Als Kleinunternehmer/Freiberufler im Ausland

3 Antworten

Ein vielschichtiger Fall.

Du wirst ja Deinen Wohnsitz hier nicht aufgeben. Somit bleibst Du erstmal für die Einkommensteuererklärung hier unbeschränkt einkommensteuerpflichtig.

Da Du nichts sagst, in welche Länder Du reisen wirst, gehe ich mal von dem häufigsten Fall aus. Eine dortige Steuerpflicht hättest Du vermutlich nur, wenn es dort eine Betriebsstätte gäbe. Vermutlich wird es aber ja so sein, dass Du einfach bei dortigen Fitnesseinrichtungen wie Clubs, oder in Hotels arbeiten wirst.

Vermutlich wird man Dir dort DEin Geld gegen Quittung in die Hand drücken und fertig. Bringen zur Sicherheit von den Unternehmen bei denen Du arbeiten wirst Infos mit, um das ggf. nachzuweisen.

Du kannst die Beträge dann hier in Deine E-Ü-Rechnung aufnehmen. Da Du ja für Unternehmen leisten wirst (nehme ich an), wird der Ort der sonstigen Leistung nicht im Erhebungsgebiet und so fällt auf Deine Leistung keine deutsche Umsatzsteuer an.

Hallo wfwbinder,

vielen Dank schon Mal für die Antwort und Entschuldigung, dass meine Frage nicht ausführlich genug formuliert war. Also ich plane durch mehrere Länder Asiens zu reisen. Thailand, Indonesien, Malaysia, Vietnam, etc. Dabei möchte ich nicht für Fitnessstudios oder Hotes arbeiten sondern als Personal Trainer für Privatkunden. Hier in Deutschland schreibe ich meinen Klienten einfach eine Rechnung und alles läuft über das Finanzamt in dem ich eingetragen bin. Ich frage mich aber nun, ob ich auch im Ausland meinen Klienten Rechnungen mit meiner jetzigen Steuernummer schreiben kann/darf? Ich denke, dass das nicht geht und deshalb wollte ich wissen, wo ich mein Gewerbe anmelden muss bzw. ob es nicht so etwas wie ein Gewerbe gibt mit dem man auch im Ausland seine Dienstleistungen anbieten darf.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort und herzliche Grüße!

Erstmal ein Tipp. Wenn Du eine Rückfrage, oder Ergänzung zu einer Antwort möchtest, dann klicke neben dem Zahnradsymbol unter der Antwort auf "kommentieren," weil so der Zusammenhang erhalten bleibt.

Ich denke mal, wenn Du als Personaltrainer arbeiten möchtest, kannst Du das mit den Privatleuten absprechen und es machen.

Bei Privatleuten würde übrigens die deutsche Umsatzsteuer fällig, weil Du ja dort keine Betriebsstätte hast.

Aber wie @Hauseltr richtig schreibt, könntest Du auch Probleme mit einer Arbeitserlaubnis haben.

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Ich vermute mal, dass du nur "schwarz" arbeiten kannst, mit dem Hintergrund, kurzfristig im Knast zu landen und ausgewiesen zu werden.

Beispiel Thailand

http://www.leben-in-thailand.de/arbeitserlaubnis-thailand.shtml

Suche mal bei Goolge unter Arbeitsgenehmigung und Land.

Vermutlich wird dein Vorhaben schon überall an der Bearbeitungsdauer durch die Behörden scheitern.

Freelancer - aber wie?

Hallo zusammen,

aufgrund meiner herannahenden Volljährigkeit und dem Verlangen etwas Geld nebenbei zu verdienen möchte als Freiberufler (Freelancer) arbeiten. Da ich noch keine Erfahrungen im Finanzwesen und der Verwaltung ähnlicher Bereiche habe, würde ich gerne wissen was ich beachten muss. Hier ein paar Details: - Ich möchte als freiberuflicher Dolmetscher/Übersetzer tätig sein - die Seite die das Vermitteln zwischen Auftraggeber und Freelancer übernimmt (upwork.com) benötigt die VAT-Nummer (also Umsatzsteuer- Identifikationsnummer) das heißt, wenn ich micht irre, das um diese zu kriegen ein Gewerbe angemeldet werden muss, was aber als freiberufler, meines wissens nach, nicht nötig ist - Ich bin zwar in absehbarer Zeit Volljährig aber immer noch Schüler(das noch locker ein Jahr), also würde ich gerne wissen ob aufgrund meines Einkommens dann mir bestimmte Leistungen vom Staat gekürzt werden (zb Kindergeld oder BöfG)? desweiteren würde ich gerne wissen ob weitere Einschränkungen auf mich zu kommen - kommen für mich andere Kosten auf? wie Krankenversiche- rungen oder andere Nebenkosten - wie wird die Versteuerung geregelt? muss ich überhaupt welche zahlen? bzw ab wieviel Umsatz? gibt es limits beim Einkommen? - inwiefern muss ich Steuererklärungen einreichen? - wie läuft der Anmeldeprozess ab? sowohl die als Freiberufler als auch, wenn nötig, die der Gewerbesteuer - muss ich mich bei einer Berufsgenossenschaft anmelden (als Dolmetscher/Übersetzter)?

Wie man sieht habe ich im Netz mehr Fragen als Antworten gefunden. Ich bin jetzt eher über mein Vorhaben verunsichert. Ich bitte um ausführliche Antworten.

Grüße DasAbboo

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Gewerbe, Werkstudent - später Teilzeit-fest, und freier Mitarbeiter. Muss ich zuviel nachzahlen und Tipps für den Besuch eines Steuerberaters?

Hallo zusammen,

ich bin neu hier und habe mich bisher schlecht wie recht durch meine Steuererklärungen geboxt. Doch ich merke immer mehr, dass mir alles über den Kopf wächst und deswegen habe ich bald auch einen Termin mit einer Steuerberaterin. Trotzdem wollte ich vorher mal hier fragen und vielleicht könnt ihr mir helfen bzw Tipps geben, wie ich mich auf den Termin mit meiner Steuerberaterin vorbereite. Denn das wäre das erste Mal bei einer.

Ich war von März bis September Werkstudent und wurde danach als teilzeit festangestellt übernommen. Dazu habe ich noch ein kleines Gewerbe als DJ und schreibe Rechnungen ohne MwSt, da ich höchstens 2500-3000 Euro im Jahr damit verdiene. Außerdem bin ich ein freier Mitarbeiter eines großen öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

2015 habe ich: - mit dem Gewerbe: 2.705 - mit dem Werkstudenten- und Teilzeitjob: 7.381 - mit der freien Mitarbeit: 7.118

verdient. Mich wundert es, dass Werkstudent und Teilzeitjob am Ende des Jahres auf einer Jahresabrechnung standen.

Ich habe meine Steuererklärung gemacht und gestern meinen Steuerbescheid zurück bekommen. Ich soll 1200 Euro nachzahlen. Das verwirrt mich, da ich „frei“ quasi knapp 10.000 Euro verdient habe. Habe ICH mich bei der Steuererklärung vertan? Oder ist es richtig, dass der Werkstudent-Teilzeit-Job ebenfalls zu versteuern sind, obwohl ich da doch Steuern schon für bezahlt habe? Oder nicht?!

Hier mal ein Überblick: Einkünfte aus Gewerbebetrieb: 2.705 Einkünfte aus selbstständiger Arbeit: 7.118 Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit: 7.381 Arbeitnehmer-Pauschbetrag: -1.000 Einkünfte: 6.381 Summe der Einkünfte insgesamt: 16.204

Summe der abziehbaren Vorsorgeaufwendungen: - 2.052 (War als Student freiwillig selbst versichert) Sonderausgaben-Pauschbetrag: - 36

Berechnung der Einkommenssteuer: 14.116 versteuern nach dem Grundtarif: 1.104 Kirchensteuer: 99.36 Solidaritätszuschlag: 26,40

Einkommenssteuerbelastung in Prozent: 7,82 %

Sind die knapp 1.200 Euro Nachzahlung zufiel? Falsch errechnet? Hab ich beim Ausfüllen (mit Elster) einen Fehler gemacht? Denke ich war auch ein wenig naiv, aber wie gesagt habe ich in zwei Wochen einen Termin mit der Steuerberaterin. Was soll ich da alles mitbringen bzw worauf muss ich achten wenn ich hingehe?

Ich danke jetzt schonmal für konstruktive Kritik und Antworten. Viele Grüße Chewie

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