Kleinunternehmerin beauftragt Freiberufler per Gewinnbeteiligung

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3 Antworten

Wenn er Freiberufler ist, dann soll er - wie bei seinen anderen erhaltenen Aufträgen - eine Rechnung schreiben, je nachdem, mit oder ohne Mehrwertsteuer. Das ist die sauberste Lösung, denn mit der bezahlten Rechnung ( auf der die Berechnungsgrundlage und der Zeitraum eingetragen ist) ist gleichzeitig die Anerkennung des Geschäftsvorfalls damit verbunden.

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Neben der Möglichkeit, eine GbR zu betreiben, gibt es noch weitere Möglichkeiten.

  • Du könntest ihn einstellen. Er bekommt ein Gehalt und du trägst weiter allein das unternehmerische Risiko.
  • Du könntest ihn als Selbständigen beauftragen, für dich Leistungen auszuführen. Da er selbst schon freiberuflich tätig ist, würde sich hier höchstens die Frage stellen, ob seine Freiberuflichkeit einem Gewerbe in die Quere kommt. Er würde seine Arbeit dann in Rechnung stellen.
  • Er könnte sich als stiller Gesellschafter beteiligen. Da er mitarbeiten soll, als atypisch Stiller. Aber da wärst du mit der GbR besser dran.
  • Statt einer GbR könnte eine OHG oder KG gegründet werden, aber das macht letzlich kaum einen Unterschied, wenn du Gewinne machst.
  • UG? Neee, passt hier gar nicht.
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Du betreibst ein Gewerbe.

Was Dein Freund bisher gemacht hat, ist egal.

Nun wollt Ihr zusammen ein Gewerbe betreiben.

Ihr gründet also eine Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR).

Diese erzielt hoffentlich einen Gewinn.

Den gilt es wie üblich zu ermitteln.

Und dann kann man teilen.

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