Riester Rente - Union Investment UniProfiRente VS. WWK Premium FörderRente protect – Wechsel sinnvoll?

Hallo,

ich habe aktuell folgenden Riester Vertrag: Union Investment UniProfiRente

Ich habe diesen Riester Vertrag bereits seit 2005 und bezahle momentan monatlich 162,66€. Ich erhalte eine jährliche Grundzulage von 154,00€.

Mir wurde ein Wechsel auf folgenden Riester Vertrag empfohlen: WWK Premium FörderRente protect

Dieser Riester Vertrag bietet wohl den Vorteil, dass die Rendite durch die mögliche Anlage in Aktien generell höher ist. Durch die tägliche Prüfung per iCPPI soll dies außerdem zusätzlich optimiert und trotzdem nahezu risikolos sein.

Ein weiterer Vorteil besteht wohl darin, dass für die Auszahlung die zum Zeitpunkt des Abschlusses gültige Alterstabelle herangezogen wird. Bei meinem jetzigen Riester Vertrag ist es wohl so, dass dieser sich an der an der jeweiligen gültigen Alterstabelle zum Zeitpunkt der Auszahlung orientiert. Es könnte also theoretisch sein, dass die per Alterstabelle definierte durchschnittliche Lebenserwartung über die Laufzeit des Riester Vertrages nachträglich erhöht wird. Dies hätte den Nachteil, dass der monatliche Auszahlungsbetrag meiner Riester Rente aufgrund des längeren Auszahlungszeitraums geringer wäre.

Wie ist Eure Einschätzung hierzu? Sollte ich den existierenden Riester Vertrag behalten oder auf den anderen Riester Vertrag wechseln?

Danke und viele Grüße!

Altersvorsorge, Riester, Riester-Rente
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Falsche Berechnung des Gewinns bei der Mitteilung über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag nach Kündigung Riester?

Hallo,

ich habe vergangenes Jahr (2015) meinen Riester-Vertrag bei der DWS gekündigt und mach nun meine Steuererklärung. Hier ist mir nun etwas aufgefallen, was so nicht stimmen kann:

Ich habe in Summe über 4 Jahre und 8 Monate 9128 Euro eingezahlt. Zusätzlich wurden noch Zulagen in Höhe von 616 Euro eingezahlt, also in Summe 9744 Euro. Zum Zeitpunkt der Auflösung war der Vertrag 9899,03 Eur Wert. Ich habe also 155,03 Euro Gewinn gemacht. Mir wurden dann zum Auflösungszeitpunkt die Zulagen und die gewährten Steuervorteile in Höhe von 3563,81 Euro abgezogen..okay, die habe ich ja auch zuvor erhalten und die stehen mir nun nicht mehr zu. Ausgezahlt wurden mir also 6335,22 Euro. Soweit alles korrekt und nachvollziehbar.

Nun hätte ich damit gerechnet, dass ich die 155,03 Euro Gewinn noch versteuern müsste. Ich habe ja effektiv (nach Verrechnung der Zulagen und zurückzuzahlenden Steuererstattungen) 6180,19 eingezahlt und 6335,22 Euro ausgezahlt bekommen.

Jetzt habe ich von DWS die Mitteilung über steuerliche Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag ($22 Nr. 5 Satz 7 EStG) erhalten. Hier werden mir in Position 7 -416,37 Euro und in Position 8d 8129,24 Euro ausgewiesen. In Summe also 7712,87 Euro. Diese muss ich in Steuererklärung in die Anlage R eintragen und somit versteuern. Das heißt, ich muss hiervon nochmal Rund 3000 Euro Steuern nachzahlen. Hier kann doch etwas nicht stimmen. Normalerweise entspricht die Summe aus Position 7 und 8d dem Gewinn, der mit dem Riester erzielt wurde...also 155,03 Euro.

Hat jemand etwas ähnliches erlebt und/oder kann mir jemand erklären, woher diese extreme Steuernachzahlung kommen kann? Oder hat DWS hier etwas falsch ausgefüllt in der Bescheinigung?

Riester, Steuererklärung
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Zweiter Riester oder bAV – was ist sinnvoll bei AVWL-Zuschuss des Arbeitgebers?

Ich versuche mal wieder zu verstehen, was einer meiner Arbeitskollegen mit seinem „Berater“ abgeschlossen hat.

Bei uns in der Firma gibt es AVWL – Altersvorsorgewirksame Leistungen. Ich habe versucht, dem Kollegen zu erklären, dass er dafür entweder einen eigenen Riester mitbringen kann, um die AVWL abzugreifen, oder über die Firma was neues abschließen kann (Schlagwörter: Eichel-/Comfort-Rente, bAV, Entgeltumwandlung) und dann zusätzlich das Kapital von einer bAV aus der vorherigen Firma dahin übertragen kann. (*)

Kollege: Ach keine Ahnung, er kennt sich mit dem ganzen Zeugs überhaupt nicht aus, er wird mal mit seinem Berater darüber sprechen, der wird ihm das alles dann schon erklären – DVAG – „mit dem sind wir ja auch privat gut befreundet und wir vertrauen ihm voll und er macht alle diese Angelegenheiten für uns.“

Ich bin ja immer skeptisch, wenn jemand seinem Berater offen sagt, dass er keine Ahnung hat und den Berater schalten und walten lässt wie er will. Und gerade unter Freunden soll ja auch viel Schindluder passieren.

Jedenfalls hat er wohl mit dem Berater einen neuen (zweiten - er hatte schon einen!) Riester-Vertrag für die AVWL abgeschlossen. Ich dachte ja, dass die Entgeltumwandlung das Mittel der Wahl gewesen wäre, und wenn nicht bAV, dann zumindest das Mitnehmen des schon vorhandenen Riesters.

War das eine gute Lösung?

Bin ich da einfach nur zu mißtrauisch und skeptisch?

Von bAV hört man ja auch immer mal wieder, dass es sich gar nicht lohnt, weil man sich dadurch die gesetzliche Rente reduziert und man letztendlich gar nichts davon hat.

Für diesen Kollegen ist es wohl schon zu spät, noch etwas zu ändern, vor allem, weil er dem Berater zu 100% vertraut und ihn nicht vor den Kopf stoßen will, aber mich interessiert das Thema grundsätzlich, und es könnte ja noch für andere Kollegen oder natürlich für mich selbst interessant sein. Man kann ja immer mal wieder seine Strategie überdenken und schauen, ob man noch in die richtige Richtung fährt. ;)

Ich selbst habe eine Riester-Rentenversicherung (seit 2005), die bAV Entgeltumwandlung mit den AVWL (seit 2013) und einen weiteren beitragsfrei gestellten bAV-Vertrag, bei dem ich noch unschlüssig bin, ob ich das Kapital auch noch in den neuen übertragen soll (2006 abgeschlossen).

(*) In der vorherigen Firma wurde ein bAV-Vertrag für alle Mitarbeiter abgeschlossen und von der Firma jährlich eingezahlt, sozusagen als „Betriebsrente“. Der Mitarbeiter hat dafür nichts selbst zahlen müssen. Bei einem Austritt wird die bAV auf den MA umgeschrieben. Da mir das Zustandekommen dieser Verträge damals schon ziemlich suspekt war (Chef ist ein guter Freund vom Chef einer Bezirksdirektion einer Versicherungsgesellschaft – alle Mitarbeiter bekommen eine bAV-Betriebsrente über diese Gesellschaft, obwohl es andere, bessere bAV-Angebote gab…), habe ich selbst nach Verlassen der Firma dieses Kapital ohne Zögern in meinen neuen Vertrag übertragen.

Altersvorsorge, bAV, Riester
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Kündigung Wohnriester Bausparvertrag

Hallo, eine Bekannte hatte ihre Riesterrente (Versicherung) gekündigt und in einen Wohnriester Bausparvertrag überführt (Guthabensübertragung). Diesen hat sie zwar bespart, aber noch keine Zulagen für diesen beantragt. Das übertragene Guthaben enthielt jedoch Zulagen. Ebenso hat sie in den vergangenen Jahren über den alten Vertrag Steuervorteile erhalten. Leider wurde sie sehr schlecht beraten und bereut diesen Schritt nun. Nun möchte Sie am liebsten den Bausparvertrag kündigen, da eine Beitragsfreistellung und das Liegenlassen des Geldes dort ihr auch nicht gefallen. Wenn Sie das tut, was passiert dann technisch? Werden die übertragenen Zulagen an die Zulagenstelle zurückgezahlt? Ich nehme an ja. Was jedoch passiert steuerlich gesehen? Die Wüstenrot sagte mir, dass das mit dem Finanzamt ausgemacht werden muss. Ich hatte nämlich mal gehört, dass einige Gesellschaften einen Steueranteil direkt einbehalten. Würde nun das erhaltene Kapital in dem Jahr als Einkommen zugerechnet und man muss es mit seinem Steuersatz versteuern oder errechnet das Finanzamt die bisher erhaltenen Steuervorteile und fordert diese zurück? Ersteres wäre ja erheblich schlechter, durch die Steuerprogression. Und kann es sein, dass die Wüstenrot nun bei Kündigung die noch nicht komplett bezahlten Abschlusskosten auf einen Schlag verlangt?

Kündigung, Riester, Riester-Rente, Steuern, Wohn-Riester, Zulagen
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Fondsgebundene Riesterversicherung - Frage zu Kosten

Ich besitze seit Juni 2012 eine Fondsgebundene Riesterrentenversicherung von HDI. Zu mir, ich bin 26 Jahre alt und meine monatliche Prämiensumme beträgt 162,17 Euro. Leider erst jetzt habe ich mir mal die Kosten angesehen.**** Ich wollte diesbezüglich fragen, ob die Höhe dieser Kosten denn normal sind. Zu den Einzelheiten:****

  • Prämiensumme pro Monat 162,17 Euro
  • garantierte Rente zum 01.06.2055 ohne Zulagen: 281,71 Euro
  • garantierte Rente mit Zulagen : 304,68 Euro
  • bei 6% Wertentwicklung: 864,87 Euro
  • Diese Rente ergibt sich zu diesem Zeitpunkt aus der Summe der vereinbarungsgemäß zu zahlenden Prämien in Höhe von EUR 83.679 EUR 26,94 monatlich je 10.000 EUR des Vertragsguthabens zu Rentenbeginn, mindestens aber EUR 33,67 monatlich je 10.000 EUR des erhöhten garantierten Rentenkapitals
  • Bei Abschluss Ihres Vertrages fallen insgesamt einmalige Abschlusskosten in Höhe von 4,00 % der maßgeblichen Prämiensumme an - 3347,40 Euro
  • Aus Ihren ersten Prämien wird ein Anteil zur Tilgung dieser einmaligen Kosten herangezogen. Die Tilgung erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren durch gleich hohe monatliche Beträge von 55,79 EUR
  • Die ab Vertragsbeginn laufend einkalkulierten Kosten betragen bis zum 01.06.2055 jährlich 0,298 % der maßgeblichen Prämiensumme. Dies entspricht einem Betrag von jährlich 249,11 EUR
  • Für die Verwaltung der gemanagten Portfolien und Wertsicherungsfonds erheben wir Verwaltungsgebühren. Infolge einer vorsichtigen Kostenkalkulation entstehen dabei Überschüsse. An diesen beteiligen wir Sie im Rahmen unserer Überschussbeteiligung. Nach aktueller Deklaration teilen wir Ihrem Vertrag pro Monat jeweils 0,020 % des Geldwertes der gemanagten Portfolien bzw. 0,075 % des Geldwertes der Wertsicherungsfonds zu. Die Höhe der Kostengewinnanteile wird jedes Jahr neu festgesetzt und ist nicht garantiert
  • Zusätzlich entnehmen wir Ihrem Vertragsguthaben monatlich Kosten in Höhe von 0,010 % des Geldwertes des Vertragsguthabens zuzüglich Schlussgewinnbeteiligung (inkl. Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven), maximal jedoch 0,010 % von 75% der Prämiensumme. Dies entspricht maximal einem Betrag von monatlich 6,28 EUR.

Mir kommen diese Kosten recht viel vor. Wenn man jetzt mal von den Abschlusskosten absieht bezahle ich von den 162,17 Euro Beitragssumme pro Monat 20,76 Euro an Kosten. Das bedeutet, dass allein von meinen monatlichen Einzahlungen 12,80 % Kosten sind und nach Ablauf der Tilgung der Abschlusskosten nur 141,41 Euro im Vertrag landen. Aktuell sogar nur 85,60 Euro (mit Tilgung der Abschlusskosten)

Ist das zu teuer? Ich frage mich gerade, wie die 12%/Monat so schnell wieder reinkommen sollen? Auf die jährliche Zulage werden auch jeweils 4% der 154 Euro berechnet. Was könnte ich in diesem Fall tun? Eine Kündigung zum Mai 2015 würde ein Stornoabschlag von 108 Euro auf 1000 Euro betragen. Da wäre der Rückkaufwert 3282 Euro (ursprünglich 2601Euro-habe damals meinen alten Riestervertrag übertragen)

Altersvorsorge, Rente, Fonds, Riester
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Ab wann wird das Wohnförderkonto geführt?

Ich habe einen Riestergefördeten Bausparvertrag (Wohnriester). Hiermit möchte ich irgendwann ein Hypothekendarlehen tilgen. Im Moment befinde ich mich noch in der Ansparphase. Es ist noch kein Guthaben aus meinem Riester-BSV genommen. Der BSV wird erst in 9 Jahren zugeteilt. Um die Steuerlast im Rentenalter zu bestimmen, wird ja bekanntlich ein fiktives Wohnförderkonto geführt. Nun möchte ich gerne wissen ob die jährliche förderfähige Beiträge jetzt schon im Wohnförderkonto gebucht und verzinst werden oder ob das erst passiert ab dem Zeitpunkt wo ich aus dem Sparvertrag Geld rausnehme.

Ich könnte ja auch sagen, dass ich den Riester-BSV nicht als solchen benutzen möchte und ihn in ein normalen riestergeförderten Altersvorsorgeplan umwandele. Denn dann müsste ich ja noch was draufzahlen, weil die Sparzinsen im BSV bei 1% liegen und das Wohnförderkonto mit 2% berechnet wird! Wäre es da nicht fairer um (wenigstens in der Ansparphase) auch mit den tatsächlich erzielten Zinsen zu rechnen?

Eine weitere Frage, die sich dann stellt ist, wenn man den ganzen Riester-Bauspar-Hickhack (Ansparen und Darlehen zurück bezahlen) hinter sich hat und man hat noch ein bisschen Zeit bis zur Rente, dann könnte man einen neuen Riestervertrag abschließen. Kann man damit dieses Wohnförderkonto dann wieder entgegenwirken (quasi tilgen)? Denn, je jünger man mit dem Riesterbausparen anfängt, desto mehr wirken sich diese 2% auf den gesamten zu besteuernden Betrag im Rentenalter aus.

Bausparvertrag, Darlehen, hypothek, Riester, Wohn-Riester
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Riester-Beitrag nicht rechtzeitig abgebucht

Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag. Der Beitrag wird bisher 1x jährlich Anfang Januar abgebucht. Mein Problem ist, dass in 2013 ein viel zu niedriger Eigenanteil von der Gesellschaft abgebucht wurde, obwohl ich vorher eine Erhöhung beantragt habe. Die ist aber erst in 2014 abgebucht worden.
Leider ist mir selber das erst jetzt beim Erstellen meiner Einkommensteuer-Erklärung für 2013 aufgefallen.
Hintergrund: In 2013 hatte ich im Mai eine Erhöhung meines Beitrages beantragt, da sich mein Vorjahres-Einkommen 2012 deutlich erhöht hatte. (Die vorigen Jahre habe ich wegen Elternzeit nur 60 EUR eingezahlt, in 2012 war ich wieder berufstätig und sollte ca 900 EUR selber einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten).
Ich habe den Antrag mit meiner Bankberaterin ausgefüllt, die diesen Antrag dann an die Gesellschaft weitergeleitet hat. Die Beraterin kannte die Änderung meiner Einkommensverhältnisse und meinen Riester-Vertrag.

Das Problem war wohl, dass mein jährlicher Beitrag immer im Januar abgebucht wird und damit die Änderung im Mai von der Versicherungsgesellschaft erst wieder im folgenden Januar beachtet wurde. Das ging aber aus dem Antrag für mich in keiner Weise hervor. (Leider ist mir in 2013 nicht selber aufgefallen, das kein erhöhter Beitrag abgebucht wurde.)

Ich fürchte einen Großteil meiner Zulage von 824 EUR nicht zu erhalten und frage mich, ob die Bank bzw. die Versicherungsgesellschaft mir diesen Schaden nicht ausgleichen muß. Wer kann mir hier auskünfte geben ? Danke im voraus.

Beiträge, Riester, Abbuchung, Riester-Vertrag, Riesterzulage
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Sind Sparpläne bei Wohnungsbaugenossenschaften sinnvoll?

Auf der Suche nach Ergänzungsmöglichkeiten zu meiner privaten Rentenvorsorge bin ich auf teils attraktive Sparplan-Angebote diverse Wohnungsbaugenossenschaften gestoßen. Unter anderem auf die Chemnitzer Siedlungsgemeinschaft eG, die ein Produkt namens Zielsparen offensiv bewirbt. Ab dem 15. Sparjahr erhält man satte 50% Bonus auf die jährliche Sparleistung. Bei 100 Euro auf 25 Jahren kommen derzeit (variabler Basiszins) 51.573,14 Euro heraus – macht eine Rendite von etwa 4 Prozent!

Das bietet mir doch, wenn ich richtig informiert bin, kaum eine Privat-Rente, oder? Deren Garantiezins (auf den Sparanteil!) liegt bei 1,75 Prozent. Natürlich hat ein solcher Vertrag – weil man statt Kapital ja auch Rente nehmen und steinalt werden kann – durchaus eine Daseinsberechtigung. Aber: Lohnt es sich nicht, seine Altersvorsorge möglichst vielschichtig aufzubauen? Ich denke mir 100 Euro in so einen Genossenschafts-Sparplan, 100 Euro in eine Privat-Rente, 100 Euro in Riester und/oder Rürup und ein Rest in Fonds-Sparpläne...!?!

Die Eigenheiten der diversen anderen Produkte haben es teils ja durchaus in sich und ich bilde mir ein, sie in Ansätzen verstanden und durchblickt zu haben. Vor allem wenn man die Kriterien Flexibilität, Sicherheit, Rendite usw. gegeinenander abwägt...

Mir stellt sich angesichts dieses für mich völlig neuartigen Genossen-Sparplans aber die Frage: Ist das sicher? Die CSG macht dazu auf ihrer Webseite widersprüchliche Angaben. Mal heißt es, man sei in einem Sicherungsfonds, der noch nie habe einspringen müssen... Dann aber heißt es auch, dass man auf das Einspringen keinen Rechtsanspruch hat. Ja, was denn nun!? :-)

Auch westdeutsche Anbieter wie die Spar- und Bauvereine in Solingen und Hannover bieten vergleichbare Produkte – wohl mit ähnlichen Sicherheits-Bedingungen. Mich interessiert vor allem Euer persönlicher Eindruck... Würdet ihr so einen Vertrag abschließen? Er ist ja recht flexibel – im Gegensatz zu Versicherungen und hat dazu doch auch eine Top-Rendite ohne Volatilität... Oder!?

Kennt sonst jemand von Euch ähnlich gute "Banksparpläne"?

Rentenversicherung, Altersvorsorge, Rente, Riester, Riester-Rente, Rürup, rürup rente, Sparplan, private Rentenversicherung
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Riester Banksparplan übersparen / überzahlen

Hallo :)

Ich habe den Banksparplan vor kurzem abgeschlossen, Laufzeit 37 Jahre, keine Kosten, Mindestverzinsung + Kopplung an Umlaufrendite. (Zur Info: er dient als SICHERER BAustein in der Altersvorsorge, es existieren noch ein gewöhnlicher Fonds-Sparplan, ein fest verzinster Sparplan ohne Fonds, und vor den Unisex -Tarifen kommt noch eine gewöhnliche private Rentenversicherung)

Ich habe nun mal eine grundsätzliche Frage zum Riester Banksparplan:

mir ist klar, - dass man, um volle Zulagen zu erhalten, 4% seines Vorjahres-Bruttos einzahlen muss - dass man max. 2100€ Einzahlung pro Jahr steuerlich gefördert bekommt

Was ist nun, wenn ich mehr als diese 2100€ pro Jahr einzahle?

Szenario 1: Was passiert, wenn die Bank das im Vertrag ablehnt --> kündigt sie? Wird das überzahlte einfach nicht verzinst?

Szenario 2: die Bank duldet Überzahlungen und verzinst sie auch, wie wird das steuerlich behandelt? In Grunde bezahle ich ja auf jeden 1€ ,den ich über die 2100€ einzahle, doppelt Steuern weil die Steuerbegünstigung fehlt, ist der Denkansatz soweit korrekt?

Der Grund, warum ich überhaupt soweit denke: Stichwort Schonvermögen. Wir wissen, dass im äußersten Fall des Falles eines HArtz IV EIntritts ein Schonvermögen anrechnungsfrei verbleibt (750€/Lebensjahr). Im Lauf der nächsten Jahre komme ich da drüber (Fonds-Sparplan, herkömmlicher Sparplan, priv. Rentenversicherung, normale Rücklagen auf Tagesgeldkonto).

Nur der Riester-Sparplan ist def. Hartz IV sicher, also könte man dort ja feißig einzahlen, um sein Vermögen zu "schützen"; und dieses finanzielle Polster entsprechend auszubauen, und das halt Krisensicher falls der Super-Gau Hartz IV eintreten sollte.

ISt diese Überlegun soweit korrekt?

Altersvorsorge, Rente, Riester, Vorsorge, Banksparplan
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Fragen zu Riester bei Ehepaar (Unmittelbar und Mittelbar Zulagenberechtigt)

Hallo liebe Community,

ich habe einige Fragen zu Riester in der speziellen Konstellation von meiner Frau und mir und würde mich über eure Antworten freuen. Ich habe auch schon sehr viel im Internet recherchiert, konnte aber nicht die passenden Infos finden bzw. habe auch schon viel widersprüchliches gelesen.

Folgende Ausgangssituation:

Ich bin Angestellter mit rentenversicherungspflichtiger Tätigkeit und bin somit unmittelbar Riester-Zulagenberechtigt. Seit mehreren Jahren bespare auch schon einen Riester-Fondssparplan (DWS TopRente Dynamik) mit ca. 1600€ jährlich. Der Riester wird momentan nicht mit der maximalen Zulagen bespart! Hierfür wären die 2100€ abzüglich der Grundzulage (154€) notwendig.

Meine Frau ist angestellt und einem berufständischem Versorgungswerk (Bayerische Ärzteversorgung) angeschlossen und somit von der Rentenversicherungspflicht befreit. Das heißt meine Frau erfüllt nicht die Vorraussetzung für die unmittelbare Riesterförderung. Durch meine Tätigkeit und meinen Riester-Vertrag wäre sie allerdings mittelbar zulagenberechtigt und könnte somit auch einen Riester-Vertrag abschließen.

Kinder sind aktuell noch nicht vorhanden, allerdings in Planung (1-2 Kinder).

Folgende Fragen stellen sich mir jetzt:

  1. Können meiner Frau durch Abschluß eines Riester-Vertrages Probleme bezüglich Rentenzahlung o.ä. bei ihrem Versorgungswerk entstehen?

  2. Meine Frau würde auf Grund ihres Einkommens mit einem relativ geringen Eigenanteil die maximale Zulage (+ evtl. spätere Kinder-Zulagen) erhalten. Gibt es hier noch etwas zu beachten? Ich habe bspw. schon gelesen, dass zuerst der unmittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= mein Riester) mit der maximalen Zulage bespart werden muss, bevor der mittelbar zulagenberechtigte Riester-Vertrag (= Riester von meiner Frau) überhaupt Zulagen erhält. Das kann ich mir so aber eigentlich nicht vorstellen... Die beiden Verträge sind doch voneinander vollkommen unabhängig, oder?

  3. Was passiert, wenn einer von uns zwei stirbt? Würde der Riester dann auf die andere Person übertragen werden? Und würde meine Frau die Zulagenberechtigung verlieren, wenn ich versterben würde?

Als Riester-Form hätten wir einen Banksparplan ausgesucht, weil es noch einige Unwägbarkeiten (Immobilien-Kauf, Berufswechsel, etc.) gibt. Ich denke, dass es noch nicht das "finale" Altersvorsorge-Konzept ist, aber der Riester-Banksparplan bietet zumindest die Flexibilität um auf Veränderungen reagieren zu können und im Moment nicht auf die Riester-Förderung zu verzichten.

Danke für euere Antworten...

Viele Grüße,

Scribble

Riester
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