Wie ist die monatliche USt-VA bei Auto Leasing mit 1%-Regelung auszufüllen (Freiberufler)?

2 Antworten

19% von 100 € Kosten = 19 €

Die Zahl verstehe ich nicht. Wir haben doch einen Steuertarif von 19% und nicht von über 23%, oder?

Wie kommt man denn da auf 19 Euro? Es müssen 15,97 Euro sein.

Ansonsten ist die Rechnung zwar isoliert betrachtet richtig, insgesamt aber dennoch Quatsch. Die Leasingkosten enthalten doch ebenfalls Umsatzsteuern und ich glaube auch kaum, dass der Privatanteil deine einzigen Einnahmen sind.

1

Da oben steht 100 € für Benzin netto. => 19 € USt. Welche Einnahmen habe ich monatlich außer den privaten Teil?

0
32
@waliu
Da oben steht 100 € für Benzin netto. => 19 € USt

Da du aber Freiberufler bist, wirst du wohl kaum bilanzieren, sondern eine Einnahmen-Überschussrechnung anfertigen. In diesem Fall sind die enthaltenen Vorsteuern ebenfalls Ausgabe. Das Heranziehen des Nettobetrages führt damit zu einem falschen Ergebnis.

Welche Einnahmen habe ich monatlich außer den privaten Teil?

Das wirst du doch sicher besser wissen, womit du dein Geld verdienst. Wenn du Arzt bist, werden es wohl die Abrechnungen mit der GKV bzw. die Abrechnungen mit den Patienten sein.

0

Mit Deiner Berechnung komme ich ebenso wenig klar wie @EnnoWarMal.

Also 300,- Euro als 1 % vom Nettolistenpreis in Höhe von 30.000,- da kann ich noch folgen.

netto sind das aber 252, 10 Euro und darauf 19 % sind 47,90 Euro.

Vorsteuer ist sowohl in den Treibstoffkosten, wie in Reparaturen udn vor allem in der Leasingrate enthalten. Im Hundert zu rechnen, nicht vom Hundert.

Der Privatanteil kommt mit in Zeile 26, Kennziffer 81.

Die Vorsteuer zur Vorsteuer.

1

Das stimmt aber nicht. Privater Nutzungsanteil monatlich netto = 1% vom Bruttolistenpreis ! Ich schreibe hier netto, weil ja diese 300 € zu 80 Prozent der Umsatzsteuer unterworfen werden müssen. Meine Berechnung ist richtig.

Die Leasingrate habe ich vergessen, dann sieht es also so aus:

USt, die ich zahlen muss:
( 80% von 300 € ) x 19% = 45,60 €

USt Rückerstattung:
19% von 100 € Kosten = 19 €
19% von 200 € Leasingrate (netto) = 38 €
-> in einem "einfachen" Monat ohne Reparaturen, TÜV, Reinigung usw

Für die Zeile in der VA - besten Dank!

0
26
@waliu

Du hast hier gerade zwei Steuerberater “korrigiert“.

Gut, Deine Angaben waren auch etwas mißverständlich (z.B. “Kosten“ geschrieben und weiter oben erwähnt, dass es sich bei 100,-€ Benzinkosten um den Nettobetrag handelt).

Du solltest aber m.E. zumindest für diese “ erste “ Steuererklärung das Geld für einen Steuerberater investieren. Anschließend, also in den Folgejahren, kannst Du ja abkupfern, falls Du die Prinzipien verstanden hast.

0

Firmenwagen für Sohn im Familienbetrieb sinnvoll?

Ich bin bei meinen Eltern angestellt. Ich möchte ein Auto haben, dass ich beruflich und privat nutzen kann. Ich hatte gedacht, dass es sinnvoll ist, dass meine Eltern einen Firmenwagen kaufen, damit wir die Umsatzsteuer zurückkriegen und die Firma steuern sparen kann. Meine Eltern würden die Kosten des Autos (abzgl. der Einsparungen) von meinem Gehalt abziehen .

Da ich einen Jahreswagen kaufen würde und das Auto überwiegend Privat nutze, kommt bei mir nur die 1% Regelung in Frage. Aber das würde ja bedeuten, dass ich nach 8,3 Jahren (8,3 * 12 * 1% = 100%) den vollständigen Bruttolistenpreis abbezahlt hätte und dann wird noch weiter bezahle. Stimmt meine Rechnung so? Denn dann verstehe ich nicht, wieso es überhaupt Firmenwagen gibt, denn dann ist es doch eigenlich so, dass jeder der einen Firmenwagen über 8,3 Jahre nutzt, sich von diesen Steuern schon längst ein Auto zum Neupreis incl. MwSt. hätte kaufen können oder?

Selbst wenn meine Eltern sagen, die Kosten für den Firmenwagen trägt nur die Firma und von meinem Gehalt wird nichts abgezogen, hätte ich ja nach 8,3 Jahren trotzdem den Neuwagen abbezahlt. Selbst hier wäre es doch dann - unabhängig vom Auto - immer sinnvoller das Auto selber privat zu kaufen - oder habe ich einen Denkfehler?

...zur Frage

Wie sollte man in diesem Fall das Firmenauto versteuern?

Hallo,

folgender Fall bei mir:

Selbstständig, Firmenauto gekauft (inkl. 19% MwSt.) und ist in Betriebsvermögen, jährliche Fahrleistung ca. 20tkm -> und diese zu 100% geschäftlich, was ich auch anhand des selbstgeführten Fahrtenbuches und den dazugehörigen Rechnungen/Nschweisen belegen kann. Das Fahrzeug ist quasi das Auto "des Chef's selbst, kein Mitarbeiterfahrzeug.

Möchte alle anfallenden Reparaturen, Wartungs- u. Nachrüstungsarbeiten sowie Diesel-, Steuer- u. Versicherungskosten (soweit wie möglich) steuerlich absetzen. Wie macht man es am besten, für Privatfahrten ist ein extra Fahrzeug vorhanden. wie macht man das am besten? Der Stb. meint mit der 1% Regelung, da er glaubt, dass das Finanzamt es nie glaubt, dass man alle Fahrten zu 100% geschäftlich macht. In anderen Foren habe ich schon oft gelesen, dass man nichts besseres machen kann, als wie wenn man selbstständig ist, als dass man das Auto komplett in die Steuer reintut - ich verstehe aber immer nicht was genau gemeint ist, und wo denn so viele Vorteile wären ... denn laut meinem Stb. sollte ich dann jedes Monat ca. 400-500€ zahlen?? wegen der 1%-Regelung

Ich hoffe jemand versteht meinen Sachverhalt, und kann mir weiterhelfen.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?