Wie viel darf man als Student, Selbständiger und Minijober verdienen?

Hallo,
ich mache mir gerade viele viele Sorgen, denn ich studiere und bin seit 3 Jahren gewerbetreibender (1-2std/woche) aber seit 4 Monaten habe ich einen 10std/Wochen Minijob erhalten.
Vor dem Minijob war ich bei der Krankenkasse als Student eingestuft und 1-2 std/ Woche als selbständig. Kosten 100€ im Monat. Weil die Selbständigkeit nicht wirklich gut läuft von 0€-10€ im Monat habe ich nach einem Minijob gesucht und habe eins vor 4 Monaten gefunden 450€.

Wie sieht es denn jetzt aus? Soll ich der Krankenversicherung das mit dem Minijob mitteilen oder nicht? Ich verdiene zwar selten aber ab und zu über 450€ oder ist das für die Krankenkasse nicht Relevant? Steuererklärung usw. ist mir egal, weil ich muss das eh machen die wissen alles, die Frage ist nur wegen der Krankenkasse. Ich möchte nämlich weiterhin als Student eingestuft werden und meine Selbständigkeit behalten, weil ich das Minijobgeld genau darin investieren will.

Muss der Minijob Arbeitgeber das mit dem Gewerbe wissen? Er weiß es nämlich nicht, weil ich es vergessen habe zu sagen.

Zusammengefasst, Studium, 8std minijob 1-2 Gewerbe, wer muss es wissen? was passiert wenn ich mal mehr als 450€ verdiene bin ich dann nicht mehr als Student (eingestuft)? Und wer muss alles über diese Beschäftigungen wissen?

Wie man lesen kann bin ich leicht überfordert, ich will weder den Minijob verlieren noch mein Gewerbe aufgeben

Vielen Vielen Dank an alle

Studium, Student, arbeitnehmer, Gewerbe, Krankenversicherung, Minijob, Steuern, Studentenjob
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Chronologische Abgabe von (freiwilligen) Steuererklärungen nach nachträglich ergangenem Verlustfeststellungsbescheid nötig?

Hallo zusammen,

ich habe - mit sehr großer Hilfe von den Nutzern dieses Forums bei allen meinen Unklarheiten und Fragen - erfolgreich eine nachträgliche Verlustfeststellung meiner Studiumskosten erreicht. VIELEN DANK dafür!!

Jetzt steh ich vor einem letzten Rätsel...

Hier meine Chronologie:

  • bis 2012: Studium
  • Steuerjahr 2013: Beschäftigungsbeginn
  • 2014: Abgabe einer Steuererklärung für das Steuerjahr 2013, Bescheid ist ergangen
  • Steuerjahre 2014-2017: keine Steuererklärung eingereicht. Ich bin AN ohne sonstige Einkünfte, kein Arbeitgeberwechsel, etc, also nicht verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben
  • 2017/18: ich habe nachträglich eine Verlustfeststellung für meine Verluste aus den Studienjahren 2010-2012 machen lassen, der aufsummierte Feststellungsbescheid für 2012 ist im Juli 18 ergangen. Die Verluste werden sich folglich auf 2013 und auf jeden Fall bis in 2014, wahrscheinlich auch noch ein kleiner Rest in 2015 forttragen
  • Steuerjahr 2018: Arbeitgeberwechsel, also Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung bis 31.07.2019. Außerdem muss ich bis 31.12.2018 meine freiwillige Steuererklärung für 2014 abgeben. Zur Erinnerung: in 2014 soll der "Rest" meiner Verlustfeststellung aus 2013 fortgetragen werden

2 Fragen:

a) Habe ich wirklich bis 31.12.2018 Zeit, um meine Steuererklärung 2014 einzureichen, auch wenn ein Rest-Verlust aus 2013 darauf "wartet", weitergetragen zu werden? Oder muss ich das sofort machen, sobald der Bescheid 2013 geändert wurde?

b) Kann ich dann als nächstes die Erklärung 2018 abgeben (bis spätestens 31.7.2019, hierzu bin ich wegen Arbeitgeberwechsel verpflichtet), OHNE eine Erklärung für die "Zwischenjahre" 2015, 2016 und 2017 einzureichen?

Ich würde für diese "normalen" Steuerjahre (2015-2017) gerne die 4 Jahre und die Verzinsung ausschöpfen - also die Erklärung für 2015 erst bis 31.12.2019, für 2016 bis 31.12.2020 und die für 2017 bis 31.12.2021 abgeben.

Geht das so?

Danke schonmal für die Hilfe!!
Pia

arbeitnehmer, Einkommensteuererklärung, Steuererklärung, Verlustvortrag
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Ausländer ist nicht krankenversichert – Angabe der Krankenversicherung im Arbeitsvertrag des Minijobs?

Sehr geehrte Community von finanzfrage,

ein Ausländer kommt von außerhalb der EU zum Studium nach Deutschland. Während des Aufenthalts ist er nur über eine internationale Reisekrankenversicherung geschützt. Das akzeptiert die Ausländerbehörde so.

Die Reise-Krankenversicherung läuft ab. Der Ausländer erneuert sie nicht. -> Heiratet in Deutschland und beantragt ein entsprechende Visum.

Eine Prüfung des Krankenversicherungsschutzes findet bei der Vergabe des neuen Visums nicht statt.

Der Ausländer verbringt ca. 20 Monate ohne Krankenversicherungsschutz in Deutschland.

Dann nimmt er einen Minijob (geringfügige Beschäftigung) auf.

Im Arbeitsvertrag des Minijobs wird nun nach dem Namen der Krankenversicherung und einer Kopie der Gesundheitskarte gefragt.

Es liegt lediglich eine Sozialversicherungsnummer vor.

Der Ausländer möchte die entfallenen Beiträge zur Krankenversicherung zurückzahlen und möglichst sofort einer Kasse beitreten, um die Unterlagen bei seinem Arbeitgeber vollständig einreichen zu können.

Nun meine Fragen zum Thema:

  1. An wen soll er sich zunächst wenden?
  2. Wie kann er sich bei einer neuen Kasse anmelden?
  3. Was soll er dem Arbeitgeber mitteilen?
  4. Braucht der Arbeitgeber nur die Sozialversicherungsnummer oder kommt es möglicherweise zu Schwierigkeiten, wenn keine Gesundheitskarte und kein Name der Krankenkasse vorliegt?

vielen Dank im Voraus für jede hilfreiche Antwort und beste Grüße

arbeitgeber, arbeitnehmer, ausländer, Gesundheit, krankenkasse, Krankenversicherung, Minijob, Versicherung
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Drei Jobs kombinieren?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage zum Thema mehrere Jobs gleichzeitig, zu der ich so keine Antwort gefunden habe, vielleicht kann ja jemand helfen :)

Ich arbeite aktuell sozialversicherungspflichtig in Teilzeit und dazu auf 450 Euro Basis. In beiden Beschäftigungen genieße ich zeitlich große Flexibilität, weshalb ich gerne einen weiteren Job ausüben möchte. Hier hat sich nun eine Möglichkeit ergeben.

Nun meine Frage - Wie stelle ich das steuertechnisch am günstigsten an? Als zeitlich befristeten Minijob möchte ich das ungern machen, dann wäre der Spaß ja bald wieder vorbei. Wäre es möglich, mich als Honorarkraft einzustellen? Ich habe gelesen, dass meine Stunden im Drittjob steuerrechtlich als "Überstunden" im Hauptjob gewertet werden. Was genau bedeutet das? Kann mich das im Hauptjob einschränken? Das möchte ich unbedingt vermeiden. Mit Selbstständigkeit kenne ich mich auch nicht aus, aber da ich ja nur bei einem "Drittarbeitgeber" wäre, ginge das doch aufgrund von Scheinselbstständigkeit auch nicht, oder?

Noch zur Erklärung - meinen bisherigen Arbeitgebern ist es recht, dass ich noch einen Job mache, solange ich das alles geregelt und kombiniert bekomme. Ich möchte nur niemandem Stress machen weil ich irgendwie irgendwo was nicht richtig anmelde oder, wie oben geschrieben, irgendwelche Überstunden im Hauptjob angerechnet bekomme, die ich da gar nicht geleistet habe. Dass ich generell auf Arbeits- und Pausenzeiten achten muss, ist klar.

Vielen Dank im Voraus und beste Grüße,

SundayLover (der trotzdem gerne arbeitet! ;))

arbeitnehmer, Steuern
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Statusänderung Student/Arbeitnehmer: muss ich meiner Krankenkasse eine Exmatrikulationsbescheinigung vorlegen?

Hallo in die Runde!

Hoffentlich können mir einige von Euch weiterhelfen.

Ich war bisher Arbeitnehmerin in Teilzeit und gleichzeitig an der Uni immatrikuliert, um neben dem Job weiter zu studieren. Da ich weniger als 20 Std. die Woche arbeitete, war ich von meiner Krankenkasse als Studierende versichert.

Nun wird meine Stelle um ein paar Stunden aufgestockt, sodass ich mehr als 20 Std. wöchentlich arbeiten werde. Dementsprechend wird sich mein (KV-)Status von Studentin auf Arbeitnehmerin ändern, und das auch wenn ich keine volle Stelle habe (es bleibt immer noch bei einer Teilzeit) und ich die Uni weiter besuchen möchte -und werde.

Nachdem ich meine Krankenkasse darüber informiert habe, möchte sie von mir den geänderten Arbeitsvertrag UND eine Exmatrikulationsbescheinigung bekommen. Was nun ? Ich dachte, dass in diesem Falle mein Arbeitgeber mich automatisch bei der KV anmelden wird, und dass die Beiträge zur Sozialversicherung durch ihn abgeführt werden.

Wenn ich schon durch diese Statusänderung auf die Vorteile der Studentenversicherung verzichte, frage ich mich, ob es die KV tatsächlich zu interessieren hat, ob ich noch studiere bzw. immatrikuliert bin oder nicht ? Darf ich mich weigern, es zu tun ? Oder muss ich mich exmatrikulieren und die Bescheinigung vorlegen?

Vielen Dank für Euren guten Rat !

Student, arbeitnehmer, krankenkasse
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Hauptgewerblich selbstständig und Arbeitnehmer zugleich?

Hallo Ich arbeite als Wirtschaftsingenieur im Qualitätsmanagement und bin Berufseinsteiger. Ich Spiele schon seit meinem Studium mit dem Gedanken, mich selbstständig zu machen. Die Branche, das Geschäftskonzept, Kontakte, Kapital, etc. ist alles vorhanden und mehrfach durchdacht. Mein Plan war es, diese selbstständigkeit nebengewerblich durchzuführen. Die Grenze von 20h/Woche werde ich nicht überschreiten, jedoch wird mein Umsatz garantiert die Grenze von 17.500 Euro im Jahr in kürzester Zeit sprengen. Somit wäre ich hauptberuflich selbstständig und müsste ich mich meines Wissens privat versichern. Welche weiteren Komplikationen erwarten mich? Die Erkenntnis meines Unternehmens von der Selbstständigkeit sowie die Zahlung von Umsatzsteuer, Einkommenssteuer, etc. ist mir bewusst. Ich kalkuliere meinen Verdienst in der Selbstständigen Tätigkeit doppelt so hoch und mit exponentiellen Zuwachs ein, als mein Arbeitnehmerverdienst, jedoch möchte ich dennoch meinen Job nicht in so kurzer Zeit kündigen, da mir das Studium dann doch zu sinnlos wäre. Meine Arbeitnehmer Tätigkeit steht in keinem Zusammenhang zu meiner selbstständigen Tätigkeit.

Ich meine gelesen zu haben, dass die Einkünfte von der selbständigen Tätigkeit als auch die vom Arbeitsverhältnis in einen Topf geschmissen werden und dadurch die Steuer Abgaben entstehen. Würde es Sinn machen, das Gewerbe auf meine Frau, die ebenfalls Arbeitnehmerin ist, anzumelden, und sie tatkräftig zu unterstützen, da sie weniger als ich verdient? Sprich Gewerbe läuft auf meine Frau, Jedoch erledige ich die meisten gewerblichen Transaktionen.

Ist meine Denkweise richtig? Welche Steuerklasse ist empfehlenswert?

Bin dankbar über jede ernst gemeinte Antwort LG

arbeitnehmer, gesetzliche Krankenversicherung, Gewerbe, private krankenversicherung, Selbstständigkeit, Steuerklasse
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Firmenwagen - Sicht Arbeitnehmer / Arbeitgeber

Hallo Zusammen,

das Thema Firmenwagen ist ja recht komplex. Wir betreiben eien UG und waren bislang so klein, dass Überlegungen wie Firmenwägen gar nicht gestellt wurden. Inzwischen wachsen wir ziemlich gut, von daher interessiere ich mich für das Thema Firmenwagen, fand bislang aber nur Informationen die mich mehr verwirrt als weitergebracht haben:

1.) Sofern ich weiss, kann ein Firmenwagen mit <50% dienstlicher Nutzung über die 1% Regelung versteuert werden (seitens Arbeitnehmer). Wie verhält es sich dabei, wenn eine Tankkarte inklusive ist ?

2.) Wenn der Arbeitnehmer, dem das Fahrzeug überlassen wird, hauptberuflich etwas anderes macht und das Fahrzeug zu Fahrten zu seiner Hauptarbeit verwendet -> sind diese Fahrten dann nach wie vor mit der 0,03% Regelung zu versteuern ?

3.) Wie sieht denn die steuerliche Situation (anhand eines Rechenbeispiels) für den Arbeitgeber aus ? Nehmen wir mal an der AG überlässt dem AN ein Fahrzeug mit monatlichen Leasingkosten von 500.- EUR

Da der AN dieses überwiegend privat nutzt können die Leasingkosten dann überhaupt als Ausgaben abgesetzt werden ? Und wie verhält es sich mit der Tankkarte ?

Vielen Dank für erste Anregungen / Aufklärungen.

Und bevor ich wieder gesteinigt werde: Selbstverständlich würde ein solches Thema mit dem Steuerberater erläutert werden. Mir geht es erstmal nur darum den komplexen Sachverhalt selbst zu verstehen.

arbeitgeber, arbeitnehmer, GmbH, Firmenwagen
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arbeitgeber will mich nicht entlassen

Seid September arbeite ich in einem Callcenter..... seid dem bin ich ständig krank...keuchhusten, bronchitis...nasennebenhöhlen ... von meinem Rücken ganz mal abgesehen.

Nun ist es so das ich seid Januar förmlich außer Gefecht gesetzt bin, da mein Hals, Husten sich einfach nicht erholen wollen. Da am 2.3. meine Probezeit geendet ist habe ich Anfang Februar darum gebeten, die Übernahme nicht zu befürworten bzw sogar mich zu entlassen.

Reaktion : Ach du bist doch so eine gute und außerdem dürfen wir niemanden entlassen.

Nun ja... nun war ich 5 Wochen zu Haus eine Antibiotika Kur nach der anderen... die Halsschmerzen sind geblieben und wollen einfach nicht weggehen. Nun war ich 2 Tage wieder arbeiten und mein Hals ist wieder so extrem das nichts mehr geht... Stimme weg.

Was soll ich tun ?

Die einen sagen, naja dann bleib halt zu Haus wenn du krank bist. Allerdings macht mich das nervlich fertig, denn ich möchte meine Kollegen ja an sich nicht im Stich lassen, ich weiß ja schließlich das die Luft brennt und jeder Mann gebraucht wird.

Habt Ihr einen Rat für mich ?

Einfach kündigen kann ich leider nicht, dann würde man ja direkt eine Sperre bekommen vom Amt, was vom Regen in die Traufe wäre.

Einen neuen Job suchen ...ja klar, jedoch welcher Arbeitgeber wartet 4 Wochen auf mich und vor allem bin ich dann auch wieder fit ?

Beim Arbeitsamt habe ich mich schon gemeldet, und es hieß auch in der Hotline, dass es die Möglichkeit gibt zu kündigen ohne Sperre.. wenn es aus gesundheitlichen Gründen ist. Dazu sollte ich einen Anruf von der Leistungsabteilung bekommen... dieser ist leider nicht gekommen. Stattdessen ein Stapel an Unterlagen und ein Termin beim Arbeitsvermittler.

Habt Ihr noch eine Idee was ich tun kann ?

arbeitgeber, arbeitnehmer, Arbeitsamt, krankheit
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Mein Arbeitgeber beutet mich aus. Muss 300 -350 Stunden monatlich arbeiten. Was soll ich tun?

Ich arbeite über 300 Stunden im Monat und habe einen Stundenlohn von 7,50 Euro brutto. Bin im Objektschutz tätig und muss Baustellen bewachen. Heute habe ich die 19. Nachtschicht am Stück. Mal einen Tag frei? Dann ruft die Firma sofort an, dass ich doch arbeiten muss.

Einfach kündigen geht auch nicht, dann gibt es 3 Monate kein Geld vom Arbeitsamt und ich muss dem Amt 1000 Euro zurückzahlen, die sie mir für das Auto gegeben haben, den ich für diesen Job brauche.

Das Geld für den Monat August war erst am 27. September auf dem Konto, obwohl im Vertrag steht, dass das Geld bis spätestens am 25. auf dem Konto sein muss.

Sonntags- Nacht- oder Feiertagszuschläge zahlt die Firma auch nicht, obwohl sie einem doch gesetzlich zustehen. Es kommt auch häufiger vor, dass man nachts ohne Strom und daher auch ohne Heizung auf der Baustelle sitzt, jetzt, wo es langsam kälter wird, wird es nachts dann richtig unangenehm.

Circa 3000 Kilometer fahre ich mit dem Auto monatlich. Fahrtkosten zahlt mein Arbeitgeber übrigens auch nicht

In diesem Job hat mich übrigens auch das Arbeitsamt reingedrängt. Im Augenblick muss ich übrigens von 17 Uhr bis 7 Uhr morgens ran. Dazu kommen insgesamt noch 2,5 Stunden Fahrzeit. So läuft das hier regelmäßig ab.

Muss ich das wirklich alles hinnehmen, kann das Arbeitsamt mir wirklich 3 Monate mein Arbeitslosengeld streichen, wenn ich diesen Job kündige?

Arbeit, arbeitgeber, arbeitnehmer, Arbeitsagentur, Arbeitsamt, Arbeitslosengeld, arbeitsrecht, gehalt, Lohn
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