Freiwillig bei der GKV kranken- u. pflegeversichert - aus welchen Einnahmen berechnet sich der Krankenversicherungsbeitrag nach einer Erbschaft?

Freiwillig bei der GKV kranken- u. pflegeversichert -

Welche Einnahmen sind zu deklarieren, die DIREKT in die Berechnung einfließen und welche erst nach Vorlage der Steuerfestsetzung? Klar, dass Einnahmen aus Renten und Zinsen (haha!) die Beitragsberechnung beeinflussen. Aber wie verhält es sich, wenn man geerbt hat?

Wie sieht es bei börsennotierten Wertpapieren aus? Es fließt kein Geld, das Depot existiert einfach nur vor sich hin.

Plus ein zugeteilter alter Bausparvertrag mit völlig unzeitgemäßer Verzinsung, der allerdings bisher nur 'parkt'. Müssen die jährlichen Zinsen, die nur auf dem Papier stehen, bei der Einkommensanfrage angegeben werden, auch wenn noch kein Geld geflossen ist?

Weiterhin ist ein Haus mit Mieterträgen vorhanden, die - obwohl nichts entnommen wird - anteilig sicherlich zu den laufenden Einnahmen zählen, oder? Müssen sie gleich in der Einkommensanfrage beziffert werden oder erst über die Steuererklärung?

Wie sieht es aus, wenn für die eigene selbstgenutzte Wohnung (bisher) keine Miete angesetzt wurde - gilt das als 'geldwerter Vorteil'?

Es wäre nett, wenn jemand mit Fachkenntnissen antworten könnte, wofür ich im voraus schon danke.?

Erbschaft, gesetzliche Krankenversicherung, GKV, krankenkasse, Krankenversicherung, Rentner, Sozialversicherung, Beitragshöhe, freiwillige Krankenversicherung, Mieteinnahmen
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Kann ich meinen Arbeitgeber für meine Mehrkosten durch Nachanmeldung zur GKV aus § 823 Abs. 2 ersatzpflichtig machen?

Seit 01.01.2002 war ich privat krankenversichert.

Am 05.04.2017 informierte mich mein AG erstmals über meine zum 01.01.2016 rückwirkende GKV-Pflicht. Zwar hätte mich mein AG bereits mit der Januargehaltsabrechnung am 19.01.2016 sofort bei der GKV anmelden müssen, dieser Fehler sei aber leider erst in diesem Jahr bei einer entsprechenden Schulung aufgefallen.

Mit der Gehaltsabrechnung vom 15.06.2017 erfolgte dann eine Rückforderung in Höhe von 10.487,17 €.

Am 22.06.2017 teilte ich meinem AG unter Berufung auf § 28g SGB IV mit, dass die Höhe der Rückforderung unzulässig ist.

Nach Rücksprache mit der Geschäftsführung fordert mein AG nun unter Berufung o. g. Gesetzes für die Monate März bis Mai 2017 einen angepassten Betrag in Höhe von nunmehr 1.752,39 €.

Der Rückforderungsbetrag wird jedoch höher ausfallen, da meine GKV einen Zusatzbeitrag von 1,1 % erhebt, während mein AG in o. g. Forderung einen Zusatzbeitrag von 0,9 % angesetzt hatte.

Die Forderung muss im Wege des Lohnabzugsverfahrens zurückgeführt werden. Mein AG überlegt noch, ob er mir diesen monatlich bis zum 31.12.2017 in 6 gleichen Raten abziehen darf. Das hatte ich beantragt, da snost ein negativer Auszahlungsbetrag in der Juli-Abrechnung ausgewiesen worden wäre.

Meine Mehrkosten betragen nun darüber hinaus 2.207,26 € durch:

  • Mehrbeitrag AN-Anteil zur GKV gegenüber AN-Anteil zur PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 1.420,18 €

  • Mehrbeitrag zur Anwartschaftsversicherung bei der PKV vom 01.07.2017 bis zum 31.12.2017 in Höhe von 787,08 €

Der Vorgang ist, aus welchen Gründen auch immer aufgrund von Versäumnissen meines AG's leider sehr unglücklich gelaufen.

Da ich erst am 05.04.2017 von der zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Pflicht erfahren habe, sind auch Fristen hinsichtlich einer zum 01.01.2016 rückwirkenden GKV-Befreiung auf Antrag verstrichen.

In 2015 habe ich die besondere JAEG überschritten, durch die jährliche gesetzliche Erhöhung der besonderen JAEG viel ich aber erstmals im Januar 2016 unter die besondere JAEG. Das wäre auch der Grund gewesen, weswegen ich mich bis zum 31.03.2016 auf Antrag hätte von der GKV-Pflicht hätte beferien lassen können, wenn mein AG seiner Meldepflicht nachgekommen wäre. Diese Frist ist nun aber arbeitgeberverschuldet verstichen.

Darüber hinaus muss ich im Krankheitsfalle gegebenenfalls für schlechtere Leistungen bei der GKV mehr Beitrag bezahlen und habe die unnötige Lauferei wegen den Papieren für die GKV-Anmeldung gehabt.

Dieses vorweg genommen, folgende Frage:

Kann ich meinen AG für meine ca. 4.000 € nach § 823 Abs. 2 BGB ersatzpflichtig machen?

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Wie ergeben sich Blockfristen bei Kankengeld, wenn man gar keines bezogen hat?

Üblicherweise beginnt eine Krankenkasse eine Blockfrist immer am ersten Tag der Arbeitsunfähigkeit. Bei mir war es so, das ich am 15.7.2013 urplötzlich heftige Hüftschmerzen bekam. Nach Röntgen und MRT stellte sich heraus: ich hab Arthose. Befund Berichte hab ich noch. Krankengeld bezog ich nicht, ich war nur wenige Tage mal AU deswegen. Zunächst könnte ich mich nicht zu einer Operation entschließen.. Am 15.9.2015 hatte ich eine Unfall mit heftigen Beschwerden, in Folge dessen war ich krank bis zur Aussteuerung. Ebenfalls ging ich in dieser Zeit ein paar mal zum Arzt wegen der Hüfte. Nun bin ich wieder gesund und Arbeitsfähig und wollte eigentlich jetzt die Hüfte operieren lassen. Die KK verweigert jedoch die Leistung der Zahlung von Krankengeld, da es als hinzugekommen Krankheit gewertet wird. Jedoch hätte eigentlich die Blockfrist für die Hüfte enden müssen am 15.7.2016. Das war aber genau der Zeitpunkt, wo ich Krankengeld für die Unfallfolgen bezog. Ist das nun tatsächlich eine hinzugekomme Krankheit oder hätte die Krankenkasse eine zweite Blockfrist für die Hüfte ab den 16.7.16 bilden müssen, so dass da noch Anspruch wäre? Wer kann mir da helfen? Lohnt sich ein Widerspruch? Meine Arbeitsfähigkeit mit der Hüfte habe ich mehr als 1 Jahr bewiesen

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Ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags zu bezahlen?

Hallo, ich bin ein Student. neben meinem Studium habe ich immer zwei Jobs gehabt. Der erste Job ist als SHK an der uni, und der zweite Job ist als Wachman am Wochenenden. letztes Jahr habe ich fast nur gearbeitet und weniger studiert und habe ca. 23000 verdient. Ich habe letztes Jahr für die Krankenkasse nur den Studentenbeitrag monatlich selber bezahlt. Nachdem Ich die Krankenkasse meine Lohnabrechnungen von Jahr 2016 gezeigt habe, habe ich eine Rechnung von ungefähr 3000 Euro bekommen, weil mein Arbeitgeber keine Beiträge bezahlt hat und ich letztes Jahr 30 jährige geworden bin. Ich habe meinen Arbeitgeber kontaktiert und habe diese Antwort bekommen: ______________________________

 Sie sind bei uns als Student angemeldet und haben auch eine Studienbescheinigung eingereicht. Sie müssen sich selbst als Student in Ihrem Alter bei der KK versichern und da Sie bei uns studentisch gemeldet sind, werden da auch nur die RV Beiträge bezahlt. Als Student ist Ihre Hauptbeschäftigung das Studium und es darf dann nur in den Semesterferien mal mehr verdient werden. Sie wurden von Anfang an als Student bei uns angestellt und das läuft auch so seit 2009. 

_______________________________

Meine Frage : ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte zu bezahlen.

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen

Student, gesetzliche Krankenversicherung, GKV, krankenkasse, Krankenversicherung, Sozialversicherung, Werkstudent
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Für drei Monate gesetzlich versichert sein und trotzdem Beihilfe in Anspruch nehmen?

Hallo,

ich muss mich nochmals an Euch wenden. Vielleicht hat jemand meine früheren Beiträge verfolgt. Falls nicht hier eine kurze Zusammenfassung: ich bin Studentin (reguläres Erststudium) und mein Arbeitgeber hat mich fälschlicherweise als voll versicherungspflichtig angemeldet, obwohl ich als "Beamtenkind" 80 % beihilfeberechtigt bin und 20% privat versichert bin. Ich habe mich bei meinem Arbeitgeber und der AOK beschwert, mein Arbeitgeber (bzw. die Personalabteilung) hat bis jetzt auf die schriftliche Beschwerde nicht reagiert, die AOK sagte, dass ich im Recht bin, sie jedoch die Bestätigung von meinem Arbeitgeber brauchen, um mich quasi aus der Versicherungspflicht wieder zu entlassen. Auch die AOK konnte anscheinend bislang meinen Arbeitgeber nicht erreichen.

Nun muss mein Vater aber wieder einen Beihilfeantrag stellen und die Frage ist, ob er das für mich noch darf, oder ob ich jetzt quasi gezwungen bin, die private KV zu kündigen. Beihilfeberechtigt bin ich nach wie vor, da dies an den Kindergeldanspruch gekoppelt ist und ich diesen Anspruch habe.

Kann ich also obwohl das Ganze mit der AOK noch nicht geklärt ist, Arztbesuche etc weiter über Beihilfe und PKV abrechnen oder darf ich nicht doppelt voll versichert sein?

Vielen Dank!

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Das Kind ist beim Vater privatversichert. Die Eltern leben in Scheidung. Das Kind lebt bei der Mutter. Wer zahlt Eigenbeteiligung für Kieferorthopädie?

Wer der Eltern zahlt im Rahmen der kieferorthopädischen Behandlung die Eigenbeteiligung in Höhe von 20% bei einer privaten Krankenversicherung? Die Tochter wäre normalerweise bei der Mutter unterversichert, da diese unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze verdient. Hier bekäme sie, die 20%ige Eigenbeteiligung nach erfolgreicher, abgeschlossener Behandlung zurückerstattet. Der Vater weigert sich zur Vollmachtserteilung für die Mutter bzgl. Postverkehr, Korrespondenz mit der privaten Kasse. Dies bereitet der Mutter(also mir) erhebliche Probleme im Alltag bzgl. der Rechnungserstattung. Ich habe den Kosten-und Heilplan bzgl. der Behandlung an die Kasse, zwecks Genehmigung geschickt. Das Antwortschreiben erhält aber der Versicherungsnehmer, also der Vater. Auch habe ich keine Einsicht in die Leistungsübersicht der Kasse und bekomme telefonisch auch keine Auskunft-aus Datenschutzgründen. Eine Vollmacht zur Abrechnung mit der Kasse habe ich mir gerichtlich erstritten, da der Vater mehrfach die von den Ärzten erbrachten Leistungen nicht zahlte, sich aber von der Krankenkasse die Rechnungsbeträge gutschrieben ließ. Oft wurde eine Behandlung für meine Tochter vom Arzt abgelehnt, da der Vater noch Außenstände hatte. Es war einfach beschämend. Er weigert sich nun den Kosten-und Heilplan für die Kieferorthopädie zu unterschreiben. Ich arbeite in Teilzeit und bin alleinerziehend mit 2 Kindern. Die Arzttermine für das Zähneziehen und Bracketsaufkleben sind schon vereinbart. Wie ist hier die Rechtslage?

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Beitragsberechnung der Familienversicherung aus Witwengeld?

Halle ich hätte eine Frage zur Familienversicherung meiner Mutter und mir als Sohn(Student).

Vor kurzem ist mein Vater verstorben. Er war Alleinverdiener bei uns in der Familie und die Einnahmen kamen aus seiner Pension als Beamter. Nun geht es um die Neuberechnung des Krankenversicherungsbeitrages. Heute kam ein Brief ins Haus und wir mussten feststellen, dass sich unserer KV Beitrag nach der Neuberechnung aus dem Witwengeld meiner Mutter um mehr als 100€ erhöht hat.

Wie kann das sein???

Mir ist aufgefallen, dass sich dieser rechnerisch wie folgt zusammensetzen muss:

Witwengeld 16,1% (KV-Beitrag) + Witwengeld2,35% (Pflege-Beitrag)= Gesamter Krankenversicherungsbeitrag

Aus den Unterlagen meines Vater erkenne ich wie zuvor der Betrag errechnet worden ist und zwar wie folgt:

Brutto Pension - Kinderfreibetrag= "Netto" /2=Berechnungssatz

Berechnungssatz16,1% (KV-Beitrag) + Berechnungssatz2,35% (Pflege-Beitrag)= Gesamter Krankenversicherungsbeitrag

Noch zur Information, meine Mutter ist zurzeit Hausfrau, hat zuvor aber eine Beschäftigung ausgeübt und somit in die gesetzlich Rentenkasse eingezahlt. Jedoch ist Sie zurzeit nicht im rentenfähigen Alter und bekommt somit keinen teil des KV-Beitrags von der Rentenversicherung gezahlt

Meine Frage jetzt wieso fällt der Kinderfreibetrag und Halbierung wegen der Aufteilung zwischen Arbeit-geber und nehmer weg?

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War die Beratung bei der Rentenversicherung und der GKV korrekt?

Da gerade mein Vertrauen in die Richtigkeit von Aussagen bei Beratungen erschüttert wurde, bitte ich um Bewertung einiger erhaltener Aussagen.

Situation: 60 Jahre, seit September arbeitslos, PKV. Annahme: es wird keine Arbeit mehr aufgenommen.

Rentenberatung gab folgende Informationen: 1. Zweijähriger ALG-Bezug führt zu ca. 60-80€ zusätzlichem Rentenanspruch (genaue Zahl bekannt, möchte ich hier nicht wiedergeben). 2. 9 Monate Wartezeit nach ALG-Bezugsende (mit Arbeitssuchendmeldung) erfüllt die 35-jährige Wartezeit. Danach Renteneintritt mit 63 mit 7,5% Abschlag möglich. 3. Gesetzliche KV ist wegen der Arbeitssuchendmeldung gedeckt. ==> ??? 4. 1-jährige Mitgliedschaft in GKV sorgt für Anspruch, Mitglied zu bleiben

GKV-Beratung (AOK) gab folgende Informationen 1. Gesetzliche KV ist wegen der Arbeitssuchendmeldung nicht gedeckt. 2. Für die einjährige Mitgliedschaft ist die Familienversicherung (ist über Ehefrau möglich) erforderlich. 3. Einkommen bei der Familienversicherung darf 405€/Monat im Jahresmittel nicht überschreiten. Einkünfte aus Vermietung und Kapitaleinkünfte zählen mit. Maßgebend ist der Einkommensteuerbescheid.

Ich hoffe, die KV- und RV-Experten finden Zeit, über die Aussagen zu gehen und, wenn falsch, richtigzustellen.

Zu GKV3 stellt sich mir nachträglich noch eine weitere Frage: Einkommensteuerbescheid bezieht sich auf das gemeinsame Einkommen, wie ermittelt die GKV da das fragliche Einkommen (Depot läuft auf beider Namen).

Rentenversicherung, GKV, RV
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