Wohnriester mit Darlehen voll tilgen sinnvoll?

Hallo,

Ich habe 2009 2 Wohnriesterverträge mit je 50000 Euro abgeschlossen.

Der Zinssatz ab Zuteilung liegt bei 3,5%. Die Zuteilung erfolgt Ende 2018. Meine Bank bietet mir jetzt ein Anuitätendarlehen in Höhe der restlichen 60000 Euro zu einem Zinssatz von 1,5% an. Wäre es ein normaler Bausparer wäre die Entscheidung klar. Sofort voll tilgen und Anuitätendarlehen nutzen. Durch Wohnriester erscheint die Antwort auf diese Frage nicht mehr ganz so eindeutig zu sein. Wir haben in den letzten 9 Jahren die Zulagen in Höhe von 154 und 154 Euro (+ 4 x 300 Kind kam später) erhalten und auch den Steuervorteil genutzt.

  1. macht es Sinn bei diesem Zinsunterschied das Darlehen zu nehmen (es fallen ja dann die Zulagen und der Steuervorteil weg dafür wird das Wohnförderkonto aber nicht weiter aufgebaut (excl. 2%) als es eh schon ist.
  2. Bleiben dann auf dem Wohnförderkonto nur die bisherigen steuerlichen Vorteile + Zulagen (also 9 x 4200 + 5 x 308 + 4 x 608) Ab Zuteilung wird ja mit 2% jährlich verzinst oder wird bei einer Volltilgung angenommen das über die gesamte Laufzeit steuerlich Vorteile geflossen sind. Es ist ja keine Entnahme sondern eine Volltilgung zum Zeitpunkt der Zuteilung (oder 2 Monate danach)
  3. Gibt es eine Möglichkeit das Wohnförderkonto vorher aufzulösen? Immerhin wäre der Vertrag beendet und es wäre ja sinnfrei noch 22 Jahre 2% drauflaufen zu lassen. ( wären ja nochmal ca 50 % mehr Steuergrundlage mit Zinseszins)

Falls jemand vor der gleichen Frage stand wäre es wirklich hilfreich zu wissen was sich am ehesten lohnt.

Vielen Dank schon mal für die Antwort.

Finanzierung, Wohn-Riester
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Bausparkasse behält Riesterförderung ein bei Kündigung. Ist Sie nicht verpflichtet es an die zfa zurück zu zahlen?

Ich habe für mich und meine Frau ein Wohnriester abgeschlossen. Da sich unsere Pläne was das Thema Eigenheim angeht geändert haben, haben wir den Vertrag bereits nach 6 Monaten wieder gekündigt.

Jetzt folgendes Problem: Jeder hatte 600 Euro Abschlussgebühr. Ich habe 300 Euro eingezahlt und meine Frau 300 Euro insgesamt. Dazu kamen bei mir knapp 60 Euro Zulagen und bei meiner Frau knapp 500 Euro Zulagen.

Wir haben dann bei Kündigung ein Schreiben bekommen von der BsK, in dem Steht dass die Zulagen an die zfa zurück gezahlt werden und die eingezahlten Beiträge flöten gehen. So weit so gut.

Ein halbes Jahr später (Letzte Woche) bekomme ich ein Schreiben von der Deutschen Rentenversicherung. Meine Frau soll knapp 300 Euro Zulagen zurück zahlen und ich soll 60 Euro Zulagen zurück zahlen.

Wenn ich 1 und 1 zusammen zähle hat die BsK meine Zulagen komplett einbehalten und die von meiner Frau Anteilig (200 Euro wurde zurück gezahlt und 300 Euro einbehalten).

Sprich die Bsk hat die Zulagen genutzt um ihre eigene Abschlussgebühr zu decken.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so korrekt ist?! Vor allem weil in der Kündigungsbestätigung stand dass die Zulagen an die zfa zurück gezahlt werden!

Kennst sich hier jemand aus und kann uns weiterhelfen?

Vorab schon mal vielen Dank!

Bausparen, Bausparkasse, Riesterförderung, Wohn-Riester
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Ist bei mir Bausparvertrag mit "Wohnriester" sinnvoll?

Guten Tag, ich habe eine Frage zu einem/zwei Bausparvertrag bzw. ob diese sinnvoll sind. Meine Frau und ich, spielen mit dem Gedanken eine Immobilie zu kaufen aber erst in ein/zwei Jahren, weil wir bis dahin noch mehr Eigenkapital ansparen wollen/müssen. Nun waren wir Anfang des Jahres bei unserer Hausbank und haben auf Anraten unseres Beraters einen bzw. zwei „Schwäbisch Hall Tarif Fuchs WohnRente 02 „ abgeschlossen. Hat sich alles gut angehört, aber im Nachhinein haben wir uns etwas überrumpelt gefühlt und sind uns nicht sicher ob das eine gute Idee war. Später habe ich auch des Öfteren einiges negatives über Bausparen gelesen und auch das Geld das in unsere Bausparverträge hinein fließt, hätte ich jetzt lieber auf meinem Sparkonto bzw. zur freien Verfügung  als Eigenkapital. Wir hätten ohne die Bausparverträge deutlich schneller mehr freies Eigenkapital! Was wir dann auch bei einem Gespräch mit der Immobilienabteilung unserer Hausbank zu spüren bekommen haben, denn denen ist unser Bausparvertrag egal bzw. wieviel schon eingezahlt wurde und nur das frei verfügbare Eigenkapital  ist wichtig . Da haben wir es dann bereut, da schon einiges in die Bausparverträge eingeflossen ist! Aber nicht nur wegen dem Geld, sondern auch wegen der Arroganten Art der (Finanzierungs-)Berater der Hausbank haben wir es bereut. Am liebsten würden wir die Verträge zum Jahresende kündigen, was natürlich nicht so clever und mit Abzügen verbunden ist. Nun stellen sich mir einige Fragen: -Da wir noch nicht so lange einzahlen,Sollte ich die Bausparverträge laufen lassen oder kündigen?Einfrieren/Beitragsfrei stellen ist keine Option! -Der Hausbank ist der Bausparvertrag für die Finanzierung wichtig, spielt der aber auch für die Finanzvermittler (interhyp,…) eine so große Rolle? Wir werden wahrscheinlich sowieso bei einem bekannten Finanzvermittler finanzieren. Ich hoffe ein paar gute Ratschläge von euch zu erhalten und bedanke mich schon mal dafür!

Bausparvertrag, Wohn-Riester
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Kündigung Wohnriester Bausparvertrag

Hallo, eine Bekannte hatte ihre Riesterrente (Versicherung) gekündigt und in einen Wohnriester Bausparvertrag überführt (Guthabensübertragung). Diesen hat sie zwar bespart, aber noch keine Zulagen für diesen beantragt. Das übertragene Guthaben enthielt jedoch Zulagen. Ebenso hat sie in den vergangenen Jahren über den alten Vertrag Steuervorteile erhalten. Leider wurde sie sehr schlecht beraten und bereut diesen Schritt nun. Nun möchte Sie am liebsten den Bausparvertrag kündigen, da eine Beitragsfreistellung und das Liegenlassen des Geldes dort ihr auch nicht gefallen. Wenn Sie das tut, was passiert dann technisch? Werden die übertragenen Zulagen an die Zulagenstelle zurückgezahlt? Ich nehme an ja. Was jedoch passiert steuerlich gesehen? Die Wüstenrot sagte mir, dass das mit dem Finanzamt ausgemacht werden muss. Ich hatte nämlich mal gehört, dass einige Gesellschaften einen Steueranteil direkt einbehalten. Würde nun das erhaltene Kapital in dem Jahr als Einkommen zugerechnet und man muss es mit seinem Steuersatz versteuern oder errechnet das Finanzamt die bisher erhaltenen Steuervorteile und fordert diese zurück? Ersteres wäre ja erheblich schlechter, durch die Steuerprogression. Und kann es sein, dass die Wüstenrot nun bei Kündigung die noch nicht komplett bezahlten Abschlusskosten auf einen Schlag verlangt?

Kündigung, Riester, Riester-Rente, Steuern, Wohn-Riester, Zulagen
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Ab wann wird das Wohnförderkonto geführt?

Ich habe einen Riestergefördeten Bausparvertrag (Wohnriester). Hiermit möchte ich irgendwann ein Hypothekendarlehen tilgen. Im Moment befinde ich mich noch in der Ansparphase. Es ist noch kein Guthaben aus meinem Riester-BSV genommen. Der BSV wird erst in 9 Jahren zugeteilt. Um die Steuerlast im Rentenalter zu bestimmen, wird ja bekanntlich ein fiktives Wohnförderkonto geführt. Nun möchte ich gerne wissen ob die jährliche förderfähige Beiträge jetzt schon im Wohnförderkonto gebucht und verzinst werden oder ob das erst passiert ab dem Zeitpunkt wo ich aus dem Sparvertrag Geld rausnehme.

Ich könnte ja auch sagen, dass ich den Riester-BSV nicht als solchen benutzen möchte und ihn in ein normalen riestergeförderten Altersvorsorgeplan umwandele. Denn dann müsste ich ja noch was draufzahlen, weil die Sparzinsen im BSV bei 1% liegen und das Wohnförderkonto mit 2% berechnet wird! Wäre es da nicht fairer um (wenigstens in der Ansparphase) auch mit den tatsächlich erzielten Zinsen zu rechnen?

Eine weitere Frage, die sich dann stellt ist, wenn man den ganzen Riester-Bauspar-Hickhack (Ansparen und Darlehen zurück bezahlen) hinter sich hat und man hat noch ein bisschen Zeit bis zur Rente, dann könnte man einen neuen Riestervertrag abschließen. Kann man damit dieses Wohnförderkonto dann wieder entgegenwirken (quasi tilgen)? Denn, je jünger man mit dem Riesterbausparen anfängt, desto mehr wirken sich diese 2% auf den gesamten zu besteuernden Betrag im Rentenalter aus.

Bausparvertrag, Darlehen, hypothek, Riester, Wohn-Riester, Wohnförderkonto
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Wie komme ich aus Wohnriesterfinanzierung heraus ohne große Schwierigkeiten zu bekommen

Hallo, ich finanziere meine ET-Wohnung mithilfe eines Wohnriester-(Voraus-)darlehens der BSP Schwäb. Hall. Das heißt ich habe von der Bausparkasse vor 3 Jahren 65000,- EUR erhalten, die mir zum Erwerb meiner ETW gefehlt haben. Im Gegenzug zahle ich den Bausparer (auch mithilfe der Riesterförderung) nach und nach ab.

Leider habe ich in den letzten Jahren kaum Geld angespart und benötige daher noch ca. 9 Jahre bis ich mit der "Ansparphase" fertig bin und in die "Abzahlphase" gelange. Vorher hab ich anscheinend keine Möglichkeit, Sondertilgungen einzubringen, sodass ich lt. Berater keine Möglichkeit habe, vorher mit der Ansparphase fertig zu werden.

Problem ist, dass ich aufgrund einer bevorstehenden Hochzeit zu Geld komme und die Finanzierung damit theoretisch abschließen könnte. Meine Verlobte möchte nicht in dieser Wohnung leben, weil sie sich dort absolut nicht wohl fühlt, sodass es uns am liebsten wäre, ich würde die Wohnung abzahlen und verkaufen. Leider geht das ja anscheinend nicht.

Gibt es eine Möglichkeit, eine Riesterfinanzierung aufzulösen bzw. zu kündigen? Ich wäre definitiv dazu bereit, eine klassische Rieser-RV abzuschließen und die zuvor erhaltenen staatlichen Zuschüsse aus dem Wohnriester in die RV "umzuschichten", um nichts zurückzahlen zu müssen. Spielt da die Bausparkasse mit?

Ich möchte einfach nicht ein knappes Jahrzehnt an diese Wohnung gebunden sein, wenn ich hier gar keine Zukunft habe. Eigentlich möchte ich gemeinsam mit meiner Frau ein Haus kaufen (oder ein Geerbtes renovieren) und das Geld aus dem Verkauf der ETW in die Finanzierung des Hauses (oder der Renovierung) einfließen lassen.

Es wäre schön, wenn mir jmd helfen könnte. Leider habe ich zu dieser Problematik noch keinen passenden Beitrag gefunden. Evlt. hat jmd ähnliche Probleme mit dieser unflexiblen Wohnriesterfinanzierung gehabt?

Danke im Voraus Martin

Bausparkasse, Eigentumswohnung, Finanzamt, Finanzierung, Kündigung, Wohn-Riester
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Immobilienfinanzierung über Wohnriester Falschberatung -anfechtbar?-

Hallo zusammen,

ich weiß sehr wohl, dass das ganze Netz von Fragen zum Thema WohnRiester gefüllt ist. Dennoch beschäftige ich mich seit kurzem mit folgendem Gedanken, für den ich bis dato noch keine Antwort finden konnte...

Zum Sachverhalt: Im Jahre 2011 habe ich mich zum Kauf einer ETW in Verbindung mit WohnRiester (Schwäbisch Hall) und einem vorfinanzierten BSV (bis 2021) entschieden. Meine Anforderung an die Finazierung (bzw. den Berater) auf Hinblick in Richtung Zukunft war langfristig zu bauen und die ETW nur als Einstieg in die Vermögensanlage zu sehen.

Nun seitdem ich mich damit etwas mehr befasst habe, habe ich ja echt ein Problem damit die ETW zu vermieten resp.zu verkaufen, da ich dann die Förderbeiträge zurückzahlen müsste oder diese innerhalb der nächsten 4 Jahre in die Finazierung des neuen Hauses miteinfließen lassen müsste. (was ich nicht möchte)

Da ich dem Berater damals genau das sagte, dass ich langfristig bauen möchte und die Wohnung dann verkaufen oder vermieten möchte stelle ich mir nun die Frage ob ich aus dem WohnRiester Vertrag irgendwie ohne Vorfälligkeitsenschädigung o.ä. rauskomme. Ich stufe dies als eine Art Falschberatung ein und dies lässt mir einfach keine Ruhe, da ich mir echt Gedanken mache wie die Finanzierung des geplanten Hauses dann aussehen wird.

Nach einem ersten "noch" netten Gespräches mit der Bank habe ich nur erfahren, dass es scheinbar absolut keine Möglichkeiten gibt da rauszukommen. Ich habe das Wort Falschberatung bis dato jedoch noch nicht in den Mund genommen.

Aktuell seiht die Plaung wiefolgt aus: Auf der Suche nach einem Bauplatz, Hausbau in 1-2 Jahren, Vermietung der ETW an meine Mutter.

Ich hoffe ihr könnt mir hierzu einige Tipps geben ob ich hier irgendwelche Möglichkeiten habe.

Ich bedanke mich schon vorab für viele Ratschläge!

Grüße Felix W.

Bausparvertrag, Falschberatung, Immobilienfinanzierung, Kündigungsrecht, Wohn-Riester, Anfechtung
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Riester-Bausparen: Risiken?

Hallo,

Und danke vorab für das Durchlesen.

Ich war stets sehr skeptisch was Riester-Geschichten angeht, einfach aus dem Grund, dass ich befürchte, dass der Euro in ein paar Jahren nichts mehr Wert ist. Zudem war ich erstaunt, wieviele Banken versuchen, einem die Riesterrente aufzudrücken und einen gerade zu nötigen und überreden, einen Riesterrentenvertrag bei Ihnen abzuschließen.

Nun haben wir uns bei der Sparkasse bezüglich Riester-Bausparen beraten lassen und auf einmal klingt alles noch viel besser als erwartet ...

Wir haben im Dezember 2012 ein Haus gekauft und haben noch ein Darlehen bei der L-Bank und zwei bei der Spardabank. Insgesamt etwa 250.000 Euro. Die Sparkasse bietet uns nun Riester-Bausparen an zu folgenden Konditionen

  • Bausparsumme 61.000
  • monatliche Einzahlung meinerseits ca. 120 Euro
  • jährliche Zuschüsse vom Staat 754 Euro (je 300 Euro für 2 Kinder + 154 Euro für mich)
  • Laufzeit 13 Jahre (bis die Zinsbindung für die o.g. Darlehen endet)

Am Ende der 13jährigen Laufzeit könnte ich mit den 60.000 eines der Darlehen tilgen, es verblieben die zwei übrigen Darlehen sowie das Riester-Darlehen mit 2,25% Zinsen.

Das klingt alles fast zu gut um wahr zu sein - gibt es irgendwelche Risiken zu bedenken? Hat das überhaupt noch was mit Altersvorsorge zu tun, meine Angst war ja, dass der Euro flöten geht, aber 13 Jahre sind gerade noch ok für mein Angstempfinden ;)

Viele Grüße, Annette

Riesterförderung, Wohn-Riester, Immobilienkredit
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Wohnriester Bausparvertrag kündigen wegen anstehendem Hauskauf

Hallo.

Meine Frau und ich haben uns vor einem Jahr dazu entschlossen, in naher Zukunft ein Haus zu kaufen. Auf Empfehlung der Bank hin haben wir damals beide schonmal je einen Wohnriester Bausparvertrag (über je 50k €) abgeschlossen.

Jetzt, ein Jahr später, haben wir erstmals ein Haus gefunden, welches wir evtl. kaufen möchten. Da unser Bankberater (der uns damals den vorzeitigen Abschluss der Wohnriester Verträge empfohlen hatte) gerade im Urlaub ist, haben wir kurzerhand mal einen Termin bei einer anderen Bank gemacht. Dort hat man uns die Riesterverträge quasi um die Ohren gehauen. Die Finanzierung des Hauses ist für uns gut machbar, aber nur wenn wir die 2 x 163 €, die derzeit monatlich in die Riesterverträge gehen, in die Finanzierung einbringen können.

Wir haben in beide Riesterverträge für das Jahr 2012 voll eingezahlt um die maximale Förderung zu erhalten. Es wurden unsererseits also bisher insgesamt 6520 € eingezahlt. Zudem haben wir vor Kurzem die Verträge in der Steuerklärung 2012 angegeben, so dass wir demnächst die entsprechende Steuervergünstigung ausgezahlt bekommen.

Welche Möglichkeiten haben wir nun?

Idealerweise würden wir gerne jetzt möglichst viel der von uns eingezahlten Summe aus den Verträgen herausziehen (als zusätzliches Eigenkapital für den Hauskauf) und natürlich die monatlichen Zahlungen einstellen.

Also die Verträge komplett kündigen? Rückzahlung der Förderung 2012 sowie der gerade beantragten Steuererleichterung sind dann klar und kein Problem.

Abschlussbegühr pro Vertrag waren 500€. Sind die auf jeden Fall weg oder dürfen seitens des Anbieters pro Laufjahr nur anteilig Gebühren berechnet werden (wie ich hier irgendwo gelesen habe)?

Oder gibt s sogar die Möglichkeit die Verträge auszusetzen und das eingezahlte Geld jetzt zu entnehmen, weil es ja für einen Hauskauf genutzt wird? Und dabei nicht mal Förderung und Steuererleichtung zurückzahlen zu müssen?

Danke für eure Hilfe.

Finanzierung, Hauskauf, Immobilien, Wohn-Riester
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Immobilienkauf in 5-6 Jahren.Wohnriester oder normaler Bausparer?

Hi,

meine Frau und ich planen in etwa 5-6 Jahren den Kauf einer Immobilie. Jetzt stellt sich die Frage, ob man da eher einen klassischen Bausparvertrag oder doch eher einen Wohn-Riester abschließt. Kurze Daten von uns. Vorjahresbrutto: 35.000 bzw. 28.000 - Alter: Beide 24 - keine Kinder Uns wurde in der ersten Beratung 2 Riesterverträge mit jeweils knapp 110.000 Euro Bausparsumme empfohlen. Problem daran ist die lange Laufzeit,sodass eine Zwischenfinanzierung nötig wäre. Als Alternative wurde ein klassischer Bausparvertrag berechnet mit 100.000 Euro Summe, welcher jedoch von beiden Gehältern bedient werden müsste.

Vorteil am Riestern wäre sicherlich der geringe monatliche Beitrag und somit mehr sonstiges Sparen möglich. Meine größte Sorge am Riestern ist das Nutzen der Immobilie. Wir planen schon damit, irgendwann mal ein Kind zu haben, was die Immobilie dann mal überschrieben bekommen soll.Und das möglichst früh, um Erbschaftssteuer etc zu umgehen. Allerdings würde ich ja dann die Förderungen wieder verlieren, solange ich kein klassischen Riester abschliesse, wozu ja ein doch enormer Betrag von nöten wäre. Unabhängig von diesen Bedenken,was würdet Ihr uns raten? Lieber einen klassischen BS abschließen und die Riesterförderungen evtl. als Zusatzrente nutzen?

Für Tipps oder Empfehlungen wäre ich euch dankbar. Gruß Flo

Bausparen, Bausparvertrag, Riester, Wohn-Riester
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Riester Rente. Debeka Förderrente F1 / F2 zu empfehlen?

Hallo, ich bin 28, am Ende meines Studiums (vorherige Ausbildung) und werde 02/2011 mein Referendariat zum Berufsschullehrer beginnen und dort auch verbeamtet. Meine Frau ist 27 und bereits verbeamtete Realschullehrerin.

Gemeinsam wollen wir Ende des Jahres einen Kredit in Höhe von max. 60.000€ aufnehmen - eher wesentlich weniger - um den Differenzbetrag für einen Grundstückskauf zu finanzieren. Dieses wollen wir dann abbezahlen und in etwa 5 Jahren erst mit dem Hausbau beginnen. Dann wird dementsprechend ein neuer Kredit fällig.

Wir wollen nun auch etwas für die Rente tun. 2 unabhängige Vertreter hatten wir da. Irgendwie blieb aber das Gefühl, dass man dahin beraten wurde, wo die meiste Provision zu holen war. Eher unseriös das Ganze. Da meine Frau ihre PKV bei der Debeka hatte, kam auch dort die Sprache darauf. Klar, dass die dort nur eigene Produkte vertritt, aber sie wirkte bei allen 3 Treffen kompetent.

Sie empfahl uns die Debeka Förderrente F2 (das ist quasi die normale F1, nur eben für öffentlichen Dienst, wodurch die Verwaltungsgebühr um 1% sinkt).

Ich habe nun ebenfalls lange recherchiert und quasi nur Positives zum Debeka F1 gefunden. Es gibt wohl nur die Grundsatzfrage Fondsgebunden wie DWS oder eben normale RV. Was mich vielmehr beschäftigt: Ist angesichts des Hausbau für uns nicht ein Wohnriester o.ä. besser? Zwecks Kreditaufnahme, usw.?

Rentenversicherung, Riester, Wohn-Riester, DEBEKA
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Vollfinanzieren einer Immobilie

Ich u. meine Freundin haben vor ein EFH (Zwangsversteigerung) zu kaufen, Verkehrswert 280.000, 2.Termin (5/10 möglich), wir schätzen, dass wir sie für ca. 170.000 bekommen, also mit Grunderw.-steuer etc. sind wir bei 180.000, 50.000 reingesteckt werden (neue Fenster, Bad, etc.)–alles in allem sind wir bei 230.000. Als Eigenleistung bringen wir die 28.000 mit, die als Sicherheit beim Gericht zu hinterlegen sind. 200.000 sollen komplett finanziert werden. Eckdaten zu uns: Ich: Lebenszeitbeamter öfftl. Dienst, mtl. Netto 1.900, Sie: unbefr. Angestellte öfftl. Dienst, mtl. Netto 1.600, ihr Vater ist bei der Finanzierung mit dabei, ebenfalls öfftl. Dienst Angestellter mtl. Netto 2.000. Die Finanzierung, also das Darlehen nehmen meine Freundin und ihr Vater auf (für den Fall einer Trennung von uns). Sie müsste mich dann ggf. auszahlen > andere Baustelle.

Wir haben uns vorgestellt im Monat 1.000 abzuzahlen, zusätzlich zu geschätzten 400 Betriebskosten mtl. erscheint uns das stemmbar (ich 400, sie 400, Vater 200).

Nun die Frage an euch Experten: Wie sollte man finanzieren? Mit einem Bankkredit? Oder über Bausparer? Wie ist das mit Wohnriester, ist das eine gute Alternative? Kann man auch eine Kombination aus zBsp Wohnriester und Bausparer machen?

Bankkredit hab ich kalkuliert, da hat man in 15J. bei 200.000 immer noch 160.000 offen, deswegen finde ich das arg unattraktiv.

Baufinanzierung, Darlehen, Finanzierung, Wohn-Riester, Bausparer, Immobilien-Finanzierung
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Wohnriester Vollentnahme, dann förderschädliche Verwendung: wie erfolgt die Rückzahlung der Zulagen und Steuervorteile sowie ggf. Wertsteigerung?

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Wohn-Riester - Neue und gute Antworten