Bausparvertrag aussetzen?

4 Antworten

Sollte dein Bausparvertrag nicht an die Bank abgetreten sein, kannst du natürlich aussetzen. Es wird allerdings die Zuteilungszeit beeinflussen. Sollte die über deinem Bankkredit Zeitraum liegen , ist eine Zwischenfinanzierung bis zur Zuteilung möglich.

Selbst wenn Du die monatlichen Ansparleistungen reduzieren oder gar aussetzen kann, wird dies die Zuteilungsreife Deines Bausparvertrages verzögern. Den Zeitpunkt der Zuteilungsreife darf zwar niemand versprechen, aber sie wird oftmals als fixer Zeitpunkt für die Umschuldung genommen.

Was passiert mit Deinem Vorausdarlehn, wenn es nicht rechtzeitig durch den BSV abgelöst werden kann? Wird der bisherige Zinssatz weiterhin gewährt oder ein neuer, der von der Höhe her ungünstiger sein kann?

Seit wann war das Vorausdarlehn voll ausgezahlt und wie lange läuft noch die Zinsbindungsdauer?

Vielleicht muss bzw. kann man auch an Alternativen zum Bausparvertrag denken.

Der Bausparvertrag ist etwa nach 9,5 Jahren zuteilungsreif. Das Darlehen muss nach 10 Jahren abgelöst werden. Und ich habe beim Darlehen die Möglichkeit von Sondertilgungen. Und ich würde die Zahlungen in den Bausparvertrag „nur“ vier Monate aussetzen.

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@Viola123

Wann ist denn das Datum für "nach 10 Jahren"?

Ich fürchte, dass das Aussetzen von diesen Einzahlungsraten ziemlich gravierende Folgen haben könnte, u. a. die nicht rechtzeitige Zuteilung, eine erneute Bonitätsüberprüfung durch den bisherigen Kreditgeber. Die Probleme stecken also tiefer als bei einem BSV, der just for fun bespart wird. Und es ist zu befürchten, dass Du später die BSV-Annuität nach der Ablösung des Bankvorausdarlehns gar nicht aufbringen kannst, weil die Tilgungsquote (aufgrund der kurzen Kreditlaufzeit) viel zu hoch ist.

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Es könnten bei Deiner finanzierenden Bank die „Alarmanlage“ angehen, wenn Du das Tilgungsinstrument nicht bedienst.

Lohnt es sich, das Darlehen vorzeitig zurückzuzahlen?

Hallo, als wirklicher "Nichtrechenkünstler" wende ich mich mit folgender Frage an Euch:

Für einen Hauskauf hatte ich ein KFW-Darlehen über 25.000.-€ aufgenommen, das mit 10-jähriger Zinsbindungsfrist und einem Zinssatz von 4% läuft. Regulär würde das Darlehen noch bis zum 30.03.2015 laufen und da ich bereits in der Tilgungsphase bin, beträgt der aktuelle Darlehensstand -23.465.-€. Monatlich zahle ich also noch bis zum 30.03.2015 123.-€ und würde danach das Darlehen mit einem bis dahin angesparten Bausparvertrag tilgen.

Nun habe ich unverhofft über ein Projekt 25.000.-€ eingenommen und stelle mir die Frage, ob ich damit das Darlehen vorzeitig ablösen soll. Die KFW würde dafür 1900.-€ Vorfälligkeitsentschädigung haben wollen.

Auf meine Nachfrahe ob das Sinn macht, hat mir meine Hausbank folgende Antwort geschrieben:

"Für die vorzeitige Rückzahlung zum 30.10.12 stellt die KfW Ihnen eine Vorfälligkeitsentschädigung in Höhe von etwa 1.900 EUR in Rechnung. Dies stellt die Differenz zwischen den entgangen Zinsen und möglichen Zinserträgen bei Wiederanlage der Summe da. I.d.R. hat eine vorzeitige Rückzahlung für Sie weder Vor- noch Nachteile, da die ersparten Zinsen durch die Vorfälligkeitsentschädigung wieder ausgeglichen werden. Allein die monatliche Rate fällt durch die einmalige Zahlung weg... "

Ich bin mir nun unsicher, was ich am besten machen soll. Die 25.000.-€ würde ich ansonsten angesichts der momentanen Zinslage nur auf einem Tagesgeldkonto parken. Nun ist meine Hoffnung, dass hier ein paar Rechen-/ Finanzexperten mitlesen und mir einen guten Rat geben können... Aktionen

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Baufinanzierung mit Bausparvertrag oder Annuitätendarlehen?

Es geht um eine Baufinanzierung für einen Neubau. Das Vorhaben kostet in etwa 300.000, Eigenkapital 50.000 Euro. Das Darlehen beträgt insgesamt 250.000 Euro. 50.000 werden auf den KFW 153 Kredit umgelegt und dort wird dann eine Rate von 180 Euro gezahlt. Restlich bleiben noch 200.000 Euro. Zwei Angebote liegen mir vor: 1. DSL Bank: Das Darlehen läuft auf eine Sollzinszeit von 10 Jahren und der Zins beträgt 2,35% (Laut Unterlagen effektiv 2,5%). Es werden nur die Zinsen hierrein gezahlt (ca. 390 Euro mtl.) und die Tilgung von 200 Euro mtl. (entspricht ca. 1,2% Tilgung) in einen Bausparvertrag (Eröffnungsprovision 2.100 Euro - BHW Wohn maxx). Die Mindestbausparsumme des Bausparvertrages beträgt 50.000 Euro. Nach 10 Jahren sind 24.000 Euro ohne Sonderzahlungen zusammengekommen und der Bausparvertrag ist zuteilungsreif. Die 24.000 Euro werden in den DSL Kredit eingezahlt. Nach dem Berater müsste nach 10 Jahren trotz des Bausparvertrages eine neue Finanzierung zum Sollzins nach 10 Jahren für die Restsumme von 186.000 Euro gemacht werden. Der Bausparvertrag diene nur zur Tilgung für die 10 Jahre. Nach den Angaben des Bausparvertrags beträgt der Sollzins für den Bausparvertrag 2,75%.

  1. Commerzbank: Das Darlehen von 200.000 Euro wird mit einem Sollzins von 2,34% für 10 Jahre (laut Unterlagen effektiv 2,37%) abbezahlt und die Tilgung von 1,2% direkt in den Kredit. Am Ende sind ca. 27.000 Euro ohne Sonderzahlungen getilgt worden. Nach 10 Jahren muss eine Anschlussfinanzierung für die Restsumme von 183.000 Euro vereinbart werden.

Beim Bausparvertrag kommt nach 10 Jahren 3000 Euro weniger Tilgung zustande als beim Annuitätendarlehen. Zudem muss für den Bausparvertrag eine Eröffnungsprovision gezahlt werden. Im Endeffekt habe ich also einen Verlust von 5100 Euro in Verbindung mit dem Bausparvertrag.

Sehe ich da etwas falsch? Die Rate für das Gesamtdarlehen soll monatlich maximal 800 Euro betragen. Sonderzahlungen sind nicht vorgesehen bzw. nicht in großer Höhe zu erwarten.

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Ab wann wird das Wohnförderkonto geführt?

Ich habe einen Riestergefördeten Bausparvertrag (Wohnriester). Hiermit möchte ich irgendwann ein Hypothekendarlehen tilgen. Im Moment befinde ich mich noch in der Ansparphase. Es ist noch kein Guthaben aus meinem Riester-BSV genommen. Der BSV wird erst in 9 Jahren zugeteilt. Um die Steuerlast im Rentenalter zu bestimmen, wird ja bekanntlich ein fiktives Wohnförderkonto geführt. Nun möchte ich gerne wissen ob die jährliche förderfähige Beiträge jetzt schon im Wohnförderkonto gebucht und verzinst werden oder ob das erst passiert ab dem Zeitpunkt wo ich aus dem Sparvertrag Geld rausnehme.

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