Bausparkasse behält Riesterförderung ein bei Kündigung. Ist Sie nicht verpflichtet es an die zfa zurück zu zahlen?

Ich habe für mich und meine Frau ein Wohnriester abgeschlossen. Da sich unsere Pläne was das Thema Eigenheim angeht geändert haben, haben wir den Vertrag bereits nach 6 Monaten wieder gekündigt.

Jetzt folgendes Problem: Jeder hatte 600 Euro Abschlussgebühr. Ich habe 300 Euro eingezahlt und meine Frau 300 Euro insgesamt. Dazu kamen bei mir knapp 60 Euro Zulagen und bei meiner Frau knapp 500 Euro Zulagen.

Wir haben dann bei Kündigung ein Schreiben bekommen von der BsK, in dem Steht dass die Zulagen an die zfa zurück gezahlt werden und die eingezahlten Beiträge flöten gehen. So weit so gut.

Ein halbes Jahr später (Letzte Woche) bekomme ich ein Schreiben von der Deutschen Rentenversicherung. Meine Frau soll knapp 300 Euro Zulagen zurück zahlen und ich soll 60 Euro Zulagen zurück zahlen.

Wenn ich 1 und 1 zusammen zähle hat die BsK meine Zulagen komplett einbehalten und die von meiner Frau Anteilig (200 Euro wurde zurück gezahlt und 300 Euro einbehalten).

Sprich die Bsk hat die Zulagen genutzt um ihre eigene Abschlussgebühr zu decken.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass das so korrekt ist?! Vor allem weil in der Kündigungsbestätigung stand dass die Zulagen an die zfa zurück gezahlt werden!

Kennst sich hier jemand aus und kann uns weiterhelfen?

Vorab schon mal vielen Dank!

Bausparen, Bausparkasse, Riesterförderung, Wohn-Riester
Bausparkasse drängt zur Vertragsauflösung - was tun?

Hallo,

ich habe 2006 einen Bausparvertrag bei der HUK Bausparkasse (jetzt übernommen durch die Aachener Bausparkasse AG) mit einer Bausparsumme von 14.000 Euro abgeschlossen. Zwischenzeitlich wurde der Vertrag aufgrund einer Splittung geteilt, sodass nun aktuell ein Bausparguthaben von 4.523,78 Euro auf dem Bausparvertragskonto vorhanden ist.

Wie wir ja alle wissen, versuchen die Bausparkassen aufgrund der Niedrigzinsphase dem Kunden schnellstmöglich den Bausparbetrag vorzeitig zuzuteilen bzw. zur Auszahlung zu bewegen. Dies tat auch meine Bausparkasse in dem man mir mitteilte, dass "...Die gesetzliche Bindungsfrist für den Bausparvertrag abgelaufen ist ..." und ich den Antrag zur Auszahlung ausfüllen sollte. Nachdem ich nicht regiert habe, versucht man nun mit einem weiteren Schreiben mich von der Auszahlung zu überzeugen. Hierin wird mitgeteilt, dass "... Der Anspruch auf Bonus (Sonderzins) gemäß den zugrunde liegenden allgemeinen Bedingungen für Bausparverträge (ABB) auf 10 Jahre seit Vertragsbeginn befristet ist und die Rendite nun den Höhepunkt überschritten hätte und somit nunmehr kontinuierlich fällt...". Ich solle nun das angesparte Bausparguthaben zuzüglich der erwirtschafteten Zinsen und des Sonderzinses mit der zustehenden Wohnungsbauprämie abrufen.

Hier stell ich mir die Frage, wie ich nun reagieren soll, zumal ich durch den Satz, dass "... die Rendite des Bausparvertrages nach Überschreitung des Höhepunktes nunmehr kontinuierlich fällt ..." doch sehr verunsichert. Wie ist das zu verstehen bzw. wie gestaltet sich der kontinuierliche Fall der Rendite, sofern ich einer Auszahlung nicht zustimme? Ist das Angstmacherei damit ich den Vertrag kündige und kann ich das ignorieren oder sollte ich doch besser einer Auszahlung zustimmen? Welche Nachteile hätte der o. g. Sachverhalt für mich?

Im Moment benötige ich das Bausparguthaben nicht und würde gerne (sofern ich damit keinen Verlust mache) meinen Bausparvertrag weiter beibehalten. Was würdet ihr an meiner Stelle machen? Was sollte ich hinsichtlich meiner monatlichen Einzahlungen ggf. beachten damit das keine Nachteile für mich bedeutet (ich zahle monatlich lediglich 13,00 Euro rein). Was soll ich machen, wenn die Bausparkasse den Vertrag kündigt? Für Tipps zur weiteren Vorgehensweise wäre ich dankbar.

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Bausparverträge (kündigen, verlängern - Abschlussgebühr)

Hallo

Ich habe zwei Fragen zu meinen Bausparverträgen bei der Schwäbisch Hall. Einmal habe ich einen "Fuchs Rendite" Vertrag und einmal einen "Fuchs Wohnrente" Vertrag.

Der erste wurde geschlossen 6/12, dort gehen meine VL hin. Den möchte ich gerne kündigen, da ich woanders mehr Zinsen bekommen würde. Dort würde die AN Sparzulage nicht gezahlt aber da wir über dem Betrag liegen wäre mir das sowieso egal. Das Problem ist. dass der Vertrag eine recht hohe Summe hat, die würde ich erst in 6 1/4 Jahren erreichen wenn ich den Höchstbeitrag zahle. Kann ich evtl. den Betrag bis der Vertrag Zuteilungsreif ist einzahlen und ihn dann kündigen/ mir zuteilen lassen? Das Geld brauche ich nicht sofort, es ist eh nicht wirklich viel bisher da ich auch in Elternzeiten war und in der Zeit nichts gezahlt habe.

Beim zweiten habe ich eine jährliche Zulage i.H.v. 1054 (3 Kinder) und einen mtl. Betrag den ich zahle i.H.v. 31 Euro. Der wurde damals berechnet wo ich in der Elternzeit war glaube ich. Jetzt habe ich gelesen, dass sich der Beitrag nach dem brechnet was ich im Vorjahr verdieht habe. 4% vom Bruttoeinkommen jährlich. Das wären dann aktuell 65 Euro die ich zahlen müsste aber noch nicht tue. Hätte ich das sagen müssen, dass ich wieder arbeite bzw. wenn sich das Gehalt ändert? Was passiert wenn ich dazu nichts sage und es einfach laufen lasse? Der Vertrag wäre ca. Ende 2023 voll. Wenn ich ihn verlängern möchte weil ich die Zulagen dann noch bekommen würde, muss ich dann wieder eine Abschlussgebühr zahlen?

Ich werde den Berater noch kontaktieren wüsste aber vorher gerne was mich so erwarten kann. Wenn ich unvorbereitet in solche Gespräche gehe endet das nie gut... :(

DANKE EUCH

LG Novi

Bausparkasse, Bausparvertrag
Wie komme ich aus Wohnriesterfinanzierung heraus ohne große Schwierigkeiten zu bekommen

Hallo, ich finanziere meine ET-Wohnung mithilfe eines Wohnriester-(Voraus-)darlehens der BSP Schwäb. Hall. Das heißt ich habe von der Bausparkasse vor 3 Jahren 65000,- EUR erhalten, die mir zum Erwerb meiner ETW gefehlt haben. Im Gegenzug zahle ich den Bausparer (auch mithilfe der Riesterförderung) nach und nach ab.

Leider habe ich in den letzten Jahren kaum Geld angespart und benötige daher noch ca. 9 Jahre bis ich mit der "Ansparphase" fertig bin und in die "Abzahlphase" gelange. Vorher hab ich anscheinend keine Möglichkeit, Sondertilgungen einzubringen, sodass ich lt. Berater keine Möglichkeit habe, vorher mit der Ansparphase fertig zu werden.

Problem ist, dass ich aufgrund einer bevorstehenden Hochzeit zu Geld komme und die Finanzierung damit theoretisch abschließen könnte. Meine Verlobte möchte nicht in dieser Wohnung leben, weil sie sich dort absolut nicht wohl fühlt, sodass es uns am liebsten wäre, ich würde die Wohnung abzahlen und verkaufen. Leider geht das ja anscheinend nicht.

Gibt es eine Möglichkeit, eine Riesterfinanzierung aufzulösen bzw. zu kündigen? Ich wäre definitiv dazu bereit, eine klassische Rieser-RV abzuschließen und die zuvor erhaltenen staatlichen Zuschüsse aus dem Wohnriester in die RV "umzuschichten", um nichts zurückzahlen zu müssen. Spielt da die Bausparkasse mit?

Ich möchte einfach nicht ein knappes Jahrzehnt an diese Wohnung gebunden sein, wenn ich hier gar keine Zukunft habe. Eigentlich möchte ich gemeinsam mit meiner Frau ein Haus kaufen (oder ein Geerbtes renovieren) und das Geld aus dem Verkauf der ETW in die Finanzierung des Hauses (oder der Renovierung) einfließen lassen.

Es wäre schön, wenn mir jmd helfen könnte. Leider habe ich zu dieser Problematik noch keinen passenden Beitrag gefunden. Evlt. hat jmd ähnliche Probleme mit dieser unflexiblen Wohnriesterfinanzierung gehabt?

Danke im Voraus Martin

Bausparkasse, Eigentumswohnung, Finanzamt, Finanzierung, Kündigung, Wohn-Riester

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