Wieviel Eigenkapital ist bei einem Hauskauf oder Hausbau notwendig ?

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9 Antworten

Nein, es gibt keine klare Festlegung, weil es auf viele Indikatoren ankommt.

Wie hoch ist das Einkommen, also wieviel kann der Käufer finanzieren?

Wie kann das Objekt bewertet werden (Verwertungschance)?

Pflegezustand (Neubau, oder Altbau)?

Der 1. Rang geht bis 60 % des Immobilienwerts, der nciht immer mit dem Kaufpreis übereinstimmen muss.

Der zweite Rang sind die nächsten 20 %.

Danach geht es auf die Bonität des Käufers.

Ich schlage vor z. B. auf dieser Seite:

www.interhyp.de (es gibt auch andere, aber diese finde ich persönlich am besten)

mit den dort vorhandenen Rechnern die Möglichkeiten zu überprüfen. So ein Immobilienfinanzmakler ist auch gut um die beste und günstigste Möglichkeit heruaszufinden.

von der Höhe des Eigenkapitals ist der Zins am Ende abhängig. Früher konnte man zu 100% finanzieren, dass geht jetzt nur noch wenn man wirklich sehr gute Sicherheiten hat. Würde dir einen Vergleich empfehlen mit folgendem Link, habe ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht.http://www.finanzter.de/ratenkredit-vergleich.html es ist alles kostenlos und man wird sehr gut beraten

Eine ganz tolle Übersicht, die ich zu dem Thema gefunden hab: https://www.fertighauskalkulator.de/blog/item/13-eigenkapital.html

Demnach ist es v.a. wichtig, dass zumindest die Erwerbsnebenkosten durch das Eigenkapital gedeckt sind.  Eigenkapital dient ja vor allem auch als eine Art "Puffer". Von reiner Vollfinanzierung aus Fremdkapital ist abzuraten.

Meiner Meinung nach sollte am Ende schon wirklich bei einer monatlichen Rate herauskommen, die man sich realistisch auch langfristig leisten kann. (Auch bei dem etwaigen zukünftigen Fall der Erhöhung der Zinsen und damit auch Steigung der monatlichen Ratenzahlung!)

Notwendig ist grundsätzlich keines. Es gibt inzwischen auch Banken, die den Kaufpreis zu 100% finanzieren. Selbst die Nebenkosten werden bei manchen noch mitfinanziert ( 110% Finanzierungen ). Die Frage ist eher, ob es Sinn macht. a) Man bekommt keine so guten Zinskonditionen, wie wenn man Eigenkapital einbringt. Das liegt an den Risikoaufschlägen, die eine Bank einrechnet, wenn weniger oder gar kein EK vorhanden ist. b) Man geht ein höheres Risiko ein, weil ja die monatliche Rate auch höher ausfällt und somit weniger Puffer vorhanden ist, wenn mal wirklich weniger Geld in die Haushaltskasse kommt.

Ich persönlich würde mich erst ab 30% EK wohl fühlen. Viele Grüße, josi74

Generell ist es besser möglichst viel Geld für den Hauskauf oder Hausbau einzubringen. Empfohlen wird auf vielen Seiten, dass man schon so 20% bis 30% der Kreditsumme selbst haben sollte. Das drückt den Zinssatz und macht den Kredit insgesamt günstiger.

Ein guter Beitrag zu dem Thema ist hier http://www.darlehenhauskauf.com/hauskauf-finanzierung/hauskauf-ohne-eigenkapital-ohne-geld-haus-kaufen-geht-das

Da steht dann auch beschrieben, wie man ermittelt, ob sich ein Kredit beim eigenen Einkommen überhaupt lohnt.

Nein, gibt es nicht. Je mehr Eigenkapital ,desto günstiger wird der Zinssatz.

20-30 % sollten es schon sein. Je mehr desto besser.

Lassen Sie die Finger von einer Kreditfinanzierung, wenn Sie kein Beamter sind.

Sparen Sie ca. 10% der Zielsumme bei einer Genossenschaftbausparkasse an. Anschl. stehen Ihnen die restlichen 90% bis 25 Jahre zu 4,5% (Notariell festgeschrieben) zu. Beispiel: 10.000€ Sparsumme > 114.000€ Zielsumme. Und das ohne das Risiko einer Zwangsmaßnahme, da in Abtlg.III des Grundbuches kein Gläubiger eingetragen ist. Zusätzlich haben Sie die Freiheit, bei Störungen Ihres Lebensplanes, jederzeit zum Quartalende auszuziehen und Ihre Ansparsumme von 10000€ wieder mitzunehmen.

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