Muss meine Pflegemutter nur wegen mir ausziehen?

Ich bin jetzt 19 Jahre alt und wohne seit 3 Jahren bei meiner Tante bzw. Pflegemutter, da meine Mutter gestorben ist wo ich 11 und mein Vater wo ich 16 war. Meine Tante ist Hartz IV Empfängerin und dadurch wird z.B. auch meine Vollweisenrente "angerechnet", also verschwindet diese ganz.

Mein Abitur habe ich frisch in meiner Tasche und ein guter Freund in Aachen von mir betreibt ein Youtube Kanal mit 700.000 Abonnenten. Er hat natürlich ein Gewerbe und möchte mich einstellen (Vollzeit - 2300€ Brutto). Um produktiver zu sein wollen wir beide in eine gemeinsame Wohnung in Aachen umziehen.

Ich habe mich bei einer Fachhochschule Medientechonogie angemeldet und werde dort diesen Wintersemester "studieren". Ja studieren ist mit Anführungszeichen markiert, da es eher mein Ziel ist, Werkstudent zu sein um somit weniger Lohnsteuern zahlen zu müssen und noch mehr Vorteile.

Es gibt jetzt ein Problem:

Wenn ich ausziehe, darf gesetzlich meine Tante, die körperlich beeinträchtigt ist, nicht weiter in diese Wohnung leben, solange sie unter Hartz IV ist. Die Regel des Bürgergelds gilt ja: "Du solltest nur gerade noch so leben können"

Sie und ich wollen aber nicht das sie auszieht. Was kann man da tun? Wenn ich schriftlich ausziehe, kriege ich ja als Werkstudent unabhängig von meinem Einkommen mein Kindergeld und Vollweisenrente. Kann ich nicht mit dem Geld den Rest der Wohnung meiner Tante bezahlen, damit sie und ich die Ruhe haben? :(

Ich weiß, ich weiß: wenn das irgendwie gehen würde, dann ging das trotzdem nur solange ich Werkstudent bin. Aber ich gehe davon aus das sich mein Einkommen eh nach 3 Jahren viel mehr vergrößern wird. Ich hab da so meine großen finanziellen Pläne ihr wisst bescheid.

Also: Kann ich irgendwie mit dem Finanzamt verhandeln? Weil Mathematisch ist es eig. logisch, aber gesetzlich auch?

Wenn es Gegenfragen gibt, stelle sie gerne.

Ich würde dir als Antwortgeber sehr dankbar sein!

LG Saili

Hartz IV, Mietrecht, Werkstudent, wohnung
Aldi Süd Überstunden auszahlen Werkstudent / stud. Aushilfe?

Hallo liebe Community (und hoffentlich [ehem.] KollegInnen).
Ich arbeite seit einigen Monaten bei Aldi als Verkäufer als Werkstudent. Habe einen Festvertrag bei 940 € pro Monat bei 15 Std./Woche (also 60 pro Monat).

Da ich aber konstant 10-20 Std. pro Monat mehr leiste, diese aber nur auf mein Stundenkonto verbucht werden, bin ich etwas ratlos, da bei VT-Abschluss mir erklärt wurde, dass die Mehrstunden bis zu 80/Monat (weil Werkstudent) ausgezahlt werden würden und es sich um den Grundfaktor erhöht (also 940 € : 60 Std. x die beliebige Stundenzahl).

Jetzt habe ich auch bei anderen hier gelesen, dass auf Überstunden viele Steuern bezahlt werden würden? Das würde erstens überhaupt kein Sinn ergeben und sich für mich als komplett nachteilig erweisen, da ich doch bis 80 pro Monat so arbeiten darf und 192 Std./Monat in der Vorlesungsfreien Zeit.

Dies würde sich für mich komplett nachteilig erweisen, wenn ich auf alle Stunden, die ich über mein Grundgehalt erhalte, mehr Abzüge als 9,35 % - 15 % (lediglich Lohnsteuer+Kirchensteuer) hätte.

Hat hier wer Erfahrungen gemacht, weil er selbst als Verkäufer Teilzeit (mit Studienbescheinigung) bei Aldi arbeitet(e)?

Würde hier um Erfahrung bitten, da ich angst habe, jetzt in der Vorlesungsfreien Zeit nicht ansatzweise soviel Netto herauszubekommen, wie ich es in anderen Jobs kannte (trotz niedrigeren Stundenlohn).
LG

Steuern, Werkstudent, Auszahlung, Überstunden
Studentische Hilfskraft und Werkstudent?

Sehr geehrte Damen und Herren,

zurzeit studiere ich und hätte eine Frage zu Stellen als studentische Hilfskraft und Werkstudent.

Zurzeit arbeite ich als studentische Hilfskraft mit 20 Stunden monatlich und als Werkstudent mit 48 Stunden monatlich. Nun habe ich eine Möglichkeit, mich zusätzlich bei einer weiteren Stelle als studentische Hilfskraft mit 60 Stunden monatlich zu bewerben.

Wie ich es verstanden habe, würde ich dadurch sowieso den Studentenstatus verlieren und somit mehr Sozialabgaben zahlen und eine Steuererklärung einreichen müssen. Das wäre aber nicht schlimm für mich.

Jedoch wollte ich nachfragen, ob das erlaubt ist, mit 80 Stunden als studentische Hilfskraft an der Universität zu gelten und nebenbei noch 48 Stunden an einer anderen Stelle als Werkstudent zu arbeiten?

Wenn ich weiß, dass ich (falls ich die Stelle mit 60 Stunden im Monat bekomme) den Studentenstatus verliere, darf ich den Vertrag für diese Stelle, falls ich dort angenommen werde, überhaupt erst unterschreiben?

Manchmal verwirrt das mich, weil ich nicht weiß, ob ich als "studentische Hilfskraft" arbeiten und einen solchen Vertrag unterschreiben darf, wenn ich weiß, dass ich mit dem Unterschreiben des Vertrages rechtlich nicht mehr als "Student" sondern als normaler "Arbeitnehmer" gelten werde. Weil wenn ich nicht mehr als "Student" zähle, darf ich dann als "studentische Hilfskraft" arbeiten? Obwohl ich ja an der Universität eingeschrieben bleibe und weiter studiere. Aber gilt das dann als Täuschung?

Falls das möglich ist, mit 20 + 60 Stunden als studentische Hilfskraft und den 48 Stunden als Werkstudent zu arbeiten, dürfte ich dann zusätzlich noch in der Zukunft eine Minijob-Stelle auf 450,00 € Basis annehmen, zum Beispiel mit 40 Stunden monatlich?

Ich entschuldige mich, falls die Fragen verwirrend klingen, doch hoffe sehr, sie sind noch verständlich.

Für eine mögliche Antwort wäre ich wirklich sehr, sehr dankbar.

Viele lieben Grüße.

Student, Minijob, Steuern, Werkstudent
Steuererklärung verpflichtend?

Hallo liebe Comunity,

ich bin leider ein extrem schwieriger Fall und weiß nicht weiter. Ich bin Stundentin und habe von 3/18 - 10/19 als Minijobberin gearbeitet. Danach habe ich kein Bafög mehr bekommen und meine Chefin wollte das ich als TZ bei ihnen anfange. Ich hab mich dann schlau gemacht und einiges über Werksstudenten gelesen. Ich hab ihr davon erzählt und sie war einverstanden. Wir haben dann ein Gehalt von brutto 1300 jeden Monat ausgemacht. Das wäre die Grenze ab der ich keine Steuern zahlen würde. Also habe ich ab 11/19 bis heute jeden Monat mein Festgehalt bekommen und nur RV davon bezahlt. Meine KV bezahle ich selber. 08/20 habe ich geheiratet und mein Mann ist in die Steuerklasse 3 gewechselt, da er mehr als ich verdient. Bei mir hat sich komischerweise nichts geändert. Auf meinen Lohnabrechnungen stand weiterhin Steuerklasse P und mein Gehalt blieb gleich. Bei Nachfragen beim FZ konnte mir keiner helfen. Auch meine Chefin hat mich weiter über P abgerechnet.

Nun wurden wir schriftlich dazu aufgefordert die Steuererklärung 20 abzugeben.

1. Ich dachte das wäre freiwillig und nicht verpflichtet?

2. Wie kann ich das für mich ausfüllen? Überall soll ich meine Steuerklasse eingeben und finde P nicht. Zusätzlich besitze ich keine elektronische Lohnsteuerbescheinigung von 2020. Meine Chefin meinte das würde bei mir nicht gehen. Aber ohne diese Bescheinigung komme ich nicht weiter. Ich bin ja kein Minijobber!

Ich hoffe ich hab das verständlich erklärt. Da das bei mir so ein komplizierter Fall ist, kann mir keiner helfen.

einkommensteuer, Finanzamt, Lohnsteuer, Steuererklärung, Steuerklasse, Steuern, Werkstudent
Wie auf Geld vom Arbeitgeber bestehen ohne gekündigt zu werden?

Ich bin aktuell Werkstudentin in einer Marketingfirma und wurde in der letzten Zeit manchmal nur 4h wöchentlich eingesetzt. Insgesamt 4 Wochen, überhaupt nicht. Ich bange um meine finanzielle Sicherheit. Ich weiß dass ich als Werkstudent nicht das große Geld machen werde, aber auf einen gewissen mindest Betrag, würde ich mich gerne verlassen können. Ich möchte nicht nochmal 4 Wochen auf einem Abruf warten aber meine Vorgesetztin meint , es ist aktuell sehr ruhig bei den Projekten.

Im Vertrag wurde dies vereinbart :§ 3 Dauer der Arbeitszeit

(1) Der Arbeitnehmer erbringt seine Arbeitsleistung entsprechend dem

Arbeitsanfall. Die Erbringung der Arbeitsleistung erfolgt auf Abruf des

Arbeitgebers. Der Arbeitgeber entscheidet darüber, wann und in welchem

Umfang der Arbeitsanfall den Einsatz des Arbeitnehmers erforderlich macht. 

Der

Arbeitnehmer kann seine Arbeitsleistung nur nach Abruf durch den Arbeitgeber

erbringen.

(2) Der Arbeitnehmer verpflichtet sich, auf Abruf des Arbeitgebers während des

Semesters bis zu 20 Stunden wöchentlich zu arbeiten. Während der

Semesterferien kann die wöchentliche Arbeitszeit auf bis zu 40 Stunden

ausgeweitet werden. 

Ein Anspruch des Arbeitnehmers auf die erhöhte Arbeitszeit

entsteht auch nach mehrmaligem Abruf nicht.

(3) Der Arbeitgeber bestimmt Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit und an

welchen Tagen der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung zu erbringen hat. Er wird

dem Arbeitnehmer seinen Arbeitseinsatz, d.h. dessen Beginn und

voraussichtliche Dauer, jeweils mindestens vier Tage im Voraus mitteilen.

Laut einem Anwalt könnte ich den Lohn einfordern. Aber ich würde dabei eine Kündigung klar riskieren.

Wie umgehe ich eine Kündigung, oder soll ich sie erst garnicht darauf ansprechen, und einfach auf mehr Arbeit hoffen in der kommenden Zeit?

Die Sache ist, als Mutter von zwei kleinen Kindern und Studentin Bin ich bei der Hinsicht nicht so flexibel. Es ist schwer eine Arbeit zu finden die vereinbar ist mit Vorlesungen und Kinderbetreeung.

arbeitgeber, arbeitsrecht, job, Kündigung, Werkstudent
Kennt die Krankenkasse mein Einkommen?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich der Gehaltsgrenze bei der Familienversicherung.

Ich habe zwei Jobs als Werkstudent und verdiene bei beiden zusammen monatlich 515€ netto. Ich zahle Lohnsteuer- und Rentenversicherubgsabgaben. Nun Habenichts von meiner Krankenkasse einen Fragebogen erhalten bei dem ich angeben soll wie hoch mein Gesamteinkommen ist. Zuzüglich der Werbekostenpauschale von 1000€ für Werkstudenten, darf ich also circa 530€ im Monat verdienen. Stimmt das ?

Oder geht die Krankenkasse vom Brutto-Verdienst aus ?

Eine weitere Frage: Ich muss laut dem Fragebogen nur Auskunft über einen Job geben, sprich den Vertrag und die Abrechnungen einreichen. Was ist wenn ich einfach nicht vollständige Angaben mache und nur die Abrechnungen dieses einen Jobs einreiche ? Kommt die Krankenkasse dahinter ? Denn ich würde bei diesem Job aufgrund einer Weiterbeschäftigung schon mal bei der Sozialversicherung ab- und wieder angemeldet. Fragt mich nicht wieso. Und da hat die Krankenkasse auch nichts gesagt und wollte nichts nachträglich prüfen.

Nun die abschließende Frage: Wenn ich irgendwann mit beiden Jobs aufhören sollte und bei beiden abgemeldet werde, was macht die Krankenkasse dann ? In wiefern kann sie wissen, was ich verdient habe, wenn ich nichts angebe?

krankenkasse, Krankenversicherung, Werkstudent, Familienversicherung, Krankenkassenbeiträge, Studentenjob
Werkstudent + selbstständig Tätigkeit, Studentenstatus?

Hallo, 

seit 3 Jahren (seit Studienbeginn) führe ich nebenbei ein Gewerbe in der Veranstaltungstechnik als Einzelunternehmer (Kleinunternehmerregelung und natürlich auch unregelmäßige Jobs, welche sich immer zwischen 5 und 6 Stunden bewegen inkl. Rechnungen schreiben, wie das halt mit der Selbstständigkeit so ist) und seit letztem Jahr März bin ich Werkstudent bei einer größeren Firma.

Von März bis September (Genau 26 Wochen) war ich bei dieser Firma auf 20h/Woche befristet angestellt (da ich schon fast mit meinem Physik Studium durch war und somit nur eine Vorlesung in diesem Semester hatte und habe teilweise an Wochenenden (von April bis September) als Tontechniker selbstständig gearbeitet (Insgesamt genau 5 Wochen unter dem Semester und im ganzen Beschäftigungszeitraum mit 20h/Woche 11 Wochen).

Zuvor habe ich das mit meiner Krankenkasse und dem Arbeitnehmer und der SBK (von der der Sozialversicherungsrechtliche Beurteilungsbogen für den Arbeitsvertrag kam) abgeklärt, dass es ca 20 Tage pro Jahr, bzw sogar nur 6 Tage pro Semester waren, an denen ich der Tontechnik nachgegangen bin und so bekam ich von allen Seiten die Rückmeldung, das ist okay..unter der Woche bleib ich ja dann bei den 20h/Woche..und in den Semesterferien ist es ja ohnehin unerheblich und die Mehrarbeit findet ja nur an den Wochenenden (Immer Samstags) statt.

Somit bin ich seitdem studentisch Krankenversichert für ca 90 Euro/Monat.

Ich bin innerhalb der Regelstudienzeit fertig geworden, von daher stand das Studium an sich nachweislich schon immer noch im Vordergrund und mein Notenschnitt liegt auch bei 2,0.

Seit Mitte September (befristet verlängert bis März) bin ich mit der Stundenzahl zurückgegangen auf 12h/Woche, von daher ist das mit dem am Wochenende arbeiten ohnehin kein Problem mehr, da ich mit einem Job am Wochenende unmöglich über die 20h/Woche kommen kann.

Aktuell schiebe ich jedoch etwas Panik, da ich im Internet gelesen habe, dass seit 2017 die Ausnahmeregelung mit mehr als 20h/Woche, wenn:

- nur an Wochenenden

- in den Abend/Nachtstunden 

- in der vorlesungsfreie Zeit

nicht mehr ohne weiteres gilt.

Ist es jetzt unter diesen Voraussetzungen möglich, dass ich meinen Studentenstatus nachträglich verliere und etwas für das letzte Jahr nachzahlen muss?

Falls das auf mich zukommt, habe ich die Stundenzahl ja nur von April bis Juli (also während des Semesters) überschritten und seitdem während des Semesters nicht mehr.

Verliere ich dann den Studentenstatus nachträglich komplett? Oder kann er mir nur für April bis Juli aberkannt werden und nachträglich normal weiter fortgeführt?

Aufs Jahr runter gerechnet sieht meine Selbstständigkeit wie folgt aus:

Monatl. gewinn (230 Euro), Arbeitszeit 3,5-4 Stunden. Jetzt habe ich beispielsweise von Januar bis Mai keinen einzigen Auftrag.

Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!

Krankenversicherung, Selbstständigkeit, Sozialversicherung, Werkstudent
Werkstudent neben wissenschaftliche Hilfskraft?

Hallo,

ich studiere momentan, und arbeite schon mehr als ein Jahr als wissenschaftliche hilfskraft an der Uni. Diese Arbeit ist 5 Stunde pro Woche mit Einkommen 284 euro pro Monat. 

Ab April werde ich als Werkstudent in einem Buero arbieten. Und diese Arbeit wird 15 Stunde pro Woche mit Einkommen 600 euro Pro Monat. Also Ins. 884 euro monatlich.

1. Meine Frage ist, ob es überhaupt gleichzeitig möglich ist, und kann ich ruhig beide haben, ohne Steuer zu bezahlen?

Ausserdem hoere ich mich ab Sebtember bei meiner Uniarbeit auf, damit ich pro Jahr nicht mehr als 9000 euro verdiene!

Uebrigens: Obwohl in meinem Arbeitsvertrag steht 5 Stunde pro Woche aber muss man 4.5 Stunde arbietn. Damit bekommt man fuer jede Woche eine 30 minuten Minusstunde. Und irgendwann falls Jemand Urlaub macht oder Krank ist arbeiten wir fuer Ihn 4.5 Stunde und so am Ende hat Jeder genug gearbeitet, Was im Vertrag steht. Ausserdem manchmal kriegt man Plusstunde, aber dann irgendwann muss nicht so viel (ein Tag) arbeiten! ZB. passiert manchmal Feiertage. Das Einkommen wird aber immer pro Monat gleich 284 euro bleiben, egal ob man Minus oder Plusstunde hat!

2. Meine Frage darueber ist: Was passiert wenn ich in einer Woche an der Uni 2 mal (9 Stunde) und daneben natuerlich 15 Stunde im Beuro arbieten muss? Kriege ich Probleme bei Tk Versicherung und soll ich Steuer bezahlen? ich meine es sieht nur so aus, dass ich mehr als 20 Stunde gearbietet habe aber in der Realitaet ist es nicht so und Mein Einkommen ist immer gleich!

Werkstudent
Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

Student, gesetzliche Krankenversicherung, Gleitzone, krankenkasse, Krankenversicherung, PKV, private krankenversicherung, Sozialversicherung, Werkstudent, Familienversicherung
Werkstudent Sozialabgaben?

Hi, ich bin seit kurzem Werkstudent und mir immer noch unsicher wieviel ich jetzt verdienen darf. Vielleicht kann mir jemand sagen ob ich alles richtig verstanden habe, da das doch ein etwas verwirrendes Thema ist.

Als Werkstudent darf ich nur 20h die Woche arbeiten, es sei denn es sind Semesterferien. In diesen darf ich maximal 26 Wochen diese Grenze überschreiten. Ist dies bis hier erfüllt, bin ich "ordentlicher Student" und es gilt folgendes:

  1. Die Arbeitslosenversicherung fällt für mich unabhängig davon wie viel ich verdiene weg.
  2. In die Rentenversicherung wird vom Lohn automatisch ein Prozentsatz eingezahlt. ( Liegt das Einkommen unter 450€ wandert 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 450€ aber unter 850€ wandert ein Betrag zwischen 4% und 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 850€ wandert 9,35% davon hinein.
  3. In der Kranken-/Pflegeversicherung darf ich Familienversichert bleiben, solange mein Einkommen 425€/Monat zuzüglich 1000€ Webungskosten nicht übersteigt. Dieser betrag wird Jährlich behandelt, dh. ich darf zusammengerechnet 6100€ im Jahr verdienen.(also auch z.B. 6100€ im Januar und 0€ im restlichem Jahr)

Da ich mit 6100€ im Jahr im Freibetrag für die Lohnsteuer bleibe, entfällt diese.

Sagen wir ich verdiene Monatlich 200€, außer in 2 Monaten der Semesterferien, in denen ich 2000€ verdiene. 200€ * 10 + 2000€ * 2 = 6000€ Ich verdiene also wenig genug, um weiterhin in der Familienkrankenversicherung zu bleiben und zahle NUR o.g. Beiträge zur Rentenversicherung. Ich habe Jährlich also von 6000€ Brutto (0,9065 * 6000€) 5439€ Netto übrig.

Student, krankenkasse, Sozialversicherung, Steuern, Werkstudent, Familienversicherung
Möglichkeit als Werkstudentin weiterhin in der privaten Krankenkasse eines Elternteils bleiben?

Guten Abend,

ich werde 20 Jahre alt, bin Studentin und für mein Studium von der Krankenversicherungspflicht der Studenten befreit.

Nun beginne ich nächsten Monat 16 Stunden die Woche als Werkstudentin zu arbeiten (bin also ordentliche Studierende und grundsätzlich greift für mich das Werkstudentenprivileg, wäre da nicht die Einkommensgrenze) und wurde überrollt von unterschiedlichen und sich widersprechenden Informationen über meine Krankenversicherung.

Ich bin über meinen Vater privat und die Beihilfe versichert (ich weiß, dass ist Umgangssprachlich), also eine berücksichtigungsfähige Angehörige. Jedenfalls werde ich mehr als 450€ im Monat verdienen und in der gesetzlichen Krankenversicherung bedeutet das ja, dass man Beiträge für Kranken- und Pflegeversicherung um die 80€ zahlen muss.

Nun meine Fragen: Gelten diese Einkommensgrenzen für mich auch? Muss ich mich jetzt selber versichern oder kann ich bei meinem Papa in der Versicherung bleiben? Und muss ich das dann bei der privaten Krankenkasse tun, da ich mich meines Verständnisses nach für die Dauer meines Studiums nicht mehr über die gesetzliche Krankenkasse versichern kann durch die Befreiung? An wen kann man sich bei solchen Fragen am besten wenden? Zudem habe ich gelesen, dass beim Werkstudentenprivileg die Höhe des Einkommens irrelevant sein soll, dann aber wieder dass man, wenn man mehr als 450€ verdient rausfällt, was stimmt nun?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und bitte um Quellen für eure Aussagen, damit ich es nachlesen kann und etwas dazu lernen kann (und vermutlich auch für meinen AG, da die meistens selber nicht über solche Sonderfälle Bescheid wissen).

Vielen Dank und ein schönes Wochenende!

Student, beihilfe, krankenkasse, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, PKV, private krankenversicherung, Werkstudent
Als Werkstudent familienversichert bis zu welchem Einkommen?

Hallo,

wenn ich als Studentin nebenbei auf 450€ Basis arbeite, bin ich ja eigentlich Minijobberin und Studentin. Ich kann mit einem 450€ Job als Studentin dann weiterhin familienversichert sein.

Wie ist das aber nun, wenn ich offiziell als Werkstudentin beschäftigt bin? Hier gilt auf einmal eine andere Einkommensgrenze, bis zu der ich familienversichert bleiben kann. Hier darf ich jetzt nur 425€ verdienen, sonst müsste ich mich selbst krankenversichern.

Hier verstehe ich den Zusammenhang gerade nicht so ganz. Wenn ich offiziell als Werkstundentin eingestellt bin, darf ich weniger verdienen, als wenn ich offiziell als Minijobberin beschäftigt bin, obwohl die Rahmenbedingungen (Studentin, nicht mehr als 20 Stunden die Woche Arbeit) dieselben sind?

Dann hat man ja total den Nachteil, wenn man als Werkstudentin eingestellt ist. Oder zählt man generell nur mit einem Verdienst von über 450€ als Werkstudentin (wöchentlich Arbeitszeit natürlich trotzdem unter 20 Stunden)? Weshalb gilt dann die Grenze vom Verdienst von 425€ für die Familienversicherung bei Werkstudenten? Dann wäre man ja als Werkstudent IMMER verpflichtet, sich selbst zu versichern.

Wie ist das genau mit den Bezeichnungen Werkstudent und Minijobber und wie viel darf ich verdienen, wenn ich als Studentin weiterhin familienversichert bleiben will?

Studium, Student, krankenkasse, Krankenversicherung, Minijob, Versicherung, Werkstudent, Familienversicherung
Privatversichert mit Elternteil - zählt das als Familienversicherung?

Ich bin mit meiner Mutter (Beamtin) privatversichert. Habe jetzt einen Werkstudentenjob angetreten (verdiene über 450€ monatl.) und nach meiner Recherche und der Absprache mit der KV kann ich weiter so versichert bleiben. Zum Beginn meiner Tätigkeiten wurde ich gefragt wie ich versichert bin und meinte eben bei der Privaten über die Familienversicherung. Mir wurde mitgeteilt, dass ich da nicht drin bleiben kann, habe dann nochmal nachgehakt und meinte ich hätte mich schon informiert und dann hieß es sie kümmert sich drum. Jetzt stand auf meiner ersten Abrechnung drauf bei Krankenkasse "TK", woraufhin ich erneut anrief und meinte da steht die falsche Versicherung mit der Antwort ich dürfte nicht in der Familienversicherung bleiben. Jetzt bekomme ich meine Abrechnung für März und habe 200 € Abzüge für eine "Vorschusstilgung" darauf stehen. Meiner Vermutung nach ist das aufgrund der Krankenkassensache, weil ich da jetzt einfach bei der TK angemeldet wurde.

Jetzt meine Frage kann ich auch einfach sagen ich selbst sei bei der ARAG versichert, ohne die Familienversicherung zu erwähnen, in der ich offensichtlich ja nicht sein darf als Werkstudend? Oder zählt eine private Mitversicherung überhaupt als Familienversicherung?

Vielen Dank schon im Voraus für die Auskunft und ich hoffe ich habe mein Problem verständlich darstellen können.

Schönene Abend noch :)

Studium, krankenkasse, PKV, private krankenversicherung, Werkstudent, Familienversicherung
Ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags zu bezahlen?

Hallo, ich bin ein Student. neben meinem Studium habe ich immer zwei Jobs gehabt. Der erste Job ist als SHK an der uni, und der zweite Job ist als Wachman am Wochenenden. letztes Jahr habe ich fast nur gearbeitet und weniger studiert und habe ca. 23000 verdient. Ich habe letztes Jahr für die Krankenkasse nur den Studentenbeitrag monatlich selber bezahlt. Nachdem Ich die Krankenkasse meine Lohnabrechnungen von Jahr 2016 gezeigt habe, habe ich eine Rechnung von ungefähr 3000 Euro bekommen, weil mein Arbeitgeber keine Beiträge bezahlt hat und ich letztes Jahr 30 jährige geworden bin. Ich habe meinen Arbeitgeber kontaktiert und habe diese Antwort bekommen: ______________________________

 Sie sind bei uns als Student angemeldet und haben auch eine Studienbescheinigung eingereicht. Sie müssen sich selbst als Student in Ihrem Alter bei der KK versichern und da Sie bei uns studentisch gemeldet sind, werden da auch nur die RV Beiträge bezahlt. Als Student ist Ihre Hauptbeschäftigung das Studium und es darf dann nur in den Semesterferien mal mehr verdient werden. Sie wurden von Anfang an als Student bei uns angestellt und das läuft auch so seit 2009. 

_______________________________

Meine Frage : ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte zu bezahlen.

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen

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Werkstudent und Ferienjob gleichzeitig?

Hallo zusammen,

ich arbeite derzeit als Werkstudent und verdiene monatlich 640€ bei wöchentlich ca. 16h. Ab April bin ich mit meiner Bachelorarbeit fertig, wodurch ich bis Oktober (hier fange ich den Master an) wesentlich mehr arbeiten kann. Da mein Job sehr eintönig ist, möchte ich zwischenzeitlich einen Ferienjob machen. Nun zu meiner Frage:

Muss ich etwas beachten wenn ich einen Ferienjob gleichzeitig zum Werkstudentenjob mache? Habe ich Nachteile oder wird alles "seperat" behandelt? Ich würde es folgendermaßen machen:

In jedem Monat arbeite ich die ersten zwei Wochen (5 Tage die Woche) im Werkstudentenjob, die letzten zwei Wochen im Monat als Ferienjobber. Im darauffolgenden Monat genau anders herum, sodass ich immer zwei Wochen Werkstudent, vier Wochen Feriejob, vier Wochen Werkstudent usw. Somit verdiene ich jeden Monat am Werkstudentenjob und am Ferienjob (im ersten Monat beispielsweise 2 Wochen Werkstundent = ca. 800€ + 2 Wochen Ferienjob ca 750€) Für den Werkstudentenjob zahle ich ganz normal für die Rente ein, der Lohnsteuerbetrag entfällt, soweit ich weiß. Für die Krankenversicherung habe ich eine Studentenversicherung, bei der ich jeden Monat etwa 80€ zahle. Beim Ferienjob muss ich soweit ich weiß keine Rente einzahlen, die Lohnsteuer bekomme ich mit der Einkommensteuererklärung zurück und krankenversichert bin ich ja dann mit der Studentenversicherung?

Ich hoffe ich konnte mein Problem etwas schildern und mir kann geholfen werden ;) Vielen Dank nochmal. Wenn was nicht verstanden wird, versuche ich es gerne nochmal verständlich zu machen.

krankenkasse, Sozialversicherung, Steuern, Versicherung, Werkstudent, Ferienjob

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