Inkasso HIT Trotz Ratenzahlung seit 3 Jahren ist die Hauptf. gleich?

Hallo.

Ich bin seit dem Jahr 2006 mit einer Schuld konfrontiert. Die Hauptforderung betrug 435€. Ich konnte es damals nicht zahlen und war auch Geistig und Körperlich nicht in der Lage mich um meine Schulden zu kümmern.

Nachdem da Inkasso Unternehmen HIT sich dessen annahm, stieg meine Schuld bis zum Jahre 2015 auf fast 1200€

Anfang 2015 fing ich an kleine Raten an HIT zu überweisen. Nur 10€, aber mehr konnte ich nicht, da ich ALG2 Empfänger bin. Diesen Monat konnte ich meine Rate nicht bezahlen, das schrieb ich der HIT. Diese antwortete mir mit einem Zahlungstermin von 10 Tagen sonst wird der kmpl. Betrag fällig. Ich antwortete erneut und fragte nach den Zahlungseingängen von mir und wie hoch meine Schuld noch ist etc.

Dann bekam ich heute eine Mail mit der Auflistung der Schulden, mit allen Zinsen, deren Zinssäze etc etc. Daraus erkannte ich, dass ich 3 Jahre lang nicht meine Hauptschuld sondern deren Gebühren bezahlt habe. Ich also jeden Monat immer die Verzugszinsen von der gesamten Hauptforderung zahlen musste. Ist das Rechtens? Ich bin nach 3 Jahren von 1200€ auf 860€ runter. Muss also noch über 400€ zahlen damit ich die Hauptforderung begleichen kann und dann werden erst die Zinsen weniger. Ich bin doch da um meine Schulden zu bezahlen und nicht um das Inkasso Unternehmen zu finanzieren? Die Rate habe ich ersteinmal abgebrochen. Doch wenn HIT nun sagt: Nein, keine Ratenzahlung mehr, dann stehe ich da und kann nichts tun und die schlagen Ihre Zinsen wieder rauf bis irgendwann die Ursprungssumme von 1200€ da ist. Was kann ich tun? Ich bin doch bereit meine Schulden zu begleichen, doch will HIT mich ausnutzen und sich an meiner Schuld bereichern? Kann mir jemand einen Rat geben wie ich mich verhalten soll. Danke Ihnen für das lesen.

Inkasso Schulden Zinsen
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Zinserträge einschließlich falsch/zu viel gezahlter Beträge?

Sachverhalt:

Ein Vater möchte seiner Tochter und ihrem Lebenspartner (noch nicht verheiratet) bei deren Hausfinanzierung unterstützen. In den Jahren 2007 bis 2009 überweist er von seinem Konto Beträge i.H.v. insgesamt 255.000 € und einmalig 11.000 € in 2011. Der Betrag bis 2009 wird mit einer Grundschuld besichert (255.000 €). Ein schriftlicher Darlehensvertrag existiert nicht, allerdings sollen die Zinsen ab Rückzahlungsbeginn (Mai 2007) 3,00% p.a. betragen und sich in den laufenden Jahren an dem Verlauf der banküblichen Zinsen orientieren.

Der "Schwiegersohn" berechnet die Zinsen anhand der Restschuld zu selbst bestimmten Zeitpunkten und zahlt dann einen monatlichen Gesamtbetrag.

Im Jahr 2014 stellt der Vater fest, dass der "Schwiegersohn" bei der Ermittlung der Restschuld, sowie der jeweiligen Zinsen, stets von sämtlichen erhaltenen Zahlungen des Vaters ausgegangen ist. Dieser stellt mit Zustimmung aller Beteiligten klar, dass in dem Gesamtbetrag von 266.000 € auch "Eigenkapital" i.H.v. 34.000 € enthalten ist, welches er seiner Tochter zur Verfügung gestellt hat.

Man einigt sich auf folgende Lösung: Das aus Sicht der Beteiligten nicht zum Darlehen gehörende "Eigenkapital" wird von der Restschuld abgezogen. Die in den Vorjahren zu viel gezahlten Zinsen (lt. Schätzung ca. 7.500 €) werden ebenso auf die Restschuld angerechnet.

Da der Vater die Zinserträge nicht in seiner Einkommensteuererklärung eingetragen hat, möchte er diese berichtigen. Aus seiner Sicht gehören nur die aus wirtschaftlicher Betrachtung empfangenen Erträge zu den Kapitaleinkünften (siehe Littmann/Bitz/Pust § 20 EStG, Rz. 600n; BFH BStBl. II 1993, 602). Bei den zu viel gezahlten Zinsen handele es sich dementsprechend um eine Art ungewollter Sondertilgung, weshalb diese auch bei Bekanntwerden von der Restschuld abgezogen worden sind.

Die Zinsbeträge einschließlich der Überzahlungen belaufen sich in den betroffenen Jahren auf insgesamt 48.415 €. Die Zinsbeträge ohne die Überzahlungen dagegen auf 40.915 € - in Hinblick auf das BGH-Urteil vom 25.07.2011 (1 StR 631/10) grundsätzlich keine geringfügige Abweichung.

Fraglich ist hier m.E., ob es sich

  1. Bei dem Betrag an die Tochter um ein Darlehen oder eine Schenkung handelt.
  2. Die Zahlungen des Schuldners im Zweifel nach dessen Willen (damals) als Zinsen bzw. Zinsvorauszahlungen zu werten sind (BFH BStBl. II 1975, 847; §§ 366, 367 BGB oder tatsächlich nur die korrigierten Beträge.
Steuern Zinsen
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Rückfrage des Finanzamts zu Bildungskredit?

Hallo zusammen,

ich habe von einer Privatbank einen Bildungskredit zur Förderung während meiner Erstausbildung, also Studium erhalten. Da das Studium teuer war, vor allem die Materialien (Kunststudium) hat das niedrige Bafög (höchstens 230 euro) nicht ausgereicht. Jetzt arbeite ich und zahle den Kredit ab. Die Tilgungsraten kann ich nicht von der Steuer absetzen, aber die Zinsen des Kredits (Kontokorrentkredit, der nach Studium umgebucht wurde). Diese Zinsen habe ich 4 Jahre problemlos absetzen können.

Nach einem Umzug möchte das neue Finanzamt nun (4 Jahre später, ... super) wissen, wozu ich den Bildungskredit eingetlich genutzt habe. Da das, wie schon erwähnt ein Erststudium war und ich den Kredit an sich eh nicht absetzen konnte, habe ich keine Belege usw. einbehalten. Aber ein Bildungskredit fördert doch das gesamte Studium? Sprich ich habe damit das selbe bezahlt, was mein halbes Bafög nicht decken konnte, sprich Miete, Materialien, Verpflegung usw.

Wie soll ich so eine Frage überhaupt richtig beantworten können? Gibt es denn eine Definition was ein Bildungskredit ist und was ich davon bezahlen darf? Die Frage kam mir doch etwas ungewöhnlich vor. Beantworte ich diese eher allgemeint mit "Sicherung und Förderung der Erstausbildung" oder brauchen sie jeden Beleg vom belegten Brötchen bis zum letzten Radiergummi?

Viele Grüße

Finanzamt Steuererklärung Steuerrecht Zinsen Bildungskredit
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Expio Finanz Limited, Zinsen Ratenzahlung Kündigung und dann Kontopfändung und Vermögensauskunft.

Hallo,

ich habe ein Paar grundsätzliche Fragen bezüglich Verzugszinsenberechnung und Modalitäten einer Ratenzahlunsvereinbarung.

Konkret geht es um folgenden Sachverhalt:

Ich erhielt das erste mal am 05.02.2013 von der Firma Expio Finanz Limited ein Schreiben wo es um einen Forderungskauf der Firma Tele Hansa GmbH ging.

Auf einige Mahnungen folgte letztes Jahr ein Schreiben von der Expio Finanz Limited mit einer Kopie des Mahnbescheides der gegen mich erlassen werden sollte.

Punkt ein Monat später kam ein Gelber Brief vom Amtsgericht. Nach einem Beratungsgespräch mit meinem Anwalt legte ich Widerspruch ein. Es folgte wie mein Anwalt es nannte ein Schriftliches Vorverfahren und dann eben eine mündliche Verhandlung zu der ich persönlich geladen war. Am 19.01.2015 wurde mir ein Urteil zugestellt. In diesem wird der Anspruch der Gegenseite als begründet dargestellt. Sprich ich habe verloren. Mein Anwalt riet mir von einem weiteren Widerspruch und nächster Instanz ab, da es seiner Meinung nach nur noch weitere Kosten für mich verursachen würde.

Ich habe daraufhin mit der Firma Expio Finanz Limited eine Ratenzahlung vereinbart. Am 15.02.2015 und am 15.03.2015 konnte ich meine Raten auch pünktlich zahlen. Aufgrund eines Engpasses und hohen Kosten im privaten Bereich war mir eine Zahlung der Rate am 15.04.2015 und am 15.05.2015 nicht möglich.

Die Expio Finanz mahnte mich daraufhin. Und Kündigte mit einem Schreiben vom 26.05.2015 die getroffene Ratenzahlungsvereinbarung und erwartet den Ausgleich des gesamten Betrags bis zum 05.06.2015, sonst wollen Sie mein Konto pfänden und von mir eine Vermögensauskunft einholen. Das kann ich aber leider nicht auf einmal bezahlen.

Meine Frage ist nun, können Sie so einfach die Ratenzahlungsvereinbarung kündigen, obwohl ich ja zahlungswillig bin und auch bereits Raten gezahlt habe. Auf meinen Bitte nach einer Stundung, weil ich viele andere Rechnungen bezahlen musste haben Sie sich nicht eingelassen.

Auch berechnen Sie weiterhin Verzugszinsen auf die verbleibende Hauptforderung. Dürfen Sie dieses, ich habe doch bereits angefangen zu zahlen. Ich dachte sobald ich anfange Raten zu zahlen, bin ich nicht mehr im Verzug. Bitte um Hilfe.

Gruß Thomas

Inkasso Ratenzahlung Zinsen
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Multi Asset Strategie mit kontinuierlichen Ertrag sinnvoll? Bringt Flexibilität Rendite?

Liebe Community von Finanzfrage, meine Frau und ich schauen seit geraumer Zeit im Internet nach flexiblen Mischfonds bzw Multi Asset Fonds. Wir möchten eine Geldanlage über einen Fonds, welcher nach Möglichkeit global breit in alle Anlageklassen investieren kann und regelmäßigen Ertrag ausschüttet. Dabei sind wir auf folgende Fonds gestoßen von meiner Meinung nach recht großen und erfolgreichen Fondsgesellschaften. Ist es grundsätzlich richtig sein Geld in die Hände erfahrener Gesellschaften zu geben? Es geht um diese Fonds: FRANKLIN MULTI-ASSET INCOME FUND A(QDIS)EUR - LU0909060542 BGF GLOBAL MULTI ASSET INCOME FUND A4G EUR HEDGED - LU0784383712 SCHRODER ISF GLOBAL MULTI-ASSET INCOME A EUR HED. DIS. - LU0757360960 Ich bitte um eine kleine Einschätzung zu den genannten Fonds. Evtl hat ja jemand Erfahrungen mit diesen Fonds und kann etwas über diese Auswahl berichten oder es kennt jemand ähnliche Produkte welche wir uns mal genauer beleuchten können. Ein reiner Aktienfonds ist uns zu riskant. Rentenfonds sind im aktuellen Marktumfeld eher ungeeignet. Trotzdem wollen wir gerne unser Geld nicht weiter auf dem Sparbuch vernichten. Eine Beratung bei einer roten Bank war meiner Meinung nach nicht sehr aussagekräftig und haben wir uns angehört. Zu den Grunddaten von uns. Wir sind vom Alter her Mitte 40 und es handelt sich um eine Anlagesumme von etwa 40000 Euronen. Aktuell wird diese Summe mit sensationellen 0,1% verzinst. Unsere Zielvorstellung liegt so etwa bei 3-7% nach Kosten und Steuern. Auch mit 3 Prozent wenn das Risiko akzeptabel ist sind wir zufrieden. Im Internet liest man im Moment recht viel von der Beliebtheit von Multi Asset Fonds. Ich bedanke mich für Rat und hoffe, dass Ihr uns helfen könnt unsere Gedanken weiter anzuregen.

Evt macht es ja Sinn (habe ich gerade gesehen) eine kleine Umfrage zu starten.

In welchen Fonds würdet Ihr mit meinem Hintergrund Euer Geld anvertrauen?

Ich würde mich sehr über rege Diskussionen freuen und werde natürlich falls Fragen bestehen auf diese per Kommentar eingehen. Ich bedanke mich für Ratschläge!!!

Freundliche Grüße Kaya

Einen anderen globalen Multi Asset Fonds (evtl. Alternative vorschlagen) 0%
SCHRODER ISF GLOBAL MULTI-ASSET INCOME A EUR HED. DIS. - LU0757360960 0%
BGF GLOBAL MULTI ASSET INCOME FUND A4G EUR HEDGED - LU0784383712 0%
FRANKLIN MULTI-ASSET INCOME FUND A(QDIS)EUR - LU0909060542 0%
Aktien Börse Rendite Fonds Zinsen Mischfonds
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