Mehrere Fragen: Welche Gewerbeanmeldung bei meinen Tätigkeiten? Steuerlich: Mein Mann Hauptverdiener, ich verdiene nichts (er Steuerklasse 3, ich 5)?

Hallo an alle,

ich bin Hobbykünstlerin (Malen) und würde gerne meine Bilder, selbst gemalten Grußkarten und Drucke meiner Bilder in einem / meinem Online-Shop als Nebengewerbe verkaufen, bzw. diesen jetzt endlich mal zum Laufen bringen.

Die letzten Jahre hatte ich zwar ab und an mal was verkauft, auch über meinen Etsy- und Amazon Handmade-Shop, doch war es nie ein Gewinn, nur Verluste, und nie mehr als 300 -400,-€/jährlich Umsatz, maximal. Die Kosten des Shops, die Materialkosten, die Werbungskosten, etc. waren immer viel höher. Ich hatte also nie Gewinn (Liebhaberei?)

Gerne würde ich jedoch meinen Kunst-und Druckverkauf offiziell machen und etwas forcieren, in der Hoffnung, dass irgendwann Gewinn abfällt. Jedoch sollte es noch unter der Grenze bleiben, bei der man sich komplett selbst versichern/ krankenversichern müsste (wenn das geht). Da ich keinerlei Einkünfte habe, bin ich über meinen Mann krankenversichert und möchte das nicht verlieren.

Jetzt gibt es seit letztem Jahr bei den beiden Shopanbietern (Etsy und Amazon Handmade) die Bedingung, dass man eine Umsatzsteuernummer haben muss. Das Problem ist, dass ich ja nie einen Gewinn hatte und daher auch keine Umsatzsteuer zahlen müsste (Kleinunternehmenregelung?). Was muss ich machen? Oder verwechsele ich da so einiges? Oder muss ich gleich mehrere Gewerbe anmelden? Wenn Ja, was alles? Welche Gewerbeanmeldung wäre ratsam, also, welchen Namen sollte ich dem "Kind" bei der Gewerbeanmeldung geben, um vielleicht alles abzudecken, was ich so vorhabe?

Zusätzlich hat mein Mann Angst, dass wir dann plötzlich mehr Steuern zahlen müssten, wenn ich mich selbständig machen würde, weil er evtl. dadurch sogar in eine höhere Gehaltsklasse rutschen würde? Wir werden steuerlich zusammen veranlagt (StKl 3 und 5).

Ihr merkt, ich habe keine Ahnung von gar nichts, viele Fragen und hoffe, dass ihr mit meinen Gedanken/ Fragen klar kommt. So gerne würde ich finanziell etwas zum Haushalt beitragen! Ich bin euch sehr dankbar für eure Meinung und für die Tipps.

Gewerbeanmeldung, Kunst, Steuern, Nebentätigkeit, Onlineshop, Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmer-Regelung in Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?

Hallo,

Ich fülle momentan den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung aus. Auf Seite 18 befindet sich die Auswahlmöglichkeit, ob man die Kleinunternehmer-Regelung in Anspruch nehmen möchte oder nicht. Ich werde in meinem ersten Jahr vermutlich nicht über 7500€ Umsatz machen, möchte aber aufgrund dessen, dass ich Online-Handel betreiben werde nicht die Kleinunternehmer-Regelung beanspruchen.Wenn ich also auf Punkt 132 klicke, dann wird mir diese Fehlermeldung angezeigt (Im Anhang zu sehen).

Nun frage ich mich, wie ich diesen Fehler behebe. Wenn ich den Haken rauslasse bei beiden Feldern (Also 131/132), dann wird das Problem gelöst, aber ich möchte auf alle Fälle die Kleinunternehmer-Regelung nicht beanspruchen, also eigentlich Punkt 132 ankreuzen.

Ebenso ist bei mir noch die Frage offen, was ich bei der Zahllast/Überschuss eintrage. Da ich vermutlich im ersten Jahr maximal 7500€ verdienen kann und 19% davon 1425€ sind, wollte ich dies dort eintragen. Ich habe jedoch bisher bereits 1500€ an Ausgaben gehabt. Was muss ich also dort eintragen, sodass ich die Mehrwertssteuer/Umsatzsteuer, die ich bisher in meinen Ausgaben bezahlt habe zurückbekomme? Die Mehrwertsteuer bei den Ausgaben beträgt ca. 285€. Soll ich dort also statt 1425€, 1140€ eingeben oder macht man die Erstattung der Mehrwertsteuer seperat in der Umsatzsteuer Voranmeldung?

Danke für die Hilfe im Vorraus!

LG

Kleinunternehmer-Regelung in Fragebogen zur steuerlichen Erfassung?
E-Commerce, ELSTER, Finanzamt, Gewerbeanmeldung, Steuern, Fragebogen steuerliche Erfassung, Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmerregelung-Wegfall ab nächsten Jahr - Vorgehensweise?

Guten Tag,

aufgrund von meinen Umsätzen werde ich ab nächsten Jahr mit dem Wegfall der Kleinunternehmerregelung rechnen müssen, was mich aber nicht wirklich sehr betrifft da ich ausschließlich Umsätze mit einem amerikanischen Unternehmen im IT-Bereich, und deshalb umsatztechnisch nicht steuerbar sind… ich habe aber nichts desto trotz zwei Fragen -

1.) Bin ich dazu verpflichtet, nächsten Jahr den Finanzamt in irgendwelcher Weise über den Wegfall der Kleinunternehmerregelung informieren?

2.) Wie sieht es mit der Umsatzsteuervoranmeldung im nächsten Jahr aus, wann und in welchem Zyklus bin ich in diesem Fall verpflichtet es abzugeben nach dem Wegfall der Kleinunternehmerregelung? - Bei mir wird es soweit ich es verstehe ja sowieso auf 0 hinauslaufen, da ich ja trotzdem kein Umsatzsteuer ausweisen kann und aber auch keine Vorsteuer gelten machen werde, da ich den Liquiditätsvorteil in diesem Fall nicht wirklich brauche (auch aufgrund von geringen betrieblichen Ausgaben…) und vor allem das ganze so einfach wie möglich gestalten möchte.

Ich habe im Internet verschiedenes gelesen, über den einjährigen Zyklus für unter 1000€/jährlich Umsatzsteuerschuld (was bei mir ja zutrifft, habe aber gelesen dass man da Anträge stellen muss?), dreimonatlichen, monatlichen etc… deswegen bin ich ein wenig verwirrt wann zum ersten Mal im nächsten Jahr und im welchem Zyklus ich das ganze abgeben soll, ob das reicht wenn ich es mit der Steuererklärung abgebe oder direkt am Anfang des Jahres abgeben muss etc…

3.) Gibt es eventuell noch etwas was auf mich zukommt mit dem Wegfall der Kleinunternehmerregelung, was ich übersehen habe?

Mit freundlichen Grüßen und vielen Dank im Voraus!

Finanzamt, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, USA, Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmer Aufzeichnungspflicht bei Privatkauf Handel?

Hallo,

bin seit ca. einem Monat Selbständig kaufe nur von Privatleuten ein i.d.R sind da Beträge von 10-100€ pro Transaktion.

Verkaufen tue ich über Ebay.

Verkäufe buche ich normal mit Rechnung und füge diese in mein Buchhaltungsprogramm ein, da läuft alles normal und ist auch in Ordnung.

Probleme habe ich nun mit meinen Einkaufsrechnungen, diese bereiten mir jede Menge Arbeit für jeden 10- 20€ Artikel alles aufzulisten und zu dokumentieren.

Wie ich es momentan mache ist das einen Eigenbeleg schreibe mit Datum Preis Artikel und der vollständigen Adresse vom Verkäufer (Privat) , da warte ich dann auf das Paket und kopiere mir die Adresse von da, weil die Privatpersonen mir sonst Ihre Daten niemals geben würden. Dann speichere ich mir auch noch den Chat - Verlauf von den Einkäufen und mit dem Bild des gekauften Artikels unterschreibe das ganze Scanne es ein und dokumentiere alles im Rechnungsprogramm.

Bezahlen tue ich alles über Paypal oder Überweisung, nichts bar.

Muss ich damit das Finanzamt diese Einkäufe als Warenausgabe anerkennt diese ganzen Aufzeichnungen machen, oder reicht es wenn ich es mit meinen Kontoauszügen bzw. Paypal Auszügen aufzeige?

Dieser ganze Bürokratische Aufwand wegen jedem 10-20€ Artikel ist nämlich ziemlich lästig , es muss doch auch irgendwie leichter gehen oder?

Würde mich über helfende Antworten sehr freuen.

Handel, Kleinunternehmer, Kleinunternehmerregelung
Raus aus dem Kleinunternehmertum – Steuerberater online?

Hallo liebe Finanzfrage-Community,

vorab: Ich bin nun schon einige Jahre nebenberuflich selbständig (als Medien- und Grafikdesigner, falls das relevant sein sollte) und schreibe auch seit Jahren selbst eine Steuererklärung. Am grundsätzlichen "Verständnis" soll es also nicht scheitern – Dennoch möchte ich einmal eure Meinung hören :)

Seit einiger Zeit versorge ich nunmehr auch mittelständische und größere Unternehmen. Diese sind nicht immer ganz happy, wenn ich auf meinen Rechnungen (da Kleinunternehmer gem. 19 UStG) keine Mehrwertsteuer ausweisen kann. Natürlich profitieren sie von günstigeren Preisen – aber man kennt das ja, die möchten eben scheinbar gerne was abschreiben können.

Ganz grundsätzlich bin ich mit der Kleinunternehmerregelung auch nach wie vor zufrieden, da ich das eben nur im Nebenberuf (abends und am Wochenende) mache, und über die gesetzlichen Grenzen nicht hinauskomme.
Nichtsdestotrotz erwäge ich, ab dem kommenden Geschäftsjahr auf die Kleinunternehmerregelung zu verzichten, um eben die 19 % auf meinen Kostenvoranschlägen und Rechnungen ausweisen zu dürfen. Einkäufe habe ich ja kaum, laufende Ausgaben ebenfalls recht wenige. Nur um selbst absetzen zu können, würde sich der Mehraufwand für mich in keinem Fall lohnen.

Sollte es dazu kommen, würde ich allerdings gerne einen Steuerberater hinzuziehen. Wie gesagt, ich mache das nur nebenbei, und bin da um ehrlich zu sein lieber kreativ, als mich dann am Abend oder am WE noch mit dem ganzen Papierkram (UStVA, Bilanzen etc.) zu befassen.

Bei einem Steuerbüro vor Ort habe ich schon einmal angefragt. Die nehmen pauschal 199,- € pro Monat für ihren Service bei Startups, Selbständigen und kleinen Firmen wie der meinen. Ich möchte auf keinen Fall behaupten, dass das unverschämt wäre oder so, aber für mich würde sich der Betrag in keinem Fall lohnen.
Deshalb überlege ich, ob nicht vielleicht ein Online-Steuerberater eine brauchbare Alternative darstellen könnte!?

Was meint ihr? Kennt ihr gute / günstige / preiswerte Online-Steuerberater?
Falls das relevant sein sollte: Ich arbeite von Beginn an mit FastBill.

Danke vorab und viele Grüße!

Online-Banking, Kleinunternehmer, Steuerberater, Steuererklärung, Steuern, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Wechsel zur Regelbesteuerung - Überschneidung mit Abschlagsrechnung?

Hallo zusammen,

ich überlege aktuell zum 1. Januar 2022 vom Kleinunternehmerstatus zur Regelbesteuerung zu wechseln. Basierend auf der Prognose für dieses Jahr müsste ich zum 01.01.2023 ohnehin wechseln; dieses Jahr stehen jedoch einige Ausgaben an, weshalb sich die Regelbesteuerung und Zahlung dieser netto lohnen würde.

Ich habe jedoch nur ein kleines Buchhaltungsproblem, bei dem ich mir nicht sicher bin, wie das zu handhaben ist: Ich habe im Dezember letzten Jahres einen Auftrag bekommen und für diesen bereits eine Abschlagsrechnung erstellt, welche auch noch letztes Jahr bezahlt wurde. Diese natürlich ohne Umsatzsteuer. Nun steht für Ende diesen Monat aber die Schlussrechnung an, auf die natürlich Umsatzsteuer erhoben werden müsste im Falle eines Wechsels. Wie gehe ich da dann vor? Würde ich die 19% USt. auf den gesamten Betrag erheben, der Kunde (im übrigen umsatzsteuerpflichtige GmbH) würde dann also auf den bereits gezahlten Abschlag auch noch nachträglich USt. leisten? Oder aber wird die USt. nur auf den noch offenen Betrag erhoben; die Zahlung aus letztem Jahr verbleibt quasi im Kleinunternehmerstatus und damit umsatzsteuerbefreit? Muss das auf der Rechnung irgendwie kenntlich gemacht werden?

Und dann noch eine Frage hinterher: Sehe ich das richtig, dass ich mich theoretisch von den USt.-Voranmeldungen befreien lassen könnte? Die entrichtete Umsatzsteuer lag letztes Jahr durch den Kleinunternehmerstatus logischerweise bei 0€. Und falls ich mich nicht befreien lasse, wäre das Abgabeintervall durch selbiges vierteljährlich, nicht monatlich, korrekt?

Vielen Dank für konstruktive Antworten.

Nachtrag: Ich bin nun soweit, dass ich weiß, dass Leistungen, die erst nach dem Übergang ausgeführt / fertiggestellt wurden, der Umsatzsteuer unterliegen. Die Anzahlung wäre also umsatzsteuerpflichtig, auch wenn ich keine USt. auf der Rechnung erhoben habe. Jetzt auf der Schlussrechnung nachträglich die 19% USt. noch auf die Anzahlung zu erheben ist wahrscheinlich auch nicht zulässig, richtig? Dann müsste ich die USt. also zahlen, ohne sie erhoben zu haben - ein Grund, den diesjährigen Wechsel nochmal zu überdenken.

Kleinunternehmer, Steuern, Umsatzsteuer, Umsatzsteuervoranmeldung, Kleinunternehmerregelung, Umsatzsteuererklärung
Microjobbing: Hilfe beim Fragebogen für Steuerliche Erfassung?

Hi,

ich habe mit Microjob-Apps angefangen nebenbei etwas zu verdienen, laut meinem Finanzamt soll ich eine Tätigkeit anmelden mit dem Fragebogen zur steuerlichen Erfassung. Dort habe ich einige Fragen, zunächst einmal, den Fragebogen für Einzelunternehmen nehme ich oder ?

Dann:

  • Art der Tätigkeit: Kann ich das so eintragen?: "Microjobbing (Streetspotr, BeMyEye, Roamler, etc.)"
  • Bezeichnung des Unternehmens: Was trage ich hier ein? Bin ja eine Privatperson.
  • Beginn der Tätigkeit: Kann das in der Vergangenheit liegen? denn ich habe ja vor ein paar Wochen schon angefangen.
  • Kleinunternehmer-Regelung mache ich geltend, richtig?
  • Gewinnermittlungsart: Was gebe ich da an? Einnahmenüberschussrechnung?
  • Es werden ganz oder teilweise steuerfreie Umsätze gemäß § 4 UStG ausgeführt: Ja oder Nein?
  • Es werden Umsätze ausgeführt, die ganz oder teilweise dem ermäßigten Steuersatz gemäß § 12 Absatz 2 UStG unterliegen: Ja oder Nein?
  • Es werden ganz oder teilweise Umsätze ausgeführt, die der Durchschnittssatzbesteuerung gemäß § 24 UStG unterliegen: Ja oder Nein?
  • Ich berechne die Umsatzsteuer nach: Sollversteuerung oder Istversteuerung? Und wenn Istversteuerung, welchen Haken setze ich darunter?
  • Umsatzsteuer-Identifikationsnummer nicht beantragen, richtig?

Kann jemand beim Ausfüllen helfen ? Danke!

Außerdem verstehe ich nicht ganz: bei Streetspotr kann ich meine Umsatzsteuer-ID angeben als Gewerbetreibender. Das bin ich dann aber trotzdem nicht, oder? Bei Roamler kann ich als Gewerbetreibender meine Steuernummer angeben...

Finanzamt, Kleinunternehmer, Steuern, Fragebogen steuerliche Erfassung, Kleinunternehmerregelung
Kann man Liebhaberei selber anmelden?

Moin!

Ich bin Angestellte und möchte nebenbei aus meinen (teuren) kreativen Hobbies (stricken, nähen, plotten, graphic design) etwas Geld machen, z.B. durch den Verkauf von Mützen, Taschen, Deko oder selbst-designte Postkarten (Digital oder als Druck). Mein einziges Ziel dabei ist ausschließlich, meine Hobbies teilweise zu finanzieren, um sie weiter auszuüben. Ich würde das Verkaufen nur ab und zu, je nach Zeit und Lust machen, ich erwarte keine großen Einnahmen (vielleicht 1000€/Jahr grob geschätzt?) und hätte sicherlich keine oder kaum Gewinne (wenn ich nur alle Materialkosten berechnen würde, sicherlich immer Verluste...).

Ich möchte nur alles legal machen und bei so einer kleinen Sache keine unnötige Komplikation... aber geht das überhaupt?

Ein Gewerbe anzumelden wäre an sich kein Problem. Ich war eigentlich fast dabei, es anzumelden, als ich mich weiter darüber informiert habe: Laut allen Definitionen ist mein Fall deutlich unter Liebhaberei einzustufen. Ich habe auch mehrere Beiträge von „Gründern“ gelesen, die ein Kleingewerbe angemeldet haben, nur um es später abmelden zu müssen, weil es tatsächlich Liebhaberei war oder Handwerkskammer Beiträge bezahlen mussten, die höher als der Gewinn waren. Das bringt nur Ärger, Frustration und unnötige Aufwand.

Es klingt vielleicht blöd, aber nach viel Recherche frage ich mich nun einfach: wenn man so ein kleines Geschäft vorhat, kann man nicht direkt so eine „Liebhaberei-Aktivität“ bei dem Finanzamte selbst anmelden?

Ich habe auch über die „410€ Regelung“ gelesen. Könnte man diese „bis 410€ Gewinn im Jahr“ haben unabhängig vom Umsatz/Einnahme? Z.B. Ich möchte eine Tasche für 60€ verkaufen, Materialkosten dafür sind 45€. Wenn ich eine einzige Tasche im Monat verkaufen würde: Einnahmen sind 720€, Gewinn jedoch 180€ lächerliche Euro... Fällt das unter der 410€ Regelung? Wenn ja, heißt das, dass ich es einfach ohne weiteres als Hobby machen kann? Ein kleines „Kassenbuch“ würde ich für alle Fälle führen, um alle Einnahmen und Ausgaben unter Blick zu behalten...

Ich habe stundenlang in Google recherchiert aber alle Artikel und Infos zum Thema Liebhaberei sind aus der Perspektive von (Klein)Unternehmern, die die Einstufung als Liebhaberei und deren Nachteile vermeiden wollen, was nicht mein Fall ist.

Für alle Tips oder Info zur weiteren Recherche bin ich dankbar.

Finanzamt, Gewerbe, Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Nebenverdienst, Nebentätigkeit, Kleinunternehmerregelung, Nebengewerbe
Kleinunternehmer Grenzen?

Hallo zusammen, ich habe nochmal etwas im Internet gelesen. Mich verunsichert dieser Absatz

Hinweis: Die neue Vorjahresgrenze von 22.000 Euro (alt: 17.500 Euro) gilt ab dem 1. Januar 2020. (Klein-)Unternehmer die im Jahr 2019 Umsätze zwischen 17.500 Euro und 22.000 Euro erzielt haben, sind somit in Abweichung zur alten Regelung ab 2020 (weiterhin) Kleinunternehmer, soweit sie in 2020 die Grenze von voraussichtlich 50.000 Euro nicht überschreiten

Damit das Finanzamt die Einstufung als Kleinunternehmer akzeptiert, dürfen die umsatzsteuerpflichtigen Betriebseinnahmen laut § 19 UStG folgende Umsatzgrenzen nicht übersteigen:

   im vorangegangenen Kalenderjahr 22.000 Euro (bis 2019: 17.500 Euro)

   und

   im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich 50.000 Euro.

Kurze Fakten zu meiner Tatigkeit.

9.815,03 Euro Umsatz im Jahr 2017 (31.01.2017 gegründet)

* unter 17.500

23.704,39 Euro Umsatz im Jahr 2018

* laufendes Jahr unter 50.000

17.335,20 Euro Umsatz im Jahr 2019

* unter 17.500

(davon muss ich noch Rückgabe / Retouren durch Kunden abziehen)

Fahrtstrecke zur Post, Kartons,Klebeband, Webhosting Gebühren müsste ja gehen?

Verstehe ich das falsch, oder kann ich doch noch die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nehmen? Weil ich war im ersten Jahr unter 17.500, im laufenden (damals ja 2018) unter 50.000 und im dritten dann bei unter 17.500 wieder.

Sorry für die lange Nachricht und vielen Dank für eure Zeit

Kleingewerbe, Kleinunternehmer, Umsatzsteuer, Kleinunternehmerregelung
Kleinunternehmer trotz 430.000€ Umsatz im aktuellen Jahr oder doch Regelbesteuerung?

Riesen dank schonmal im vorraus, für das Durchlesen, des Romans. :)

Anfang 2017, Einzelunternehmen mit der Kleinunternehmerregelung gegründet. Aber keinen Umsatz im Jahr 2017 generiert. Januar 2018, Dropshipping (Streckengeschäft), von China in die USA begonnen. (Ich besitze keinen Nexus in den USA.)

Im Januar 2018 schon über 17.500€ Umsatz generiert und bis zum heutigen Zeitpunkte beträgt mein aktueller Umsatz von Dollar nach Euro umgerechnet ungefähr 430.000€, wobei der Gewinn sich auf nur ungefähr 40.000€ beläuft.

Mein Hauptproblem ist, dass ich bisher immer noch keine Umsatzsteuernummer besitze und ich nicht weiß wie es mit den Rechnungen für die Facebook Werbung aussieht, meinen Gesamtumsatz habe ich nämlich komplett durch Facebook Werbung generiert.

Da ich keine Umsatzsteuernummer besitze und der europäische Hauptsitz von Facebook in Irland liegt, besitze ich nur Nettorechnungen der Werbeanzeigen, die mich bisher umgerechnet ungefähr 215.000€ gekostet haben.

Nun ist meine Angst, dass ich durch das Reverse-Charge-Verfahren die komplette UmSt für die bisherigen Werbeanzeigen an das Finanzamt nachzahlen muss, weil ich bei der Gründung Gebrauch von der Kleinunternehmerregelung gemacht habe und keine Umsatzsteuernummer besitze/benutzt habe.

Ich habe einen Steuerberater kontaktiert und treffe mich kommende Woche mit ihm, vorab am Telefon hat er mir gesagt, dass ich nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen werde.

Ich habe dem Finanzamt weder 2017 noch 2018 bescheid gegeben, dass ich vorrausichtlich die Umsatzgrenze von 50.000€ überschreiten werde.

Im Prinzip möchte ich einfach nur für das komplette Jahr 2018 regelbesteuert werden und nicht unter die Kleinunternehmerregelung fallen, damit ich nicht durch das Reverse-Charge-Verfahren die UmSt der Werbeanzeigen Rechnungen nachzahlen muss, da Sie unter der Regelbesteuerung ein durchlaufender Posten wären.

Falle ich nun unter die Regelbesteuerung oder gelte ich doch noch als KU?

Falls ich doch unter die KU falle, gibt es eine Möglichkeit rückwirkend für das ganze Jahr 2018 unter die Regelbesteuerung zu fallen?

Dropshipping, Kleinunternehmerregelung, Reverse-Charge-Verfahren
Frage zu Ersatzleistungen und Zeiträume ohne Beschäftigung?

Hallo Liebe Gemeinde,

Ich nutze die Steuersoftware Tax 2017 Pro und habe eine Frage... (es geht um das Prinzip, nicht unbedingt um das Programm)

Zu meiner Ausgangssituation 2016:

  • Ich bin in einer schulischen Ausbildung / also BAföG Leistung
  • Angemeldetes Gewerbe/Kleinunternehmerregelung als DJ zum Nebenverdienst
  • Seit November 2016 zusätzlich geringfügige Beschäftigung/Minijob

Meine Frage: zum Feld 'Ersatzleistungen und Zeiträume ohne Beschäftigung' fragt mich das Programm, ob es einen Zeitraum ohne Beschäftigung gab? und wenn ja, welcher Zeitraum das ist?

Soweit ich das verstehe gelten die Gewinneinkünfte als DJ und der BAföG-Bezug nicht als Beschäftigung...

Da ich aber dann ab November zusätzlich eine geringfügige Beschäftigung angenommen habe...würde ich dann eintragen das ich im Zeitraum vom 01.01-31.10 nicht-beschäftigt war?

Da eine geringfügige Beschäftigung in der Steuererklärung nicht angegeben werden muss, solange der Lohn nicht vom Arbeitgeber pauschal versteuert wird (was bei mir der Fall ist) bin ich mir in der Situation nicht ganz sicher.

Denn wenn die vom Finanzamt meine Erklärung erhalten und keine Eintragungen zu meinem Minijob (welchen ich seit Nov.'16 habe) sehen, ich aber gleichzeitig einen Eintrag als Nichtbeschäftigt mache...dann denken die sich doch bestimmt > Ok, und was ist im Zeitraum von November bis Dezember bei dem Steuererklärer passiert?!

Ich hoffe ihr versteht meine Schilderung und könnt mir dabei helfen :)

Liebe Grüße, Marlon

BAföG, geringfügige Beschäftigung, Kleinunternehmerregelung
Rechnungsstellung als Privatperson mit geringem Verdienst?

Ich habe einen Vollzeitjob und dazu noch einen Nebenjob (Transkription). Für die Transkriptionsdienstleistung muss ich meinen Arbeitgeberfirmen eine Rechnung schreiben. Da ich Privatperson bin und kein Gewerbe angemeldet habe, gebe ich daher die Beträge auf meinen Rechnungen ohne Umsatzsteuer an („Gemäß § 19 Abs. 1 UStG enthält der ausgewiesene Betrag keine Umsatzsteuer.“) Die Rechnungen belaufen sich auf maximal 150 Euro und insgesamt verdiene ich damit maximal 100-200 Euro im Monat. Mein Arbeitgeber hat eine Plattform, auf der man eben seine Kontoinformationen eingibt und dort gibt es auch Eingabefelder, für seine Steuernummer und seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Jetzt die Frage, um es steuerlich korrekt anzugehen: Muss ich die beiden Nummern dort angeben oder darf ich sie auch weglassen? Muss eine der beiden Nummern auf meiner Rechnung erscheinen? Habe mal gelesen, dass man die Steuernummer erst angeben muss, wenn man pro Rechnung auf über 150 Euro kommt. Der AG-Betrieb ist übrigens ein niederländisches Unternehmen, vielleicht auch nicht unwichtig. Gibt es sonstige Betragsgrenzen, die ich bei meinem Verdienst und in der Rechnungstellung beachten sollte, um es für mich möglichst unkompliziert zu halten? Und muss ich mein geringes Nebeneinkommen zwingend in meiner Steuererklärung angeben oder nicht?

Geringverdiener, nebenjob, rechnung, Steuererklärung, steuernummer, Rechnungsstellung, Kleinunternehmerregelung
Darf man wirklich pro Jahr eine Rechnung stellen, bei der die Umsatzsteuer entfällt?

Hallo liebe Community,

hatte vor einer Woche einen Promoterjob. Der Job lief ganz gut und er hat mir auch Spaß gemacht. Das Unternehmen meinte ich soll eine Rechnung schreiben, und damit meinen Gehalt einfordern. Nun habe ich das gestern geschrieben und rasch eine Antwort erhalten, dass Sie noch meine Steuernummer und den Sitz des Finanzamtes brauchen. Da ich meine SteuerID nicht bereit hatte, habe ich einfach mal im Finanzamt angerufen und mein Problem geschildert. Der nette Herr am Apparat meinte, dass ich dafür ein Gewerbe benötige und das recht kompliziert abläuft. (Zudem bin ich Bafögler.)

Habe es dann auch dem Unternehmer so gesagt und sie meinten: "einmal im Jahr kann jeder Deutsche Staatsbürger eine Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen. Wenn du dieses Jahr noch keine Rechnung gestellt hast, dann kannst du die Rechnung [...] ausfüllen [...]. Dazu brauchst du trotzdem deine Steueridentifikationsnummer (hat jeder) und das zuständige Finanzamt."

Zudem stand in der Rechnung noch: "Es erfolgt kein Ausweis der Umsatzsteuer, auf Grund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß Paragraph 19, Umsatzsteuergesetz."

Nun bin ich mir aber richtig unsicher und habe Angst denen meine ID und Standort des Finanzamtes zu schicken, nicht das ich noch Probleme wegen Steuerhinterziehung oder ähnlichem bekomme....

Was soll ich jetzt machen? Stimmt das, dass ein deutscher Bürger einmal im Jahr eine Rechnung ohne Umsatzsteuer ausstellen darf?

Vielen Dank im voraus

VG lelhuhu

Gewerbe, rechnung, Steuern, Kleinunternehmerregelung, Umsatz

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