Info Arbeitgeber nach Eheschließung?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
  • wenn sich dein Name ändert, wäre das sinnvoll. Das ist nicht nur sinnvoll in der Kommunikation nach aussen, sondern auch in der internen Orga (eMail, Telefon etc)
  • wenn du die Steuerklassen ändern willst, dann geht das nur über Änderung der ElStAM-Daten. Damit geht einher, dass die Ehelichung auf der Hand liegt, wenn es die 3/5 sein sollten
  • mglw. ändern sich Daten bei den Behörden. Ich denke hier an den Namen. Kennt der AG den neuen Namen nicht, greift er mglw. ins Leere bzw. es gibt Unstimmigkeiten -> ElStAM
  • es kann Sonderurlaub geben. Den gibt es nur, wenn man das dem Arbeitgeber sagt

Anders gefragt: was spricht dagegen, dem AG diese Info nicht zu geben?

Dafür spricht in jedem Fall, dass dein Arbeitgeber deine aktuellen Daten kennen sollte. Hat sich durch die Heirat also dein Name geändert, sollte dein Arbeitgeber das schon erfahren. Zudem kommt es durch die Heirat ja auch zu einem Steuerklassenwechsel - auch darüber sollte der Arbeitgeber informiert sein.

Na der Lohnsteuerabzug. Zwar ist Steuerklasse I und IV im Abzug gleich, aber es ist doch ein Unterschied.

Ich halte es schon für wichtig.

Sonst ist es tatsächlich so, wenn keine Namensänderung mit der Eheschließung verbunden wäre, ginge es den Arbeitgeber wohl nichts an.

Stellt sich höchstens die Frage, ob der Arbeitgeber Anspruch auf die richtigen Personaldaten hat udn wie weit das geht.

Zwar ist Steuerklasse I und IV im Abzug gleich, aber es ist doch ein Unterschied.

Aha.

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Neuen Arbeitgeber über Schulden informieren?

  1. Mein Noch-Mann hat ca. 70 Gläubiger mit einer insgeamt sehr hohen Schuldensumme (ca. 650T Euro insgeamt). Aktuell ist er untergetaucht und hat seinen Job gekündigt. Damit versucht er u.a. seinen bestehenden Lohnpfändungen zu entgehen und hofft, dass die Gläubiger, die derzeit Lohnpfändungen bei ihm vornehmen lassen das zunächst erst einmal "merken" müssen um danach eventuell nicht herausfinden zu können, wo er seinen neuen Wohnort und seine neue Arbeitsstelle hat. Er plant ganz offensichtlich in ein anderes Bundesland zu ziehen, damit u.a. auch sein derzeitiger Gerichtsvollzieher nicht mehr zuständig sein wird. Darüber hinaus will er sich nicht beim Einwohnermeldeamt anmelden, sondern seine derzeitige Meldeadresse beibehalten, was zur Folge hat, dass seine Gläubiger und Gerichtsvollziehr bzw. die zuständigen Vollstreckungsbeamten der öffentlichen Gläubiger sich weiterhin an die ihnen bekannte Meldeadresse, nämlich meine, halten. Aufgrund einer Vielzahl von bereits vorliegenden Zwangsvollstreckungsankündigungen (wie u.a. Sachpfändungsmaßnahmen) schwebe ich in ständiger Gefahr, dass bei mir Zwangsöffnungen und Hausdurchsuchungen vorgenommen werden könnten. Meine Informationen an die Gläubiger, dass er sich hier nicht mehr aufhält, stoßen dort auf wenig Interesse. Man würde sich an seine Meldeadresse halten. Eine Zwangsabmeldung ist lt. Auskunft des Einwohnermeldeamtes nicht möglich, ebensowenig eine Ehescheidung, da keine Zustelladresse bekannt ist. Mir ist sein zukünftiger neuer Arbeitgeber bekannt. Mir fällt keine andere Lösung mehr ein, als diesen zu informieren bzw. dort um Auskunft zu seiner neuen Adresse nachzufragen. Sollte ich das tun oder git es noch irgend etwas Anderes, dass ich tun könnte? Vielen lieben Dank!
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