Riester-Rente kündigen - Rechnung zurückzuzahlende Steuern?

Hallo,

ich möchte meine im Jahr 2009 abgeschlossene Riester Reform-Rente kündigen. Habe nebenher eine betriebliche Altersvorsorge in welche auch meine vermögenswirksamen Leistungen einfließen und bin damit ganz zufrieden. Mir ist durchaus bewusst das ich besser damit fahren würde den Vertrag beitragsfrei zu stellen, für eine Wohnriester zu nutzen oder den Vertrag eventuell zu verkaufen.

Ich möchte ihn aber aufgrund meiner Lebenssituation kündigen.

Habe schonmal nachgefragt, mein Guthaben würde circa 4070€ betragen, wovon dann noch ca 650€ Zulagen und 98€ Storno-Gebühren abgezogen werden. Der Rückkaufswert ist mir also bewusst.

Was mir noch nicht klar ist ist folgendes:

  1. Wird der zu erwartende Rückkaufswert noch versteuert?
  2. Ich habe insgesamt 2 x 480 Euro in meiner Steuererklärung unter Werbungskosten eingetragen.Wie verhält sich das mit diesen Beträgen? Ich gehe davon aus das ich diese Beträge - welche ich ja wahrscheinlich anteilig zurückbekommen habe - zurückzahlen muss. Kann mir irgendjemand sagen wie hoch dieser Betrag ungefähr sein wird? In meinen Steuerbescheiden finde ich nicht den Betrag den ich quasi "zurückbekommen" habe.
  3. Wird dieser Betrag - den ich in Steuererklärungen geltend gemacht habe - direkt vom Finanzamt abgezogen, muss ich dafür in der nächsten Steuererklärung für das Jahr 2018 was beachten oder muss ich mich bei denen melden?

Ich wäre sehr dankbar für eure Ratschläge und Erfahrungswerte.

Liebe Grüße

Riesterrente, Finanzamt, Kündigung, Riester, Steuererklärung, Steuern, Steuernachzahlung
2 Antworten
Fragen zur Riester Rente?

Hallo,

ich habe zur Zeit bei der Sparkasse einen Vorsorge Plus Vertrag. Dieser wird Riester gefördert.

Da dieser nun bei 0,5% Rendite liegt, hat mich der Sparkassenbereater schon mehrfach auf einen Deka Zukunftsplan angesprochen und mit mir auch schon Beispielrechnungen durchgesprochen.

Doch scheinbar bin ich einfach zu blöd dazu diese ganzen Rechnungen und Kosten zu durchblicken. Ich sitze nun schon den ganzen Tag davor und habe mir auch schon die aktuelle Zeitschrift Finanztest gekauft, doch geholfen hat das alles nicht. Ich verstehe einfach die Kosten nicht.

Kurz zu mir:

28Jahre alt

ledig, keine Kinder

70000€ Bruttoeinkommen

Jetzt habe ich ein mal den Deka Zukunftsplan und die fairriester verglichen.

Deka:

Hochgerechnetes Kapital garantiert 82.290€

Bei 4%: 187.949€

Vorraussichliche Rente: 623€

Fairriester:

Hochgerechnetes Kapital garantiert: 83.375,00 €

Bei 4%: 123.740,66 €

Renten-Auszahlung (netto): 567,23 €

Ich verstehe nun nicht warum die Deka mehr Kapital bei 5% Gewinn hat.

Wenn ich mir die Kosten ansehe müsste die Deka eigentlich teurer sein und somit das Kapital auch niedriger sein.

Wenn ich jetzt mal vom Maximum ausgehe hat die fairriester 1,5%+0,52% Kosten pro Jahr +27€

Die Deka aber 3% Ausgabeaufschlag + 2,33% pro Jahr + 10€ (Diese Werte habe ich mir selbst aus dem Preisverzeichnis im Netz rausgesucht, "Kostenübersicht Deka-ZukunftsPlan I)

Kann mir jemand helfen hier den Durchblick zu bekommen?

Rentenversicherung, Riester
2 Antworten
Wie weisen wir die wohnwirtschaftliche Verwendung von Kapital aus einem Riestervertrag bei der ZFA nach?

Wir haben vor ein paar Jahren eine Immobilie gekauft und wohnen selbst dort drin. Jetzt hat meine Frau einen Antrag auf Entnahme von Riesterkapital zu wohnwirtschaftlichen Zwecken gestellt. Das Geld soll mittels Tilgung und Sondertilgung in die Hypothek einfließen. Diesem Antrag wurde entsprochen und dass Geld wurde ausgezahlt. Der gesamte Betrag wird in 12 Monaten in Form von Tilgungsraten und einer Sondertilgung vollständig in die Hypothek eingeflossen sein. Dies ist sichergestellt.

Was mich irritiert ist: es ändert sich an den Hypotheken und den Sonderzahlungen nichts. Die Zahlungen hätten wir auch ohne Riesterkapital in der gleichen Form geleistet. An den Abbuchungen der kreditvergebenden Bank für die Tilgung oder die Sondertilgung ist nicht zu erkennen, dass es sich um Geld aus dem Riestervertrag handelt, welches zur Tilgung eingesetzt wird. Einziger Unterschied ist, dass wir in einem Jahr das Geld aus dem Riestervertrag 'über haben'. Das ist zwar schön aber irritiert uns. Wir suchen den Haken an der Geschichte und möchten in einem Jahr nicht feststellen, dass wir was vergessen oder übersehen haben und die erhaltenen Zulagen zurückgezahlt werden müssen, weil eine schädliche Verwendung des Kapitals vorliegt.

Haben wir dabei etwas übersehen bzw. wie weisen wir der ZFA nach 12 Monaten nach, dass das Geld aus dem Riestervertrag in die Hypothek eingeflossen ist. Müssen die Abbuchungen besonders gekennzeichnet sein, oder oder oder? Wer hat bereits Erfahrung damit gemacht?

Riester, Hypothekendarlehen
1 Antwort
Riester Rente - Union Investment UniProfiRente VS. WWK Premium FörderRente protect – Wechsel sinnvoll?

Hallo,

ich habe aktuell folgenden Riester Vertrag: Union Investment UniProfiRente

Ich habe diesen Riester Vertrag bereits seit 2005 und bezahle momentan monatlich 162,66€. Ich erhalte eine jährliche Grundzulage von 154,00€.

Mir wurde ein Wechsel auf folgenden Riester Vertrag empfohlen: WWK Premium FörderRente protect

Dieser Riester Vertrag bietet wohl den Vorteil, dass die Rendite durch die mögliche Anlage in Aktien generell höher ist. Durch die tägliche Prüfung per iCPPI soll dies außerdem zusätzlich optimiert und trotzdem nahezu risikolos sein.

Ein weiterer Vorteil besteht wohl darin, dass für die Auszahlung die zum Zeitpunkt des Abschlusses gültige Alterstabelle herangezogen wird. Bei meinem jetzigen Riester Vertrag ist es wohl so, dass dieser sich an der an der jeweiligen gültigen Alterstabelle zum Zeitpunkt der Auszahlung orientiert. Es könnte also theoretisch sein, dass die per Alterstabelle definierte durchschnittliche Lebenserwartung über die Laufzeit des Riester Vertrages nachträglich erhöht wird. Dies hätte den Nachteil, dass der monatliche Auszahlungsbetrag meiner Riester Rente aufgrund des längeren Auszahlungszeitraums geringer wäre.

Wie ist Eure Einschätzung hierzu? Sollte ich den existierenden Riester Vertrag behalten oder auf den anderen Riester Vertrag wechseln?

Danke und viele Grüße!

Altersvorsorge, Riester, Riester-Rente
4 Antworten
Falsche Berechnung des Gewinns bei der Mitteilung über steuerpflichtige Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag nach Kündigung Riester?

Hallo,

ich habe vergangenes Jahr (2015) meinen Riester-Vertrag bei der DWS gekündigt und mach nun meine Steuererklärung. Hier ist mir nun etwas aufgefallen, was so nicht stimmen kann:

Ich habe in Summe über 4 Jahre und 8 Monate 9128 Euro eingezahlt. Zusätzlich wurden noch Zulagen in Höhe von 616 Euro eingezahlt, also in Summe 9744 Euro. Zum Zeitpunkt der Auflösung war der Vertrag 9899,03 Eur Wert. Ich habe also 155,03 Euro Gewinn gemacht. Mir wurden dann zum Auflösungszeitpunkt die Zulagen und die gewährten Steuervorteile in Höhe von 3563,81 Euro abgezogen..okay, die habe ich ja auch zuvor erhalten und die stehen mir nun nicht mehr zu. Ausgezahlt wurden mir also 6335,22 Euro. Soweit alles korrekt und nachvollziehbar.

Nun hätte ich damit gerechnet, dass ich die 155,03 Euro Gewinn noch versteuern müsste. Ich habe ja effektiv (nach Verrechnung der Zulagen und zurückzuzahlenden Steuererstattungen) 6180,19 eingezahlt und 6335,22 Euro ausgezahlt bekommen.

Jetzt habe ich von DWS die Mitteilung über steuerliche Leistungen aus einem Altersvorsorgevertrag ($22 Nr. 5 Satz 7 EStG) erhalten. Hier werden mir in Position 7 -416,37 Euro und in Position 8d 8129,24 Euro ausgewiesen. In Summe also 7712,87 Euro. Diese muss ich in Steuererklärung in die Anlage R eintragen und somit versteuern. Das heißt, ich muss hiervon nochmal Rund 3000 Euro Steuern nachzahlen. Hier kann doch etwas nicht stimmen. Normalerweise entspricht die Summe aus Position 7 und 8d dem Gewinn, der mit dem Riester erzielt wurde...also 155,03 Euro.

Hat jemand etwas ähnliches erlebt und/oder kann mir jemand erklären, woher diese extreme Steuernachzahlung kommen kann? Oder hat DWS hier etwas falsch ausgefüllt in der Bescheinigung?

Riester, Steuererklärung
2 Antworten
Zweiter Riester oder bAV – was ist sinnvoll bei AVWL-Zuschuss des Arbeitgebers?

Ich versuche mal wieder zu verstehen, was einer meiner Arbeitskollegen mit seinem „Berater“ abgeschlossen hat.

Bei uns in der Firma gibt es AVWL – Altersvorsorgewirksame Leistungen. Ich habe versucht, dem Kollegen zu erklären, dass er dafür entweder einen eigenen Riester mitbringen kann, um die AVWL abzugreifen, oder über die Firma was neues abschließen kann (Schlagwörter: Eichel-/Comfort-Rente, bAV, Entgeltumwandlung) und dann zusätzlich das Kapital von einer bAV aus der vorherigen Firma dahin übertragen kann. (*)

Kollege: Ach keine Ahnung, er kennt sich mit dem ganzen Zeugs überhaupt nicht aus, er wird mal mit seinem Berater darüber sprechen, der wird ihm das alles dann schon erklären – DVAG – „mit dem sind wir ja auch privat gut befreundet und wir vertrauen ihm voll und er macht alle diese Angelegenheiten für uns.“

Ich bin ja immer skeptisch, wenn jemand seinem Berater offen sagt, dass er keine Ahnung hat und den Berater schalten und walten lässt wie er will. Und gerade unter Freunden soll ja auch viel Schindluder passieren.

Jedenfalls hat er wohl mit dem Berater einen neuen (zweiten - er hatte schon einen!) Riester-Vertrag für die AVWL abgeschlossen. Ich dachte ja, dass die Entgeltumwandlung das Mittel der Wahl gewesen wäre, und wenn nicht bAV, dann zumindest das Mitnehmen des schon vorhandenen Riesters.

War das eine gute Lösung?

Bin ich da einfach nur zu mißtrauisch und skeptisch?

Von bAV hört man ja auch immer mal wieder, dass es sich gar nicht lohnt, weil man sich dadurch die gesetzliche Rente reduziert und man letztendlich gar nichts davon hat.

Für diesen Kollegen ist es wohl schon zu spät, noch etwas zu ändern, vor allem, weil er dem Berater zu 100% vertraut und ihn nicht vor den Kopf stoßen will, aber mich interessiert das Thema grundsätzlich, und es könnte ja noch für andere Kollegen oder natürlich für mich selbst interessant sein. Man kann ja immer mal wieder seine Strategie überdenken und schauen, ob man noch in die richtige Richtung fährt. ;)

Ich selbst habe eine Riester-Rentenversicherung (seit 2005), die bAV Entgeltumwandlung mit den AVWL (seit 2013) und einen weiteren beitragsfrei gestellten bAV-Vertrag, bei dem ich noch unschlüssig bin, ob ich das Kapital auch noch in den neuen übertragen soll (2006 abgeschlossen).

(*) In der vorherigen Firma wurde ein bAV-Vertrag für alle Mitarbeiter abgeschlossen und von der Firma jährlich eingezahlt, sozusagen als „Betriebsrente“. Der Mitarbeiter hat dafür nichts selbst zahlen müssen. Bei einem Austritt wird die bAV auf den MA umgeschrieben. Da mir das Zustandekommen dieser Verträge damals schon ziemlich suspekt war (Chef ist ein guter Freund vom Chef einer Bezirksdirektion einer Versicherungsgesellschaft – alle Mitarbeiter bekommen eine bAV-Betriebsrente über diese Gesellschaft, obwohl es andere, bessere bAV-Angebote gab…), habe ich selbst nach Verlassen der Firma dieses Kapital ohne Zögern in meinen neuen Vertrag übertragen.

Altersvorsorge, bAV, Riester
4 Antworten
Kündigung Wohnriester Bausparvertrag

Hallo, eine Bekannte hatte ihre Riesterrente (Versicherung) gekündigt und in einen Wohnriester Bausparvertrag überführt (Guthabensübertragung). Diesen hat sie zwar bespart, aber noch keine Zulagen für diesen beantragt. Das übertragene Guthaben enthielt jedoch Zulagen. Ebenso hat sie in den vergangenen Jahren über den alten Vertrag Steuervorteile erhalten. Leider wurde sie sehr schlecht beraten und bereut diesen Schritt nun. Nun möchte Sie am liebsten den Bausparvertrag kündigen, da eine Beitragsfreistellung und das Liegenlassen des Geldes dort ihr auch nicht gefallen. Wenn Sie das tut, was passiert dann technisch? Werden die übertragenen Zulagen an die Zulagenstelle zurückgezahlt? Ich nehme an ja. Was jedoch passiert steuerlich gesehen? Die Wüstenrot sagte mir, dass das mit dem Finanzamt ausgemacht werden muss. Ich hatte nämlich mal gehört, dass einige Gesellschaften einen Steueranteil direkt einbehalten. Würde nun das erhaltene Kapital in dem Jahr als Einkommen zugerechnet und man muss es mit seinem Steuersatz versteuern oder errechnet das Finanzamt die bisher erhaltenen Steuervorteile und fordert diese zurück? Ersteres wäre ja erheblich schlechter, durch die Steuerprogression. Und kann es sein, dass die Wüstenrot nun bei Kündigung die noch nicht komplett bezahlten Abschlusskosten auf einen Schlag verlangt?

Kündigung, Riester, Riester-Rente, Steuern, Wohn-Riester, Zulagen
1 Antwort
Fondsgebundene Riesterversicherung - Frage zu Kosten

Ich besitze seit Juni 2012 eine Fondsgebundene Riesterrentenversicherung von HDI. Zu mir, ich bin 26 Jahre alt und meine monatliche Prämiensumme beträgt 162,17 Euro. Leider erst jetzt habe ich mir mal die Kosten angesehen.**** Ich wollte diesbezüglich fragen, ob die Höhe dieser Kosten denn normal sind. Zu den Einzelheiten:****

  • Prämiensumme pro Monat 162,17 Euro
  • garantierte Rente zum 01.06.2055 ohne Zulagen: 281,71 Euro
  • garantierte Rente mit Zulagen : 304,68 Euro
  • bei 6% Wertentwicklung: 864,87 Euro
  • Diese Rente ergibt sich zu diesem Zeitpunkt aus der Summe der vereinbarungsgemäß zu zahlenden Prämien in Höhe von EUR 83.679 EUR 26,94 monatlich je 10.000 EUR des Vertragsguthabens zu Rentenbeginn, mindestens aber EUR 33,67 monatlich je 10.000 EUR des erhöhten garantierten Rentenkapitals
  • Bei Abschluss Ihres Vertrages fallen insgesamt einmalige Abschlusskosten in Höhe von 4,00 % der maßgeblichen Prämiensumme an - 3347,40 Euro
  • Aus Ihren ersten Prämien wird ein Anteil zur Tilgung dieser einmaligen Kosten herangezogen. Die Tilgung erfolgt über einen Zeitraum von 5 Jahren durch gleich hohe monatliche Beträge von 55,79 EUR
  • Die ab Vertragsbeginn laufend einkalkulierten Kosten betragen bis zum 01.06.2055 jährlich 0,298 % der maßgeblichen Prämiensumme. Dies entspricht einem Betrag von jährlich 249,11 EUR
  • Für die Verwaltung der gemanagten Portfolien und Wertsicherungsfonds erheben wir Verwaltungsgebühren. Infolge einer vorsichtigen Kostenkalkulation entstehen dabei Überschüsse. An diesen beteiligen wir Sie im Rahmen unserer Überschussbeteiligung. Nach aktueller Deklaration teilen wir Ihrem Vertrag pro Monat jeweils 0,020 % des Geldwertes der gemanagten Portfolien bzw. 0,075 % des Geldwertes der Wertsicherungsfonds zu. Die Höhe der Kostengewinnanteile wird jedes Jahr neu festgesetzt und ist nicht garantiert
  • Zusätzlich entnehmen wir Ihrem Vertragsguthaben monatlich Kosten in Höhe von 0,010 % des Geldwertes des Vertragsguthabens zuzüglich Schlussgewinnbeteiligung (inkl. Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven), maximal jedoch 0,010 % von 75% der Prämiensumme. Dies entspricht maximal einem Betrag von monatlich 6,28 EUR.

Mir kommen diese Kosten recht viel vor. Wenn man jetzt mal von den Abschlusskosten absieht bezahle ich von den 162,17 Euro Beitragssumme pro Monat 20,76 Euro an Kosten. Das bedeutet, dass allein von meinen monatlichen Einzahlungen 12,80 % Kosten sind und nach Ablauf der Tilgung der Abschlusskosten nur 141,41 Euro im Vertrag landen. Aktuell sogar nur 85,60 Euro (mit Tilgung der Abschlusskosten)

Ist das zu teuer? Ich frage mich gerade, wie die 12%/Monat so schnell wieder reinkommen sollen? Auf die jährliche Zulage werden auch jeweils 4% der 154 Euro berechnet. Was könnte ich in diesem Fall tun? Eine Kündigung zum Mai 2015 würde ein Stornoabschlag von 108 Euro auf 1000 Euro betragen. Da wäre der Rückkaufwert 3282 Euro (ursprünglich 2601Euro-habe damals meinen alten Riestervertrag übertragen)

Altersvorsorge, Rente, Fonds, Riester
3 Antworten
Ab wann wird das Wohnförderkonto geführt?

Ich habe einen Riestergefördeten Bausparvertrag (Wohnriester). Hiermit möchte ich irgendwann ein Hypothekendarlehen tilgen. Im Moment befinde ich mich noch in der Ansparphase. Es ist noch kein Guthaben aus meinem Riester-BSV genommen. Der BSV wird erst in 9 Jahren zugeteilt. Um die Steuerlast im Rentenalter zu bestimmen, wird ja bekanntlich ein fiktives Wohnförderkonto geführt. Nun möchte ich gerne wissen ob die jährliche förderfähige Beiträge jetzt schon im Wohnförderkonto gebucht und verzinst werden oder ob das erst passiert ab dem Zeitpunkt wo ich aus dem Sparvertrag Geld rausnehme.

Ich könnte ja auch sagen, dass ich den Riester-BSV nicht als solchen benutzen möchte und ihn in ein normalen riestergeförderten Altersvorsorgeplan umwandele. Denn dann müsste ich ja noch was draufzahlen, weil die Sparzinsen im BSV bei 1% liegen und das Wohnförderkonto mit 2% berechnet wird! Wäre es da nicht fairer um (wenigstens in der Ansparphase) auch mit den tatsächlich erzielten Zinsen zu rechnen?

Eine weitere Frage, die sich dann stellt ist, wenn man den ganzen Riester-Bauspar-Hickhack (Ansparen und Darlehen zurück bezahlen) hinter sich hat und man hat noch ein bisschen Zeit bis zur Rente, dann könnte man einen neuen Riestervertrag abschließen. Kann man damit dieses Wohnförderkonto dann wieder entgegenwirken (quasi tilgen)? Denn, je jünger man mit dem Riesterbausparen anfängt, desto mehr wirken sich diese 2% auf den gesamten zu besteuernden Betrag im Rentenalter aus.

Bausparvertrag, Darlehen, hypothek, Riester, Wohn-Riester, Wohnförderkonto
1 Antwort
Riester-Beitrag nicht rechtzeitig abgebucht

Hallo,
ich habe seit mehreren Jahren einen Riester-Vertrag. Der Beitrag wird bisher 1x jährlich Anfang Januar abgebucht. Mein Problem ist, dass in 2013 ein viel zu niedriger Eigenanteil von der Gesellschaft abgebucht wurde, obwohl ich vorher eine Erhöhung beantragt habe. Die ist aber erst in 2014 abgebucht worden.
Leider ist mir selber das erst jetzt beim Erstellen meiner Einkommensteuer-Erklärung für 2013 aufgefallen.
Hintergrund: In 2013 hatte ich im Mai eine Erhöhung meines Beitrages beantragt, da sich mein Vorjahres-Einkommen 2012 deutlich erhöht hatte. (Die vorigen Jahre habe ich wegen Elternzeit nur 60 EUR eingezahlt, in 2012 war ich wieder berufstätig und sollte ca 900 EUR selber einzahlen, um die volle Zulage zu erhalten).
Ich habe den Antrag mit meiner Bankberaterin ausgefüllt, die diesen Antrag dann an die Gesellschaft weitergeleitet hat. Die Beraterin kannte die Änderung meiner Einkommensverhältnisse und meinen Riester-Vertrag.

Das Problem war wohl, dass mein jährlicher Beitrag immer im Januar abgebucht wird und damit die Änderung im Mai von der Versicherungsgesellschaft erst wieder im folgenden Januar beachtet wurde. Das ging aber aus dem Antrag für mich in keiner Weise hervor. (Leider ist mir in 2013 nicht selber aufgefallen, das kein erhöhter Beitrag abgebucht wurde.)

Ich fürchte einen Großteil meiner Zulage von 824 EUR nicht zu erhalten und frage mich, ob die Bank bzw. die Versicherungsgesellschaft mir diesen Schaden nicht ausgleichen muß. Wer kann mir hier auskünfte geben ? Danke im voraus.

Beiträge, Riester, Abbuchung, Riester-Vertrag, Riesterzulage
1 Antwort
Widerruf einer Änderung des Dauerzulagenantrages möglich ?

Meine Frau hat einen eigenen Riestervertrag. Es war so, dass sie Ihre Zulage und die für die Kinder erhalten hat. Im März 2010 habe ich ebenfalls einen Riestervertrag geschlossen. Anfang 2011 habe ich festgesgtellt, dass der Berater mir einen zu niedrigen monatlichen Beitrag berechnet hat. Ein nachträglich Einzahlung war wegen Jahresfrist nicht mehr möglich. Daher reichte es nicht meine volle Zulage. Um die Differenz so gering wie möglich zu halten änderten wir im Mai 2011 den Dauerzulageantrag meiner Frau für das Beitragsjahr 2010 und den Dauerzulagenantrag meiner Frau dahingehend, dass die Zulage für unsere 2 Kinder zu mir übertragen wird. Da ich mich im folgenden mit dem Berater nicht einigen konnte, wurde mein Riestervertrag im Juli vollständig aufgelöst und rückabgewickelt. Der Versicherung meiner Frau wurde im Oktober 2011 mitgeteilt, dass die Kinderzulage wieder ihr zugeordnet werden soll. Genau das verweigert die ZfA nun. Begründet wird es damit, dass die Zustimmung nicht rückwirkend geändert werden kann. Meine Frau stellte nun im Februar 2012 einen Antrag auf erneute Festsetzung der Zulage §90 (4) EStG, der nun im März 2014 abschlägig beschieden wurde. Der Antrag könne für ein abgelaufenes Beitragsjahr nicht zurückgenommen werden (steht so wörtlich in § 85 EStG).

Mein Problem ist nun, dass wir keine Kinderzulag erhalten haben, obwohl sie uns eigentlich zustände. Wenn § 85 greift – dann hätte die ZfA schon gar nicht die Änderung des Dauerzulagenantrages im Mai 2011 für das Beitragsjahr 2010 anerkennen dürfen Oder aber: Der Antragszeitraum für die Zulage für das Beitragsjahr 2010 geht bis zum 31.12.2012. Erklärungen innerhalb der Antragsfrist, sind doch dann immer fristgerecht und nicht rückwirkend, oder?

Hat jemand ähnlich Erfahrung und kann drüber berichten ?

Riester, Änderung, Dauerzulagenantrag, Kinderzulage, Riestervertrag, Widerruf, Zulage
0 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Riester

WIe hoch sind die Gebühren bei Kündigung eines Wohnriester Vertrags?

5 Antworten

Kosten für Verwaltung bei Beitragsfreistellung der Riester Rente

3 Antworten

Vorsorge Plus Sparkasse - Riester

9 Antworten

Riester: Berechnung des Steuervorteils (Sonderausgabenabzug)

4 Antworten

Was bekomme ich bei meiner Riester Rente Kündigung raus?

6 Antworten

Kündigung Wohnriester Bausparvertrag

4 Antworten

Steuernachzahlung wegen Riester?

5 Antworten

Ergo (Hamburg Mannheimer) Riester - Rente - Auszahlung nach Kündigung

5 Antworten

Wie am besten Eigenkapital für eine Immobilie innerhalb von 3 jahren ansparen?

10 Antworten

Riester - Neue und gute Antworten