Kündigung im Ausbildungsverhältnis - Klärungsbedarf mit Arbeitgeber?

Servus zusammen,

ich bin Azubi im Handwerk. Zum 01.08 hab ich meine Ausbildung gekündigt, da es im Betrieb einige Probleme gibt. Seien es starke Verstöße im Bereich Arbeitschutz, Arbeitszeitgesetz oder der allgemeine Umgang des Chefs den Mitarbeitern gegenüber.

Eine weitere Sache ist, dass Überstunden und Urlaubstage ohne Absprache und ohne Begründung verschwunden sind - und das ist ein Problem seit Jahren im Betrieb. Obwohl es mein Recht ist, Einsicht in die Stundennachweise zu bekommen, verweigert der Chef dies - da er ganz genau weiß, dass er uns betrügt.

Ich hab noch 24 Urlaubstage für das Jahr übrig - 14 davon werden noch abgezogen, da ich diesen Urlaub in den letzten Wochen meiner Ausbildung nehme.

Soweit ich weiß, müssen die restlichen Urlaubstage ausgezahlt werden, genauso wie die restlichen Überstunden, oder?

Und wie sieht die Vergütung dieser Urlaubstage aus - und in welchem Verhältnis müssen die Überstunden vergütet werden?

Unser Chef zieht uns täglich von der Gesamtarbeitszeit eine halbe Stunde als Pack-/Verladezeit ab - ist das legitim? (Steht nicht im Ausbildungsvertrag).

In wieweit dürfen Fahrzeiten von der Arbeitszeit abgerechnet werden?

Gibt es weitere Dinge, auf die ich Anspruch habe, und in denen ich mich nicht verarschen lassen sollte?

Ich wäre froh, wenn jemand ein paar Antworten zu diesen Fragen hat.

Liebe Grüße :D

arbeitgeber, arbeitsrecht, Kündigung
Arbeitgeber verweigert Anmeldung zur Krankenkasse?

Hallo, ich habe folgendes Problem. Am 01.05. habe ich eine neue Stelle angefangen und bin dann aufgrund von Coronaverdacht vom 02.05.-07.05. krankgeschrieben gewesen. Mein Arbeitgeber hat mich einfach erst ab dem 10.05. sozialversicherungspflichtig angemeldet. Das habe ich aber erst durch Zufall durch meine Krankenkasse erfahren, die sich damit am 20.05. bei mir gemeldet hat. Seitdem lange Wege über die Agentur für Arbeit und die Krankenkasse, alle mit derselben Meinung, dass der AG mich ab dem 01.05. hätte anmelden müssen, da mit Beginn der Beschäftigung. Ich kann bis jetzt kein Krankengeld für den Zeitraum beantragen, da ich ja trotz Arbeitsvertrag nicht angemeldet bin vom 01.05.-10.05..

Nach viel Diskutiererei verweigert der Arbeitgeber(Zeitarbeitsfirma) bis heute, mich für den Zeitraum anzumelden und sieht das Verschulden bei mir, weil ich krank war. Deshalb hätte man mich auch nicht anmelden müssen. Sogar meine Erklärung, dass der AG ja innerhalb der ersten vier Wochen nicht mal für mich aufkommt, sondern die Krankenkasse hat nichts gebracht. Es wird sich weiter stur gestellt.

Ich bin richtig sauer und hab natürlich dadurch auch finanzielle Einbußen für eine Woche Geld die seit knapp zwei Monaten einfach fehlt. Kann ich da jetzt nur noch arbeitsgerichtlich was machen? Ich bin echt richtig bedient mittlerweile.

Vielen Dank für Eure Hilfe!

arbeitgeber, arbeitnehmer, krankenkasse, Krankenversicherung
Ich habe eine Strafzettel bekommen während ich Überstunden gemacht habe. Wer sollte zahlen, mein Chef oder ich?

Ich bin Bäckerin und arbeite in einer Bäckerei wo ich um 2 Uhr anfangen muss. Ich arbeite momentan nur 30 Stunden 5 Tage in der Woche, weil meinem Chef sagte, er kann mich momentan nicht Vollzeit einstellen. Deswegen ist mein Gehalt nicht besonders hoch. Die Bäckerei hat keine Parkplätze, so ab 8 Uhr muss ich Parkgebühr zahlen: ein Euro pro halbe Stunde. Das ist normalerweise kein Problem für mich, da ich um 8 uhr nach Hause gehe. Aber zwei Tage nach ich in dieser bäckerei anfangte, in Ostern, war ich alleine im Backstube (nur ein Bäcker für alles Produzieren und Backen). Ich fangte um 1 Uhr an und hatte die ganze Zeit extrem viel Stress weil ich alles alleine machen musste. Um ca 10 Uhr, als ich die Parkgebühr zum dritten Mal erneuern wollte, fand ich eine Strafzettel. Ich hätte das ca 20 Minuten früher machen sollen, aber Ich habe nicht auf die Zeit geachtet, weil ich wirklich viel zu tun hatte.

Ich habe meinem Chef die Strafzettel gezeigt und sagte ihm, dass es nicht ok ist jetzt noch das zahlen zu müssen, wenn meine Lohn schon niedrig ist und noch schlimmer: wenn ich ab 2 Tag in dieser Bäckere schon Überstunden mache, obwohl er mich nur 30 Stunden pro Woche eingestellt hat. Seine Antwort war, dass solche Sachen passieren, viele Leute müssen Parkgebühr zahlen wenn die Firma keine Parkplätze hat und dass ich einfach noch früher anfangen hätte sollen so ich mit bim fahren kann und keine Parkgebühr zahlen muss.

Ich möchte euch fragen, wer diese Strafzettel bezahlen soll. Ich muss hinzufügen, dass er mir die Überstunden immer noch nicht bezahlt hat, obwohl das fast drei Monate her ist.

arbeitgeber, arbeitsrecht
Verstößt Arbeitgeber gegen Jugendarbeiterschutzgesetz?

Hallo ihr Lieben,

meine 16 Jährige Tochter tritt ein einjähriges Praktikum an, auf einem Pferdehof, da sie leider nicht hochkam und keine Ausbildung gefunden hat.

Nun haben wir folgendes Problem vorliegen:

  1. Die Arbeitgeberin meinte, dass es auf dem Hof keine Arbeitszeiten generell gäbe und es an manchen Tagen sein kann, dass sie schon um 14 Uhr fertig sind und an manchen Tagen sogar bis 18 Uhr arbeiten müssen. Arbeitsbeginn ist immer 7 Uhr.
  2. Auf die Nachfrage, wie viele Urlaubstage meiner Tochter zustehen, bekamen wir die Antwort: „Ich sehe schon wenn sie solche Fragen stellen, wird es nichts für sie sein, sie arbeitet durch, Urlaub gibts nicht“
  3. Praktikumsvergütung sind jede Woche 50€ in die Hand gedrückt bekommen, dafür aber auch Unterkunft vor Ort und interne Fortbildungen gezahlt bekommen. Heißt also „Stundenlohn“, wenn man mal mit einer 40 h Woche rechnet wären hierbei also 1,20€. Dabei wissen wir ja nicht mal, ob es überhaupt 40 Stunden sind. Finanziell gesehen, haben wir also ein Problem, wenn Zugkarte und versicherung für ein Motorrad noch gezahlt werden müssen beides zusammen 100€, mit sparen ist dann da nichts…
  4. Arbeitszeiten habe ich ja bereits erwähnt, dass es generell keine gibt, dazu kommt noch, dass es eine 6-Tage Woche für meine Tochter ist und sie, wenn sie Sonntags arbeiten muss, nicht einmal die Chance hat nach Hause zu kommen übers Wochenende.

Ich mache mir momentan große Sorgen, dass sie das nicht lange durchhalten wird, obwohl sie sich momentan noch so sehr freut. Ausserdem sind die oben genannten Punkte doch einige viele Verstöße gegen das Jugendarbeiterschutzgesetzt, oder nicht?

Ich würde mich sehr freuen, eine hilfreiche Antwort zu bekommen, da ich momentan einfach etwas ratlos da stehe.

arbeitgeber, arbeitsrecht
Kann mein Arbeitgeber einfach sagen, dass wir sechs Tage die Woche arbeiten müssen, während die anderen Kollegen in Kurzarbeit sind?

Hallo,

ich fühle mich extrem ungerecht von meinem Arbeitgeber behandelt. Es geht um einen Job im Einzelhandel mit 5 Mitarbeitern. Nun hat man zwei (darunter auch mich) Mitarbeiter aus der Kurzarbeit 0 geholt und gesagt, wir sollen jetzt 6 Tage durcharbeiten, solange nicht so viel los ist, was aber natürlich auf Grund von Corona noch weitere Wochen und Monate so weitergehen kann.

Da wir alle sehr viel Überstunden haben, sagt man nun, dass wir jeweils nur 3,5 bzw. 4,5 Stunden arbeiten sollen ( immer alleine in einer Schicht) , sodass wir wöchentlich mindestens 7 Minusstunden machen, obwohl wir an sechs Tagen kommen müssen, damit wir von unseren Plusstunden runterkommen.

D.h. also wir müssen jeden Tag für ein paar Stunden zur Arbeit kommen, bekommen nur minimal mehr Geld als die Kollegen in Kurzarbeit und verlieren auch noch unsere Plusstunden, während die anderen in Kurzarbeit sind und Ihre Plusstunden behalten können und quasi fast genauso viel Geld bekommen, weil es mittlerweile schon 80 Prozent Kurzarbeitergeld sind und das bei Mindestlohn kaum noch einen unterschied macht :(

Es ist einfach mega frustrierend, wie das da abläuft :( Leider gibt es auch keinen Betriebsrat.

Lange Rede kurzer Sinn..meine Frage ist einfach nur ist das erlaubt, dass man einfach sagt ihr arbeitet jetzt an 6 Tagen die woche auf unbestimmte zeit.

Vielen Dank schonmal vorab.

arbeitgeber, arbeitsrecht
Arbeitgeber macht schlechtes Gewissen weil Krank?

Ich habe mich gestern Nacht krankgemeldet, wegen Migräne hab dadurch die ganze Nacht gespuckt. Ich bin in der Ausbildung und habe öfters gefehlt, jedoch nicht im übertriebenem Maße, ich habe körperliche Beschwerden von dem mein Chef auch weiß. Ich habe gefragt, ob es möglich wäre, einen Urlaubstag zu opfern oder sogar einen unbezahlten Urlaubstag da ich wegen der Ausbildung keine Krankheitstage haben möchte. Außerdem wird mir der Arzt nichts geben können außer ein Rezept für ne IBU.

eigentlich muss ich ja garnicht angeben weshalb ich krank bin, habe trotzdem Bescheid gegeben, Kopschmerzen. Ich habe natürlich keine Details gegeben wie Spucken etc. dann erhielt ich eine Nachricht von meinem Chef, dass ich auffällig oft Krank wäre und andere ja auch mit Kopfschmerzen zur Arbeit gehen.

daraufhin habe ich ihm einen Text geschrieben, dass man das Empfinden nicht mit dem von anderen vergleichen kann und warum man verurteilt werden muss wenn man sich krankmeldet. Es bringt keinem was wenn ich komplett erschöpft zur Arbeit gehe und nichts machen kann. Ich bin auch oft genug mit schmerzen zur Arbeit gegangen aber Posaune es nicht raus.

daraufhin hat mein Chef geschrieben ok ich soll mich nicht verurteilt fühlen sondern jetzt besser verstanden.

warum muss es soweit kommen?? Warum kann man nicht in Ruhe gelassen werden wenn man sich krankmeldet...

ich möchte um Hilfe bitten, oder ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

arbeitgeber, Recht
Arbeitgeber meldet mich zum 11.11.2020 von der krankenkasse ab ohne mich zu kündigen was soll ich tun?

Ich habe Geld schulden und habe Mich deswegen zurück gezogen und mein Leben war ganz und garnicht okai... Am 11.11.2020 hab ich ein Brief bekommen dass ich von der krankenkasse abgemeldet bin... Ich dachte ich wäre gekündigt weil anders konnte ich mir das nicht erklären. (hatte gedacht ich habe meine Kündigung weggeworfen weil ich die Briefe weggeworfen habe ohne nach zuschauen)

Am 15.dezember habe ich mich arbeitslos gemeldet und das wurde auch alles bei der Agfa aufgenommen. Dann als ich auf meine arbeitsbescheining gewartet habe und sie nicht bekommen habe, rief ich meine Firma an und fragte was da solange Dauert und dann kam das boom... Ich war nicht gekündigt sondern nur von der krankenkasse abgemeldet ( ich bin da schon zu meinen eltern gezogen und habe mein altes leben in der stadt hinter mit gelassen)

Ich hab mir da erst nicht so die gedanken gemacht weil ich halt wenig druck hatte miete etc zu bezahlen.

Jetzt bekomme ich von der krankenkasse einen bescheid die wollen vom 11.12.2020 bis jetzt Geld von mir haben aber ich kann das nicht zahlen weil ich kein Arbeitslosengeld bekomme oder sonst irgendwas...

Darf der Arbeitgeber das überhaupt?? Ich lese er darf dass in sonderfälle

Kann ich jetzt überhaupt neue Arbeit anfangen? Ich bin ja nicht krankenversichert..

Ich bin einfach sprachlos und schockiert und weiß nicht mehr weiter

arbeitgeber, krankenkasse
Zuviel Geld von Arbeitgeber überwiesen bekommen, muss ich es zurück zahlen?

Hallo zusammen,

kurze Erläuterung meiner Situation: ich habe vor ca. 3 Monaten als Pflegehelfer in einem Pflegeheim angefangen, vor ca. 1 Monat habe ich dort wegen mobbing aufhören müssen, zudem habe ich eine bessere Stelle finden können. Ich war natürlich noch in Probezeit und mein Vertrag wäre noch bis Ende Februar gelaufen, da ich im Anschluss meine Ausbildung dort angefangen hätte.

Vor etwas mehr als einem Monat hatte ich meiner Chefin eine E-Mail geschrieben, in der ich ihr die Situation erläutert habe, und meinte, dass ich die Kündigung schriftlich nachreichen werde. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe diese Kündigung bis heute nicht verschickt. Vor ca. einer Woche erkundigte meine Chefin sich nach der noch nicht erhaltenen Kündigung und fragte, ob ich es mir doch anders überlegt hatte. Darauf habe ich noch nicht geantwortet. Eine Kündigung ihrerseits habe ich aber auch noch nicht erhalten.

Nun habe ich heute festgestellt, dass mir mein Gehalt für den gesamten Monat Januar überwiesen wurde. Ich habe während meiner gesamten Arbeitszeit dort auch nie meine Arbeitsstunden aufgeschrieben, da mir niemand sagte wie es geht und ich immer auf den nächsten Tag vertröstet wurde.

Nun meine Frage: Steht mir das Geld nun zu, da ich noch nicht gekündigt habe und es ein Fehler von denen ist? Oder könnte es doch sein, dass ich es zurückzahlen muss?

Überweisung, Geld, Anwalt, Arbeit, arbeitgeber, arbeitnehmer, arbeitsrecht, Bank, Recht
Geld überwiesen bekommen, muss ich es zurückzahlen?

Hallo zusammen,

kurze Erläuterung meiner Situation: ich habe vor ca. 3 Monaten als Pflegehelfer in einem Pflegeheim angefangen, vor ca. 1 Monat habe ich dort wegen mobbing aufhören müssen, zudem habe ich eine bessere Stelle finden können. Ich war natürlich noch in Probezeit und mein Vertrag wäre noch bis Ende Februar gelaufen, da ich im Anschluss meine Ausbildung dort angefangen hätte.

Vor etwas mehr als einem Monat hatte ich meiner Chefin eine E-Mail geschrieben, in der ich ihr die Situation erläutert habe, und meinte, dass ich die Kündigung schriftlich nachreichen werde. Lange Rede kurzer Sinn, ich habe diese Kündigung bis heute nicht verschickt. Vor ca. einer Woche erkundigte meine Chefin sich nach der noch nicht erhaltenen Kündigung und fragte, ob ich es mir doch anders überlegt hatte. Darauf habe ich noch nicht geantwortet. Eine Kündigung ihrerseits habe ich aber auch noch nicht erhalten.

Nun habe ich heute festgestellt, dass mir mein Gehalt für den gesamten Monat Januar überwiesen wurde. Ich habe während meiner gesamten Arbeitszeit dort auch nie meine Arbeitsstunden aufgeschrieben, da mir niemand sagte wie es geht und ich immer auf den nächsten Tag vertröstet wurde.

Nun meine Frage: Steht mir das Geld nun zu, da ich noch nicht gekündigt habe und es ein Fehler von denen ist? Oder könnte es doch sein, dass ich es zurückzahlen muss?

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Darf mein Arbeitgeber eine OP verbieten?

Hallo und zwar hätte ich eine Frage. Ich arbeite als Arzthelferin bei einer Hausarztpraxis, nun ist es so das ich mich schon seit 1,5 Jahren mit einer chronischen Mandelentzündung herumschlage und es wird auch immer extremer, kann schon kaum essen so schmerzen habe ich, naja lange Rede kurzer Sinn: ich war zuerst beim HNO Arzt und er hatte mir für 2 Wochen später einen OP Termin gegeben und meinte es wäre jetzt wirklich notwendig die Mandeln so schnell es geht zu entfernen.

Dann bin Ich also am nächsten Tag sofort zu meiner Chefin und habe ihr das so gesagt ( und hatte sogar noch ein mega schlechtes Gewissen dabei) und sie hat mich dann komplett fertig gemacht, von wegen ich falle dann ja 2 Wochen Komplett aus In der Praxis (grade in der Corona/ Herbstzeit wo so viele krank sind ) und ich hätte das vorher mit ihr abklären müssen und wehe ich bringe dann keine krankschreibung vorbei Blabla.... also ich war richtig richtig geschockt und so auf 180 als ich da raus bin!!! Darf sie sowas überhaupt ?? Also mir ne OP verweigern ? Sie wollte sogar wissen welcher Arzt die OP verordnet hat und ob es auch jetzt wirklich notwendig wäre ???

Ohman ich bin immer noch sauer... da rackert man sich immer den Arsch ab und ist nie krank, dann ist natürlich alles gut aber weeeeehe man ist mal 2 Wochen krank 🙄 ( sorry für den Roman, ihr merkt, ich musste meine Wut rauslassen :D )

arbeitgeber, arbeitsrecht

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