Bewilligter Antrag auf Arbeitslosengeld I und Arbeitssuchendmeldung zurückziehen?

Hallo zusammen,

folgender Sachverhalt, bei welchem ich Unterstützung benötige:

  • 28.08.: Ordnungsgemäße Kündigung erhalten
  • 31.08.: Arbeitssuchend gemeldet
  • 31.08.: Arbeitslos gemeldet
  • 04.09.: Antrag auf Arbeitslosengeld I (ALG I) zum 01.10. gestellt
  • Bewilligung des ALG I erhalten
  • Die Arbeitslosigkeit ist zum 01.10. tatsächlich eingetreten

Nun wird es komplizierter: Die Agentur für Arbeit (AA) hat meinen ehem. Arbeitgeber als auch mich über einen Anspruchsübergang meiner Person an die AA informiert. Dies liegt vermutlich an der laufenden Kündigungsschutzklage. Dennoch für mich nicht verständlich, da hier Dinge "verrechnet" werden sollen.

Darüber hinaus war ich leider an den ersten beiden Tagen der Arbeitslosigkeit krankgeschrieben, weswegen ich aus der Arbeitsvermittlung herausgenommen wurde sowie für diese beiden Tage keinen Anspruch auf ALG I hatte. Hierfür erhielt ich jedoch seitens der Krankenkasse Krankengeld.

Frage: Da ich wider Erwarten in die Selbständigkeit gehen und mich auf ebendiese fokussieren möchte, wollte ich fragen, ob ich meinen bewilligten, jedoch noch nicht ausgezahlten ALG I-Antrag zurückziehen kann? Bei Bedarf zahle ich das Krankengeld auch zurück, falls dies notwendig ist.

Vielen Dank und beste Grüße

Achilles

Agentur für Arbeit, alg1, Arbeitslosengeld, Arbeitslosengeld 1, arbeitsrecht, Krankengeld, krankenkasse
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Krankengeld oder Harz4?

Krankengeld oder Harz4

Hallo,

ich bin als erstes erkrankt und habe mich nach meinem Krankenhausaufenthalt nicht nahtlos bei der Krankenkasse gemeldet, deswegen wurde für mich das Jobcenter zuständig und ich habe 13 Monate Harz4 bezogen.

Danach habe ich 8 Wochen gearbeitet. In denn ersten zwei Wochen, wurde ich physisch krank. Danach habe ich 6 Wochen gearbeitet und wurde psychisch krank und musste daher eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für zwei Wochen einreichen.

Daraufhin wurde ich von meinem Arbeitgeber in der Probezeit gekündigt und bin noch für eine Woche krank geschrieben.

Da meine Gesundheit aktuell zu instabil ist um zu arbeiten, wird die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wohl in der nächsten Zeit verlängert werden.

Ich habe mich nun beim Jobcenter, wie verlangt als arbeitssuchend gemeldet. Daraufhin bekam ich einen Weiterbewilligungsantrag zum ausfüllen.

Jetzt weiß ich aber nicht weiter, da ich ja krank bin, bin ich nicht wirklich arbeitssuchend.

1. Muss ich den Weiterbewilligungsantrag ausfüllen und beim Jobcenter abgeben, obwohl für mich wahrscheinlich jetzt die Krankenkasse zuständig ist?

2. Ist für mich die Krankenkasse aktuell überhaupt zuständig und bekomme ich jetzt Krankengeld statt Harz4, weil ich einen Nahtlosen Übergang zwischen Arbeit und Erkrankung habe, obwohl ich nur insgesamt 8 Wochen und 6 Wochen ohne gesundheitliche Unterbrechungen gearbeitet habe?

3. Wer bekommt meine zukünftigen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen? (Also den Durchschlag, wo die Diagnose nicht drauf steht, Jobcenter oder alter Arbeitgeber?).

4. Steht mir überhaupt etwas zu, wenn beim Bewerbungsgespräch, nicht nach meiner gesundheitlichen Verfassung gefragt wurde und ich auch nichts erwähnt habe?

Hartz IV, jobcenter, Krankengeld, krankenkasse, Krankenversicherung
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Krankschreibung/Krankengeld - Unterbrechung möglich?

Liebe Experten,

ich habe folgendes Problem und lauter unterschiedliche Aussagen dazu bekommen.

Ich hatte mein Arbeitsverhältnis, u.a. wegen drohender Insolvenz und ein paar anderen Dingen, Ende November 2019 zum Ende Februar 2020 gekündigt.

Ich hatte dann anschließend im Dezember Urlaub und habe es glatt geschafft mir dort direkt meine Schulter zu verletzen. Ich habe den Urlaub noch durchgezogen und anschließend kam Weihnachten und die Schulter wurde immer schlechter/schmerzhafter. Ende Dezember war ich dann beim Arzt und wurde krankgeschrieben.

Im Februar habe ich dann Krankengeld bekommen bis dato.

Nun verhält es sich mit der Schulter so, dass ich mit ihr weiterhin noch Schmerzen und Probleme habe. Diese können allerdings wohl auch noch lange andauern und daher ist es zum derzeitigen Zeitpunkt fraglich, ob eine Operation mehr Nutzen als Schaden bringen würde. Ich würde weiterhin KG und Übungen machen und den weiteren Entwicklungsablauf abwarten.

Zwischenzeitlich bin ich auch umgezogen und der neue Arzt meinte, dass er mich in dem Fall auch nicht weiterhin krankschreiben würde, da ich ja - in gewissem Rahmen - arbeitsfähig wäre und das nun ein Fall fürs Arbeitsamt ist. In dem Fall könnte ich irgend etwas mit "leichten Tätigkeiten" machen.

Daher würde ich mich dann ab Ende nächster Woche arbeitslos melden und bekomme dann erst mal Arbeitslosengeld. (je nachdem ob noch die Sperre wegen eigener Kündigung greift)

Nun meine eigentlichen Fragen. Wie verhält es sich jetzt, falls meine Schulter nicht besser oder sogar wieder schlimmer werden sollte und ich erneut krankgeschrieben werden würde, bevor ich z.B. einen neuen Job gefunden habe? (Ist zur Coronazeit auch nicht so leicht). Wer zahlt dann was? Und was wäre, wenn ich dann doch eine OP mache und daraufhin nochmals längerfristig krankgeschrieben sein sollte?

Irgendwie habe ich Angst da in der Luft zu hängen und ich habe nicht ganz den Durchblick wer denn für was zuständig ist und auf was ich achten muss? Könnt Ihr mir dabei weiterhelfen?

Krankengeld, Arbeitsunfähigkeit
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Krankengeld wird von Krankenkasse beendet?

Hallo,

Es geht um folgendes:

Bei mir wurde letztes Jahr im Sommer eine tumorerkrankung festgestellt. Der Tumor wurde mir letztes Jahr dann operativ entfernt.

ich habe gleichzeitig seit vielen Jahren schweres Rheuma an fast allen Gelenken. Da ich aufgrund der Tumorerkrankung meine Rheumamedikamente nicht mehr nehmen darf, hat sich mein Rheuma grundlegend verschlechtert. Alle Gelenke sind dick angeschwollen und zum großen Teil auch deformiert.

anfang des Jahres habe ich nun von meiner Krankenkasse einen Brief erhalten, in dem ich meinen Arzt von der Schweigepflicht gg.über des Mdk entbinden sollte.

dies hatte ich natürlich getan, meines Wissens hat mein Arzt dem Mdk mitgeteilt das bei mir wohl keine große Besserung zu erwarten ist und ich über kurz oder lang die Rente beantragen muss.

mein Arzt meinte damals (Januar 2020) das die Krankenkasse sich wohl schnell bei mir melden werde.

Es kam aber keine Rückmeldung meiner Krankenkasse mehr und ich bin immer noch krankgeschrieben (wegen des Tumors und Rheuma).

jetzt habe ich Post erhalten von meiner Krankenkasse, das der krankengeldbezug mit Ablauf der letzten Krankmeldung eingestellt wird. Ich bin seit ca. 8 Monaten im Krankengeld und habe meines Wissens aber Anrecht auf 18 Monate Krankengeld.

wie kann das sein das meine Krankenkasse mir jetzt das Krankengeld verweigert? Habe ich etwas falsch gemacht? Hätte ich die eu-Rente beantragen müssen, weil mein Arzt dies dem mdk mitgeteilt hatte?

Wie gesagt, mir wurde im Januar von meinem Arzt gesagt die Krankenkasse bzw. die mdk wird auf mich zukommen, was aber nie passiert ist. Stattdessen ein halbes Jahr später die Aussteuerung aus dem Krankengeld.

Danke vorab für eure Antwort.

Krankengeld, krankenkasse
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Einkommenssteuer Abgabe wurde durch Krankengeld zur Pflicht - aber nicht getätigt!? Was tun?

Sehr geehrte Community,

wir haben hier ein doch etwas größeres Problem.

Es geht um die Steuererklärung meiner Freundin. Und zwar war sie in ihrem Leben noch nie verpflichtet eine Steuererklärung abzugeben. Dementsprechend hat sie bisher auch keine Steuernummer.

Sie ist seit 2014 als Architektin angestellt.

In 2016 wurde sie überfallen und erlitt schwere Verletzungen und ein Trauma.

Aufgrund dieser Verletzung und dem daraus bedingten Ausfall als Arbeitskraft bekam sie 2016, 2017 und 2018 Krankengeld von weit über 400€.

Ich sitze nun an ihren Steuerklärungen von 2016, 2017, 2018 und 2019 und wurde heute vom Steuerprogramm WISO darauf Aufmerksam gemacht, dass sie mit dem Erhalt der Krankengelder auch verpflichtet war eine Steuererklärung abzugeben. Es geht wohl um Strafzahlungen von um und bei 25€/Monat nach Abgabefrist.

Ich habe bisher schon folgendes heraus gefunden:

  1. Bis 2018 waren diese Strafzahlungen im Ermessen der Finanzbeamten. Sie konnten sie auferlegen oder halt auch nicht. Auch die Höhe der Strafzahlungen war in ihrem Ermessen.
  2. Seit 2018 müssen die Finanzämter wohl diese Strafzahlungen erheben. Obwohl es bis 02.2020 eine Übergangsregelung gab, die es den Finanzbeamten möglich machte nach wie vor einen Ermessensspielraum zu nutzen.
  3. Nach den Berechnungen des Steuerprogramms bekäme sie für 2016 ca. 250€ Nachzahlung, für 2017 ca. 350€, für 2018 ca. 500€ Nachzahlung.

Meine Frage nun... da wir diese Strafzahlungen natürlich nicht zahlen bzw. so wenig wie möglich zahlen möchten, was zu tun ist?

Nun meine Milchmädchenrechnung:

Würden alle Strafzahlungen genau abgerechnet, lägen wir wohl bei folgenden Beträgen:

2016 - ca. 150€ für 2017, 300€ für 2018 und 300€ für 2019 und 75€ für 2020 = ca. 825€

2017 - ca. 150€ für 2018, 300€ für 2019 und 75€ für 2020 = ca. 525€

2018 - ca. 150€ für 2019 und 75€ für 2020 = ca. 225€

Das ergäbe eine Strafzahlung für alle Versäumnisse von 1575€.

Wie wäre nun euer Vorschlag, mit dieser Situation umzugehen?

Einkommensteuererklärung, Krankengeld, Steuererklärung
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Lohnrückzahlung, Krankengeld, Pfändung?

Im Dezember hat mein AG mir meinen vollen Lohn gezahlt. Laut meiner Hausärztin die mich im Januar weiter krank schrieb (Warteplatz in einer Tagesklinik) würde die KK auf mich zukommen wegen Krankengeld. Anfang Januar erhielt ich ein Schreiben und füllte alles benötige aus. Am 20.1. schickte ich eine weitere AU ein und mir wurde seitens der KK mitgeteilt, dass noch AUs aus Anfang 2019 fehlten. Ich reichte diese nach. Der Ärger ging dann weiter. Mehrere Telefonate. Es würde noch dauern, sie wären unterbesetzt und viel zu tun. Am 27.1. reichte ich die nächste AU ein, immer noch keine Zahlung der KK. Am 29.1. weiteres Telefonat. Alles wäre in Bearbeitung, würde aber dauern.
dann am 30.1. eine Email der KK, es fehle noch eine AU aus Anfang 2019 und Rückmeldungen des AG.

Am 31.1. ein Schreiben meines AG mit der Aufforderung, eine Rückzahlung von knapp 2000€ bis zum 17.2. zu leisten, wegen Überbezahlung.

Von der KK keine Zahlung bisher (auch keine Aussage ab wann Geld kommt, auch keine Teilzahlung).
Miete, Versorger, Tanken, Essen stehen wieder aus und ich bin vor dem Verzweifeln.

Noch ein Zusatz.
jeden Monat geht eine Pfändung vom AG ab (280€), die ich selbstverständlich nicht erhalte - in den knapp 2000 ist jedoch dieser Betrag enthalten, und der AG hat jetzt Ende des Monats nochmal anteilig 300€ überwiesen.

Ich weiß nicht mehr weiter.
Krankengeld ist ja 75% - wenn das rückwirkend ausgezahlt wird (Pfändungskonto, wo auch noch von einer zweiten Bank eine Pfändung aktiv ist, allerdings durch das Amtsgericht mein Gehalt vom AG geschützt ist, damit keine Doppelpfändung betrieben wird!) behält die Bank alles über der Pfändungsfreigrenze ein (1180 sind ja frei). Es müssten etwa 2400€ kommen, wovon ich dann 1180 behalten kann und soll knapp 2000€ zahlen - wie zahle ich Miete usw.?

Gibt es irgendwas was ich tun kann? Ich hab ja auch das gepfändete Geld der Lohnabtretung nicht erhalten. Warum muss ich das zurück zahlen?

Krankengeld, P-Konto, Pfändung, Rückzahlung
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Einige Fragen bzgl. Abfindung, Krankengeld und der Steuererklärung?

Guten Tag,

AN erhält bis 31.08.2017 folgende Bezüge aus Angestelltentätigkeit:Siehe Anhang 1

AG hat Entgeltfortzahlung bis 19.09.2017 zu leisten, anschließend besteht Krankengeldanspruch gegenüber der Krankenkasse - voraussichtlich bis zum Ende des Jahres!Stundenlohn beträgt 14,35 € brutto.

Im Laufe der Krankheit erhält AN Kündigung > Kündigungschutzklage > gerichtlicher Vergleich! Auflösung Arbeitsverhältniss zum 30.09.2017 mit folgenden Werten.

  1. Abfindung ~ 2500 € brutto.
  2. Resturlaub 11 Tage inkl. Urlaubsgeld für 18 Tage in Höhe von 25% = 1800 € brutto.
  3. Mehrarbeitsvergütung i.H.v ~ 400 € brutto.

Zudem muss der AG vom 01.09.2017 - 19.09.2017 aufgrund Entgeldfortzahlung ordnungsgemäß abrechnen. In diesem Falle sollten das 98 Stunden x 14,35 € = ~ 1400,00 € brutto sein.

  • Kann mir aufgrund dieser Daten jemand den "genauen" Krankengeldanspruch in netto pro Tag berechnen? Also was der AN ab 20.09.2017 pro Tag erhalten wird.

    • Ich habe versucht, den Auszahlungsbetrag im Oktober im Rahmen meines Verständnisses grob durchzurechnen, kann diese Rechnung so in etwa stimmen?Siehe Anhang 2

    • Zu guter letzt noch eine Frage, ist es hier jemanden möglich zu sagen, ob mich bei der Abgabe der Steuererklärung für 2017 eine Hohe Nachzahlung oder womöglich sogar nochmals eine Erstattung erwartet? Werbungskosten sind eigentlich bei 0, Steuerklasse 1, keine Kinder, gesetzliche RV und KV - die letzten beide Jahre habe ich bei gleichen Einkommen etwa 60 - 80 € erstattet bekommen - aber dort hatte ja auch vom 01.01 - 31.12  ein Arbeitsverhältnis bestanden.

Gerne liefere ich falls nötig, auch weitere Details.

Vielen Dank im voraus!

Einige Fragen bzgl. Abfindung, Krankengeld und der Steuererklärung?
Abfindung, einkommensteuer, Krankengeld, krankenkasse, Steuererklärung, Arbeitsunfähigkeit
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Wie ergeben sich Blockfristen bei Kankengeld, wenn man gar keines bezogen hat?

Üblicherweise beginnt eine Krankenkasse eine Blockfrist immer am ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit. Bei mir war es so, das ich am 15.7.2013 urplötzlich heftige Hüftschmerzen bekam. Nach Röntgen und MRT stellte sich heraus: ich hab Arthose. Befund Berichte hab ich noch. Krankengeld bezog ich nicht, ich war nur wenige Tage mal AU deswegen. Zunächst könnte ich mich nicht zu einer Operation entschließen.. Am 15.9.2015 hatte ich eine Unfall mit heftigen Beschwerden, in Folge dessen war ich krank bis zur Aussteuerung. Ebenfalls ging ich in dieser Zeit ein paar mal zum Arzt wegen der Hüfte. Nun bin ich wieder gesund und Arbeitsfähig und wollte eigentlich jetzt die Hüfte operieren lassen. Die KK verweigert jedoch die Leistung der Zahlung von Krankengeld, da es als hinzugekommen Krankheit gewertet wird. Jedoch hätte eigentlich die Blockfrist für die Hüfte enden müssen am 15.7.2016. Das war aber genau der Zeitpunkt, wo ich Krankengeld für die Unfallfolgen bezog. Ist das nun tatsächlich eine hinzugekomme Krankheit oder hätte die Krankenkasse eine zweite Blockfrist für die Hüfte ab den 16.7.16 bilden müssen, so dass da noch Anspruch wäre? Wer kann mir da helfen? Lohnt sich ein Widerspruch? Meine Arbeitsfähigkeit mit der Hüfte habe ich mehr als 1 Jahr bewiesen

gesetzliche Krankenversicherung, GKV, Krankengeld, krankenkasse, Krankenversicherung, Arbeitsunfähigkeit
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