Geldgeschenke an Verwandte im Ausland – Gilt auch hier das Schenkungslimit?

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Die Schenkungssteuer betrifft Menschen die in Deutschland leben (Wohnsitz, oder gewöhnlicher Aufenthalt), oder Schenkungen, die von einem Deutschen (oder einer hier lebenden Person) ausgeführt werden.

Aber mal eine Gegenfrage zur Praktikabilität, wer sollte denn die Sache Anzeigen, wenn es nciht mal Erbstreitigkeiten geben sollte.

Wenn also Jemand einem nahen Verwandten (ich habe zum Beispiel den Angehörigen meiner ExFrau in der Karibik auch mehrfach geholfen) mal Geld schickt (und nicht gerade die Meldepflichtigen Summen nach dem Geldwäschegesetz überschreitet), wer solltedahinter kommen?

4 mal 7.500,- sind auch dreissigtausend und keiner kümmert sich. Man sollte nur vermeiden einem missliebigen Nachbarn davon zu erzählen.

Betriebsausgabe für Unternehmer, Miete von Gegenständen

Hallo, ich bin Student im Fach Wirtschaftsingenieurwesen und das Thema Recht kommt bei uns leider etwas zu kurz, daher bin ich Privat interessiert mich da weiter zu bilden. Bin nun bei einer Thematik angelangt, an der das Internet nicht ausreichende Informationen bietet.

Fall 1: Unterhmen A hat Geräte, die es für den Betrieb benötigt, diese hat es gekauft und setzt es von der Steuer ab. Es fällt ein Jahresgewinn von 100.000€ an, dieser müsste mit 45%, ist das so richtig?, versteuert werden. Nun gründet der Besitzer von Unternehmen A ein Unternehmen in der Schweiz/Luxemburg/andere Steuergünstige Länder. Dieses Unternehmen kauft die Geräte die Unternehmen A benötigt und vermietet sie so teuer an Unternehmen A, dass der Jahresgewinn nur noch 10.000€ beträgt, die 90.000€ liegen dann im Unternehmen im Ausland.

Könnte Unternehmen A, wenn es die Geräte besitzt, diese auch unter Buchwert an das ausländische Unternehmen verkaufen, den Verlust steuerlich geltend machen, und dann dennoch die Geräte von dem Unternehmen zu sehr hohen Mietkonditionen beziehen?

Fall 2: Unternehmer B hat sich beim DPMA die Wortmarke XYZ gesichert. Diese läuft aus und eine ausländische Gesellschaft, die auch Unternehmer B gehört, sichert sich die Wortmarke XYZ.

Unternehmen B muss nun für die Nutzung des Namens eine Lizenzgebühr an die ausländische Gesellschaft zahlen. Diese beträgt vertraglich geregelt 90% des Gewinns vor Steuer - ist das rechtlich so zulässig? So würde er bei einem Jahresgewinn von 100.000€ noch 90.000€ an das ausländische Unternehmen überweisen müssen, aber dieses Gehört der selben Person wie Unternehmen B. Somit wären 90.000€ steuerfrei untergebracht.

Wie man die dann nutzen kann, ist eine andere Frage.

Gruß, Flo

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