Wie wird die Bewertungszahl eines Schwäbisch-Hall Bausparvertrags berechnet?

1 Antwort

Ich kann Dir bei der Berechnung nicht helfen. Aber hier:

Irgendwie müsste da noch ein Zeitfaktor drin sein (verbleibende Zeit bis zur Zuteilung). Kann mir da jemand weiterhelfen?

Ja, es ist ein Zeitfaktor drin, aber nicht die unbekannte Zeit bis zur Zuteilung. Denn diesen Zeitpunkt kann deshalb niemand voraussehen (und daher ist es auch verboten, den Zuteilungszeitpunkt zu garantieren, was bei vielen Finanzierungsgesprächen über Bankvorausdarlehn mit Bausparverträgen versäumt oder unterlassen wird), weil die Zuteilungsreife einerseits Deine Sparseite (nämlich zeitlich gewichtete Guthabenzeit Deiner Einzahlungen und Zinsen) aber andererseits auch die Verfügbarkeit von auszahlungsbereiten Mitteln voraussetzt. Letztere sind Zukunftswerte und weder bei Abschluss noch Jahre vor tatsächlicher Zuteilungsreife bekannt, weil sie sich grob aus den Einzahlungen abgeschlossener Sparverträge und den Tilgungen der Darlehnsverträge zusammen setzen.

Das die Bewertungszahlberechnung nicht ganz so einfach ist, kannst Du diesem Link entnehmen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bausparvertrag#Berechnung_der_Bewertungszahl

Ok. Den Zeitfaktor hatte ich ja schon vermutet. Wann die Zuteilung fällig ist, ist natürlich von einigen Faktoren abhängig. Könnte es aber sein, dass dieser Faktor berechnet wird aus der verbleibenden Zeit bis man die Mindestsparsumme (bei mir 50%) erreicht hat bei regelmäßigem Einzahlen des Regelsparbeitrags?

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@Machden

Das glaube ich eher nicht, sondern die 50 % sind eine Mindestvoraussetzung. Wenn Du die theoretische Mindestbewertungszahl für die Zuteilungsreife hättest, aber die 50 % nicht eingezahlt sind, dann gilt "Pustekuchen".

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@Machden

Der "Zeitfaktor" ist die Zinssumme, also (im allgemeinen, es gibt aber auch Konstellationen bei Vertragsänderungen, wo sich das ändert) die Summe aller bisher erfolgten Zinsgutschriften auf dem Vertrag. Da kommt jedes Jahr was dazu. Und für die unterjährige BZ-Rechnung (die BZ wird ja jeden Monat ermittelt und nicht nur zum Jahresende) werden entsprechend unterjährige Zinsen schon ermittelt und zeitanteilig mitberücksichtigt.

Für die Zuteilung gibt es mehrere Voraussetzungen, unter anderem die wichtigsten:

  • Die notwendige Bewertungszahl muss vorhanden sein. Bei Schwäbisch Hall-Bausparverträgen ist das z.B. derzeit die 44.
  • Das tarifliche Mindestguthaben muss erreicht sein. (Bei Tarifen mit Wahlzuteilung kann auch schon bei geringerem Guthaben zugeteilt werden, z.B. ab 25 %, was aber durch einen höheren Tilgungsbeitrag "erkauft" wird.)
  • Der Bausparer muss die Zuteilung angenommen haben, nachdem er dazu befragt wurde.

Übrigens wird keinesfalls eine "voraussichtliche Zeit bis zum Erreichen des Mindestguthabens" berücksichtigt, weil die im Voraus niemand wissen kann, weil der Bausparer ja andere Zahlungen als geplant leisten könnte. In die BZ-Rechnung fließen nur "harte Fakten" ein, die schon passiert sind...

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Baufinanzierung Vergleich zwischen 2 Angeboten Annuitätendarlehen gegen Bausparvertrag Kombination

Guten Tag,

ich habe gerade ein Problem bei dem ich Verzweifele ich habe mich schon beraten lassen und habe zwei Möglichkeiten meine Eigentumswohnung zu finanzieren. Natürlich möchte ich die für mich kostengünstigste Variante nehmen. Ich bräuchte die Entscheidungshilfe zwischen folgenden beiden Möglichkeiten:

Zu erstmal die Gegebenheiten: Eigentumswohnung kosten: 127T€ zuzüglich ca. 10,5% Gebühren abzüglich meines EK muss ich noch 118T€ Finanzieren. Ich möchte maximal Monatlich 650€ ausgeben.

  1. Angebot ist von der L-BANK ergänzungsdarlehen mit effektiv Zins von 3,47%(25Jahre fest) und einer festgeschriebenen Laufzeit von 25 Jahren Tilgungsrate ist Jährlich auch festgeschrieben auf 2,70% und Sondertilgungs Möglichkeit von 4%. ( Rate müsste dann 585,47€ sein oder?) Die 65€ Monatlichen Spielraum könnte ich hier Jährlich als Sondertilgung über 1020€ einzahlen. Dies verkürzt die Laufzeit.

  2. Angebot ist von der Volksbank in Kombination mit der Schwäbisch Hall und zwar wie folgt ein Kombi Produkt:

    2.1 Ein Annuitätendarlehen über 42000€ dieses wird effektiv mit 2,89% verzinst und festgeschrieben auf 10 Jahren Monatlich mit maximal 155€ Tilgen und ich müsste die Rest schuld nach 10 Jahren umschulden auf das Risiko hin welcher Zinssatz dann aktuell ist.

    2.2 Der Restbetrag würde auf ein End fälliges Darlehen fallen, dieses beläuft sich auf 78T€ und ist mit einem effektiv Zins von 2,58% hinterlegt auf 10 jahre anschließend wird es von einem Bausparvertrag abgelöst der auch mit 2,58% effektivZins läuft und für 9 1/2 Jahre läuft hierfür muss ich die ersten 10 Jahre an Rate damit er dann zuteilungsreif ist 495€ zahlen dies ist inklusive die Zinsen auf das Endfällige Darlehen und wird dann nach 10 Jahren natürlich weniger. Der Bausparvertrag ist leider nur mit 0,25% Verzinst und ich muss natürlich 1% Abschlussgebühr zahlen allerdings keine weiteren versteckten kosten (Kontogebühren etc.)

Ich weiß das ich beim End fälligen Darlehen für die ersten 10 Jahren fest auf die 78T€ die vollen 2,58% Zinsen zahle und die Bausparsumme auch nur mit 0,25% Zinsen verzinst ist. Allerdings habe ich einen wesentlich geringeren Zins gegenüber den 3,48%.

Kann mir jemand bei der Berechnung helfen ich komme mit Excel und Online Rechnern einfach nicht darauf was günstiger ist Momentan bin ich der Meinung die Alternative 2 ist günstiger selbst wenn ich in 10 Jahren die Rest Summe des Annuitätendarlehen bei 2.1 auf 4,5% Zinsen umschulden müsste. Kann das Stimmen? Bin wirklich über jeden Tip Dankbar. Der meiner kleinen Familie helfen könnte

Freundliche Grüße Xanth

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