Krankenversicherung bei Selbständigkeit als Putzfrau in Teilzeit?

Hallo,

ich habe unterschiedliche Aussagen gehört zur Krankenversicherung bei Selbständigkeit und möchte deshalb hier fragen.

Letztendlich möchte ich meine Frau w.m. über mich Familienversichert lassen oder recht "günstig" Krankenversichern und möchte wissen was ich beachten muss und welche Gestaltungsmöglichkeiten ggf. bestehen.

Lt. dem Beitragsrechner der Krankenkasse (TK) kostet die Krankenversicherung fast €400 / Monat, selbst bei einem selbständigen Einkommen von nur €100 sollte sie das bezahlen, das wäre doch absurd?

Ein paar Eckdaten:

Meine Frau ist Ausländerin und macht derzeit einen Integrationskurs halbtags, das kostet nur und sie hat keinerlei Einkommen.

Als Haushaltshilfe schätzen wir das Einkommen auf €200-€400 / Monat. Mehr ist nicht geplant

Die Gewerbeanmeldung wird als Nebenberuflich bezeichnet. Allerdings gibt es ja keinen Hauptberuf, sondern nur den Integrationskurs.

Sie hat eine Ausbildung als Krankenschwester welche in Deutschland aber nicht voll anerkannt ist und ist arbeitslos gemeldet, bekommt aber keinerlei Unterstützung (bis auf regelmässige Einladungen bei der Jobvermittlung die zu nichts führen)

Sie hat eine Arbeitserlaubnis (erstmal für ein Jahr)

Sie ist derzeit bei mir Familienversichert - bisher keinerlei Probleme

Die Selbständigkeit als Haushaltshilfe ist nur befristet geplant für max. 1 Jahr, danach sollte das Deutsch passen und sie wird als Krankenschwester (ggf. in Ausbildung) arbeiten.

Schwarzarbeit kommt nicht in Frage - auch wenn es bei all der Bürokratie wohl das einfachste wäre.

Kleingewerbe Krankenversicherung Selbstständigkeit Steuern Familienversicherung Nebentätigkeit
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Welche Abgaben habe ich bei diesem Job?

Hallo,

ich bin Student, 24 Jahre alt und zurzeit familienversichert.

Mir wurde ein Job angeboten und mir stellt sich die Frage wie die einzelnen Monate versteuert werden und welche Beiträge bezahlt werden müssen, da sich die "Jobmodelle" durch die unterschiedlichen Löhne und durch unterschiedliche Arbeitszeiten unterscheiden. Der Job ist befristet und geht vorerst nur von November bis einschließlich Januar.

Ein paar Sachen sind mir klar (bitte korrigieren, falls nicht!), jedoch sind manche Sachen absolut unklar und deshalb bitte ich um Hilfe:

  • Im November würde ich 405,00 EUR verdienen und bleibe auch unter den von der Krankenkasse gesetzten 20 h/Woche um weiterhin als Student eingestuft zu werden.

--> Mini-Job, Familienversicherung bleibt bestehen

  • Im Dezember verdiene ich 1755,00 EUR bei deutlich mehr als 20 h/Woche. Durch diesen Betrag setzt die Familienkrankenversicherung aus und ich kann ich auch nicht studentisch versichern, da die 20 h/Woche überschritten werden.

--> Weder Mini- noch Midi-Job. Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich. Ist die Regelung der kurzfristigen Beschäftigung bis 70 Tage im Jahr anwendbar?

  • Im Januar verdiene ich 810,- EUR und arbeite höchstwahrscheinlich über 20 h/Woche.

--> Midi-Job mit Gleitzonenregelung, Familienversicherung und studentische Versicherung nicht möglich.

Insgesamt arbeite ich ca. 25 Tage von November bis Dezember und hatte bisher in diesem Jahr keine weiteren Arbeitstage.

Ist es überhaupt möglich jeden Monat in den verschiedenen Jobmodellen zu wechseln? Kann ich bei meiner Krankenversicherung jeden Monat anders eingestuft werden? Und ist es möglich nach dem Job (endet Mitte Januar!) wieder in die Familienversicherung zu wechseln?

Ich bin recht ratlos und möchte nicht einfach "drauf los arbeiten".

Student Gleitzone krankenkasse Krankenversicherung Kurzfristige Beschäftigung Minijob Familienversicherung Midi-Job studentische Krankenversicherung 70 Tage-Regelung
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Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

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Werkstudent Sozialabgaben?

Hi, ich bin seit kurzem Werkstudent und mir immer noch unsicher wieviel ich jetzt verdienen darf. Vielleicht kann mir jemand sagen ob ich alles richtig verstanden habe, da das doch ein etwas verwirrendes Thema ist.

Als Werkstudent darf ich nur 20h die Woche arbeiten, es sei denn es sind Semesterferien. In diesen darf ich maximal 26 Wochen diese Grenze überschreiten. Ist dies bis hier erfüllt, bin ich "ordentlicher Student" und es gilt folgendes:

  1. Die Arbeitslosenversicherung fällt für mich unabhängig davon wie viel ich verdiene weg.
  2. In die Rentenversicherung wird vom Lohn automatisch ein Prozentsatz eingezahlt. ( Liegt das Einkommen unter 450€ wandert 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 450€ aber unter 850€ wandert ein Betrag zwischen 4% und 9,35% davon hinein. Liegt das Einkommen über 850€ wandert 9,35% davon hinein.
  3. In der Kranken-/Pflegeversicherung darf ich Familienversichert bleiben, solange mein Einkommen 425€/Monat zuzüglich 1000€ Webungskosten nicht übersteigt. Dieser betrag wird Jährlich behandelt, dh. ich darf zusammengerechnet 6100€ im Jahr verdienen.(also auch z.B. 6100€ im Januar und 0€ im restlichem Jahr)

Da ich mit 6100€ im Jahr im Freibetrag für die Lohnsteuer bleibe, entfällt diese.

Sagen wir ich verdiene Monatlich 200€, außer in 2 Monaten der Semesterferien, in denen ich 2000€ verdiene. 200€ * 10 + 2000€ * 2 = 6000€ Ich verdiene also wenig genug, um weiterhin in der Familienkrankenversicherung zu bleiben und zahle NUR o.g. Beiträge zur Rentenversicherung. Ich habe Jährlich also von 6000€ Brutto (0,9065 * 6000€) 5439€ Netto übrig.

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Als Werkstudent familienversichert bis zu welchem Einkommen?

Hallo,

wenn ich als Studentin nebenbei auf 450€ Basis arbeite, bin ich ja eigentlich Minijobberin und Studentin. Ich kann mit einem 450€ Job als Studentin dann weiterhin familienversichert sein.

Wie ist das aber nun, wenn ich offiziell als Werkstudentin beschäftigt bin? Hier gilt auf einmal eine andere Einkommensgrenze, bis zu der ich familienversichert bleiben kann. Hier darf ich jetzt nur 425€ verdienen, sonst müsste ich mich selbst krankenversichern.

Hier verstehe ich den Zusammenhang gerade nicht so ganz. Wenn ich offiziell als Werkstundentin eingestellt bin, darf ich weniger verdienen, als wenn ich offiziell als Minijobberin beschäftigt bin, obwohl die Rahmenbedingungen (Studentin, nicht mehr als 20 Stunden die Woche Arbeit) dieselben sind?

Dann hat man ja total den Nachteil, wenn man als Werkstudentin eingestellt ist. Oder zählt man generell nur mit einem Verdienst von über 450€ als Werkstudentin (wöchentlich Arbeitszeit natürlich trotzdem unter 20 Stunden)? Weshalb gilt dann die Grenze vom Verdienst von 425€ für die Familienversicherung bei Werkstudenten? Dann wäre man ja als Werkstudent IMMER verpflichtet, sich selbst zu versichern.

Wie ist das genau mit den Bezeichnungen Werkstudent und Minijobber und wie viel darf ich verdienen, wenn ich als Studentin weiterhin familienversichert bleiben will?

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Privatversichert mit Elternteil - zählt das als Familienversicherung?

Ich bin mit meiner Mutter (Beamtin) privatversichert. Habe jetzt einen Werkstudentenjob angetreten (verdiene über 450€ monatl.) und nach meiner Recherche und der Absprache mit der KV kann ich weiter so versichert bleiben. Zum Beginn meiner Tätigkeiten wurde ich gefragt wie ich versichert bin und meinte eben bei der Privaten über die Familienversicherung. Mir wurde mitgeteilt, dass ich da nicht drin bleiben kann, habe dann nochmal nachgehakt und meinte ich hätte mich schon informiert und dann hieß es sie kümmert sich drum. Jetzt stand auf meiner ersten Abrechnung drauf bei Krankenkasse "TK", woraufhin ich erneut anrief und meinte da steht die falsche Versicherung mit der Antwort ich dürfte nicht in der Familienversicherung bleiben. Jetzt bekomme ich meine Abrechnung für März und habe 200 € Abzüge für eine "Vorschusstilgung" darauf stehen. Meiner Vermutung nach ist das aufgrund der Krankenkassensache, weil ich da jetzt einfach bei der TK angemeldet wurde.

Jetzt meine Frage kann ich auch einfach sagen ich selbst sei bei der ARAG versichert, ohne die Familienversicherung zu erwähnen, in der ich offensichtlich ja nicht sein darf als Werkstudend? Oder zählt eine private Mitversicherung überhaupt als Familienversicherung?

Vielen Dank schon im Voraus für die Auskunft und ich hoffe ich habe mein Problem verständlich darstellen können.

Schönene Abend noch :)

Studium krankenkasse PKV private krankenversicherung Werkstudent Familienversicherung
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Beitragsberechnung der Familienversicherung aus Witwengeld?

Halle ich hätte eine Frage zur Familienversicherung meiner Mutter und mir als Sohn(Student).

Vor kurzem ist mein Vater verstorben. Er war Alleinverdiener bei uns in der Familie und die Einnahmen kamen aus seiner Pension als Beamter. Nun geht es um die Neuberechnung des Krankenversicherungsbeitrages. Heute kam ein Brief ins Haus und wir mussten feststellen, dass sich unserer KV Beitrag nach der Neuberechnung aus dem Witwengeld meiner Mutter um mehr als 100€ erhöht hat.

Wie kann das sein???

Mir ist aufgefallen, dass sich dieser rechnerisch wie folgt zusammensetzen muss:

Witwengeld 16,1% (KV-Beitrag) + Witwengeld2,35% (Pflege-Beitrag)= Gesamter Krankenversicherungsbeitrag

Aus den Unterlagen meines Vater erkenne ich wie zuvor der Betrag errechnet worden ist und zwar wie folgt:

Brutto Pension - Kinderfreibetrag= "Netto" /2=Berechnungssatz

Berechnungssatz16,1% (KV-Beitrag) + Berechnungssatz2,35% (Pflege-Beitrag)= Gesamter Krankenversicherungsbeitrag

Noch zur Information, meine Mutter ist zurzeit Hausfrau, hat zuvor aber eine Beschäftigung ausgeübt und somit in die gesetzlich Rentenkasse eingezahlt. Jedoch ist Sie zurzeit nicht im rentenfähigen Alter und bekommt somit keinen teil des KV-Beitrags von der Rentenversicherung gezahlt

Meine Frage jetzt wieso fällt der Kinderfreibetrag und Halbierung wegen der Aufteilung zwischen Arbeit-geber und nehmer weg?

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Kann Krankenkasse daten vom Finanzamt einholen?

Hallo, Ich hab da mal ne frage. ich bin 24 und noch Familienverischert, da ich noch zur schule gehe.

seit 2 Jahren gehe ich einer selbstständigen tätigkeit nach und hatte damit bisher auch noch nie probleme, da ich immer unter der durchschnittlichen monatlichen gehaltsgrenze von 385€ geblieben bin.

Nun habe ich aber das probelm, das ich ende letzten jahres zusätzlich einer geringfügigen beschätigung nachgegangen bin. (450€ job) Meine Denkweise war dann: Die krankenkasse fordert jährlich von mir den einkommenssteuerbescheid an, um mein durchschnittliches monatliches einkommen aus der selbstständigkeit zu prüfen. -> ich muss mein einkommen aus der selbstständigkeit auf die anderen monate begrenzt im durchschnitt ausrechnen, da ich ja mit den 450 aus dem minnijob meine grenze schon voll ausreize.

bei der neuen prüfung habe ich somit angegeben das mein monatliches einkommen aus der selbstständigen tätigkeit im durchschnitt unter der grenze von 385€ geblieben ist und ich diese auch nur bis zum start der geringfügigen beschäftigung ausgeführt habe. (habe sie zwar weiterhin ausgeführt, das gehalt aber auf die anderen monate,der selbstständigkeit, mit drauf gerechnet und bleibe trotzdem unter dem durchschnitt)

-> Rechnerisch haut das alles hin, aber kann die krankenkasse nun weitere unterlagen anfordern, oder irgendwo einholen (zB Finanzamt ->steuererklärung) und somit sehen das ich während der geringfügigen beschäftigung doch weiterhin selbstständig tätig war und somit eigentlich aus der Familienversicherung rausfallen müsste?

vielen dank schon mal fürs weiterhelfen! Mfg Nina

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