freiwillige Krankenversicherung bei der AOK als Freiberufler, Beiträge

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ich bin freiberuflich als Orgellehrerin tätig und liege mit meinem Gesamt-Einkommen knapp unter der Mindestberechnungsgrenze von 921,-.

Als Hauptberuflich Selbständige wird dein Einkommen im günstigsten Fall mit 1.382,50 € angesetzt. Weniger geht nicht. Im Zweifel Statusfeststellungsverfahren anstreben.

Lehrer ohne eigene Angestellte sind versicherungspflichtig in der gesetzlichen Rentenversicherung. Formulare müssten V050 und V023 sein (Befreiungsantrag, Feststellung der Versicherungspflicht). Auf diese Weise bekommst du die Antworten rechtsverbindlich.

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Hallo Kevin1905, herzlichen Dank. Eine Rückfrage hätte ich noch: Gilt man auch als versicherungspflichtiger Lehrer, wenn man keine "klassische" Lehrerausbildung hat, als die meine Kirchenmusikprüfung für Nebenberufler sicher nicht gilt ?

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Hallo,

bei weniger als 19 Stunden kann man on der GKV durchaus als nebenberuflich durchgehen, wenn man plausibel machen kann, was man in der restlichen Zeit tut: Kinder erziehen, Eltern pflegen, studieren o.ä. Dann zahlt man nur den Mindestbeitrag aufgrund der Mindestberechnungsgrenze.

Wenns allerdings nur am Mangel an Aufträgen liegt, wird es schwierig.

Viel Glück

Barmer

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Hallo Barmer, vielen Dank, das war sehr hilfreich.

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Student Freiberuflich & auf Lohnsteuer tätig.

Ich studiere nun seit einigen Jahren und habe nebenbei immer ein wenig gearbeitet. Bislang war das auch nie ein Problem, da ich immer unter den 766x € Freibetrag lag und daher nie Probleme mit Steuern hatte. Im Jahr 2009 hat sich das geändert:

Ich arbeite als Werksstudent und verdiene zwischen 600 - 1000€ im Monat.

Weiterhin bin ich als Einzelunternehmer freiberuflich für eine Firma tätig, wo ich im Dienstleistungsbereich arbeite und Support leiste und auch um die 300 - 400€ verdiene.

Ich frage mich jetzt, warum mein Werksstudentenjob und mein freiberuflicher Job zusammengerechnet werden für den Freibetrag? Wenn man zum Beispiel komplett selbstständig tätig is, zahlt man doch auch keine Lohnsteuer, sondern lediglich Umsatzsteuer, insofern man über ein gewissen Betrag kommt bzw. Mehrwertsteuer.

Eigentlich dürfte doch nur mein Werksstudentenjob in den Bereich des Freibetrages fallen und nicht meine selbstständige/freiberufliche Tätigkeit, oder? Ich bin da etwas verwirrt, denn wenn man komplett selbstständig ist, führt man ja auch keine Lohnsteuer ab, sondern zahlt die Einkommenssteuer (wenn über ein gewissen betrag verdient irgendwas mit 24000 oder so?) und eben die eingenommene Mehrwertsteuer monatlich an das Finanzamt oder - aber da gibt es doch keinen Freibetrag von 7668 €, den man übersteigt und dann noch zusätzlich irgendwelche Lohnsteuer zahlen muss?

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