gesetztliche Krankenkasse doppelt zahlen?

Hallo zusammen,

ab Mitte mai habe ich eine neue Stelle betreten und mein neuer Arbeitgeber hat mich [von AOK] zu DAK gewechselt. Dabei wurde ich darüber nicht informiert. Ende Juni habe ich einen brief von der AOK erhalten, dass ich abgemeldet wurde und musste mich anschließend melden und sagen wieso. Ansonsten würde die freiwillige Krankenversicherung greifen. Natürlich gab es einen Briefumschlag und einen vorgefertigten Brief zu ausfüllen dabei. Ich habe ihn fleißig ausgefühlt, darauf hingewiesen dass ich einen neuen Arbeitgeber habe und dass er mich bei der DAK versichert hat. Zusätzlich habe ich AOK kontaktiert und ebenso darüber informiert. Eine schriftliche Bestätigung ist natürlich vorhanden, denn der Ansprechspartner von AOK hat die DAK selbständig kontaktiert und sie über meine Versicherung bei der AOK informiert und mir darüber in der Mail geschrieben hat. Hat gemeint, er meldet sich bei mir, sobald er mehr weiß. Dann ist alles aber runter gegangen. Inzwischen dachte ich, dass es sich geklärt hat, denn ich kann nicht schließlich bei zwei gesetzlichen Krankenkassen gleichzeitig versichert werden.

Heute bekam ich wieder einen Brief von der AOK, in dem Sie mich auf den Rückstand in Höhe von 5.100 Euro hinweisen und die ich bis Ende Dezember zahlen muss. Kann mir jemand bitte helfen und sagen, was soll ich im nächsten Schritt machen? Wie soll ich vorgehen?

P.S. der Arbeitgeber [der sowas macht und darüber nicht mal informiert] war wie erwartet schlecht, deswegen habe ich ab jetzt einen neuen Job. d.h. der alte Arbeitgeber kann eventuell nicht entgegen gehen wollen....

Danke vorab und einen schönen Abend noch.

LG

Krankenversicherung, Krankenkassenbeiträge
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Kennt die Krankenkasse mein Einkommen?

Hallo zusammen,

ich habe eine Frage bezüglich der Gehaltsgrenze bei der Familienversicherung.

Ich habe zwei Jobs als Werkstudent und verdiene bei beiden zusammen monatlich 515€ netto. Ich zahle Lohnsteuer- und Rentenversicherubgsabgaben. Nun Habenichts von meiner Krankenkasse einen Fragebogen erhalten bei dem ich angeben soll wie hoch mein Gesamteinkommen ist. Zuzüglich der Werbekostenpauschale von 1000€ für Werkstudenten, darf ich also circa 530€ im Monat verdienen. Stimmt das ?

Oder geht die Krankenkasse vom Brutto-Verdienst aus ?

Eine weitere Frage: Ich muss laut dem Fragebogen nur Auskunft über einen Job geben, sprich den Vertrag und die Abrechnungen einreichen. Was ist wenn ich einfach nicht vollständige Angaben mache und nur die Abrechnungen dieses einen Jobs einreiche ? Kommt die Krankenkasse dahinter ? Denn ich würde bei diesem Job aufgrund einer Weiterbeschäftigung schon mal bei der Sozialversicherung ab- und wieder angemeldet. Fragt mich nicht wieso. Und da hat die Krankenkasse auch nichts gesagt und wollte nichts nachträglich prüfen.

Nun die abschließende Frage: Wenn ich irgendwann mit beiden Jobs aufhören sollte und bei beiden abgemeldet werde, was macht die Krankenkasse dann ? In wiefern kann sie wissen, was ich verdient habe, wenn ich nichts angebe?

krankenkasse, Krankenversicherung, Werkstudent, Familienversicherung, Krankenkassenbeiträge, Studentenjob
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Gleitzonenvertrag (800 Euro) und freiberuflich als Gymnastiklehrerin (Steuern, Rente, Krankenkasse?)

Hallo zusammen. Seit 8 Jahren bin ich freiberuflich tätig als Gymnastiklehrerin (Katalogberuf). Aufgrund der vielen Steuern und hohen Versicherungseinstufungen (Rente+Krankenkasse), bin ich leider gezwungen meine Selbstständigkeit aufzugeben. Ich arbeite 6 Tage die Woche und frei nehme ich mir nur an Feiertagen, da mich sonst die monatlichen Ausgaben ausfressen.

Jetzt habe ich die Möglichkeit in einem Gleitzonenvertrag einsteigen zu können. Mein Nettoverdienst läge dann bei max. 640 Euro. Zusätzlich möchte ich freiberuflich arbeiten ohne den hohen Beiträge der Krankenkasse und Rentenversicherungspflicht in die Arme zu laufen. Die Informationen, die ich bisher von der Rentenversicherung erhalten habe lautet, wenn ich unter 450 Euro in der Freiberuflichkeit verdiene, fallen keine Rentenkosten an. Zusätzliche Krankenkassenbeiträge fallen erst an, wenn ich mehr als 19,25 Stunden in der Woche arbeite. Scheinbar ist hier keine Einkommensgrenze gesetzt.

  1. Frage- habe ich die Information bzgl. der Krankenkasse richtig verstanden?

  2. Frage- wie hoch ist der Rentenbeitrag, wenn ich mehr als 450 Euro verdiene ( ca. 500- 750 Euro ) ? Gibt es dazu Beitragsbemessungsgrenzen..... ab wann man wie hochgestuft wird?

  3. Frage- wie sieht die Versteuerung meines Einkommens aus, wenn wir von einem Jahreseinkommen in der Höhe von 6000 Euro - 8000 Euro ausgehen (nur freiberuflich)

  4. Frage- habe ich die Möglichkeit (falls ich rentenversichungspflichtig werde), die Ausgaben steuerlich abzusetzen?

  5. Frage- kann ich neben dem Gleitzonenvertrag und der Freiberuflichkeit auch noch einen 400 Job annehmen?

6.Frage- in meinem Beruf kann ich den sog. Übungleiterfreibetrag von 2400 Euro im Jahr nutzen. Kann ich diese 2400 Euro am Ende des Jahres irgendwie steuerlich nutzen, auch wenn ich darüber liege in meiner Freiberuflichkeit?**

Puuuuhh..... ich hoffe ihr könnt mir weiterhelfen. Leider kann ich mir im Moment keinen Steuerberater leisten :-( Lieben Dank im Voraus!

Rentenversicherung, Freiberuflich, Steuern, Krankenkassenbeiträge
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Krankenkassenbeitrag bei Auszahlung der Pensionkasse und Direktversicherung vor Renteneintritt

Hallo, ich habe eine zusätzliche Altersvorsorge in Form einer Pensionskasse über meinen Arbeitgeber im Jahr 2003 abgeschlossen. Durch die Gehaltsumwandlung und der als Rentner zu erwartenden geringeren Steuerlast versprach dieser Vertrag einen interessanten Vorteil. Die Beiträge werden aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze gezahlt. Nach der Reform (Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenkasse zu Beginn des Jahres 2004) muss ich bei Auszahlung nun Sozialversicherungbeiträge zahlen. (Kein Bestandsschutz, für mich ein Verlustgeschäft)

Laut Vertrag wäre die Zahlung mit 65 ab 2026 fällig. Nach der Rentenreform würde ich aber erst im Jahr 2027 in Rente gehen können.

Wie würde es sich auswirken wenn ich zum Auszahlungsdatum die Kapitalabfindung wählen und erst im Jahr danach in Rente gehen würde? Hätte das nicht zur Folge, dass ich keine Beiträge zur Sozialversicherung zahlen müßte?

Nach meinem Verständnis, wäre in diesem Fall allerdings der dann für mich gültige Steuersatz anzusetzen (weil ja noch berufstätig) und der der ganze Vorteil wäre zum Teufel.

Ich habe zusätzlich noch eine Direktversicherung aus dem Jahr 1985. Wegen Arbeitgeberwechsel zahle ich die Beiträge seit 1998 mit Pauschschalversteuerung aus Einkommen oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze selbst ein. Leider habe ich erst jetzt mitbekommen, dass ich als Versicherungnehmer eingetragen sein müßte um bei Auszahlung wenigstens die von mir bezahlten Anteile Sozialversicherungsfrei zu erhalten (Urteil des BSG aus 2010). Unglücklicherweise war es immer gängige Praxis, dass der AG Versicherungnehmer ist. Rückwirkend wird da wohl nichts mehr zu machen sein. Auch hier wäre die Auszahlung 2026 bei Renteneintritt 2027.

Ist das genauso zu behandeln wie die Pensionskasse?

Tja, wenn ich 1998 gewusst hätte was der Gesetzgeber 2004 beschließt hätte ich mich als Versicherungsnehmer eintragen lassen. Aber ob das zu dem Zeitpunkt überhaupt möglich gewesen wäre um die Pauschalbesteuerung zu erhalten?

Aus meiner Sicht sind solche Verträge bei entsprechender Konstellation nicht mehr zu empfehlen. Das ist immer ein Verlustgeschäft. Da kann einem schon die Galle hochkommen. Das Gefühl durch den Gesetzgeber verarscht und betrogen zu werden wird immer stärker.

Gruß.

Bacchus

Direktversicherung, Pensionskasse, Rentner, Krankenkassenbeiträge
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Welche Krankenkassenbeiträge bei Teilzeitjob, Minijob und Gewerbe ? Was macht das Finanzamt ?

Hallo, ich habe die Möglichkeit, bei einem AG anzufangen, der es mir offen läßt, mich so einzustellen, dass ´unterm Strich´ am meisten für mich rauskommt (bin St-Kl 5) - da bleibt nach den Abzügen ja nichts übrig. Er würde mich Fest anstellen oder ich kann auch auf Selbständigenbasis arbeiten.

Habe nun gegoogelt und rausgefunden, dass die obigen drei Varianten möglich sind. Also, mir schwebt folgendes vor.

500,- auf Angestelltenbasis 400,- als Minijob
300,- über mein Gewerbe (Schreibbüro)

Laut Krankenkasse werde ich dann nur auf die 500,- besteuert, da dies der Hauptanteil ist.

Frage: Mein Arbeitgeber ist Inhaber von ganz vielen Firmen wo ich dann entsprechend verschieden angestellt bin und die Rechnungen auf Selbstständigkeit auch verteilen kann (damit hier nicht die Scheinselbstständigkeit aufkommt..... ok, ist ja alles geschummelt, aber....ihr wißt ja.)

Was macht denn nun das Finanzamt. Forscht die nach, wem die Firmen alle gehören und sucht sich den Inhaber raus ? Oder sehen die, ok, verschiedene Firmennamen und alles ist gut ?????

Habt Ihr noch eine Idee, wie ich am meisten von den 1200,- und Steuerklasse 5 in der Tasche haben kann ? Bin verheiratet und habe 2 Kinder, mein Mann ist Angestellter und freiwillig weiter in der gesetzlichen KK versichert, er läuft auf St-KL 3.

Lg K.S.

Finanzamt, Gewerbe, krankenkasse, Minijob, Sozialversicherung, Steuern, Krankenkassenbeiträge, Teilzeitjob
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ich muß nachträglich wegen meiner direktversicherung krankenkassenbeiträge zahlen,wieso ?

hallo, ich bin seit letztes jahr oktober rentnerin.während meiner berufstätigkeit hatte ich zwei sogenannte direktversicherungen auch gehaltsumwandlungen genannt. letztes jahr im april wurde mir eine VS ausgezahlt und die zweite ende oktober.anfang november 2009 erhielt ich von meiner krankenkasse eine mahnung.auf meine nachfrage hin wurde mir erklärt dass ich für die versicherungssummen nun beitrge zahlen muß. dieses gesetz wurde in 2004 erfunden? zumindest ist es ab 2004 gesetz und ich muß jetzt 10 jahre lang krankenkassenbeitrag zusätzlich an die krankenkasse zahlen.und das neben meinen kk-beiträgen die ja von der rente bereits abgezogen werden. man hat die ausgezahlten versicherungssummen durch 120 monate geteilt und dan davon 14,9 % beitrag errechnet. das ist jede menge. die kk sagte mir es hätten schon viele dagegen geklagt aber zahlen müsse man trotzdem. gibt es hier betroffene ? hat jenabd von euch deswegen klage eingereicht ? was ist mit den leuten die ihre VS summe vor diesem neuen gesetz ausgeahlt bekamen.? sollte ich in den nächsten jahren sterben,müssen meine erben dann weiterzahlen ? die letzten 10 jahre war mein gehalt höher als die beitragsbemessungsgrenze, ich häte also da für die VS-beiträge auch keine KK beiträge zahlen müssen. und schon gar keine 14%, vor 10 jahren waren die kk beiträge bei 10-11 % je nach KK.wie seht ihr das ?

Direktversicherung, gesetzliche Krankenversicherung, GKV, krankenkasse, rückwirkend, Krankenkassenbeiträge
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