Falsche Kaufsumme im beurkundeten Kaufvertrag? Was nun?

4 Antworten

Das ist doch schon mal in der Frageschilderung nicht richtig:

Der Kaufpreis für das Haus waren 250.000 € und für die mitverkauften Gegenstände 8.000 €.

Korrekt ware es gewesen, sinngemäss so zu formulieren, dass "im Kaufpreis von 258.000 € ein Anteil für mitverkaufte Gegenstände von 8.000 € vorhanden ist".

Für die Grunderwerbsteuer gelten dann 250.000 €. es ist also kein Steuerbetrug, wenn ihr keine Korrektur vornehmt und die 8.000 € seperat zahlt, da ja der Kaufpreis des Objekts mit 250.000 € beurkundet ist.

Unabhängig davon:

Guten Morgen, alle zusammen, da haben Verkäufer und Käufer beim Termin kollektiv geschlafen.

  • der Notar liest den Kaufvertrag vor und keiner sagt was
  • mehrere Personen unterschreiben und jeder akzeptiert damit die vorliegende Fassung mit dem "falschen" Preis
  • usw.

Die geringste Schuld, wenn überhaupt, liegt beim Notar, denn der hat ja den "korrekten" Vertrag Euch allen vorgelesen, Euch gefragt, ob ihr noch Fragen habt und dann so, wie ihr es wolltet, beurkundet.

... und die Vertragsparteien hatten schon Tage vorher den Vertragsentwurf zum Durchlesen erhalten.

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Spawn:

Du hast nicht erwähnt, wem das Versehen unterlaufen ist.

Das ist wichtig wegen der Kostenpflicht.

War es eine unrichrichtige Sachbehandlung des Notars?

Auf jeden Fall besteht Berichtigungszwang, der nur durch den amtierenden Notar in Form eines zu beurkundenden Nachtrags aus der Welt geschafft werden kann.

Anschliessend zahlst du den Rest des richtigen Kaufpreises an den Veräusserer.

Hallo, der Vertrag ist natürlich so gültig, da er von beiden unterschrieben wurde.

Wenn Ihr Euch beide einig seid, könnt Ihr dem Notar vorwerfen, den falschen Betrag eingesetzt zu haben und eine Korrektur verlangen. Vorausgesetzt, Ihr könnt den Fehler glaubhaft machen.

8000 EUR an Notar und Grunderwerbsteuer vorbei bezahlen solltet Ihr nicht.

Viel Glück

Barmer

Was ist wenn wir uns nicht einig sind und wir, aufgrund anderer Geschehnisse, auf den niedrigeren Kaufbetrag bestehen?

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Nun die Frage : Was muss geschehen, wenn die finanzierende Bank den Notar im Treuhandauftrag versehentlich anweist, den Finanzierungsbetrag anstatt auf das ursprüngliche Kreditkonto auf das neue Darlehen zu buchen ? Der Notar handelt doch treuhänderisch und der Kreditnehmer ist nicht Auftraggeber der Überweisung und kann am Auftrag nichts ändern, oder ?

Danke schonmal..

LG, lazyjo...

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