WIe hoch sind die Gebühren bei Kündigung eines Wohnriester Vertrags?

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5 Antworten

Schaut in Euren Vertrag. Wenn da nichts von Gebühren für eine Kündigung steht, mal bei der LBS nachfragen wie diese darauf kommen.

Eine andere Option wäre eine Teilung des Vertrages gewesen. z.B. 5000 / 20000 EUR. Den 5000er kündigen und den Rest leer stehen lassen und nichts mehr einzahlen. Dann wäre die Forderung bzgl. Abschlussgebühr nicht so hoch ausgefallen.

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Hanseat 01.08.2017, 19:32

Teilen von Riester-BSV ???

Es gibt seit einigen Monaten genau 1 Bausparkasse die das hinkreigt bzw. hinkriegen soll.

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Kündigungsgebühren in Höhe von 150,00 Euro für LBS-Bausparverträge kenne ich in der Form nicht. Die insgesamt 500,00 Euro sind die Abschlussgebühr der Verträge. Das hattest du ja schon korrekt erwähnt.

Was natürlich bei WohnRIESTER-Verträgen bei einer schädlichen Auszahlung zum tragen kommt ist die Rückforderung der zugeteilten Zulagen durch die Zulagenstelle. Wie viel das in eurem konkreten Fall ist kann dir natürlich niemand sagen außer die LBS, da wir nicht wissen wie viele Zulagen ihr bekommen habt bisher (Kinder? Vorjahresbrutto? Wie lange lieg der Vertrag? usw.). Dabei sollte ein Blick in den Jahreskontoauszug des Vertrages helfen, welcher jedoch erst Anfang 2018 kommt. Ansonsten mal den Außendienstler der LBS ansprechen oder den Berater der Sparkasse, je nachdem wo abgeschlossen. Die können jederzeit in die Umsätze des Vertrages reinschauen und sehen wofür was abgezogen wurde.

Außerdem ist zu bedenken, dass ggf. eine Steuerrückforderung auf euch zukommt, falls ihr die 80,00 Euro pro Monat in eurer Steuererklärung geltend gemacht habt.

Grüße

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Nun haben wir durch einen plötzlichen Hauserwerb aber keine Verwendung
mehr dafür gehabt und haben beide Verträge wieder gekündigt

Die Kündigung ist immer so ziemlich die schlechteste Art einen Riestervertrag zu beenden, da dies eine sog. schädliche Verwendung ist.

  • Zulagen sind zurückzuzahlen
  • Steuervorteile ebenso
  • Erträge müsse nachversteuert werden, wenn bisher noch nicht besteuert wurden
  • Gebühren werden fällig
  • Man hat keine Altersvorsorge mehr.

Kann man dagegen was machen?

VBZ, Rechtsanwalt oder Ombudsmann.

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ratsenic 01.08.2017, 16:34

Hallo Kevin ! Das ist auch alles ok ! Mich ärgern wirklich nur die 300€ Kündigungsbeitrag weil Ich das übetrieben finde. Von der Steuer haben wir für die paar Monate garnix bekommen.

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Hi ! Die Zulagen sind natürlich abgerechnet , ist ja selbstverständlich das wir diese nicht bekommen. Die 500€ Abschlussgebühr war uns auch auch klar. Die 1760€ setzen sich wirklich komplett nur durch die einzahlungen von 160€ Pro Monat zusammen. Steuerlich geltend gemacht habe Ich das zwar schon , aber wir waren unter dem Satz da wir erst ab August 2016 bezahlt haben. Die kündigung erfolgte dann im April 2016 (es wurde uns aber noch 2 mal in der 3 Monatigen Kündigungsfrist Geld abgezogen).

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habt ihr überlegt, mal bei einer Verbraucherzentrale nachzuhaken? Wenn es solch eine Gebühr bzw. Probleme mit dieser gibt, dann kann ich mir vorstellen, dass es am ehesten sie wissen.

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