Viermieter setzt sehr kurze Fristen - Stellt Schlossaustausch und zuästzlichen Monat in Rechnung?

Hallo,
Ich habe seit einiger Zeit probleme mit meinem ehemaligen Vermieter.
Meinen Mietvertrag hatte ich fristgerecht zum 30.06.2020 gekündigt.
Bei der Übergabe wurden starke Mängel der Wohnung festgestellt und der Vermieter versuchte mir diese Mängel in Rechnung zu stellen. Nachdem der Mieterschutzbund eingegriffen hat, habe ich ein weiteres Schreiben bekommen, ich solle innerhalb der nächsten vier Tage die Küche (die ich übernommen hatte) rausreißen eine weitere Grundreinigung durchführen und die Schlüssel an sie abgeben (Ohne erneute Übergabe). Da ich realistisch gesehen nur zwei Tage (Donnerstag und Freitag) Zeit hatte zu antworten, dort aber der Mieterschutzbund vor Ort im Urlaub war, wollte ich mich heute melden, die Küche habe ich rausgerissen und alles gereinigt/gestrichen. Jedoch kam direkt die E-Mail vom Vermieter, da ich nicht geantwortet hätte, habe er das Schloss ausgetauscht und würde mir die Kosten dafür in Rechnung stellen, sowie zusätzlich die Miete für den Monat Juli, da er die Wohnung ja nicht vermieten konnte.
Ist es rechtens mir eine so kurze Frist zu geben und mir dies dann in Rechnung zu stellen + einen weiteren Monat Miete? (Es sei angemerkt, dass der Vermieter sehr wahrscheinlich von den 2 Tagen Urlaub wusste, da der Mieterschutzbund aufgrund der vorherigen Sache mit ihm in Kontakt war)

Frist, Miete, Mietrecht, rechnung, Recht, Rechnungsstellung
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Rechnungen und Mahnungen nie erhalten, da neue Adresse?

Hallo zusammen, es geht um folgendes:

Letztes Jahr bin ich im April umgezogen, mein alter Arbeitgeber wusste Bescheid und gab dies auch dem Steuerberater weiter,so, dass alle Lohnabrechnungen mit der richtigen Adresse ausgeschrieben wurde. Nun wurde das Arbeitsverhältnis im Juli 2019 beendet, ich erhielt die letzte Lohnabrechnung per Post (auch an die aktuelle Adresse). Nun bekam ich im Dezember ein Schreiben eines Inkasso Büros, die nun über 110€ Mahngebühren verlangen, da seit 07/19 die Rechnung (natürlich) offen ist. Nun bekam ich NIE eine Mahnung zu sehen - ich gehe davon aus, dass die Mahnungen ebenfalls an die alte Adresse ging, obwohl mein Ex Arbeitgeber die Aktuelle bereits in den Akten hatte.

Ich habe mich Anfang des Jahres nochmal per Email an das Inkasso Büro gewendet - kam keine Antwort zurück. Nun erhielt ich letzte Woche nochmals einen Brief vom Inkasso, mit der fehlenden Rechnung, aber keine Mahnung. Die Rechnung hatte die alte Anschrift und ich bin mir sicher, dass auch die Mahnungen an die alte Adresse ging.

Nun bin ich in einem Zwiespalt, die offene Rechnung + 110€ Mahngebühren zu zahlen (ohne jemals eine Mahnung gesehen zu haben) oder weiter zu warten und die Mahnungen an zu fordern. Dabei bin ich mir sicher, dass diese niemals vor dem "Zahltag" in meinem Briefkasten liegen. Aber vor Gericht möchte ich eigentlich nicht gehen, das Inkasso meinte, dass "mein Gegner" recht bekommen würde. Nun weiß ich nicht, was "richtig" ist. Ob das jeweilige Inkasso einfach sch* ist, oder wie allgemein die Rechtslage in solchen Situationen ist. Was soll ich tun? Was kann ich tun?

Ich bitte um ausführliche Antwort, vielen Dank!

Inkasso, rechnung, Recht, Mahnung, Rechnungsstellung, Verzug
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Steuerberater - Laufender Auftrag nach Todesfall?

Guten Tag zusammen,

mein Vater ist vor einigen Monaten verstorben. Er hat als Gewerbetreibender seine Steuererklärung von einem Steuerberater anfertigen lassen.

Direkt nach dem Tod haben wir den Steuerberater aufgesucht und uns nach dem aktuellen Stand erkundigt. Es steht die Steuererklärung 2018 und 2019 aus, Unterlagen hierfür liegen teilweise beim Steuerberater. Im Gespräch haben wir uns zurückhaltend zu einer Beauftragung geäußert. Der Steuerberater gab uns Erben ein Formular zur Beauftragung mit, das wir unterschrieben sollten, damit er mit der Arbeit beginnt. Von einem laufenden Mandat hat er nichts erwähnt.
4 Wochen später haben wir ihm schriftlich mitgeteilt, dass er nicht beauftragt wird.

Es folgten unaufgefordert Vorabbrechnungen (mit Werten aus dem Vorjahr) und Telefongespräche mit Verkaufscharakter.

Nun fordert der SB für Buchhaltung, Doppelabrechnungen, Steuerschätzungen und diverse Telefongespräche Honorar. Wie auch in den Vorjahren wird immer mit dem Höchstsatz abgerechnet, ohne Angaben der Abrechnungsparagrafen.

Wir sind der Auffassung, dass der SB durch konkludentes Verhalten im persönlichen Gespräch von einer Beendigung des Vertrages ausgegangen ist und auf Vergütung für Tätigkeiten ab Gesprächszeitpunkt keinen Anspruch hat. Zudem bemängeln wir Formfehler, fehlende Nachweise über erbrachte Leistungen und Doppelabrechnung.

Wir erwägen die Einschaltung eines Rechtsanwalts und der Steuerberaterkammer.

Wie ist die Einschätzung hier im Forum?

gruss

Steuerberater, Rechnungsstellung
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Unbewusst Vertrag per Telefon abgeschlossen ohne, dass ich es wusste?

Hallo,

es geht um ein Nachhilfegesuch an optimalnachhilfe.de. Ich hatte einen Nachhilfekurs gesucht. Ich habe mich registriert, habe meine Namen, email etc. hinterlegt. Daraufhin habe ich kurze Zeit später einen Anruf erhalten, indem ich mit besprochen habe was ich brauche (Fächer etc). Ich habe auch ausdrücklich gesagt, dass ich NOCH NICHT BEREIT SEI für die Nachhilfe und noch entscheiden werde, ob ich die überhaupt annehme. Das stufenweise Preismodell wurde mir genannt (40€ pro Stunde btw, was für einen Studenten natürlich eine Menge ist.) Es war also ein Erstgespräch - für mich als Infogespräch gedacht. Zusätzlich wurde mir gesagt, dass ich nichts bezahlen müsste, wenn ich noch keine Nachhilfestunden genommen hätte.

Eine Woche später erhalte ich eine Mail, dass ein Lehrer gefunden wurde und die Kontaktaufnahme des Lehrers, obwohl ich noch keinen Lehrer wollte und wie gesagt noch nicht weiß, ob die Nachhilfe brauche. Dieser hat auch paar mal versucht per Whatsapp zu erreichen, obwohl ich dem auch eine Nachricht geschrieben hatte, dass ich noch keine Nachhilfe nehmen möchte.

Daraufhin habe ich heute eine Rechnung über die genannten 75€ Aufwandsentschädigung erhalten. Ziemlich lustig, dass ich die Rechnung an einem Samstag bekomme und die Hotlinezeiten nur in der Woche sind. Am Telefon wie gesagt, wurde nie darauf hingewiesen, dass wir einen "Vertrag abschließen".

Wenn man sich die AGB durchliest, steht da unter Widerruffsbelehrung:

"3. Widerrufsrecht

3.1. OptimalNachhilfe erhebt eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 75 Euro, wenn OptimalNachhilfe dem Nachhilfeschüler erfolgreich einen Nachhilfelehrer vermittelt hat und der Nachhilfeschüler weniger als die vereinbarten Mindeststunden Nachhilfe nimmt. Sofern OptimalNachhilfe dem Nachhilfeschüler noch keinen Nachhilfelehrer vermittelt hat, kann der Nachhilfeschüler seine Buchung jederzeit kostenlos stornieren."

und das ist alles. Für mich ist die Widerrufsbelehrung fehlerhaft und nicht rechtens. . Also für mich ist das alles unzulässig und ich möchte den Vertrag widerrufen bzw. die 75€ nicht zahlen. Ich fühle mich ziemlich verarscht und bin nicht bereit die Rechnung zu zahlen.

Ich habe den Account immerhin im September erstellt und jetzt kommt aus heiterem Himmel die Rechnung.

Wie ist jetzt am besten Vorzugehen?

Unbewusst Vertrag per Telefon abgeschlossen ohne, dass ich es wusste?
Vertrag, AGB, BGB, Rechnungsstellung
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Rechnungsstellung als Privatperson mit geringem Verdienst?

Ich habe einen Vollzeitjob und dazu noch einen Nebenjob (Transkription). Für die Transkriptionsdienstleistung muss ich meinen Arbeitgeberfirmen eine Rechnung schreiben. Da ich Privatperson bin und kein Gewerbe angemeldet habe, gebe ich daher die Beträge auf meinen Rechnungen ohne Umsatzsteuer an („Gemäß § 19 Abs. 1 UStG enthält der ausgewiesene Betrag keine Umsatzsteuer.“) Die Rechnungen belaufen sich auf maximal 150 Euro und insgesamt verdiene ich damit maximal 100-200 Euro im Monat. Mein Arbeitgeber hat eine Plattform, auf der man eben seine Kontoinformationen eingibt und dort gibt es auch Eingabefelder, für seine Steuernummer und seine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Jetzt die Frage, um es steuerlich korrekt anzugehen: Muss ich die beiden Nummern dort angeben oder darf ich sie auch weglassen? Muss eine der beiden Nummern auf meiner Rechnung erscheinen? Habe mal gelesen, dass man die Steuernummer erst angeben muss, wenn man pro Rechnung auf über 150 Euro kommt. Der AG-Betrieb ist übrigens ein niederländisches Unternehmen, vielleicht auch nicht unwichtig. Gibt es sonstige Betragsgrenzen, die ich bei meinem Verdienst und in der Rechnungstellung beachten sollte, um es für mich möglichst unkompliziert zu halten? Und muss ich mein geringes Nebeneinkommen zwingend in meiner Steuererklärung angeben oder nicht?

nebenjob, rechnung, Steuererklärung, steuernummer, Rechnungsstellung, Kleinunternehmerregelung
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