Sonderzahlung in "Vorfinanzierungs"-Bausparvertrag

1 Antwort

Hallo Silberheim,

gerne möchte ich Dir Deine Fragen beantworten:

  1. Dein Bekannter kann durchaus Sonderzahlungen zusätzlich zu den monatlichen Raten leisten.
  2. Das lässt sich pauschal nicht beantworten, da das abhängig von dem Kreditgeber ist. Manche lassen dies zu, andere bestehen darauf, dass die komplette Ansparphase eingehalten wird.
  3. Wenn die Ansparphase vorzeitig beendet werden kann, ist das durchaus sinnvoll, da man schneller in die zinsgünstigere Tilgungsphase eintritt und damit auch ein 100%iges Sondertilgungsrecht hat.
  4. Das ist schwer zu beantworten, da das sehr Kreditgeber abhängig ist und auch die ausgehandelten Vertragsmodalitäten eine Rolle spielen.

Grundsätzlich würde ich Deinem Bekannten raten, sich mit dem Bausparberater oder direkt mit dem Kreditgeber in Verbindung zu setzen, um seine Möglichkeiten abzuklären.

Ich hoffe, ich konnte Eure Diskussionsrunde um einige Antworten bereichern und wünsche Euch alles Gute.

Viele Grüße

Annette, Interhyp AG

Hausfinanzierung mit Partnerin trotz Restschuldbefreiung in der Schufa?

Hallo Community,

gerne möchte ich mit meiner Frau ein Neubau zur Eigennutzung vom Bauträger kaufen. Sie soll der Hauptdarlehensnehmer sein, ich als Ehegatte "nur" mit unterzeichnen und mit bezahlen. Also schon ein gemeinsames vorhaben.

Zusammen haben wir ca. 2900 Euro Nettoeinkommen aus unbefristeten Festanstellungen. Sie hat einen Privatkredit bei Ihrer Bank laufen, der mit der Hausfinanzierung mit abgelöst werden soll. Uns fehlt leider das Eigenkapital zur Finanzierung der Kaufnebenkosten für Notar und Grunderwerbssteuer.

Zuätzlicher Stolperstein ist, das ich seit Oktober in der Schufa den Eintrag "Restschuldbefreiung" für die nächsten 3 Jahre stehen habe. Was das genau bedeutet ist mir bewusst. Dennoch möchte ich gerne jetzt kaufen, da unser großer bereits in 2 Jahren in die Schule kommt und ich dann einfach ihm einen Schulwechsel ersparen möchte. Auch passt das Gesamtpaket des Hauses. Außerdem sind die Zinsen jetzt noch lukrativ, darf man den aktuellen Gerüchten Glauben, kann sich das bald ändern. Die Preise für Immobilien und Grundstücke steigen auch rapide an, so das ich keine 3 Jahre warten möchte. Aus der Familie kann keiner Helfen. Es bleibt nur der Weg, dass meine Frau der Hauptantragsteller wird.

Bei ersten Beratungsgesprächen wurde uns gesagt, dass eine Finanzierung mit unserer Wunschrate möglich ist. Jetzt hängt man sich an meinem negativen Schufaeintrag auf.

Ist eine Finanzierung für uns unter diesen Umständen möglich?

Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Moralisch kann ich Gläubiger und Banken vestehen, allerdings geht es hier um einen Hauskredit und nicht um einen simplen Produktkauf auf Raten oder Handy-Vertrag.

Vielen Dank schon einmal für Eure Antworten

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Wie hoch darf ein Hypothekendarlehen ausfallen?

wir wollten zuerst Neubauen, sind aber jetzt doch zum Entschluss gelangt ein gebrauchtes Haus zu kaufen. Wir sind zu dritt, also mit Kleinkind und verheiratet. Ich bin derzeit zuhause und betreue unser Kind. Die Kinderplanung ist noch nicht abgeschlossen. Mein Mann verdient um die 2300 EUR netto und wir bekommen Kindergeld. Wir möchten monatlich nicht mehr als 700 Euro Abtragung leisten. Mein Mann studiert neben der Arbeit, was das Einkommen bei erfolgreichem Abschluss zukünftig auch erhöhen wird. Was darf eine Immobilie demnach kosten? Wie sieht es aus wenn KFW Mittel einfließen?

*Unser Eigenkapital reicht nur für die Nebenkosten.

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Bin Bausparer, denke an Bausparplan oder Fonds, was ist besser?

Guten Tag,

ich bin auf der Suche dem richtigem "Weg". Ich habe vor in 1 - 2 Jahren selber zu bauen, habe bisher 2 ältere Bausparverträge wovon einer jetzt voll ist und ich das Geld (ca. 10.000) in etwas neues stecken möchte. Bisher hatte ich vor einen neuen Bausparvertrag für 100.000 bzw zwei Bausparverträge für jeweils 50.000 (um mir die günstigen Zinsen zu sichern) abzuschließen, die ich dann in 12 Jahren(wenn der gebundene Sollzins ausläuft) nutze um den Credit abzulösen(für den Hausbau in ein - zwei Jahren).

Jetzt lese ich aber immer öfters dass ein Bausparer reine Geldvernichtung ist?! Was habe ich für bessere Alternativen? Ist ein Bausparer Sinnvoll oder eher nicht? Danke vorab für euren Rat/Meinungen!

MFG

Philip

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Kann man Baussparverträg nur in Zusammenhang mit einer Immobilienfinazierung verwenden?

Ich stehe vor der Entscheidung einen Bausparvertrag abzuschließen, obwohl ich nicht genau weiß, ob ich jemals baue oder etwas kaufe, da ich von zuhause eine Immobilie bekomme. Kann man einen voll angesparten Bausparvertrag auch für etwas anderes beleihen um die günstigen Zinsen zu nutzen?

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Mögliche Strategie zur Eigenheimfinanzierung bei drohender Inflation

Hallo, dies ist mein erster Beitrag. Sollte ich eine naive oder schon bereits gestellte Frage plazieren, sorry. Hier mein Anliegen: Unser Eigenheim haben wir, neben Eigenkapital usw., mit einem annuitätischen Darlehen (1) sowie einer Kombination Bausparvertrag, der ein weiteres annuitätisches Darlehen (2) ablöst finanziert. Das Darlehen (1) kann mit Sondertilgungen entlastet werden, was wir in den letzten Jahren auch so getan haben. Jetzt wollten wir wieder etwas "Liquidität" aufbauen; aber lohnt sich das zur Zeit? Wir haben zwei Alternativen: a) Neue flüssige Mittel fließen nicht zu 50% in Liquiditätsaufbau und 50% Sondertilgung, sondern zu 100% in Sondertilgung. b) Der Bausparer ist fast auf dem Höchststand der Ansparphase, das Darelehen (2) auf dem "Höchststand" der Verbindlichkeit. Lohnt sich eine hohe Einmalzahlung, um den Bausparer statt in 18 in 10 Monaten zur Ablösung des Darlehens einzusetzen. Anders ausgedrückt: Wenn heute das abzulösende Darlehen (2) ca. 60 T€ beträgt und der Bausparer 24 T€ "Guthaben" hat, macht dies aus Sicht der Sicherheit einen Unterschied vor Ablauf der 18 Monate per Saldo auf die gleichen 36 T€ Restschuld umzuschichten? Zinsbetrachtung außen vor. Vielen Dank für Ihren/Euren Rat....

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Umschuldung früher als geplant

Hallo,

ist meine erste Frage also seid bitte gnädig ;-)

Ich habe eine Baufinanzierung mit 15 Jahren Zinsbindung. 10 davon sind weg und ich möchte eigentlich mein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen. Rauskommen würde ich zum 31.3.16. Das ist erstmal ok. Paralell habe ich einen Bausparer angefüttert in dem knapp 70 % der Mindestsumme drin sind. Geplant war nach 15 jahren eben das bauspardarlehen dann zu nutzen.

Da die Zinsen aber dermaßen gut sind würde ich die lieber nutzen. Die angeparte Kohle aus dem Bausparer zum Kündigungsdatum als Einmalzahlung abgeben und dann mit höherer Tilgung bei gleichbleibender Rate mit neuer Zinsbindung zu Ende finanzieren.

Meine Frage ist nun macht das Sinn oder gibt es noch eine bessere Idee?

Danke vielmals

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