Wieviel Eigenkapital ist bei einem Hauskauf oder Hausbau notwendig ?

6 Antworten

Eine ganz tolle Übersicht, die ich zu dem Thema gefunden hab: https://www.fertighauskalkulator.de/blog/item/13-eigenkapital.html

Demnach ist es v.a. wichtig, dass zumindest die Erwerbsnebenkosten durch das Eigenkapital gedeckt sind.  Eigenkapital dient ja vor allem auch als eine Art "Puffer". Von reiner Vollfinanzierung aus Fremdkapital ist abzuraten.

Meiner Meinung nach sollte am Ende schon wirklich bei einer monatlichen Rate herauskommen, die man sich realistisch auch langfristig leisten kann. (Auch bei dem etwaigen zukünftigen Fall der Erhöhung der Zinsen und damit auch Steigung der monatlichen Ratenzahlung!)

Nein, es gibt keine klare Festlegung, weil es auf viele Indikatoren ankommt.

Wie hoch ist das Einkommen, also wieviel kann der Käufer finanzieren?

Wie kann das Objekt bewertet werden (Verwertungschance)?

Pflegezustand (Neubau, oder Altbau)?

Der 1. Rang geht bis 60 % des Immobilienwerts, der nciht immer mit dem Kaufpreis übereinstimmen muss.

Der zweite Rang sind die nächsten 20 %.

Danach geht es auf die Bonität des Käufers.

Ich schlage vor z. B. auf dieser Seite:

www.interhyp.de (es gibt auch andere, aber diese finde ich persönlich am besten)

mit den dort vorhandenen Rechnern die Möglichkeiten zu überprüfen. So ein Immobilienfinanzmakler ist auch gut um die beste und günstigste Möglichkeit heruaszufinden.

von der Höhe des Eigenkapitals ist der Zins am Ende abhängig. Früher konnte man zu 100% finanzieren, dass geht jetzt nur noch wenn man wirklich sehr gute Sicherheiten hat. Würde dir einen Vergleich empfehlen mit folgendem Link, habe ich selbst sehr gute Erfahrungen gemacht.http://www.finanzter.de/ratenkredit-vergleich.html es ist alles kostenlos und man wird sehr gut beraten

Umschuldung nicht möglich

Hallo! Ich habe mich hier ein bißchen durchgelesen und würde gerne mal unser Problem schildern, vielleicht kann ja jemand was dazu sagen. Mein Freund hat ein Darlehen( 315.000,-) aufgenommen und wir haben gebaut. Wir haben das Grundstück auch bei der Bank gekauft und das darauf stehende Haus abgerissen. Es ist kein Eigenkapital in Bargeld vorhanden, mein Freund besitzt noch sein Elternhaus, das über einen Makler zum Verkauf steht. Es war geplant, daß vom Erlös ein bestehender Kredit für eine PV-Anlage abgelöst wird, damit diese Kreditrate für das neue Darlehen mitverwendet werden kann.Jetzt ist es so, daß das Darlehen nicht reicht, und wir auf der Bank nach mehr Geld gefragt haben. (Bank hat gerechnet Haus: 210.000,-, Grundstück: 65.000,- EGL 40.000,-) Banker sagt, die Bank wäre zu klein für solch hohe Kredite. Also haben wir auch auf anderen Banken gefragt, die uns ein Darlehen geben würden, aber erst, wenn das andere Haus verkauft ist. Jetzt wurde uns gesagt, daß unsere Bank das Darlehen auch erst hätte auszahlen dürfen, wenn das Haus verkauft ist, denn so könne mein Freund die Rate ja gar nicht aufbringen, da das Geld von der PV fehlt. Ein Berater meinte, die Bank habe uns reinlaufen lassen, die müsste uns auch raushelfen. Ansonsten hätten wir die Möglichkeit, uns beim Verbraucherschutz zu melden, denn die Bank müsse ja sehen, daß ohne den Hausverkauf die Rate nicht aufzubringen ist. Die Bank wäre mit einer Ablösung durch eine andere Bank natürlich einverstanden und verlangt auch keine Vorfälligkeitsentschädigung. Die Bank hat das Darlehen zwar vom Hausverkauf abhängig gemacht, aber dieser ist ja nicht voraussehbar. Hätte er uns aber gesagt, daß das Darlehen erst dann ausgezahlt wird, hätten wir ja gewartet mit dem Hausbau. Ich habe das Gefühl, die Bank wollte unbedingt das Grundstück verkaufen. Mein Freund hat ja auch den Verkaufsauftrag für das andere Haus an diese Bank gegeben. Da passierte aber auch nichts und wir mussten uns noch selber um einen Makler kümmern. Es ist jetzt ziemlich lang geworden, aber vielleicht hat ja jemand eine Antwort darauf. Würde mich freuen,

LG Fanie

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