Muss ich Sozialversicherungsbeiträge nachzahlen?

1 Antwort

Hallo, Beschäftigungen bis zu 3 Monaten sind (nicht nur für Studenten) sozialversicherungsfrei, wenn sie von vornherein befristet waren. Das können auch mehrere im Jahr sein.

Wenn das der Fall war, sehe ich keinen Anlass für Deine Befürchtung. Es ist doch auch nichts abgeführt worden, oder ?

Wenn hier irgendetwas falsch gelaufen sein sollte, müßte erstmal der Arbeitgeber dran glauben. Dass Du den kompletten Beitrag nachzahlen musst, ist ausgeschlossen.

Bist Du sicher, dass das überhaupt eine Beschäftigung war und keine Freiberuflichkeit ?

Viel Glück

1

Danke für deine Antwort! Leider scheinen die Beschäftigungverhältnisse aber doch addiert zu werden. Und da ich zu Beginn der zweiten Beschäftigung unterschrieben habe, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt im Jahr, erst einen Monat sozialversicherungsfrei gearbeitet habe, bin ich wohl auch ganz in der Haftung und muss somit wohl Arbeitgeber- und nehmeranteil zahlen.

"Bei der Prüfung der Kurzfristigkeit kommt es nicht nur auf die aktuelle Beschäftigung an; die Zeiten mehrerer kurzfristiger Beschäftigungen sind zusammenzurechnen. Deshalb ist jeweils bei Beginn einer neuen Beschäftigung zu prüfen, ob diese mit den schon im laufenden Kalenderjahr ausgeübten Beschäftigungen die maßgebende Zeitgrenze überschreitet. Der Jahreszeitraum beginnt immer am 1.1. des Kalenderjahres, in dem die Beschäftigung ausgeübt wird und endet jeweils mit deren voraussichtlichem Ende. Wird durch die Zusammenrechnung der Zeitraum von drei Monaten bzw. 70 Arbeitstagen überschritten, ist die zu beurteilende Beschäftigung grundsätzlich sozialversicherungspflichtig."

Quelle: http://www.uni-giessen.de/org/admin/dez/c/beschaeftigung/bskfbes/kzfbes

0
1
@ellaluise

Das hilft in der Tat. Vielen, vielen Dank! Wenn alles korrekt verzeichnet wurde, dürfte ich nicht über die erlaubten 70 Arbeitstage kommen. Ich werde mich gleich am Montag bei der Deutschen Rentenversicherung erkundigen und hier berichten.

0

Gleitzonenbeschäftigung als Student in PKV der Mutter ?

Guten Tag, ich bin momentan in der PKV (Debeka) meiner Mutter (Beamtin) mitversichert, ich bin unter 25 und Student. 20% der Kosten trägt die KV, 80% die Beihilfe. Zur Zeit übe ich ein Minijobverhältnis an der Uni als SHK (studentische Hilfskraft) aus. Ab nächstem Semester wäre es möglich, mehr Wochenstunden für meinen SHK-Vertrag zu bekommen, ich würde somit die 450€ Grenze überschreiten, wäre aber noch unter 20 Wochenstunden, wäre also in der Gleitzone (Midijob). Jetzt habe ich online gelesen, dass ich als Arbeitnehmer in der Gleitzone nicht familienversichert sein darf, sondern mich selbst gesetzlich krankenversichern müsste. Aus diesen Umständen ergeben sich für mich folgende Fragen:

-zählt die 'Mitversicherung' bei der PKV überhaupt als Familienversicherung im Sinne einer Familienversicherung bei der GKV?

-kann ich überhaupt einen Midijob ausüben ohne mich parallel zu dem bestehenden privaten Versicherungsschutz noch gesetzlich versichern zu müssen (so wie ich das verstanden habe, rührt diese Pflicht daher, dass man als Midijobber Sozialversicherungspflichtig ist und diese Abgaben nur an die gesetzliche KV gezahlt werden können, da die Sozialversicherung staatlich 'gesteuert' ist)?

-wie verhält es sich mit der Befreiung von der Versicherungspflicht die ich vor Antritt meines Studiums einreichen musste? So wie ich ebendiese verstanden habe bin ich für die Dauer meines Studiums an die PKV gebunden (nach dem Studium ist ein Eintritt in die GKV geplant, aufgrund niedrigerer Beiträge)

Auf Nachfrage bei der Debeka gäbe es keine Probleme aus deren Sicht für das Beschäftigungsverhältnis, solange die 'Beihilfe mitspielt', das kann ich jedoch erst morgen erfragen.

Ich bin (wie man an Hand der Ausführungen vermutlich erahnen kann) absoluter Laie auf dem Gebiet und bin für jeden sachdienlichen Hinweis dankbar. (Evtl. auch Hinweise auf den Eintritt in die GKV nach dem Studium, falls dieser durch ein Beschäftigungsverhältnis über 450€ an dieser Stelle erschwert werden könnte?)

Ich bedanke mich im Voraus für die Hilfe und entschuldige mich im gleichen Atemzug für die vermutlich sehr stümperhaft formulierten Fragen. Falls weitere Informationen notwendig sind werde ich diese auf Nachfrage umgehend liefern.

Liebe Grüße

...zur Frage

Kombination aus Mini-Job, Midi-Job und Einnahmen aus freiberuflicher Tätigkeit?

Liebe Community,

hat jemand einen Ratschlag für folgende Situation?

  • Minijob, monatliches Einkommen ca.150€
  • Midijob, monatliches Einkommen ca 700€ (also beides zusammen ≤ 850€)
  • Freiberufliche Tätigkeit, die Ausgaben werden in diesem Jahr allerdings die Einnahmen übersteigen, bzw. wird nach EÜR auf 0€ rauslaufen.

Weitere Informationen (ich weiß nicht, ob diese relevant sind)

  1. Die gearbeitete Stundenanzahl aus Mini+Midijob überschreitet nicht 20h pro Woche (vielleicht relevant wegen Studierenden Status)
  2. Die freiberufliche Tätigkeit findet an maximal 10 Tagen im Jahr statt
  3. Studentin, unter 25, sollte in Haupttätigkeit Steuerklasse I sein.

Ist es richtig, dass ich den Mini-Job als Steuerklasse 6 angeben kann, bzw. sollte, da diese am höchsten versteuert wird? Und weiß jemand mit welchen Abgaben, bzw. Konsequenzen (bzgl. Krankenkasse, Sozialversicherung) ich mit dieser Kombination rechnen muss?

Andernfalls würde ich mich über passende Lektüre sehr freuen, damit ich mich dort einlesen kann.

Liebe Grüße und Danke!

...zur Frage

Sind mehrere 450 Euro Jobs möglich?

Ich befinde mich in meinem Gap-Year zwischen Schule und Studium und möchte für ein halbes Jahr praktische Berufserfahrung sammeln um im nächsten halben Jahr meinen Work & Travel Aufenthalt damit finanzieren zu können.

Ich würde dabei gerne etwa drei 450 Euro Jobs annehmen. Ich habe keine Hauptbeschäftigung. Mir ist natürlich bewusst, dass meine Gehalt versteuern muss, wie muss dies getätigt werden? Entsteht Mehraufwand für den Arbeitgeber, sodass ich sowieso keinen Job finden würde?

Wie funktioniert das ganze genau? Was muss ich beachten?

...zur Frage

Werksstudent unter 20Std/Woche ca 1000€ brutto - welche Abzüge (Lohnsteuer und Sozialabgaben)?

Hallo, bald fange ich als Werksstudent an zu arbeiten. Unter 20 Stunden die Woche und ca 1000 € brutto im Monat. und in den Semsterferien Vollzeit.Ich bin 19 Jahre alt und bin noch mit meinen Eltern versichert. Muss ich mich jetzt selbstversichern? Zahle ich auch Beiträge zur Arbeitslosenversicherung und Rentenversicherung? Ab wann fällt mein Kindergeld weg? Erst nachdem ich die die 8000€ Grenze überschritten habe oder schon von Anfang an?

Vielen Dank für eure Hilfe!

...zur Frage

Ich bin Student und arbeite 19 Stunden als studentische Hilfskraft für eine Universität, möchte jetzt aber eine Zweitstelle annehmen, wie sieht das dann aus?

Aktuell bekomm ich am Ende 750€ für 19h heraus. Wenn ich jetzt mehr als 20 h arbeite, bin ich ja per Definition kein Student mehr, sondern Vollzeit Arbeitnehmer, wenn ich das richtig verstanden habe!? D.h. ich verlasse die Gleitzone und weitere Abgaben kommen auf mich zu: Steuern, Krankenkasse denk ich mal etc. Wie viel muss ich dann bei der Zweitstelle verdienen, sodass für mich ein Mehrwert entsteht? Welche Abgaben habe ich dann und wie hoch? Ich brauche jetzt keine cent-genaue Angabe, gerundet reicht ;) Ich bin ledig, kinderlos und 25 Jahre alt ;) Welche Form der Zweitarbeit wäre sinnvoll Minijob, vergütetes Praktikum, Werkstudent, Teilzeit was gibts sonst noch^^?

...zur Frage

Ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte des Krankenversicherungsbeitrags zu bezahlen?

Hallo, ich bin ein Student. neben meinem Studium habe ich immer zwei Jobs gehabt. Der erste Job ist als SHK an der uni, und der zweite Job ist als Wachman am Wochenenden. letztes Jahr habe ich fast nur gearbeitet und weniger studiert und habe ca. 23000 verdient. Ich habe letztes Jahr für die Krankenkasse nur den Studentenbeitrag monatlich selber bezahlt. Nachdem Ich die Krankenkasse meine Lohnabrechnungen von Jahr 2016 gezeigt habe, habe ich eine Rechnung von ungefähr 3000 Euro bekommen, weil mein Arbeitgeber keine Beiträge bezahlt hat und ich letztes Jahr 30 jährige geworden bin. Ich habe meinen Arbeitgeber kontaktiert und habe diese Antwort bekommen: ______________________________

 Sie sind bei uns als Student angemeldet und haben auch eine Studienbescheinigung eingereicht. Sie müssen sich selbst als Student in Ihrem Alter bei der KK versichern und da Sie bei uns studentisch gemeldet sind, werden da auch nur die RV Beiträge bezahlt. Als Student ist Ihre Hauptbeschäftigung das Studium und es darf dann nur in den Semesterferien mal mehr verdient werden. Sie wurden von Anfang an als Student bei uns angestellt und das läuft auch so seit 2009. 

_______________________________

Meine Frage : ist der Arbeitgeber nicht verpflichtet die Hälfte zu bezahlen.

Vielen Dank im Voraus und mit freundlichen Grüßen

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?