Inkassobrief trotz abgemachter Ratenzahlung?

Grüßt euch!

Ich habe beim Autoverleih eines Verkehrsclubs (der Kürze halber nenn ich ihn mal "Gelber Club", abgekürzt GC) eine nicht unerhebliche Rechnung (erste Rechnung vom Juli ca 1750 €, korrigierte Rechnung, die der GC dann selber im Dezember ausstellte ca 1540 €) erhalten, die ich jedoch leider, trotz meiner Bereitschaft dazu, meine Schulden zu begleichen, aufgrund einer Finanziellen Notlage nicht auf einmal begleichen kann.

Ich habe über mehrere Monate mit Vertretern des GC deshalb Schriftkontakt gehabt, da die erste Rechnung Tage berechnete, die ich das Auto jedoch nicht mehr gefahren bin und der GC scheinbar lange Probleme mit seinen Servern hatte, deshalb kam auch erstmal lange keine Antwort vom GC. Nachdem ich den tatsächlichen Zeitraum bewiesen hatte, wurde mir Mitte Dezember dann eine neue Rechnung zugeschickt, die ich jedoch in der geforderten Frist, obschon ich durchaus Willens dazu war, nicht bezahlen konnte.

Dies schrieb ich vier Tage, nachdem ich die Mail mit der neuen Rechnung erhielt, dem GC und frug, ob eine Ratenzahlung möglich wäre. In den letzten Dezembertagen (einen Tag vor der gesetzten Frist, nachdem ich nochmals um Antwort gebeten hatte), schrieb mir eine Mitarbeiterin des GCs, dass seit dem 17.12. eine Ratenzahlung von 50€ in meinem Verkehrsclub-Konto eingetragen wurde und die erste Zahlung zum 15.1.2020 erwartet wird.

Es schien alles geregelt zu sein, da die Ratenzahlung bereits abgemacht zu sein schien, schrieb ich auch nicht umgehend zurück.
Nur dann bekam ich am 11.1.2020 Post von einem Inkasso-Unternehmen (IU), das bis zum 17.1.2020 den vollen Betrag der Rechnung plus etwas mehr als 200€ Bearbeitungsgebühren verlangte.

Ich schrieb danach die Dame an, mit der ich die Ratenzahlung abgemacht hatte, jedoch meldete sich diese nicht. Ich schrieb daraufhin per Mail das IU und die GC-Autovermietung an, dass mich der IU-brief insofern überrascht, da ich eigentlich eine Ratenzahlung mit einer Mitarbeiterin der GC-Autovermietung abgemacht hatte und hängte zum Beweis auch noch die Mail dran, in der mir gesagt wurde, dass seit dem 17.1.2020 eine Ratenzahlung in mein Konto eingetragen wurde.

Nun antwortete mir eine andere Mitarbeiterin des GC, dass ich Ratenzahlungsangelegenheiten mit dem IU ausmachen soll und dem GC nimmer schreiben soll, sondern stattdessen die Sache mit dem IU klären soll. Ich bin ratlos, da ich eigentlich dachte, dass eine Ratenzahlung schon längst abgemacht wurde.

Ich wollte deshalb fragen: Ist das Vorgehen des GC und des IU rechtens? Wenn ja, kann mich jmd zu den Paragraphen verlinken, die das belegen? Wenn nicht: Selbe Bitte, zeigt mir bitte die Paragraphen, die ich dann in meine Antwort an den GC und das IU schreiben kann. Und sollte das nicht rechtens sein: Wie geh ich dann am besten weiter vor? Wen sollte ich am Besten kontaktieren? Wie stell ich es an, dass es nach Möglichkeit zu keinem gerichtlichen Disput kommt?

Vielen Dank im Voraus für eure Antworten!

Mit besten Grüßen:
JamesDaFrank

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Gebührenhöhe für Sicherheitenaustausch: Bank verlangt 750 € für einen Austausch von 28.000 € in eine anderes Grundbuch - stimmt der Betrag?

Ich bin derzeit dabei einen Sicherheitenaustausch durch zuführen. Das Restdarlehen soll in das Grundbuch einer weiteren Immobilieeingetragen werden, in deren Grundbuch die Bank bereits eingetragen ist. Fürdiesen Vorgang ist eine Grundschulderhöhung um 16000,- € erfoderlich, diegesamte Grundschuld liegt dann bei 40.000,- €, die Immobilie ist mit ca. 55.000,-€ bewertet worden.

Die Bank hat diesem zugestimmt, verlangt aber eineBearbeitungsgebühr von 750,- €.

Über diesen hohen Betrag bin ich erstaunt!

Diese 750,- € stehen in einer Preisliste, die online nichteinsehbar ist und die ich erst auf Nachfrage erhalten habe. Man verlangt vonmir, zu unterzeichnen, das ich über die Preislisten informiert war und die Bankweigert sich, den Sicherheitenaustausch durch zu führen, wenn ich nicht dieseenorme Gebühr von 750,- € bezahle, um 28.000,- € Kredit in dem weiterenGrundbuch unter zu bringen.

Diese 750,- € stehen, wie ich nun gesehen habe, tatsächlichin der mir zugesanten Preislist, der HASPA. Diese Summe fällt grundsätzlich an,egal ob es sich um einen Sicherheitenaustausch und Objektbewertung von 1 Miohandelt oder eben wie bei mir in Höhe von 28.000,- €!

Soweit ich informiert bin, habe ich ein Anrecht auf eineRechnung mit Aufstellung des Aufwandes, den die Bank hat. Die 750,- € könnennicht auf den Aufwand bezogen sein, wenn diese Gebühr Kredithöhen unabhängigeingefordert wird.

Auf schriftliche Aufforderung mir eine aufwandbezogenRechnung mit Darstellung des Aufwandes der Bank zu senden, erhalte ich lediglichdie Antwort:

"Ihnen steht es selbstverständlich frei entweder denangebotenen Sicherheitentausch mit Erfüllung der Auflagen anzunehmen oder dieDarlehen abzulösen. An den anfallenden Gebühren des Sicherheitentausches hatund wird sich nichts ändern, die Höhe des Vorfälligkeitsentgeltes beivorzeitiger Ablösung der Darlehen wird bei erfolgter Ablösung zum Stichtagermittelt."

Dies bedeutet, ich komme nur zu meinem Recht, wenn ich eineungerechtfertigt hohe Gebühr bezahle.

Was kann ich dagegen tun?

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Deka-Investmentfonds - Sparkasse

Hallo allerseits,

ich habe - so meine Meinung - vor zwei Wochen einen großen Fehler gemacht. Ich habe durch eine Lebensversicherung 11 000 Euro bekommen und diese auf mein Sparbuch bei der Sparkasse gelegt. Als ich dann einmal dort war um Geld abzuheben, hat mir eine Mitarbeiterin empfohlen einen Termin mit meinem Finanzberater zu machen um das Geld anzulegen. Ich muss sagen, dass ich mich nicht wirklich mit diesen Dingen auskenne (das mache ich mir gerade auch so sehr zum Vorwurf) und schon mein Leben lang bei der Sparkasse bin, weshalb ich auch ein relativ großes Vertrauen in diese Bank hatte. Bei dem Termin hat mit der Berater nach Gesprächen empfohlen, das Geld in einem Deka-Mischfonds anzulegen. Er hat mir das natürlich recht schmackhaft gemacht und gesagt, es sei auf jeden Fall besser, als das Geld auf dem Sparbuch zu lassen. Ich habe eingewilligt, weil sich für mich alles gut angehört hat und war erstmal froh, das Geld jetzt angelegt zu haben. Als ich jedoch zufällig mit einem anderen Vermögenberater gesprochen habe, hat dieser mir ins Gewissen geredet und gemeint, es sei total schlecht in Deka-Investmentfonds zu investieren, weil diese keine große Gewinnspanne hätten und die Bank und Deka ja auch gleich am Anfang 5 % von der Anlage kriegen. Zudem seien die Aktien im Moment schon so hoch, dass sie wahrscheinlich alle wieder runter gehen. Er hat mir dann geraten, den Fonds schnellstmöglich aufzulösen und den Berater zu fragen, ob die 5 % auf Kulanz erstattet werden können. Er wisse, dass die Sparkasse sowas ab und zu macht. Deshalb hat er mir empfohlen damit zu argumentieren, dass ich Studentin bin und nicht über viel Geld verfüge. Auch wenn ich das Geld nicht bekäme, sollte ich den Fonds seiner Meinung nach auflösen, weil die Gewinne zu niedrig seien und ich am Ende sehr wahrscheinlich Geld verliere. Ich mache mir riesige Vorwürfe, weil ich Studentin bin und 25 und es eigentlich besser wissen müsste. Ich habe dem Berater einfach vertraut, so idiotisch es auch klingen mag, weil er in meinem Alter war und sich alles gut angehört hat. Im Moment bin ich total ratlos, was ich jetzt machen soll und mit meinen Nerven ziemlich am Ende. Immerhin habe ich 500 Euro verloren, wenn ich den Fonds jetzt auflöse. Ich wollte fragen, was ihr mir empfehlen würdet bzw. was ich in meinem Gespräch nächsten Donnerstag zu meinem Berater sagen soll, da ich keine Ahnung habe, wie ich das angehen soll. Irgendwie fühle ich mich total über den Tisch gezogen, weil es mir vorkommt, als sei mein Unwissen total missbraucht worden. Ich weiß, sowas passiert wahrscheinlich jeden Tag, aber für mich ist das schon eine kleine Katastrophe, auch weil ich mir selbst ziemliche Vorwürfe wegen meines Unwissens mache. Ich danke euch bereits im Voraus für Antworten.

Mit freundlichen Grüßen Neutrogena

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Gebühren trotz SEPA-Überweisung

Hallo zusammen.

Ich habe eine SEPA-Überweisung durchgeführt. Hier die Eckdaten dazu: Senderkonto: DKB-Konto in EUR (Deutschland) Empfängerkonto: Konto geführt in EUR bei Schweizer Kreditinstitut (Schweiz) SEPA-Daten: Überweisungsbetrag: EUR 1000,00 (abgehend), EUR 987,50 (ankommend), Währung EUR, Engeltregelung: SHARE, Zahlungsart: SWIFT-Normal

Wie man sehen kann, sind EUR 12,50 weniger auf dem Empfängerkonto eingegangen als vom Senderkonto losgegangen sind. Dies sieht nach Abzug einer Art Gebühr aus. Allerdings habe ich weder von der sendenden Bank noch von der empfangenden Bank irgendeinen Beleg, auf dem eine Gebühr vermerkt ist. Zudem weist auch das Preis-und Leistungsverzeichnis der DKB keine Gebühr für eine SEPA-Überweisung in EUR von Deutschland in die Schweiz aus. Dort sthet explizit, dass solche Überweisungen Gebührenfrei sind. Das DKB-Onlinebanking hat vor dem Absenden der Überweisung zudem angezeigt: "Ihr Auftrag erfüllt die Voraussetzungen für eine SEPA Überweisung und wird als diese ausgeführt."

Nach langen schriftlichem und telefonischem Kontakt sowohl mit Sender- als auch mit Empfängerbank habe ich nun von beiden Instituten schriftlich, dass vom Überweisungsbetrag keine Gebühren abgezogen wurden (auch nicht durch Korrespondenzbanken).

Was kann ich nun als Kunde noch tun? Wie finde ich heraus, wo die EUR 12,50 geblieben sind. Irgendeine bei der Überweisung beteiligte Partei muss sich das Geld ja "in die Tasche gesteckt haben", aber keiner will es gewesen sein... Stehe als Kunde absolut hilflos da :-(

Danke und Gruss

Überweisung, deutschland, gebühren, Konto, SEPA
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DREISTE ABZOCKE BEI DER SPARKASSE... HIIILFE!

Hallo, liebe Ratgeber!

Mich bewegt gerade folgende Frage: meine Mutter, die seit Jahrzehnten ein Konto bei der Sparkasse unterhält, hat bislang immer kostenfrei Vordrucke mit ihren Daten erhalten (Name, Bankverbindung)

Im Zuge der Umstellung auf Iban/Bic fällt dieser kostenlose Service nun weg! Zumindest hier im hinterwäldlerischen Sauerland ;( Für zehn Vordrucke soll nun eine Gebühr von VIER EURO!! erhoben werden!

Auf meine Frage, ob ich denn auch kopierte Vordruck einreichen könne, antwortete mir die freundliche Dame am Schalter, dass sie dieses nicht wisse. Ich könne ja mal probehalber einen Vordruck einreichen, und würde ja dann erleben ob dieser zurückgesendet wird…

Die Frage, die mir bei dieser Dreistigkeit auf der Zunge lag, habe ich mir verklemmt auszusprechen. Ob es denn bei der Sparkasse irgend eine Stelle gibt, die mir in der Angelegenheit problemlos Auskunft geben kann, konnte nicht eindeutig beantwortet werden. Daher meine beiden Fragen an dieser Stelle:

Erstens ... ist irgendjemandem bekannt, ob man die Überweisungsträger als Kopie einreichen kann? Zweitens ... ist so eine dreiste Abzocke ansatzweise rechtens?

Für sachdienliche Hinweise bin ich wie immer sehr sehr dankbar! Viele Grüße aus dem schönen Sauerland, welches mir in Momenten wie diesen nicht nur vorkommt wie das Land der 1000 Berge, sondern auch das Land der dreisten Serviceabzocke…

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Gebühren der Handwerkskammer

Hallo. Meine Frau hat im Oktober ein Gewerbe zum herstellen von Kinderkleidung und Taschen angemeldet. Daraufhin hat sich die HWK gemeldet und besteht darauf, dass sie sich anmeldet. Nach einigem Lesen von Beiträgen und Gesetzen, sind wir zu dem Entschluss gekommen: Da kommt man wohl nicht drum herum.

Viel interessanter ist nun allerdings, wie es weiter geht. Der Umsatz wird sich dabei auf weniger als 2.000 Euro belaufen, wahrscheinlich sogar weniger als 1.500 Euro. Da es keine Gebührenordnung gibt bei der HWK Karlsruhe, habe ich dort angerufen. Hier mal die geforderten Gebühren:

Eintragungsgebühr ist 150 Euro. Jahresbeitrag im ersten KALENDERJAHR! (also 2013, sprich 2 Monate) ist frei, im 2. und 3. Jahr dann 73 Euro und ab dem 4. Jahr 146 Euro. Jeweils zzgl. (ab dem ersten Jahr schon) eine Umlage von 94 Euro jährlich.

Das heißt: 2013: Anmeldung 150 Euro, kein Jahresbeitrag, aber anteilig die Umlage 94/12*2=ca. 15-20 Euro. 2014: 1/2 Jahresbeitrag = 73 Euro + 94 Euro Umlage = 167 Euro 2015: wie 2014 ab 2016: Jahresbeitrag = 146 Euro + 94 Euro Umlage = 240 Euro

Auf meine Anfrage, wieso die 5.200 Euro Grenze nicht gilt, sagte man mir, dass diese Konstellation (welche auch immer das sein soll) noch nie zugetroffen ist. Deswegen findet das Gesetz keine Anwendung.

Meine Frage: Geht das? Ich meine, bei einem Umsatz von 1.500 Euro (also Gewinn von ca. 600 Euro) kann man doch unmöglich pauschal 240 Euro an Gebühren verlangen, oder? Gibt es ein Argument, dass ich gegenüber der HWK vorbringen kann? Gesetz ist doch Gesetz.

gebühren, Kleinunternehmer
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