Verwendung Tankgutschein des Arbeitgeber

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5 Antworten

Es bleibt in jedem Fall ein steuerbegünstigter Gutschein vom AG an den Mitarbeiter ! 

Wie der Mitarbeiter diesen Vorteil  nutzt bleibt m.M. ihm überlassen.

Denn, Mitarbeiter von Fahrgemeinschaften ohne eigenes Fahrzeug verrechnen ihn dort oder nutzen diesen Gutschein bei Überlassung eines Fahrzeugs innerhalb der Familie.

( ohne Moos nix los ! ) 

Wo ist das Problem ? 

Von personengebundenen Fahrzeugkontrollen diesbezüglich habe ich noch nie etwas gehört.

Ich denke das ist auch Sinn und Zweck solcher Gutscheine des Arbeitgebers.

Dem Fahrzeug ist,s  egal wer zahlt ;-) 

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Nach §8 Abs 2 Satz 11 EStG sind "Sachbezüge [...] außer Ansatz, wenn die sich nach Anrechnung der vom Steuerpflichtigen gezahlten Entgelte ergebenden Vorteile insgesamt 44 Euro im Kalendermonat nicht übersteigen."

Das EStG beschreibt die Steuerpflicht bzw. Steuerbefreiung von dem Steuerpflichtigen zufließenden Sachleistungen. Sofern also die Art der Sachleistung nicht eine persönliche Festlegung impliziert, sehe ich nicht geregelt, wer letztendlich der Nutznießer des z.B. Tankgutscheins sein sollte. Die Weitergabe oder der Weiterverkauf wäre damit möglich, es sei denn, der Gutschein ist an die Einlösung durch eine spezifische Person gebunden.

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das wäre eine Handlung, die der Lohnsteuerbefreiung für diesen Vorgang widerspricht. Also eindeutig nein.

Andere Frage, wer soll es prüfen?

Wenn es den Vorteil in der Familie nutzt passiert nichts. nach aussen würde ich es auf keinen Fall machen.

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Kommentar von TOPWISSENinfo
06.05.2015, 22:30

Ich meine es kommt auch auf den Gutschein selbst an. Wenn es ein herkömmlicher Gutschein ist, der in den Prospekten oft an alle ausgeliefert wird (nicht auf eine Person oder Unternehmen personalisiert ist), dann kann man diesen bestimmt auch offiziell/öffentlich verkaufen.. ??

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Sind die Gutscheine personengebunden? Wenn ja, was ich mir an sich nicht vorstellen kann, gehen Weitergabe oder Verkauf nicht. Ansonsten sehe ich nicht ein, welchen Unterschied es zu den Barzuwendungen des Arbeitgebers, vulgo Lohn oder Gehalt genannt,  geben könnte. Ob ich mein Einkommen verschenke, verschwende oder versaufe, ist doch mein Bier.

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Das würde dem Verwendungszweck widersprechen, also nein.

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