Microjobbing: Hilfe beim Fragebogen für Steuerliche Erfassung?

Hi,

ich habe mit Microjob-Apps angefangen nebenbei etwas zu verdienen, laut meinem Finanzamt soll ich eine Tätigkeit anmelden mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort habe ich einige Fragen, zunächst einmal, den Fragebogen für Einzelunternehmen nehme ich oder ?

Dann:

  • Art der Tätigkeit: Kann ich das so eintragen?: "Microjobbing (Streetspotr, BeMyEye, Roamler, etc.)"
  • Bezeichnung des Unternehmens: Was trage ich hier ein? Bin ja eine Privatperson.
  • Beginn der Tätigkeit: Kann das in der Vergangenheit liegen? denn ich habe ja vor ein paar Wochen schon angefangen.
  • Kleinunternehmer-Regelung mache ich geltend, richtig?
  • Gewinnermittlungsart: Was gebe ich da an? Einnahmenüberschussrechnung?
  • Es werden ganz oder teilweise steuerfreie Umsätze gemäß § 4 UStG ausgeführt: Ja oder Nein?
  • Es werden Umsätze ausgeführt, die ganz oder teilweise dem ermäßigten Steuersatz gemäß § 12 Absatz 2 UStG unterliegen: Ja oder Nein?
  • Es werden ganz oder teilweise Umsätze ausgeführt, die der Durchschnittssatzbesteuerung gemäß § 24 UStG unterliegen: Ja oder Nein?
  • Ich berechne die Umsatzsteuer nach: Sollversteuerung oder Istversteuerung? Und wenn Istversteuerung, welchen Haken setze ich darunter?
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nicht beantragen, richtig?

Kann jemand beim Ausfüllen helfen ? Danke!

Außerdem verstehe ich nicht ganz: bei Streetspotr kann ich meine Umsatzsteuer-ID angeben als Gewerbetreibender. Das bin ich dann aber trotzdem nicht, oder? Bei Roamler kann ich als Gewerbetreibender meine Steuernummer angeben...

Finanzamt, Kleinunternehmer, Steuern, Kleinunternehmerregelung
Wie private Ausgaben in der Buchhaltung erfassen wenn privates Konto = geschäftliches Konto?

Hallo zusammen,

ich bin noch neu im Bereich als Kleinunternehmer. Ich habe ein Gewerbe unter der Kleinunternehmerregelung angemeldet.

Da die Umsätze sich sehr in Grenzen halten, nutze ich mein privates Konto auch als geschäftliches Konto. Für die Buchhaltung nutze ich lexoffice von Lexware. Dort habe ich mein Bankkonto verknüpft um die Zahlungen meines Kontos entsprechend zu Kategorisieren oder mit Belegen zu erfassen.

Bisher habe ich alle meine geschäftlichen Einnahmen und Ausgaben gebucht und immer schön die Belege erfasst. Was ich aber nicht in Betracht gezogen habe sind meine privaten Ausgaben oder auch einnahmen welche nichts mit dem Gewerbe zu tun haben.

Nun wurde ich vor kurzem aufmerksam gemacht, dass auch privates gebucht werden sollte.

Muss ich die privaten Zahlungsvorgänge ebenso in der Buchhaltung erfassen wenn mein privates Konto auch mein geschäftliches Konto ist? Wenn ja, wie sind diese zu erfassen? Alles generell als Privat, oder Privatentnahme und Privateinlage buchen?
Hier habe ich Screenshots wie es bei mir ausschaut wenn ich Zahlungsvorgänge einer Kategorie zuweisen will.

Ich frage mich wie die Zahlungen dann Kategorisiert werden müssen wenn ich Rückzahlungen von meiner privaten Krankenversicherung erhalten oder auch einfach Lebensmittel eingekauft habe oder auch nur etwas online Bestellt habe sowie wenn ich z.B. privat meinen Netflix Account mit anderen teile und entsprechend anteilige Zahlungen an dem Abo monatlich erhalte.

Ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen damit ich das alles noch nachholen kann. Ich habe mein Gewerbe seit dem Juli 2020 angemeldet.

LG srohr

Wie private Ausgaben in der Buchhaltung erfassen wenn privates Konto = geschäftliches Konto?
Buchhaltung, Kleinunternehmer, Konto, Kleinunternehmerregelung
Steuererklärung über Lohnsteuerhilfe obwohl Einnahmen aus selbständiger Nebentätigkeit (noch ohne Gewerbe)?

Ich habe ein mMn gravierendes Problem und Versuche das Mal zu erklären, ohne um den heißen Brei herum zu reden:

Ich habe im Jahr 2019 einige Monate eine Lohnersatzleistung erhalten (Krankengeld) und musste dafür eigentlich eine Steuererklärung abgeben, was ich aber nicht wusste (ich weiß, Unwissenheit schützt nicht Blabla), ich habe erst durch Zufall herausgefunden, dass ich verpflichtet war/bin. Nun ist es so, dass ich noch nie eine Steuererklärung abgegeben habe, auch nicht freiwillig, obwohl ich Geld zurück bekommen hätte, einfach aus Faulheit. Im Jahr 2020 habe ich dann einige Monate ALG I bezogen, weshalb ich auch dafür eine abgeben muss, wofür ich allerdings noch bis Mitte diesen Jahres Zeit habe. Für 2019 ist meine Abgabefrist bereits Mitte 2020 verstrichen, sodass ich die Steuererklärung nicht mehr selbst einreichen kann/darf und einen Lohnsteuerhilfeverein/Steuerberater beauftragen müsste.

Nun komme ich aber zum eigentlichen Problem an der ganzen Sache: Ich beziehe seit November 2020 aus einer selbständigen Nebentätigkeit kleine Einnahmen (± ca. 200€ monatlich), habe allerdings dafür (noch) kein Kleingewerbe angemeldet, da ich seit Januar wieder arbeitslos bin und das mir sonst alles wieder weg genommen wird. BITTE AN DIESER STELLE KEINE MORALAPOSTEL! Mein Problem ist nun, dass ich für die Steuererklärung 2019/2020 ja zwingend zu Fachleuten muss, ich mich aber als Selbständiger, was ich ja mit korrekter Anmeldung eines Kleingewerbes bin, gar nicht von einem Lohnsteuerhilfeverein beraten lassen darf. Ich weiß gerade nicht, wie ich das handhaben soll und habe total Angst, mich in Teufels Küche zu begeben. Mein Plan war nun, die Steuererklärungen, die ich ja abgeben muss, beim Lohnsteuerhilfeverein zu machen, nichts von diesem Nebeneinkommen aus selbständiger Tätigkeit (da ja noch kein Gewerbe) zu erwähnen und einfach abzuwarten, bis das ganze dafür durch ist. Dann werde ich auch voraussichtlich ab Mai/Juni wieder ein Anstellungsverhältnis haben und DANN würde ich sofort das Kleingewerbe anmelden. Ich brauche einfach Mal Ratschläge/Tipps Meinungen von Fachleuten, ob und inwieweit das alles durchdacht ist. Ich wäre sehr dankbar über Antworten!

Gewerbe, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Kleinunternehmerregelung
Hilfe - An wen muss/kann ich mich wenden? (Hoffnungslos)?

Hallo ihr lieben ich hab eine Frage:

Ich habe im August 2017 ein Gewerbe angemeldet und zwar laut dem Schreiben, das ich noch habe, im Rahmen der Kleinunternehmerregelung nach § 19 Abs. 1 UStG

Ich war damals noch jung (23), absolut unerfahren und vermutlich habe ich auch einfach zu wenig Fragen an meinen Mentor gestellt, der mit mir einige Dinge zusammen ausgefüllt hat. Irgendwann wurde mir gesagt, ich müsste die MwSt. ausweisen. Das habe ich getan. Auch bin ich mit meinem Unternehmen zwischenzeitlich umgezogen (was ich auch umgemeldet habe). Vom Finanzamt habe ich nie was gehört, auch nie etwas abgeführt etc. Ich habe zwar ein Geschäftskonto aber von dem sind auch gelegentlich private Überweisungen getätigt worden (Lieferdienste zum Essen, etc). Es kam auch vor, dass Beträge wegen mangelnder Deckung wieder zurück kamen und von Privatkonten ausgeglichen wurden. Geschäftliche Unterlagen habe ich eigentlich nur in Form von Kontoauszügen, Gewerbean- und Ummeldungen und einem Brief mit meiner Steuernummer vom Finanzamt.

Ich weiß auch jetzt nicht, wo mir der Kopf steht, bin total panisch und aufgelöst und weiß nicht was ich tun soll, kann, darf, muss. Mein damaliger Mentor hat sich von mir abgewandt. Ich weiß nur: ich hab viele Fehler gemacht und möchte das Gewerbe hinter mich bringen. Ich möchte alle Steuererklärungen der letzten Jahre machen und das Kapitel abschließen. Ich habe wenig Umsatz gemacht (nicht mal 10.000€ im Jahr) und bin durch Corona auch schon seit über einem Jahr auf staatliche Hilfe angewiesen. So kann das alles nicht weiter gehen.

Ich habe ELSTER angemeldet und fuchse mich grade durch WISO Web durch - aber es tauchen immer wieder Dinge auf, von denen ich nicht weiß was ich eintragen soll. Einen Steuerberater kann ich mir auch nicht leisten. Und ich habe auch große Angst vor dem Finanzamt ...

Ich hoffe auf Hilfe
-Kiba

Einkommensteuererklärung, Gewerbe, Gewerbesteuer, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Kann man Liebhaberei selber anmelden?

Moin!

Ich bin Angestellte und möchte nebenbei aus meinen (teuren) kreativen Hobbies (stricken, nähen, plotten, graphic design) etwas Geld machen, z.B. durch den Verkauf von Mützen, Taschen, Deko oder selbst-designte Postkarten (Digital oder als Druck). Mein einziges Ziel dabei ist ausschließlich, meine Hobbies teilweise zu finanzieren, um sie weiter auszuüben. Ich würde das Verkaufen nur ab und zu, je nach Zeit und Lust machen, ich erwarte keine großen Einnahmen (vielleicht 1000€/Jahr grob geschätzt?) und hätte sicherlich keine oder kaum Gewinne (wenn ich nur alle Materialkosten berechnen würde, sicherlich immer Verluste...).

Ich möchte nur alles legal machen und bei so einer kleinen Sache keine unnötige Komplikation... aber geht das überhaupt?

Ein Gewerbe anzumelden wäre an sich kein Problem. Ich war eigentlich fast dabei, es anzumelden, als ich mich weiter darüber informiert habe: Laut allen Definitionen ist mein Fall deutlich unter Liebhaberei einzustufen. Ich habe auch mehrere Beiträge von „Gründern“ gelesen, die ein Kleingewerbe angemeldet haben, nur um es später abmelden zu müssen, weil es tatsächlich Liebhaberei war oder Handwerkskammer Beiträge bezahlen mussten, die höher als der Gewinn waren. Das bringt nur Ärger, Frustration und unnötige Aufwand.

Es klingt vielleicht blöd, aber nach viel Recherche frage ich mich nun einfach: wenn man so ein kleines Geschäft vorhat, kann man nicht direkt so eine „Liebhaberei-Aktivität“ bei dem Finanzamte selbst anmelden?

Ich habe auch über die „410€ Regelung“ gelesen. Könnte man diese „bis 410€ Gewinn im Jahr“ haben unabhängig vom Umsatz/Einnahme? Z.B. Ich möchte eine Tasche für 60€ verkaufen, Materialkosten dafür sind 45€. Wenn ich eine einzige Tasche im Monat verkaufen würde: Einnahmen sind 720€, Gewinn jedoch 180€ lächerliche Euro... Fällt das unter der 410€ Regelung? Wenn ja, heißt das, dass ich es einfach ohne weiteres als Hobby machen kann? Ein kleines „Kassenbuch“ würde ich für alle Fälle führen, um alle Einnahmen und Ausgaben unter Blick zu behalten...

Ich habe stundenlang in Google recherchiert aber alle Artikel und Infos zum Thema Liebhaberei sind aus der Perspektive von (Klein)Unternehmern, die die Einstufung als Liebhaberei und deren Nachteile vermeiden wollen, was nicht mein Fall ist.

Für alle Tips oder Info zur weiteren Recherche bin ich dankbar.

Finanzamt, Gewerbe, Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Nebenverdienst, Nebentätigkeit, Kleinunternehmerregelung, Nebengewerbe
Stundensatzberechnung bei Kleinunternehmerregelung (DE)?

Hallo, ich bin nun angemeldet als Freiberufler und möchte von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen.

Für meine Tätigkeit ist ein Stundensatz von 70€ branchenüblich. Auftraggeber sind sowohl Geschäftskunden, welche selbst die Steuer abführen können als auch Privatleute.

  • Ich nehme an, die branchenüblichen 70€ sind der Nettostundensatz?
  • Heißt das, ich kann bei Privatkunden noch 19% drauf schlagen, um so teuer wie die Konkurrenz zu sein (also 83,30€)?
  • Wenn ich von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch mache, kann ich dann auch bei Geschäftskunden als Auftraggeber 19% auf die den Stundensatz drauf schlagen, um so teuer wie die Konkurrenz zu sein ? Oder wäre dies zum Nachteil des Auftraggebers?
  • Wie weise ich den Stundensatz aus? Als Nettopreis oder Bruttopreis? Ich dachte, ich kann einfach auf die Kleinunternehmerregelung hinweisen und darauf komplett verzichten?
  • Beziehen sich die 22.000 Euro Umsatz im ersten Jahr auf den Gesamtjahresumsatz einer Einzelperson in Deutschland (also inkl. Einkünften aus Festanstellung) oder nur auf den Umsatz, der seit Beginn oder während der Selbstständigkeit erwirtschaftet wurde? Laut https://www.gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html gilt diese Regelung für "Unternehmen" und nicht für Personen, also nur der Umsatz während der freiberuflichen Tätigkeit?

Danke!

Freiberufler, Steuern, freiberufliche Tätigkeit, Kleinunternehmerregelung
Umsatzsteuer-Voranmeldung für UG trotz Kleinunternehmerregelung?

Wir haben eine UG in DE gegründet und nehmen die Kleinunternehmerregelung in Anspruch. Wir verkaufen unsere Produkte (Schmuck & Accessoires) unter unserer eigenen Marke über einen Online Marktplatz mit Sitz in NL, der für uns die Herstellung, den Verkauf, sowie den Versand der Produkte weltweit übernimmt.

Um unsere Produkte dort anbieten zu können, haben wir ebenfalls eine USt.-ID bekommen. Wir erhalten vom Online Marktplatz jeden Monat eine Netto Provision (Markup) für unsere verkauften Artikel. Gegenüber des Online Marktplatzes haben wir als UG keine Kosten/Rechnungen zu begleichen, d.h. die Provision stellt in diesem Fall unsere alleinige Einnahmequelle dar.

Frage 1: Ist trotz der Inanspruchnahme der Kleinunternehmerregelung nun eine monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung erforderlich, oder nicht (falls eine der unten aufgeführten Umsatzarten auf uns zutrifft)?

Frage 2: Wäre bei späterem Verzicht auf die Kleinunternehmerregelung eine monatliche Umsatzsteuer-Voranmeldung erforderlich (falls eine der unten aufgeführten Umsatzarten auf uns zutrifft)?

Das Finanzamt teilte uns im Schreiben für die Zuteilung der Steuernummer folgendes mit:

"Im Kalenderjahr der Aufnahme Ihrer beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit und im Folgejahr sind Sie grundsätzlich verpflichtet, die Umsatzsteuer-Voranmeldung monatlich zu übermitteln.

Die Verpflichtung, die Umsatzsteuer-Voranmeldung zu übermitteln, besteht für Sie - auch nach Ablauf dieses Zeitraums - jedoch nur dann, wenn Sie mindestens eine der folgenden Umsatzarten ausgeführt haben (vgl. §18 Abs. 4a Sätze 1 und 2 UStG):

  • innergemeinschaftliche Erwerbe
  • erhaltene Lieferungen und sonstige Leistungen im Sinne des §13b Abs. 1 und 2 i. V. m. Abs. 5 UStG
  • erhaltene Lieferungen als letzter Abnehmer im Rahmen eines innergemeinschaftlichen Dreiecksgeschäftes
  • Fahrzeuglieferungen im Sinne des § 2a UStG"

Vielen Dank für Eure Hilfe!

Finanzamt, Umsatzsteuer, Onlineshop, Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmerregelung?

Hallo,

ich habe 10 jahre schon eine Firma mit Regelbesteuerung(EÜR) und zahle MWST. Jetzt meine Frage:

Ich habe mein Unternehmen Abmelden wollen wegen eines Umzug der Firma und hatte versehentlich entgültige Abmeldung(schließung des Betriebes) angekreuzt ,statt Umzug zum 31.12.20. Die beim Gewerbeamt sagten mir das es schon an das Finanzamt zugesendet worden ist.Obwohl ja noch etwas Zeit wäre bis zum 31.12.20.

Jetzt muss ich mich ja totzdem beim neuen Gewerbeamt wo ich mit der Firma umgezogen bin Neuanmelden. Ich wollte nächstes Jahr 2021 noch als Regelbesteuert (EÜR) MWST zahlen aber im Jahr 2022 dann als Kleinunternehmen wechsel. Da die Frima ja schon 10 Jahre (EÜR) und MWst zahlt hat man ja nach 5 Jahren die möglichkeit zurück zu gehen. Jetzt habe ich angst das das neue Finanzamt bei Neuanmeldung sagt Sie müssten wieder 5 Jahre (EÜR) sein ,da Sie ja geschlossen haben oder wäre diese 5 Jahres Regel garnicht an ein Unternehmen gerichtet sondern nur an die Person?

Wie sollte ich das mit der falschen Gewerbeabmeldung machen. Soll ich beim jetztigen Finanzamt anrufen oder schreiben? Ist bei Neuanmeldung nochmal ein Feld wo man den Umzug angeben soll oder muss ich auch beim neuen Finanzamt anrufen und mitteilen ,dass der Betrieb nciht geschlossen ist sonder er nur Umzieht und es der gleiche Betrieb wäre?

Ich müsste bei Neuanmeldung ein Führungszeugnis und eine Gewerbeanzeiger beim Bürgeramt beantragen und habe aber erst ein Termin im neuen Jahr bekommen. Wielange habe ich zeit den Umzug des Betriebes welches zum 31.12.20 umzieht anzumelden? Wollte morgen am 28.12.20 dem Gewerbeamt die Anmeldung zusenden, diese haben aber schon gesagt das das Führungszeugnis und der Gewerbeanzeiger benötitg wird .Ist es dann schlimm wenn dieses erst 3 Wochen später beim Gewerbeamt eintrifft. Danke schönes neues Jahr wüsnceh ich euch. MFG

Kleinunternehmer, Steuern, Kleinunternehmerregelung
Wechsel vom Kleinunternehmer zur Regelbesteuerung?

Ich bin dieses Jahr im Januar als Kleinunternehmer gestartet. Es zeichnet sich bereits jetzt ab das ich die Grenze von 22.000€ bis Ende dieses Jahres überschreiten werde. Ferner ist auch kommendes Jahr ein Umsatz von mehr als 50.000€ anvisiert.

Grundsätzlich möchte ich auch weg von der Kleinunternehmerregelung, die Frage ist jetzt nur wie stelle ich das am besten an. Mir ist klar, dass ich jederzeit mit einer Erklärung auf diese verzichten kann, möchte es aber dieses Jahr noch laufen lassen, um einen sauberen Schnitt zu haben.

Die Fragen die sich mir nun stellen:

  • Wenn ich jetzt schon abschätzen kann, dass ich die Grenzen für dieses und nächste Jahr überschreiten werde, wäre ich verpflichtet es jetzt schon dem FA mitzuteilen? (Es wäre dieses Jahr auch eine moderate Überschreitung, vielleicht um +1500€)
  • Muss ich gleich zum Anfang des kommenden Jahres eine Erklärung abgeben das ich auf die Kleinunternehmerregelung verzichte oder reicht es, wenn ich dann eine Umsatzsteuererklärung abgebe und alles nimmt automatisch seinen Lauf?  
  • Inwiefern sollte ich bei der Überschreitung der 22.000€ aufpassen das ich keine Probleme und Nachfragen bekommen, wären +1500€ ok?

 

  • Bei der steuerlichen Erfassung zur Gründung habe ich einen geschätzten Umsatz von 15.000€ für dieses und 18.000€ für das kommende Jahr angegeben. Inwiefern wäre das von Bedeutung?

Vielen Dank bereits im Voraus.

Steuern, Kleinunternehmerregelung
Kleingewerbe aufgeben, steuerliche Behandlung?

Mein Kleingewerbe (Umsatzsteuerbefreiter Kleinunternehmerr) möchte ich aufgeben, da Umfang der ganzen Steuersachen nicht im geringsten zum Verhältnis des sonstigen Aufwands stehen. Für 2 Stunden Arbeit im Monat, brauche ich am Ende 20 für die Steuererklärung und soviel Nervennahrung, dass ich Verlust mache.

Angenommen ich melde zu Ende Juni 2020 ab, muss ich dann zusätzlich zur Aufgabebilanz & Eür (brauch ich die) eine

- Eröffnungsbilanz zum 01.01.2020

&

- Übergangsergebnis

erstellen?

Oder ist in dem Fall der Betriebsvermögensvergleich relevant?

Muss ich das automatisch machen oder fordert mich das Finanzamt auf?

Gibt es zur Erstellung/ Übermittlung einer Eröffnungsbilanz eigentlich Fristen und wie zählen die, wenn man sich im Wirtschaftsjahr zur Aufgabe entscheidet eigentlich?

Was mich an der ganzen Steuersache so ärgert, dass nirgends nachzulesen ist, welche Schritte konkret gegangen werden sollen. Alles ist so konstruiert, daß man zwangsläufig eine Steuerberatung in Anspruch nehmen müsste. Die haben aber leider keine Kapazitäten, ich kassiere ei e Absage nach der anderen (naja, bei unter 300Eur Umsatz/Monat... verständlich).

Steuererklärung sollte ja mal auf einen Bierdeckel passen und die Energiewende nicht mehr als ne Kugel Eis kosten. Wer weiß, wie groß die Bierdeckel und Eiskugeln in manchen Regionen sind...

Also wäre ich dankbar zu wissen, was ich alles erstellen muss und wer das letzten Endes alles bekommt.

Steuern, Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmer Grenzen?

Hallo zusammen, ich habe nochmal etwas im Internet gelesen. Mich verunsichert dieser Absatz

Hinweis: Die neue Vorjahresgrenze von 22.000 Euro (alt: 17.500 Euro) gilt ab dem 1. Januar 2020. (Klein-)Unternehmer die im Jahr 2019 Umsätze zwischen 17.500 Euro und 22.000 Euro erzielt haben, sind somit in Abweichung zur alten Regelung ab 2020 (weiterhin) Kleinunternehmer, soweit sie in 2020 die Grenze von voraussichtlich 50.000 Euro nicht überschreiten

Damit das Finanzamt die Einstufung als Kleinunternehmer akzeptiert, dürfen die umsatzsteuerpflichtigen Betriebseinnahmen laut § 19 UStG folgende Umsatzgrenzen nicht übersteigen:

   im vorangegangenen Kalenderjahr 22.000 Euro (bis 2019: 17.500 Euro)

   und

   im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich 50.000 Euro.

Kurze Fakten zu meiner Tatigkeit.

9.815,03 Euro Umsatz im Jahr 2017 (31.01.2017 gegründet)

* unter 17.500

23.704,39 Euro Umsatz im Jahr 2018

* laufendes Jahr unter 50.000

17.335,20 Euro Umsatz im Jahr 2019

* unter 17.500

(davon muss ich noch Rückgabe / Retouren durch Kunden abziehen)

Fahrtstrecke zur Post, Kartons,Klebeband, Webhosting Gebühren müsste ja gehen?

Verstehe ich das falsch, oder kann ich doch noch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen? Weil ich war im ersten Jahr unter 17.500, im laufenden (damals ja 2018) unter 50.000 und im dritten dann bei unter 17.500 wieder.

Sorry für die lange Nachricht und vielen Dank für eure Zeit

Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmer trotz 430.000€ Umsatz im aktuellen Jahr oder doch Regelbesteuerung?

Riesen dank schonmal im vorraus, für das Durchlesen, des Romans. :)

Anfang 2017, Einzelunternehmen mit der Kleinunternehmerregelung gegründet. Aber keinen Umsatz im Jahr 2017 generiert. Januar 2018, Dropshipping (Streckengeschäft), von China in die USA begonnen. (Ich besitze keinen Nexus in den USA.)

Im Januar 2018 schon über 17.500€ Umsatz generiert und bis zum heutigen Zeitpunkte beträgt mein aktueller Umsatz von Dollar nach Euro umgerechnet ungefähr 430.000€, wobei der Gewinn sich auf nur ungefähr 40.000€ beläuft.

Mein Hauptproblem ist, dass ich bisher immer noch keine Umsatzsteuernummer besitze und ich nicht weiß wie es mit den Rechnungen für die Facebook Werbung aussieht, meinen Gesamtumsatz habe ich nämlich komplett durch Facebook Werbung generiert.

Da ich keine Umsatzsteuernummer besitze und der europäische Hauptsitz von Facebook in Irland liegt, besitze ich nur Nettorechnungen der Werbeanzeigen, die mich bisher umgerechnet ungefähr 215.000€ gekostet haben.

Nun ist meine Angst, dass ich durch das Reverse-Charge-Verfahren die komplette UmSt für die bisherigen Werbeanzeigen an das Finanzamt nachzahlen muss, weil ich bei der Gründung Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung gemacht habe und keine Umsatzsteuernummer besitze/benutzt habe.

Ich habe einen Steuerberater kontaktiert und treffe mich kommende Woche mit ihm, vorab am Telefon hat er mir gesagt, dass ich nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen werde.

Ich habe dem Finanzamt weder 2017 noch 2018 bescheid gegeben, dass ich vorrausichtlich die Umsatzgrenze von 50.000€ überschreiten werde.

Im Prinzip möchte ich einfach nur für das komplette Jahr 2018 regelbesteuert werden und nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, damit ich nicht durch das Reverse-Charge-Verfahren die UmSt der Werbeanzeigen Rechnungen nachzahlen muss, da Sie unter der Regelbesteuerung ein durchlaufender Posten wären.

Falle ich nun unter die Regelbesteuerung oder gelte ich doch noch als KU?

Falls ich doch unter die KU falle, gibt es eine Möglichkeit rückwirkend für das ganze Jahr 2018 unter die Regelbesteuerung zu fallen?

Dropshipping, Kleinunternehmerregelung

Meistgelesene Fragen zum Thema Kleinunternehmerregelung