Bu-Rente und Krankenversicherung?

1 Antwort

Hallo, auch die Einkommensgrenze für die Familienversicherung steigt nahezu jährlich, allerdings liegt sie mit 435 EUR in 2018 noch etwas unter 460 EUR.

Allgemein kann man nur sagen, dass eine Pflichtversicherung das Problem lösen würde, d.h. z.B. eine Beschäftigung oberhalb 450 EUR würde dazu führen, dass der BU-Rentenbetrag nur noch mit der tatsächlichen Höhe verbeitragt wird.

Um hier viellecht eine Lösung zu finden, muss man mehr über die Erwerbsbiographie deiner Frau wissen. Offenbar bezieht sie keine gesetzliche Erwerbsminderungsrente , dann wäre sie darüber vermutlich pflichtversichert.

Viel Glück

Barmer

Vielen Dank schon mal für die Info. Habe dazu was gefunden: Nennt sich Bezugsgröße und liegt für 2018 bei den genannten 435 €.

Zur Vorgeschichte: Meine Frau hatte 2009 eine schwere Hirnblutung (geplatztes Aneurysma) und zur gesetzlichen Erwerbsunfähigkeitsrente fehlten ganze 3 Monate (36 Monate Beiträge in den letzten 5 Jahren). Aber es zeichnet sich dann also ab, das spätestens 2021 die BU-Rente dann unter der Bezugsgröße liegt und sie dann wieder in die Familienversicherung kann.

Aufgrund der gesundheitlichen Einschränkungen ist eine, auch nur geringfügige, Beschäftigung nicht mehr möglich.

Vielen Dank

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Krankenversicherung bei Selbständigkeit als Putzfrau in Teilzeit?

Hallo,

ich habe unterschiedliche Aussagen gehört zur Krankenversicherung bei Selbständigkeit und möchte deshalb hier fragen.

Letztendlich möchte ich meine Frau w.m. über mich Familienversichert lassen oder recht "günstig" Krankenversichern und möchte wissen was ich beachten muss und welche Gestaltungsmöglichkeiten ggf. bestehen.

Lt. dem Beitragsrechner der Krankenkasse (TK) kostet die Krankenversicherung fast €400 / Monat, selbst bei einem selbständigen Einkommen von nur €100 sollte sie das bezahlen, das wäre doch absurd?

Ein paar Eckdaten:

Meine Frau ist Ausländerin und macht derzeit einen Integrationskurs halbtags, das kostet nur und sie hat keinerlei Einkommen.

Als Haushaltshilfe schätzen wir das Einkommen auf €200-€400 / Monat. Mehr ist nicht geplant

Die Gewerbeanmeldung wird als Nebenberuflich bezeichnet. Allerdings gibt es ja keinen Hauptberuf, sondern nur den Integrationskurs.

Sie hat eine Ausbildung als Krankenschwester welche in Deutschland aber nicht voll anerkannt ist und ist arbeitslos gemeldet, bekommt aber keinerlei Unterstützung (bis auf regelmässige Einladungen bei der Jobvermittlung die zu nichts führen)

Sie hat eine Arbeitserlaubnis (erstmal für ein Jahr)

Sie ist derzeit bei mir Familienversichert - bisher keinerlei Probleme

Die Selbständigkeit als Haushaltshilfe ist nur befristet geplant für max. 1 Jahr, danach sollte das Deutsch passen und sie wird als Krankenschwester (ggf. in Ausbildung) arbeiten.

Schwarzarbeit kommt nicht in Frage - auch wenn es bei all der Bürokratie wohl das einfachste wäre.

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