Muss der Arbeitgeber bei Schulungen für Spesen aufkommen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist eine Frage der Vereinbarung.

Wenn es eine Pflichtveranstaltung ist, dann muss alles gezahlt werden, die Fahrtkosten, die Verpflegungsmehraufwendungen in Höhe der steuerlichen Abzugsbeträge, oder gem. Betriebsvereinbarung usw.

Man kann aber auch vereinbaren, dass für Schulungen der Betrieb nur einen Teil der kosten übernimmt, aber dann darf es vermutlich kein Veranstaltung sein, die wo der Betrieb die Teilnahme vorschreibt.

Der Arbeitgeber ersetzt bei diesen Veranstaltungen regelmäßig den steuerfreien Verpflegungsmehraufwand. Der Arbeitgeber soll auch nicht den gesamten Verpflegungsaufwand zahlen, sondern nur das pauschalierte "Mehr" an Aufwand (für einen durchschnittlichen Bundesbürger). Wer Zuhause jeden Mittag und Abend ins Restaurant geht, dürfte daher mit der Verpflegungspauschale kein Problem haben und wer Zuhause nur Pommes mit Currywurst ißt, auch nicht.

Da wird nicht steuerlich nach den Lebenshaltungskosten in jener Stadt gefragt, wie es bei Auslandsreisen üblich ist.

Muss der Arbeitgeber für Fahrtkosten und Unterkunft bei Schulungen aufkommen?

Wenn der Arbeitgeber einen mehrfach auffordert bestimmte Schulungen zu besuchen, die so weit entfernt sind, dass man mit dem Zug anreisen und dort übernachten muss, ist dann der Arbeitgeber auch verpflichtet alle Unkosten zu tragen? Welche Mindeststandards (Hotelkategorie etc.) muss er dafür dann einhalten?

...zur Frage

Reisekostenpauschale durch Arbeitgeber! Wie ist das zu verstehen???

Hallo Forum,

ich arbeite für ein Hamburger Unternehmen (ich wohne auch in HH) und wurde vor drei Monaten für ein Projekt nach Bayern geschickt. Die ersten drei Monate habe ich in einem Hotel gewohnt (zahlte Arbeitgeber) und ich habe 500€ Reisekosten erhalten. Das Projekt läuft noch bis Ende des Jahres 2013 und mein Vertrag wurde unbefristet verlängert. D.h. ich zahle jetzt die Wohnung Vorort selbst und die in HH natürlich auch noch. Eigentlich habe ich in den Verhandlungen mit dem Arbeitgeber besprochen das ich weiterhin 500€ Reisekostenpauschale erhalte. Jetzt wurden diese aber in meinem Vertag auf den Bruttolohn draufgeschlagen. D.h. ich bekomme das nicht mehr Brutto für Netto, sondern muss den Betrag versteuern. Hab ich irgendeinen Vorteil dadurch, weil ich das in meiner Steuererklärung am Ende des Jahres besser absetzen kann? Soll ich da noch einmal nachverhandeln? War ein ziemlich langes hin und her mit den Verhandlungen und ich bin inzwischen wirklich genervt von den beteiligten Personen. Das mir jetzt so der Vertrag vorgelegt wird passt leider wieder. Freue mich über eine baldige Antwort!!!

BG

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?