Planung Hauskauf? Wieviel Geld für Lebensunterhaltungkosten soll übrig bleiben?

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ich finde, dass ein Budget um die 1.000 Euro für eine vierköpfige Familie, auch nach Abzug aller Fixkosten, viel zu wenig ist. Vor allem ist dann keinerlei Reserve für immer wieder auftretende Sonderausgaben (neue Waschmaschine, Schüleraustausch etc.) mehr da.

Mich über Jahre hinweg dermaßen einschränken zu müssen, nur um endlich ein Reihenhaus zu haben, käme für mich nicht in Frage.

Hallo,

es ist sinnvoll, vor der Entscheidung über eine Immiobilie ca. 12 Monate ein Haushaltsbuch zu führen. Dann hat man konkrete Zahlen. Die Kosten für den Lebensunterhalt sind je nach persönlichem Lebensstil sehr unterschiedlich.

Was kann man als monatliche Belastung verkraften:

- monatlicher Sparbetrag

- Einsparungen bei PKW/Bus/Bahn für Arbeit, Schule, Kita, Vereine ... (es können aber auch höhere Kosten sein!)

- Einsparung der Miete

abzüglich:

- höhere Nebenkosten (z.b. Gebäudeversicherung)

- ggf. Garage

- ggf. höhere Kosten für Kinderbetreuung (Babasitter, Tagesmitter, KITA-Gebühren ...)

- Rücklagen für Reparaturen (Dach, Heizung, Fußböden, Wände ...) bzw. einplanen, was finanziell passiert, wenn diese Kosten anfallen

Was passiert in besonderen Situationen finanziell?

- Arbeitslosigkeit

- Kurzarbeit

- Arbeitgeber verlagert Filiale deutlich weiter weg

- längere Arbeitsunfähigkeit (6 Wochen, 1 Jahr, 2 Jahre)

- Scheidung

Gruß

RHW

Ihr habt den falschen Weg gewählt . Man muss die Rate für das Darlehen plus die Nebenkosten inkl. Rücklage mit eurer monatlichen Rate vergleichen. Diese wird vermutlich die Miete übersteigen . Was verdient ihr netto und was spart ihr monatlich weg ? Wenn die separate den Mehrbedarf mehr als abdeckt könnte es funktionieren. Bloß nicht mit dem Eigentum überfordern 

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