen fände ich auch noch eine Entschuldigung der Geschäftsleitung plus einem Gutschein oder einer Gutschrift.

Für Tipps bedanke ich mich im Voraus.

Bank, Festgeld, Postbank, Zinsen, bonus
Inkasso HIT Trotz Ratenzahlung seit 3 Jahren ist die Hauptf. gleich?

Hallo.

Ich bin seit dem Jahr 2006 mit einer Schuld konfrontiert. Die Hauptforderung betrug 435€. Ich konnte es damals nicht zahlen und war auch Geistig und Körperlich nicht in der Lage mich um meine Schulden zu kümmern.

Nachdem da Inkasso Unternehmen HIT sich dessen annahm, stieg meine Schuld bis zum Jahre 2015 auf fast 1200€

Anfang 2015 fing ich an kleine Raten an HIT zu überweisen. Nur 10€, aber mehr konnte ich nicht, da ich ALG2 Empfänger bin. Diesen Monat konnte ich meine Rate nicht bezahlen, das schrieb ich der HIT. Diese antwortete mir mit einem Zahlungstermin von 10 Tagen sonst wird der kmpl. Betrag fällig. Ich antwortete erneut und fragte nach den Zahlungseingängen von mir und wie hoch meine Schuld noch ist etc.

Dann bekam ich heute eine Mail mit der Auflistung der Schulden, mit allen Zinsen, deren Zinssäze etc etc. Daraus erkannte ich, dass ich 3 Jahre lang nicht meine Hauptschuld sondern deren Gebühren bezahlt habe. Ich also jeden Monat immer die Verzugszinsen von der gesamten Hauptforderung zahlen musste. Ist das Rechtens? Ich bin nach 3 Jahren von 1200€ auf 860€ runter. Muss also noch über 400€ zahlen damit ich die Hauptforderung begleichen kann und dann werden erst die Zinsen weniger. Ich bin doch da um meine Schulden zu bezahlen und nicht um das Inkasso Unternehmen zu finanzieren? Die Rate habe ich ersteinmal abgebrochen. Doch wenn HIT nun sagt: Nein, keine Ratenzahlung mehr, dann stehe ich da und kann nichts tun und die schlagen Ihre Zinsen wieder rauf bis irgendwann die Ursprungssumme von 1200€ da ist. Was kann ich tun? Ich bin doch bereit meine Schulden zu begleichen, doch will HIT mich ausnutzen und sich an meiner Schuld bereichern? Kann mir jemand einen Rat geben wie ich mich verhalten soll. Danke Ihnen für das lesen.

Inkasso, Schulden, Zinsen
Rückfrage des Finanzamts zu Bildungskredit?

Hallo zusammen,

ich habe von einer Privatbank einen Bildungskredit zur Förderung während meiner Erstausbildung, also Studium erhalten. Da das Studium teuer war, vor allem die Materialien (Kunststudium) hat das niedrige Bafög (höchstens 230 euro) nicht ausgereicht. Jetzt arbeite ich und zahle den Kredit ab. Die Tilgungsraten kann ich nicht von der Steuer absetzen, aber die Zinsen des Kredits (Kontokorrentkredit, der nach Studium umgebucht wurde). Diese Zinsen habe ich 4 Jahre problemlos absetzen können.

Nach einem Umzug möchte das neue Finanzamt nun (4 Jahre später, ... super) wissen, wozu ich den Bildungskredit eingetlich genutzt habe. Da das, wie schon erwähnt ein Erststudium war und ich den Kredit an sich eh nicht absetzen konnte, habe ich keine Belege usw. einbehalten. Aber ein Bildungskredit fördert doch das gesamte Studium? Sprich ich habe damit das selbe bezahlt, was mein halbes Bafög nicht decken konnte, sprich Miete, Materialien, Verpflegung usw.

Wie soll ich so eine Frage überhaupt richtig beantworten können? Gibt es denn eine Definition was ein Bildungskredit ist und was ich davon bezahlen darf? Die Frage kam mir doch etwas ungewöhnlich vor. Beantworte ich diese eher allgemeint mit "Sicherung und Förderung der Erstausbildung" oder brauchen sie jeden Beleg vom belegten Brötchen bis zum letzten Radiergummi?

Viele Grüße

Finanzamt, Steuererklärung, Steuerrecht, Zinsen

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