Wird das Einkommen aus der Selbständigkeit brutto oder netto auf die Witwenrente angerechnet?

2 Antworten

Ist die Frage aus Österreich gestellt?

Durch eine Frage aus der letzten Woche weiß ich, dass es dort wohl eine"neue Selbständigkeit" gibt, die in gewissen Grenzen steuerfrei ist.

Für Deutschland wäre es eine fehlerhafte Frage, denn es gibt hier keine "geringfügige steuerfreie Nebentätigkeit."

Es gibt in Deutschland eine geringfügige Nebenbeschäftigung als Arbeitnehmer (MiniJob), die ist nicht steuerfrei, aber die Steuer wird vom Arbeitgeber pauschal gezahlt und auf Renten nicht angerechnet.

Selbständige Tätigkeiten sind hier nur bis zu 410,- Euro pro Jahr steuerfrei, wenn man in der Hauptbeschäftigung angestellt ist. Und selbständige Tätigkeiten werden nach den gleichen Grenzen angerechnet, oder nciht angerechnet, nur eben, dass sie nicht steuerfrei sind.

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...nein aus DE

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...ich muss mich berichtigen. Es muss heißen als Kleinunternehmer.

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@SHCUX

Kleinunternehmer ist ein Begriff aus der Umsatzsteuer undsagt nur etwas über den Vorjahresumsatz aus(weniger als 17.500,- Euro).

Das hat nichts mit Gewinn zu tun. der kann 0,- euro sein, oder 16.000,- Euro, wäre beides als Kleinunternehmer möglich.

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Bevor die Frage beantwortet werden kann, müsstest du mal noch definieren, was du unter "brutto" und "netto" verstehst.

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Umsatz (brutto) abzüglich Betriebsausgaben (=netto) ?

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@SHCUX

Umsatz abzüglich Betriebsausgaben = Gewinn.

Angerechnet wird das Arbeitseinkommen (§ 18a Abs. 2a Nr. 2 bzw. Nr. 3 SGB IV). Darunter versteht das Sozialrecht die aus dem Steuerrecht abgeleiteten Einkünfte aus Gewerbebetrieb; und das Steuerrecht versteht darunter wiederum den Gewinn (§ 2 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 EStG).

Den Umsatz anzurechnen wäre ja auch Blödsinn, denn der ist ja kein Einkommen, keine Einkünfte o. dgl., höchstens Einnahme.

In deinem Sprachgebrauch also: netto.

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Kleine Witwenrente wurde gekürzt, bzw. wird nicht mehr gezahlt!!

Hallo,

ich habe folgendes Problem.

Ich erhalten mtl. € 120,-- kleine Witwenrente und habe jetzt 2 Jobs. Eine Halbtagsstelle da verdiene ich € 1.050,-- brutto und einen Minijob in Höhe von € 400,--

Nun wurden die Beträge von der Rentenversicherung zusammengerechnet aufs Jahr und dann geteilt und ich übersteige nun den Freibetrag um € 409,--. Hiervon wurden 40 % angerechnet und es heißt, das anzurechende Einkommen wären jetzt € 163,--.

Leider habe ich das nicht ganz verstanden. Heißt es jetzt ich müsste mein EInkommen um € 163,-- senken um wieder Witwenrente zu bekommen oder um € 409,--. Gut letzteres ist wohl nicht machbar.

Mich trifft das mit der Kürzung echt hart, weil ich mit dem Geld fest gerechnet habe. In dem Rentenbescheid steht, das ich gar keine Witwenrente mehr bekomme aufgrund des EInkommens.

Ich dachte wenn man den Freibetrag zwar übersteigt, bekommt man wenigstens noch einen Teil von den € 120,-- bezahlt.

Weiß jetzt nicht was ich machen soll. Ich dachte auch immer Minijobs werden nicht angerechnet.

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Geldwerter Vorteil für Dienstwohnung

Ich hab nu auch eine Frage. Wir haben da mein Mann bei der Stadt beschäftigt ist eine Dienstwohnung . weil die Miete für ihn geringer ist bekommt er zum Brutto einen Geldwerten Vorteil hinzugerechnet. Normal Brutto ca 2650 + gwv 275 - 2975 davon gehen jetzt alle Steuern ab auch sozialversicherungen verbleiben ca 2100 Netto, nun wird von dem Nettodie Miete von 380 Euro der Geldwerte Vorteil von 275 wieder abgezogen ist das richtig so ? Müsste es nicht vor dem (Gesetzlichem Netto) Auszahlbetrag abgezogen werden ? weil dieser Betrag (275 euro gwv ) der ja nur fiktiv für die Steuern ist den hat er ja gar nicht, und bei allen Ämtern wird er als Einkommen angerechnet.

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Lohnsteuer, Werkstudent, Halbwaisenrente und Hinterbliebenenrente?

Ich bin Werkstudent und bekomme dort ca 670€ brutto, 600 netto) zusätzlich bekomme ich noch halbwaisenrente (ca. 222) und Hinterbliebenenrente (ca. 96€). Jetzt wurde mir aber seitdem ich als Werkstudent arbeite, von der Hinterbliebenenrente Lohn- und Kirchensteuer abgezogen. Meine Frage ist jetzt, ob die 2 Renten als Einkommen angerechnet werden und ich deshalb über den Freibetrag von 950 € im Monat gekommen bin und deshalb Lohnsteuer zahlen muss. Wird mir die Lohnsteuer immer nur davon abgezogen wo ich eine niedrigere Steuerklasse habe? (In meiner Arbeit bin ich Steuerklasse I und Hinterbliebenenrente Klasse VI) und die letzte Frage ist, ob ich zusätzlich wenn ich bei meinem Werkstudentjob mehr als 950 verdiene dann zusätzlich auch wieder Lohnsteuer zahlen muss. Ich lese im Internet auch unterschiedliche Dinge einmal dass ich Lohnsteuer zahlen muss wenn ich den Jahresfreibetrag überschreite und einmal wenn ich monatlich die 950€ überschreite.

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Hallo,

ich habe in den letzten beiden Wochen bereits ähnliche Themen gepostet. Hier geht es mir nun um die Lohnsteuer, die auf der Lohn- / Gehaltsabrechnung steht.

Und die ist von Monat zu Monat prozentual zum Bruttoeinkommen (schwankt bei mir) unterschiedlich. Warum?

Hier ein Auszug aus 5 Monaten:

  • Brutto: 888€, Lohnsteuer: 0€, Prozentual: 0%
  • Brutto: 938€, Lohnsteuer: 2€, Prozentual: 0,2%
  • Brutto: 1048€, Lohnsteuer: 8€, Prozentual: 0,8%
  • Brutto: 1131€, Lohnsteuer: 18,5€, Prozentual: 1,6%
  • Brutto: 1731€, Lohnsteuer: 139€, Prozentual: 8%

Gibt es da eine Tabelle? Einen Rechner? Bisher habe ich da nichts gefunden, was minder oder mehr adäquat diese Prozentzahlen wiedergibt. (Kinderfreibeträge, das Jahr, StKl. etc. habe ich beachtet.)

Danke im Voraus.

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Wie läuft das mit der Rechnung an Unternehmer in der EU?

Guten Abend,

ich verkaufe Download-Artikel in einem Online-Shop, also Artikel, die nicht versandt werden, sondern zum Download zur Verfügung stehen. Es geht im Folgenden um die korrekte Rechnungsstellung.

Folgendes weiß ich bereits:

1) Ist der Käufer ein deutscher Privatmann oder ein deutsches Unternehmen, wird ganz normal 19,00% Umsatzsteuer berechnet. Hier ist alles klar.

2) Ist der Käufer ein Privatmann oder ein Unternehmen aus einem Drittland (z.B. USA), dann muss ich eine Netto-Rechnung ausstellen. Diese Netto-Rechnung darf keine Umsatzsteuer enthalten, sondern es wird der gesamte gezahlte Betrag als Nettobetrag gezahlt. Wenn der Käufer also insgesamt 10,00 Euro gezahlt hat, dann muss ich die Rechnung auch über einen Nettobetrag von 10,00 Euro ausstellen. Privatmann und Unternehmen werden in diesem Fall gleich behandelt.

Nun geht es um die Rechnungsstellung in die EU: Seit Anfang diesen Jahres gibt es den "Mini-One-Stop-Shop". Dementsprechend muss ich bei Privatpersonen immer denjenigen Mehrwertsteuersatz berechnen, der im Land der Käufers gilt und auch an den dortigen Staat abführen. Bei Unternehmen muss ich allerdings das Reverse-Charge-Verfahren beachten.

Meine Frage hierzu: Ich verkaufe die Download-Artikel zu einem Festpreis (z.B 10,00 Euro), egal aus welchem Land der Käufer kommt. Bei einer Rechnung nach Deutschland erhalte ich 8,40 Euro (10,00 Euro - 19% USt.), bei einer Rechnung in ein Drittland erhalte ich 10,00 Euro (10,00 Euro - 0,00% USt. = Netto-Rechnung), bei einer Rechnung an einen Privatmann (z.B. in Frankreich, wo 20% USt. gilt) erhalte ich 8,33 Euro (10,00 Euro - 20% USt.). Aber wie viel erhalte ich bei einem Unternehmen aus der EU (nehmen wir an, es befindet sich ebenfalls in Frankreich, wo 20% USt. gilt)? Über welchen Betrag muss ich hier - unter Beachtung der Reverse-Charge-Regelung - die Rechnung ausstellen? Muss ich hier die 20% USt. von 10,00 Euro abziehen und die Rechnung dann über einen Nettobetrag von 8,33 Euro ausstellen, mit dem Verweis auf die Reverse-Charge-Regelung?

Danke für eure große Mühe und Hilfe.

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