VL Zahlungen in Riester BSV einzahlen (sinnvoll)?

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Also als Berater halte ich sämtliche Koppelprodukt für falsch. Wenn jemand VL macht soll er VL machen und icht mit der BAV oder Riester koppel. Das gleiche gilt auch für Riester und BAV. Jeder Vertrag einzeln bringt Flexibilität. Bei gekoppelten Verträgen weiß man nicht welche Kosten vbei welchem Produkt abgezogen werden etc. Es sind alles unteschiedliche Produkt und das sollten sie der Übersicht wegen auch bleiben. Gerade VL, kann man wählen ob man verlängert, neu abschließt oder sich den Betrag auch einmal auszahlen lässt für einen bestimmten Zweck.

Vielen Dank für diese Antwort! Dann scheint meine Beratung bei der Bank ja doch nicht so falsch zu sein bzgl. der Vertrags Zusammenlegung.

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Oh ja, natürlich meine ich die Steuer :) Ich versuch mal mich anders aus zu drücken:

Bei dem VL (also normaler Baussparvertrag [kein Riester]) bekomme ich keinerlei Zulagen vom Staat, da mein Lohn über der Grenze liegt. Müsste demnach auch keine Steuern zahlen (oder?).

Würde ich die VL Zahlung aber in den Riester packen, würde ich ja "quasi" auf die 40 € Steuern zahlen (was halt im normalen BSV nicht wäre).

Und hier würd mich interessieren, ob das Finanztechnisch sinnvoll ist, oder ich lieber doch beide Verträge getrennt laufen lassen soll (wobei dann aber der Riester nicht nach meinen "Wunschjahren" Zuteilungsreif wäre).

Also:

Negativer Punkt: Zusätliche Besteuerung der 40 € Positiver Punkt: Höhere Ansparung im Riester

Nur was wiegt mehr?

Nochmal: auch der "normale" Bausparvertrag muss versteuert werden! Vielleicht liegst du unter dem Freibetrag, aber die Zinsen werden schon versteuert!

Da du anscheinend gerne Wohnriester machen möchtest (bist du dir auch sicher?), weißt du ja sicher Bescheid wie das mit dem Förderkonto funktioniert. Es ist also eine reine Rechenaufgabe in Excel, sich auszurechnen was nun besser ist.

Ach so, ich hoffe du hast das auch richtig verstanden: eine "Auszahlung" in dem Sinne gibt es bei deinem Riester-Vertrag nicht, bzw. wäre absoluter Wahnsinn. Und auch das erst ab 60...

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Hallo Euro1, fast alle Anlagen in Deutschland werden in irgend einer Weise versteuert. Die wenigen Ausnahmen stammen aus der Vergangenheit und ich bin mir sicher, da wird früher oder später von der Obrigkeit noch eine Variante gefunden, abzugreifen!!! Entschuldige, aber Riester ist schon ein Verbrechen in meinen Augen, dann noch die Doppelung mit einem BSV! Die Inflation frisst die Gewinne auf. Deine Berater tun alles für SICH ! VL in einen physisch hinterlegten Sparvertrag( 20% Bonus im Jahr) und einen Edelmetall-Sparplan 100 Euro mtl. 20 Jahre ergeben bei 10% (in den vergangenen Jahren haben wir nicht unter 20% erwirtschaftet) knapp 76.000 Euro. Die Anlage wird von Banken als Eigenkapital anerkannt. Also ist Haus bauen drin. Zu dem Steuerfrei ! Werbung durch Support gelöscht Was Du bei Riester an Förderung(?) bekommst, setzt Du auf eine andere Weise wieder zu ! Unser Land braucht Geld, leider glauben die Menschen viel zu sehr, was so in den Medien verzapft wird. Die kritischen Sendungen laufen so spät am Abend, dass die Berufstätigen längst für den nächsten Arbeittag Kraft tanken und schlafen! Besorge Dir Infos, stecke Dein Geld in rentablere Anlagen!!! Grüße Goldengel

Deine ständige Werbung nervt und ist sehr unseriös!

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Lieber Goldengel,

Wir möchten dich bitten in Zukunft auf Werbung zu verzichten.

Gerne kannst du dies auch nochmals in unseren Richtlinien nachlesen: http://www.finanzfrage.net/policy

Freundliche Grüße,

Jürgen vom finanzfrage.net Supportteam.

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Ab wann wird das Wohnförderkonto geführt?

Ich habe einen Riestergefördeten Bausparvertrag (Wohnriester). Hiermit möchte ich irgendwann ein Hypothekendarlehen tilgen. Im Moment befinde ich mich noch in der Ansparphase. Es ist noch kein Guthaben aus meinem Riester-BSV genommen. Der BSV wird erst in 9 Jahren zugeteilt. Um die Steuerlast im Rentenalter zu bestimmen, wird ja bekanntlich ein fiktives Wohnförderkonto geführt. Nun möchte ich gerne wissen ob die jährliche förderfähige Beiträge jetzt schon im Wohnförderkonto gebucht und verzinst werden oder ob das erst passiert ab dem Zeitpunkt wo ich aus dem Sparvertrag Geld rausnehme.

Ich könnte ja auch sagen, dass ich den Riester-BSV nicht als solchen benutzen möchte und ihn in ein normalen riestergeförderten Altersvorsorgeplan umwandele. Denn dann müsste ich ja noch was draufzahlen, weil die Sparzinsen im BSV bei 1% liegen und das Wohnförderkonto mit 2% berechnet wird! Wäre es da nicht fairer um (wenigstens in der Ansparphase) auch mit den tatsächlich erzielten Zinsen zu rechnen?

Eine weitere Frage, die sich dann stellt ist, wenn man den ganzen Riester-Bauspar-Hickhack (Ansparen und Darlehen zurück bezahlen) hinter sich hat und man hat noch ein bisschen Zeit bis zur Rente, dann könnte man einen neuen Riestervertrag abschließen. Kann man damit dieses Wohnförderkonto dann wieder entgegenwirken (quasi tilgen)? Denn, je jünger man mit dem Riesterbausparen anfängt, desto mehr wirken sich diese 2% auf den gesamten zu besteuernden Betrag im Rentenalter aus.

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Bausparvertrag wird Zugeteilt - ich möchte aber weiter sparen

Hallo,

2004 habe ich einen Bausparvertrag abgeschlossen. Nun habe ich einen Brief bekommen, dass der Bausparvertrag am Tag X zugeteilt wird.

Als Anlage ist ein Formular:

  • [x] Ja, ich nehme die Zuteilung an: [ ] sofort [ ] zum
  • [ ] Ich verzichte endgültig auf mein günstiges Bauspardarlehen (Bitte rechnen Sie meinen Bausparvertrag ab und überweisen Sie mein Guthaben)
  • [ ] Ich möchte mein Geld weiterhin rentabel auf einem neuen BHW Bausparvertrag anlegen

Mein Bausparguthaben liegt bei ca. 3000 EUR, (deutlich unter der Bausparsumme). Nun habe ich im Netz gelesen, dass ich ja bis zur Bausparsumme weiter sparen kann.

Aber: Wenn ich die 8.000 erreiche, kann man mir ja kein Darlehen mehr "anbieten" und folglich kann ich diesen nicht ablehnen um die 3.5% zu erhalten (Details zum Vertrag weiter unten).

Frage daher an Euch:

  1. Wie sollte ich nun vorgehen? Denn irgendwie passt ja nichts aus auf dem Formular. Eigentlich würde ich gerne den Vertrag so weiter laufen lassen wie er ist um die Zinsen und die Arbeitgeberzulage zu erhalten. - Den Darlehen brauche ich nicht.
  2. Muss ich bis zu dem "Datum X" irgendwie reagieren?

Vertrag

  • BHW Dispo maXX "ZV01199 V 10 DM / 09.03"
  • Bausparsumme: 8.000
  • mtl. VL: 26
  • Sparbetrag mtl.: 26
  • Abschlussgebühr: 80
  • Darlehnszins: nom. 4.75%, eff. 4.99% - 5.55%

Guthabenzins: "Die Gesamtverzinsung erhöht sich rückwirkend ab Vertragsbegin bei Verzicht auf das Bauspardarlehen (nicht bei Kündigung) und nach einer Laufzeit von mindestens 7 Jahren auf 3.5%.


ABB

§3 Verzinsung des Sparguthabens

  • (1) Das Bausparguthaben wird mit 2% jährlich verzinst (Basiszins)
  • (2) Verzichtet der Bausparer nach einer Vertragslaufzeit von mindestens 7 Jahren bei Annahme der Zuteilung des Vertrags auf das Bauspardarlehen, erhöht sich die Gesamtverzinsung des Bausparguthabens rückwirkend ab Vertragsbeginn auf 3,5% jährlich. Für Guthaben, die die Bausparsumme übersteigen, erhöht sich die Gesamtverzinsung nicht. Bei Vertragsänderungen ist der neue ermittelte Vertragsbeginn (§13) Grundlage für die Laufzeitberechnung.
  • (3) Die Basiszinsen werden dem Bausparguthaben jeweils am Ende des Kalenderjahres gutgeschrieben. Sie werden nicht gesondert ausgezahlt. Die Differenz zur Gesamtverzinsung wird bei Auszahlung des Gesamten Bausparguthabens fällig und dem Bausparkonto zu diesem Zeitpunkt gutgeschrieben.

§5 Nichtannahme der Zuteilung, Vertragsfortsetzung

  • Der Bausparer kann die Annahme der Zuteilung widerrufen, so lange die Auszahlung der Bausparsumme noch nicht begonnen hat.
  • Nimmt der Bausparer die Zuteilung nicht fristgemäß an oder wird die Annahme der Zuteilung widerrufen, wird der Vertrag fortgesetzt.
  • Setzt der Bausparer seinen Vertrag fort, kann er seine Rechte aus der Zuteilung jederzeit wieder geltend machen. In diesem Fall ist der Bausparvertrag bei dem Zuteilungstermin, der dem Ablauf von drei Monaten nach Eingang seiner Erklärung folgt, vorrangig zu berücksichtigen.
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