Kann ein einheitliches Wirtschaftguts in mit-Vorsteuerabzug / ohne-Vorsteuerabzug aufgeteilt werden im Hinblick auf eine spätere Privatentnahme?

Nur für einen Anteil der AHK eines einheitlichen Wirtschaftguts kann Vorsteuer geltend gemacht werden.

Lässt sich mit geigneter Dokumenation in der Buchhaltung erreichen, dass bei einer späteren Privatentnahme nur dieser Anteil auch der Umsatzsteuer unterliegt?

Folgender Sachverhalt:

Die AHK eines neuen PKWs, der im Betriebsvermögen gehalten werden soll, bestehen aus (1) dem Zahlbetrag an den Händler und der (2) der Verschrottung eines Privatfahrzeugs. Die Verschrottung der Privatfahrzeugs erfolgt, weil der KFZ-Hersteller über den Händler eine Prämie gewährt, die vom Kaufbetrag des Neuwagens zusätzlich zu sonstigen Rabatten abgezogen wird.

Vorsteuer kann also nur aus (1) geltend gemacht werden.

Der Wert des Fahrzeugs (für AfA) besteht aber aus Nettobetrag aus (1) sowie der "Privateinlage" (2).

Wenn ich nun den Wagen nach einigen Jahren entnehme, würde ich gerne nur auf den Anteil, für den ich Vorsteuer bekommen habe Umsatzsteuer zahlen müssen.

D. h. Verkaufspreis * 19% * (Nettobetrag aus (1) / (Nettobetrag aus (1) + (2)).

Läst sich das (gesetzeskonform) erreichen, wenn z.B. bei Anschaffung das Verhältnis von Nettobetrag aus (1) zu (2) dokumentiert wird (z. separate Abschreibungspläne für die eiden "Komponenten"). Ist es ggf. möglich und nützlich, das KFZ umsatzsteuerlich von Anfang an nur anteilig dem Betrieb zuzurechnen?

eÜr, Umsatzsteuer, Betriebsvermögen, Firmenwagen, Vorsteuer, Firmenfahrzeug, PKW-Verkauf
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Kassenführung bei Einnahme-Überschuss-Rechnung?

Hallo,

ich habe gelesen, dass ab 2017 eine elektronische Registrierkasse Pflicht ist. Ich verstehe nur nicht, ob das auch für Steuerpflichtige gilt, die keine Bilanz machen.

Habe nun 2 Fragen, kann mir jemand helfen?

  1. Frage:

Ich bin Fahrlehrer und mache meine Steuererklärung selber. Ich mache eine Einnahme-Überschussrechnung. Ich habe fast ausschließlich Bareinnahmen. Meinen Fahrschüler schreibe ich eine Quittung aus. Eine Registrierkasse besitze ich nicht. Dann mache ich eine Excel-Tabelle, wie ein Kassenbuch, obwohl ich keine Kasse besitze, ich besitze nur mein privates Portemonnaie. Ich trage jede einzelne Bareinnahme lt. Quittung ein und jede einzelne Barausgabe lt. Beleg. Wenn der Kassenbestand negativ wird, schreibe ich auf die Einnahmeseite eine Privateinlage. Mit dem übrig gebliebenen Kassenbestand am Monatsende mache ich in der nächsten Excel-Tabelle für den nächsten Monate weiter.

Kann ich das ab 2017 so weiter handhaben?

  1. Frage:

Mein Bruder verkauft Lebensmittel auf Märkten und macht seine Steuererklärung selber. Er macht eine Einnahme-Überschussrechnung. Ich hat 100% Bareinnahmen. Er hat so eine elektrische Kasse, die aber nicht den Anforderungen ab 2017 entspricht. Er macht eine Excel-Tabelle, wie ein Kassenbuch, dort trägt er täglich die Gesamteinnahmen lt. Tagesbon ein und jede einzelne Barausgabe lt. Beleg. Wenn der Kassenbestand negativ wird, schreibt er auf die Einnahmeseite eine Privateinlage. Mit dem übrig gebliebenen Kassenbestand am Monatsende macht er in der nächsten Excel-Tabelle für den nächsten Monate weiter.

Kann er das ab 2017 so weiter handhaben?

Vielen Dank

Buchführung, eÜr, Gewinnermittlung, Steuern
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Wie muss eine Ausgabe in der Buchführung verbucht werden, bei der nur die Vorsteuer von mir gezahlt werden muss und der Nettobetrag von einem Dritten?

Hallo,

ich hoffe Ihr könnt mir helfen.

Ich bin Freiberufler und führe eine EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Ich habe eine spezielle Frage zu einem Fall, den ich bisher noch nicht hatte. Ich hatte vor einer Weile einen Unfall mit meinem Geschäftswagen. Die Gegenpartei ist allerdings zu 100% Schuld und deren Versicherung übernimmt die Kosten für die Reparatur des entstandenen Schadens. Der Schaden ist auch bereits behoben worden durch die Werkstatt. Da ich aber vorsteuerabzugsberechtigt bin, muss ich die Mwst. für die entstandenen Rechnungen selbst tragen. Den Nettorechnungsbetrag überweist die Versicherung direkt an die Werkstatt.

Nun ist das Problem, dass ich ja eigentlich den gesamten Rechnungsbetrag in der Buchhaltung buchen muss, damit ich die 19% Mwst. wieder erstattet bekomme vom FA. Dies entspricht ja aber nicht die Realität, da ich so nun ja meine Ausgaben erhöhe, die ich ja eigentlich gar nicht hatte. Die Rechnungen sind auch an mich adressiert. Da ich kein Geschäftskonto haben muss als Freiberufler würde dies wahrscheinlich funktionieren, aber dies wäre ja eigentlich nicht korrekt, da ich die Ausgaben ja selbst nie getätigt habe.

Einfacher wäre es gewesen, wenn die Versicherung mir den Nettobetrag überwiesen hätte und ich dann im Nachgang den Komplettbetrag inkl. Mwst. an die Werkstatt überwiesen hätte.

Wie soll ich dies denn in diesem Fall verbuchen, so dass ich diese Mwst. natürlich auch wieder erstattet bekomme zu 100% vom FA?

Hier mal anhand eines Beispiels:

  • Gesamtrechnung der Werkstatt mit mir als Empfänger auf der Rechnung: 1190€
  • Versicherung der Gegenpartei überweist Nettobetrag von 1000€ direkt an Werkstatt
  • Ich muss Mwst. von 190€ an Werkstatt überweisen. —> Ich muss in der Buchführung 1190€ Rechnungsbetrag als Ausgabe verbuchen, damit ich die Mwst. vom FA wieder erstattet bekomme. —> Diese 1190€ habe ich ja aber gar nicht als Ausgabe getätigt und kann es auch nicht nachweisen. —> Wenn ich nur die 190€ in der Buchführung als Ausgabe verbuche, dann bekomme ich allerdings nur 19% von diesen 190€ vom FA erstattet und bleibe auf dem Restbetrag sitzen.

Ich hoffe Ihr könnt mir weiterhelfen, wie ich dies in meiner Buchhaltung abbilden soll.

Danke und Gruß, Martin

Buchführung, Buchhaltung, eÜr, Ausgaben, Vorsteuer
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Wie sollte der Kauf einer Gewerbe-Immobilie zur Selbstnutzung und zur Vermietung (jeweils 50 %) durch verheirateten freiberuflichen Einzelunternehmer erfolgen?

Ich bin seit 1997 in meinem Home-Office freiberuflich in der Rechtsform Einzelunternehmen tätig, dazu verheiratet und zwei Kinder, die jetzt endlich flügge werden. Die bisherigen Kosten für mein Home-Office konnte ich immer anteilig als Betriebsausgabe problemlos geltend machen. Mit meinem Finanzamt gab es bislang keinerlei Probleme, obwohl ich immer selbst alle beruflichen wie privaten Steuerangelegenheiten selbst erledigte, so dass ich also etwas versiert in der Thematik EÜR bin und auch keine Scheu habe, mich gezielt weiter zu vertiefen...

Jetzt will ich raus aus dem Home-Office und mir ein Büro kaufen, von welchem ungefähr die Hälfte der Fläche dann von mir (und evtl. auch meiner Frau, die evtl. künftig nebenher als freiberufliche Sprachlehrerin unser Einkommen verbessern möchte) genutzt und die andere Hälfte vermietet wird.

Die Immobilie ist schon geangelt, die Finanzierung wird zur Zeit geprüft, dürfte jedoch bei rund 40% Eigenkapital und hoher Bonität (zwei größtenteils abbezahlte Wohnungen) sicher sein.

In der Perspektive möchte ich mein Einzelunternehmen in den nächsten 1-2 Jahren zu einer GmbH upgraden, um künftigen geeigneten Mitarbeitern eine attraktive Perspektive in meinem Unternehmen bieten zu können (über Übertragung von Gesellschafteranteilen). Strategisch setze ich also auf Wachstum, Dafür spricht beispielsweise, dass die Wort-Marke meines Einzelunternehmens (ich habe nicht meinen Familiennamen, sondern immer die Wort-Marke in den Vordergrund meines Marketings gestellt) bei meiner Zielgruppe relativ bekannt ist. Die Immobilie wird daher möglicherweise nur eine Zwischenlösung sein, wobei wir Immobilienfetischisten sind, d.h. ohne Not die Immobilie bei einer räumlichen Enge dann eher nicht verkaufen wollen.

Soviel zur Ausgangssituation.

Welche Form des Immobilienkaufs bietet sich für uns angesichts der skizzierten Ausgangssituation an? Wie sollte idealerweise der Kauf erfolgen? Können alle Immobilienkosten- und einnahmen in der EÜR erfasst werden? Kann die beim Kauf anfallende USt (z.B. Maklerrechnung) als Vorsteuer geltend gemacht werden? Welche Feinheiten gilt es zu beachten?

Füre Tipps, Ideen und Anregungen wäre ich Euch sehr dankbar :-)

Viele Grüße und ein erstes Dankeschön schon mal im voraus

eÜr, Freiberufler, Immobilienkauf, Kaufvertrag, Ehefrau, Einzelunternehmen
2 Antworten
Wie verbuche ich eine Zahlung, dessen Rechnungsstellung im letzten Jahr erfolgte?

Hallo.

Ich mache meine EÜR seit Jahren selber und hatte bislang auch noch nie ein Problem mit dem FA. Bis jetzt. Gestern habe ich einen Brief vom FA erhalten, dass die Angaben der EÜR und USt-Erklärung nicht übereinstimmen würden.

Vorweg: Meine Umsätze aus dem Gewerbe sind so niedrig, dass das FA auf die USt-Voranmeldung verzichtet. Ich sammel also praktisch alles bis zum Ende des Jahres.

Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass ich alles richtig gemacht habe (ansonsten hätte ich die Unterlagen auch so nicht abgegeben). Aber eine Sache war bei diesem Jahreswechsel 2014/2015 anders als sonst:

Ich habe am 27.12.2014 noch eine Rechnung gestellt, dessen Bezahlung aber erst Ende Januar erfolgte. Entsprechend der Soll-Versteuerung, habe ich bei der USt-Erklärung die Umsatzsteuer von ca. 133 Euro mit angegeben. Der Geldeingang erfolgte erst einen Monat später. Daher habe ich in der EÜR diesen Geldeingang nicht verbucht. Zum einen, weil es mein Programm (WISO Mein Büro) so vorgibt, zum anderen, weil ich es auch so kenne, dass man Geldzu- und abflüsse erst verbucht, wenn sie stattfinden (mit einigen wenigen Ausnahmen).

Bevor ich jetzt meinen Steuerberater, der sowieso im Urlaub ist, dazu befrage, möchte ich gerne eure Meinung, bzw. euer Wissen dazu hören. Habe ich die Angaben in der USt-Erklärung und der EÜR richtig gemacht? Und kann das die Unstimmigkeit sein, die das FA bemängelt? Ich werde so oder so beim FA anrufen und nachfragen. Nur möchte ich dafür bestmöglich vorbereitet sein. ;)

Vielen Dank schon mal!

eÜr, rechnung, UST, Jahreswechsel, Zahlung, Umsatzsteuererklärung
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Brauche Hilfe bei Entnahmen in der EÜR bzw Anlage G zur Steuererklärung

Hallo ich brauche noch einmal eure Hilfe!

Ich fülle gerade die EÜR aus und habe dabei folgendes Problem.

Ich habe letztes Jahr den betrieblichen PC 20% Privat genutzt und dies mit 124€ verbucht. Mein Buchführungsprogramm (Wiso mein Büro) hat es es als Einnahme in die Zeile 18 EÜR sonstige Nutzungs und Leistungsentnahmen gebucht. Soweit so gut.

Wenn ich die EÜR jetzt über Elster abgeben will meckert Elster, dass ich in Zeile 77 keinen niedrigeren Wert als in Zeile 18 haben darf (hatte dort garnichts stehen).

Also habe ich nachgeschaut und hier im Forum steht Zeile 77 wäre die Summe aus Zeile 17-19. (www.finanzfrage.net/frage/was-ist-der-unterschied-zwischen-zeile-18-und-zeile-77-in-der-euer ) Auf der Hilfeseite der Finanzverwaltung steht allerdings dazu allerdings (bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/BMF_Schreiben/Steuerarten/Einkommensteuer/2012-10-12-EUER-2012-Anleitung.pdf?__blob=publicationFile&v=1 )

"Hier sind die Entnahmen und Einlagen einzutragen, die nach § 4 Abs. 4a EStG gesondert aufzuzeichnen sind. Dazu zählen nicht nur die durch die private Nutzung betrieblicher Wirtschaftsgüter oder Leistungen entstandenen Entnahmen, sondern auch die Geldentnahmen und -einlagen (z.B.privat veranlasste Geldabhebung vom betrieblichen Bankkonto oder Auszahlung aus der Kasse). Entnahmen und Einlagen, die nicht in Geld bestehen,sind grundsätzlich mit dem Teilwert–ggf. zuzüglich Umsatzsteuer – anzusetzen">

Jetzt bin ich völlig verwirrt, ich habe kein betriebliches Konto sondern ab und zu betriebliche ein und ausgaben auf meinem, Privatkonto (ist nur ein kleines Nebengewerbe)

Wie soll ich jetzt auseinander rechnen was ich betrieblich und was privat abgehoben wurde? Ich dachte immer der Gewinn wäre das zu versteuerte Einkommen, was tatsächlich abgehoben wurde ist doch irrelevant oder?

Also kann mir jemand sagen, was genau ich in Zeile 77 Eintragen muss und ob ich das was ich dort eintrage in Zeile 45 der Anlage G zur Einkommensteuererklärung übertragen soll?

Vielen Lieben Dank! Kuli

Einkommensteuererklärung, Einnahmenüberschussrechnung, eÜr, Steuererklärung
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EÜR Kilometerpauschale vs. Spesen - wie richtig verbuchen?

Hallo,

ich habe eine Frage - Finanzamt wurde schon kontaktiert, die verwiesen mich an einen Steuerberater, weil die Frage scon zu speziell wäre, was aber wegen der Verhältnismäßigkeit der Kosten zu teuer wird.

Also: ich habe bei meinem Kleinunternehmen einen Kunden, für den ich immer mal ausser Haus bin und mit dem Privat-PKW zu den Einsatzorten fahre.

Ich kann ja generell für die Fahrten mit Privat-PKW die Kilometerpauschale von 30ct als Ausgaben in meiner EÜR verbuchen. Nun ist der Kunde aber bereit, mir pro gefahrenen Kilometer 25ct zu zahlen - aber nicht für alle Termine, sondern nur erfolgreiche.

Wie verbuche ich das richtig?

Variante 1: ich habe gelesen, dass Spesen steuerfrei sind und so eingenommen werden können. Dann aber darf keine Kilometerpauschale berechnet werden, sondern nur die Differenz. Also meine Kilometerpauschale nicht in die EÜR einpflegen und die Spesen ebenfalls nicht, sondern wenn, dann nur die Differenz - richtig?

Variante 2: Ich setze die Kilometerpauschale wie gewohnt in der EÜR als Ausgabe an, und rechne dann die Spesen als Einnahme gegen - so würde ich dann auch die "fehlenden 5 ct" als Differenz automatisch berechnen, da die ja übrigbleiben. Und die Termine, für die ich nur Kosten, aber keine Spesen bekommen hätte, wären automatisch korrekt abgerechnet.

Was davon ist richtig oder geht?

Variante 2 erscheint mir am einfachsten, zumal ich vom Kunden keine Kilometerpauschale bekomme, wenn ich keinen Auftrag vor Ort an Land gezogen habe, aber dennoch die Ausgaben der Fahrt hatte. Aber ist das so korrekt?

Danke!

eÜr, Kleinunternehmer, Kilometergeld, Spesen
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Freiberufler - Kfz im Privatvermögen - tatsächliche Kosten je km als Betriebsausgabe ansetzen

Hallo community,

ich bin Freiberufler (Rechtsform Einzelunternehmen (EÜR)) und möchte mir einen Gebrauchtwagen (Annahme: 4 Jahre alt, 90000 km für brutto 21420 €, Mwst. (3420 €) ausweisbar) kaufen, welcher dann dem Privatvermögen zugeordnet werden soll.

Annahme: 25000 km pro Jahr, private Nutzung 55%, betriebliche Nutzung 45%

Die Betriebsausgaben für die betriebliche Nutzung sollen nicht mit der 0,30 € Kilometerpauschale, sondern anhand der tatsächlich entstandenen Kosten je Kilometer geltend gemacht werden. Hierfür würde ich ein Fahrtenbuch führen und die laufenden Betriebskosten (Treibstoff, Reparaturen, Kfz-Steuer, Versicherung etc.) + Abschreibungen festhalten.

Gesamtkosten / Jahresgesamtkilometerlaufleistung = tatsächliche Kosten je km Betriebsausgaben = tatsächliche Kosten je km x Kilometer der betrieblichen Nutzung

Fragen:

1) ist die oben beschriebene Vorgehensweise so korrekt?

2) Kann das Fahrzeug, da es bereits 4 Jahre alt ist, über 2 Jahre abgeschrieben werden, demzufolge also 10710 € pro Jahr?

3) geplant ist das Fahrzeug nach 12 -24 Monaten zu veräußern und wieder einen ähnlichen Gebrauchtwagen anzuschaffen. Kann durch dieses Vorgehen immer wieder erneut eine Abschreibung von plusminus 10000 € (je nach Anschaffungswert ) pro Jahr angesetzt werden? Da sich das Kfz im Privatvermögen befindet stellt der Verkaufserlös ja keine Betriebseinnahme dar.

4) kann bei dieser Vorgehensweise ggf. die Vorsteuer für den Fahrzeugkauf bzw. für die laufenden Betriebskosten geltend gemacht werden?

4.1) müsste dies dann anteilig analog zur betrieblichen Nutzung erfolgen?

4.2) wäre dies überhaupt sinnvoll?

Vielen Dank vorab.

Grüße amonitas

eÜr, Freiberufler, Gebrauchtwagen, KFZ, Privatvermögen
2 Antworten
Sammlung grundsätzlicher Fragen zur EÜR für Jungunternehmer/Gründer

Hallo,

ich habe nachfolgend ein paar Fragen zur EÜR gesammelt, die sicher auch für andere interessant sein werden.

Könnt Ihr uns Gründern/Jungunternehmern helfen?

Vielen Dank,

Phil


Fahrtkosten

Folgendes Szenario; Zeiten für ein Geschäftsmeeting, laut Zugfahrkarte, die ich steuerlich geltend mache: Ab 8:20 (von zu Hause), An 17:10 (wieder bis nach Hause)

  • Ganz allgemein, wie genau muss ich die Fahr- und Aufenthaltszeiten angeben? Dies gilt v.a. auch im Hinblick zu Verpflegungspauschalen

    • Minutengenau, also 8:20-17:10 Uhr?

    • "Gerundet“, also z.B. 8-18 Uhr (eingerechnet sind hier z.B. die Fahrzeiten zum/vom Bahnhof

    • Oder sind das dann extra (Bus/Auto)Fahrten?

  • Nehmen wir an ich erledige dazwischen noch private Einkäufe, ziehe ich die Zeit einfach ab? Hat dies dann einen Einfluss auf die Verpflegungspauschale?

  • Wie „beweise“ ich Fahrten mit dem Privat-PKW? Man hat ja z.B. nicht immer eine Tankquittung bzw. der PKW wird ja überwiegend für private Fahrten genutzt

  • Welches Datum ist relevant, z.B. bei Flugbuchungen das Datum der Buchung (Geld geht vom Konto weg) oder das Datum des Fluges? Dies auch im Hinblick auf eventuelle Verpflegungspauschalen, für die ja der jeweilige Tag der Reise relevant ist, nicht das Datum der Buchung der Reise. Sprechen wir hier also von „Reisekosten“ oder von „Fahrten von… bis… Uhr“?


Quittungen/MwSt

  • Man kauft ja nicht immer alles für's Büro, sondern auch Privates, z.B. bei Ikea, MediaMarkt. Wenn ich eine Quittung einreiche, streiche ich dann Privates einfach durch oder lasse ich mir idealerweise zwei Quittungen ausgeben (d.h. ich trenne schon beim Einkauf)? Die könnte jedoch ein bisschen umständlich werden…

  • Werden Rechnungen, die im Briefkopf nicht ausdrücklich an die Firma adressiert sind, auch anerkannt? (Firmenadresse vs. Privatadresse bzw. Firmenname vs. eigener Name)? Gerade bei online-Käufen kam es schon vor, dass nicht der Firmenname (= mein persönlicher Name plus Zusatz), sondern nur der persönliche Name auf der Rechnung stand

  • Kann man Quittungen zusammenfassen und wenn ja, wie? Beispiel: Ich bin eine Woche auf Geschäftsreise und gehe 5x Essen; könnte man die Quittungen unter einer Belegnummer zusammenfassen? Ähnliches gilt für Büromaterial (Stifte, Umschläge, Notizblocks)

  • Falls eine Pauschale für Spesen vereinbart wurde, muss ich die einzelnen Quittungen (Bewirtungskosten) trotzdem einreichen oder erscheint auf meiner Rechnung nur der Posten „Verpflegungspauschale X EUR x 5 Tage = X EUR“


Sonstiges

  • Gibt es eine gute Übersicht/einfache Regel, wann ich 7% und wann 19% MwSt angeben muss? Muss die MwSt explizit auf der Quittung ausgewiesen sein bzw. was, wenn nicht?

  • Ich tendiere zum „papierlosen Büro“; werden kopierte/gescannte Rechnungen stets anerkannt oder gibt es Ausnahmen?

eÜr, Gründer, Steuererklärung, Steuern
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