Betriebskostenpauschale und Umsatzsteuer bei Journalisten?

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3 Antworten

Wenn man unter Deiner Frage runterscrollt, findet man folgende Frage 

https://www.finanzfrage.net/frage/betriebsausgabenpauschale-fuer-bestimmte-berufsgruppen-und-umsatzsteuer?foundIn=related-questions

Hier gibt insbesondere blackleather eine gute Antwort mit Quellangaben.

Ich verstehe übrigens nicht den letzten Absatz. Wenn es für Dich ungefähr auf`s Gleiche rauskommt, ob Du die Pauschale ansetzt oder die Belege zusammenrechnest, kannst Du es ja bei der Pauschale belassen.

Ansonsten eben Belege abheften und am Ende des Jahres kurz überschlagen, ob sich das Rechnen lohnt oder man sich die Arbeit spart und ein paar Euro mehr Steuer in Kauf nimmt. Ich muß übrigens auch meine Betriebsausgaben einzeln aufführen, wie viele Selbständige.

Falls Du erst jetzt durch einen Steuerbescheid gemerkt hast, dass die USt. nicht als Betriebsausgabe berücksichtigt wurde, kannst Du ja einen Änderungsantrag stellen und die realen Betriebsausgaben angeben.

Die Belege reichst Du übrigens nicht beim FA ein, nur auf Nachfrage.

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Kommentar von CarlOrf
20.09.2017, 16:52

Den Thread und die Antwort von blackleather war auch meine erste Anlaufstelle zum Thema, aber gerade die Quelle, die dort angegeben wird, gibt eben keine Auskunft darüber, was alles zu den Betriebsausgaben zählt. Da steht nur, dass man Pauschalieren darf.

Und Sie haben recht, für mich ist das Thema eh auch egal, weil die Umsatzsteuer die Pauschale schon lange übersteigt, aber ich denke, dass es schon ein paar Leute gibt, die sich das auch fragen - darum auch die ausführliche Erörterung.

Ich glaube, dass ist halt der Punkt, dass das Thema schlicht nicht abschließend geklärt ist, sich aber angesichts der Option, im Zweifelsfall doch einfach regulär abzurechenen, auch noch nie jemand die Mühe gemacht hat, das endgültig feststellen zu lassen. Ist halt eine Nischensache, und dann ist es auch egal, dass es nur bedingt Sinn macht - wie ja nun eh auch vieles andere im Steuerbusiness...

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Vorweg - weder Du noch die Beamten (die schon gar nicht) werden sich durch Zettelhaufen wühlen. Du hast dann das Zeug schön ordentlich aufbewahrt. 

Die von Dir genannten "Steuerfachportale" gibt es nicht. Dahinter stecken oft nur Labertanten, die an Dir u.a. Gedl verdienen wollen. Es gibt ein Umsatzsteuergesetz samt Durchführungsverordnungen etc. 

Das gilt sowohl für die eine als auch für die andere Seite. Wenn es (was ich nicht bezweifle) falsch angewendet wird, so ist dies verständlich. 

Bei einer steuerlich so geringen Auswirkung wird vieles einfach nur abgehakt, um Zeit für wichtige Dinge zu haben. 

Das ist es was fehlt - Leute und somit Zeit.

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Kommentar von Impact
17.09.2017, 00:17

Gedl - so heisst Geld auf Suaheli

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Kommentar von EnnoWarMal
17.09.2017, 07:12

Labertante scheint der Fragesteller aber selber zu sein.

Ich hab jedenfalls das Problem nicht verstanden. Du?

Vielleicht kannst du oder jemand anders ja mal eben zusammenfassen, worum es hier geht. Und ganz nebenbei die bekanntliche BA-Pauschale erläutern. Mir ist die jedenfalls nicht bekannt, aber das will nichts heißen, denn die Fische, die ich angle, sind meist etwas größer.

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Kommentar von CarlOrf
17.09.2017, 13:39

@Impact

Na von Steuerfachportalem habe ich ja auch gar nicht gesprochen, sondern von irgendwelchen Selbständigen-Seiten. Aber klar, auch die wollen einem meist irgendwas verkaufen. Trotzdem ist es ja aber relevant, wenn solche Basics nicht zu Sprache kommen. Warum? Weil sich viele doch an diesen Seiten orientieren und es eben ein Symptom des Interpretationsspektrums ist, die es zu diesem Thema gibt.

Noch ein Wort zur Zettelwirtschaft: Klar, meistens nicht, aber manchmal eben doch. Und um das zu streamlinen, gibt es meines Erachtens Pauschalen, oder? Das bringt uns ja dann auch wieder zu den Leuten, zur Zeit und zum einfach abhaken. Warum aber eine Pauschale machen, die letztlich nur für vergleichweise wenige Sinn machen? Darum möchte ich das gerne abschließend klären, am Besten mit Verweis auf eben eine Durchführungsverordnung oder was auch immer. Im Gesetz steht es eben nicht endgültig eindeutig, oder täusche ich mich?

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Ausgaben und Kosten sind nicht das Selbe. Kosten sind nicht immer Ausgaben und nicht alle Ausgaben sind Kosten. Da das jedem Journalisten geläufig ist, sollte man hier nur das beantworten was auch gefragt war. Die Berufsangabe „Journalist“ wurde nur genannt, damit wir uns nicht in Ausführungen zur steuerlichen Behandlung von Ausgaben verrennen.

Du hast nach einer Betriebskostenpauschale gefragt. Da es diese nur in Verbindung mit den Nebenkosten bei der Vermietung gibt, musst Du Vermieter sein und Deine Mieter wohnen nicht in Sozialwohnungen. Du findest ausführliche Aussagen darüber, wenn Du „Betriebskostenpauschale“ googelst. Wie das geht weiß ein Journalist auch.

Der Zusammenhang mit der Umsatzsteuer ist auch ganz einfach. Als Privatperson (auch als Journalist) darfst Du auf die Miete, wie auch auf diese Pauschale keine Umsatzsteuer aufschlagen.

Solltest Du gewerblicher Vermieter sein, ist es bei den dürftigen Informationen in der Frage, nicht zu viel verlangt, wenn Du Dich bezüglich der Steuern an einen Steuerberater wendest.

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Kommentar von Impact
17.09.2017, 18:09

So früh am Tag sollte man die Finger vom Alkohol lassen.

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