Sonderzahlung in "Vorfinanzierungs"-Bausparvertrag

1 Antwort

Hallo Silberheim,

gerne möchte ich Dir Deine Fragen beantworten:

  1. Dein Bekannter kann durchaus Sonderzahlungen zusätzlich zu den monatlichen Raten leisten.
  2. Das lässt sich pauschal nicht beantworten, da das abhängig von dem Kreditgeber ist. Manche lassen dies zu, andere bestehen darauf, dass die komplette Ansparphase eingehalten wird.
  3. Wenn die Ansparphase vorzeitig beendet werden kann, ist das durchaus sinnvoll, da man schneller in die zinsgünstigere Tilgungsphase eintritt und damit auch ein 100%iges Sondertilgungsrecht hat.
  4. Das ist schwer zu beantworten, da das sehr Kreditgeber abhängig ist und auch die ausgehandelten Vertragsmodalitäten eine Rolle spielen.

Grundsätzlich würde ich Deinem Bekannten raten, sich mit dem Bausparberater oder direkt mit dem Kreditgeber in Verbindung zu setzen, um seine Möglichkeiten abzuklären.

Ich hoffe, ich konnte Eure Diskussionsrunde um einige Antworten bereichern und wünsche Euch alles Gute.

Viele Grüße

Annette, Interhyp AG

Bausparertrag überbezahlen um hohe Sondertilgung Darlehen zu tätigen?

Hallo, ich habe ein Tilgungsaussetzungsdarlehen (für10 Jahre fest), für das ich seit ca 5 Jahren relativ hohe Zinsen zahle. Im Vertrag sind Sondertilgungen aus zuteilungsreifen Bausparverträgen vereinbart.

Habe einen zuteilungsreifen Bausparvertrag 01 mit niedriger Bausparsumme und einen 02 in Höhe des Darlehens.

Nun erhalte ich eine Schenkung, die die Mindestansparsumme für den 02 er Vertrag erfüllt, dieser wäre dann allerdings erst in 3 Jahren zuteilungsreif. Das bringt mir ja auch nicht viel, denn zwei Jahre später ist ja die Festzinsvereinbarung abgelaufen u der Marktzins wohl eh niedriger.

Nun stellt sich mir die Frage, ob ich nun in den 01er Bausparvertrag einfach weit über die Bausparsumme hinaus einbezahlen kann und diesen dann zur Tilgung verwenden kann.

Eine Kündigung der Bausparkasse ist mir ja egal. Ist das möglich???

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Wohnriester mit Darlehen voll tilgen sinnvoll?

Hallo,

Ich habe 2009 2 Wohnriesterverträge mit je 50000 Euro abgeschlossen.

Der Zinssatz ab Zuteilung liegt bei 3,5%. Die Zuteilung erfolgt Ende 2018. Meine Bank bietet mir jetzt ein Anuitätendarlehen in Höhe der restlichen 60000 Euro zu einem Zinssatz von 1,5% an. Wäre es ein normaler Bausparer wäre die Entscheidung klar. Sofort voll tilgen und Anuitätendarlehen nutzen. Durch Wohnriester erscheint die Antwort auf diese Frage nicht mehr ganz so eindeutig zu sein. Wir haben in den letzten 9 Jahren die Zulagen in Höhe von 154 und 154 Euro (+ 4 x 300 Kind kam später) erhalten und auch den Steuervorteil genutzt.

  1. macht es Sinn bei diesem Zinsunterschied das Darlehen zu nehmen (es fallen ja dann die Zulagen und der Steuervorteil weg dafür wird das Wohnförderkonto aber nicht weiter aufgebaut (excl. 2%) als es eh schon ist.
  2. Bleiben dann auf dem Wohnförderkonto nur die bisherigen steuerlichen Vorteile + Zulagen (also 9 x 4200 + 5 x 308 + 4 x 608) Ab Zuteilung wird ja mit 2% jährlich verzinst oder wird bei einer Volltilgung angenommen das über die gesamte Laufzeit steuerlich Vorteile geflossen sind. Es ist ja keine Entnahme sondern eine Volltilgung zum Zeitpunkt der Zuteilung (oder 2 Monate danach)
  3. Gibt es eine Möglichkeit das Wohnförderkonto vorher aufzulösen? Immerhin wäre der Vertrag beendet und es wäre ja sinnfrei noch 22 Jahre 2% drauflaufen zu lassen. ( wären ja nochmal ca 50 % mehr Steuergrundlage mit Zinseszins)

Falls jemand vor der gleichen Frage stand wäre es wirklich hilfreich zu wissen was sich am ehesten lohnt.

Vielen Dank schon mal für die Antwort.

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Hauskauf - Vorausdarlehen von Wüstenrot (Bausparvertrag)

Hallo,

wir haben soeben unser erstes Finanzierungsangebot für unseren bevorstehenden Hauskauf erhalten. Weitere folgen hoffentlich nächste Woche.

Nun ist das ganze ein Vorausdarlehen, welches auf einem Bausparvertrag basiert. Wir haben nämlich leider kein Eigenkapital (bzw. kein nennenwertes).

Ich weiß, dass in den meisten Fällen so ein "Kredit" teurer ist, als wenn man eben normal finanzieren würde. Allerdings hat man ja den Vorteil, dass der Zinssatz die komplette Zeit (20 Jahre) gleichbleibt. Ich denke, da derzeit die Zinsen doch sehr günstig sind, macht es vielleicht doch Sinn über ein Vorausdarlehen zu finanzieren? Denn wenn die Zinsbindung eines normalen Kredites nach bspw. 10 Jahren deutlich steigt (wovon auszugehen ist), würden wir mit dem Vorausdarlehen vergleichsweise wenig bezahlen.

Täusche ich mich da? Wenn ja, bitte ich um Aufklärung. :) Dieses Finanzierungsmodell ist mir ehrlich gesagt nämlich komplett neu.

Liebe Grüße, aphrodite

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Kreditkonditionen über 29 Jahre so OK ?

Guten Tag.

Wir sind gerade dabei uns ein Haus zu kaufen. Der Kaufpreis liegt bei 245000 Euro und er wird voll finanziert. Wir haben jetzt ein Angebot einer Finanzierung mit Bausparvertrag und einer Volltilgung innerhalb von 29 Jahren. Es ist ein ca. 100 Jahre altes Fachwerkhaus im sanierten Zustand (ca. Stand 1990) 2013 neues Dach und Heizung. Es liegt eher in einer abgeschriebennen gegen (37447 Wieda). Wir (2 Erw. 1Kind) haben ca. 3800,- Netto einkommen.

Der ausgerechnette Effektivzins liegt über die gesamte Zeit bis zur Volltilgung bei 3,37%

Ich kann es ganz schlecht einschätzen ob das ein guter oder eher schlechter Wert ist. Kann mir jemand da eine Einschätzung liefern ?

Gruß

Steven

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2.Meinung zu Wohnriester und Bausparen

Hallo liebe Community,

ich stecke in folgender Situtaion.

Ich habe im Zeitraum 2012 und 2013 einen Bausparvertrag und zusätzlich einen Wohnristervertrag abgeschlossen.

Nach Prüfung meiner Unterlagen ist folgendes aufgefallen:

Bausparen: Von mit wurde eine Sparrate von 100€ gewünscht. Mir wurde aber eine Bausparsumme von 50.000€ verkauft (Soll-Regelsparrate 200€) -> Bausparsumme also viel zu hoch.

Wohnrister: Mir wurde eine Sparrate von 130€ festgelegt. Die Bausparsumme ist aber auf 68.000 angesetzt (Soll-Regelsparate 272€) -> Bausparsumme ebenfalls zu hoch.

Mir wurde dringends empfohlen die Bausparsummen auf die von mir gewünschten Sparrate zu senken und mir entsprechend die hohen Gebühren erstatten lassen. Das ganze habe ich auch durchgeführt, nun ruft die LBS mich an und fragt mich warum ich das tun möchte? Ich hätte dadurch nur Nachteile.Meiner Meninung nach wurde ich falsch Beraten und "abgezockt"

Eine 2.Meinunng würde mir sehr helfen, um weiter auf die Reduzierung der Bausparsumme zu bestehen.

PS. Mir wurde ebenfalls empfohlen, wenn ich die Steuervorteile nutzen möchte anstatt einer Wohn-Riester eine Riester-Rente abzuschließen. Da die Nachteile der Wohnriester zu hart ausfallen.

Vorab besten Dank für die hilfreichen Antworten.

Gruß

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Sondertilgung - gut oder nicht

Hallo ich habe mich jetzt mal erkundigt ob eines Kredits zur Immobilienfinanzierung - und da war immer so eine Sondertilgungsklausel.

Ist das was positives oder was negatives, dass man Sondertilgen kann?

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