Ich möchte Haus und Kredit meiner Eltern übernehmen, was mache ich, wenn Grundstück / Hauswert höher als die Kreditsumme ist?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Nadine:

Vor einer Vermögensverschiebung in der vorliegenden Größenordnung waren eine fachliche Beratung und ein Gespräch mit der Bank unumgänglich.

Für den Darlehensgeber ist ein Kündigungsgrund gegeben, wenn Umstände die Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen des Darlehensnehmers oder die Durchsetzbarkeit des Ansprüche des Darlehensgebers gefährdet sind.

Im Falle des Insolvenz steht dem Darlehensgeber i.d.R. das Recht der Kündigung des Darlehens aus wichtigem Grund zu.

Solltest du über eine ausreichende Bonität nicht verfügen oder die persönliche Schuldübernahme verweigern, bleibt es vermutlich bei der Kündigung des Darlehens.

Es handelt sich um eine „gemischte Schenkung“. Vom aktuellen Verkehrswert sind die Grundstücksbelastungen und der Ersatzwert des Nutzungsrechts zu kürzen, so dass, wie wfw binder bereits ausführte, der Wert der Schenkung vielleicht nur ca. 100 000 € betragen dürfte. Darüber hat dich der Notar informiert.

Ob du bei einem späteren Verkauf der Immobilie einen Veräußerungsgewinn erzielst, hängt von der Wertentwicklung der Immobilie, der Marktresonanz, der Restschuld und dem Ablösebetrag für das zu löschende Nutzungsrecht ab.

Danke für die Antwort.
Beim Notar wurde nur pauschal die Differenz zwischen Wert und Restschuld angegeben - 400T. Da war noch gar nicht die Rede davon, dass ich den Kredit übernehme. Da werden wir evtl ein nachträgliche Änderung vornehmen.

Ablösebetrag wird nie fällig sein, da bin ich mir 1000% sicher.

Also im Endeffekt, wenn die Immo einen Wert von 600T-800T und ich einen Kredit über 400T nehme (Bonität vorhanden), hätte ich wirklich nur im Extremfall was zu verlieren? Krasses Beispiel: Unruhen, Krieg (nicht versichert).

Es ist logisch, dass ich dadurch ein "guten Deal" mache, bin mir aber etwas unsicher, da ich selber nie einen Kredit benötigt habe und auch nie einen wollte und ich generell skeptisch gegenüber Banken bin. 

Ebenso Nachteil wäre wohl, dass ich durch das Nutzungsrecht, diesen Teil der Immo nicht steuerlich gelten machen kann bezgl. der Zinsen etc.

Was ich mich auch Frage: Bekomme ich durch einen so hohen Kredit nie wieder einen oder wäre das ein "positiver" Kredit, da ich ja genug an Sicherheiten habe? Oder wird dann einfach eine Grundschuld eingetragen? Für den Fall, dass ich mir selbst noch eine ETW anschaffen möchte.

Danke im Voraus

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@Question81

Nadine:

Ob und in welcher Höhe du Kredite zu marktgerechten Konditionen eines seriösen Finanziers erhältst, hängt vom Ergebnis der Bonitätsprüfung ab.

Jedenfalls müssen deine Einkünfte und Einnahmen nachweislich ausreichen, alle Kredite langfristig bedienen zu können.

Selbst wenn dir der Kölner Dom gehören würde,  und du hingegen nur geringe Einnahmen hättest, bekämst du keinen Kopeken.

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Nun, es geht um die Schweiz, nicht um Deutschland.

Deine Eltern habe eine Schenkung unter Auflagen gemacht. Immobilien im Wert von 600.000,- mit der Übernahme von Lasten in Höhe von 400.000,- und einem Wohnrecht. Vermutlich ist der Wert der Schenkung gerade noch 100.000,-.

Ist das Büro vermietet? Wenn ja, dann würde mit den einnahmen der Kredit zurück gezahlt werden können.

Hallo, also CH ist Schweiz. Spielt aber keine Rolle, war bisher nur über die CH finanziert (habe ich nur erwähnt, bevor die Frage kommt, warum die Finanzierung nicht einfach weiterläuft).

Die Schenkung lief über 400T, ob ich da beim Notar nochmal ein Korrektur mache, sei dahingestellt, bezgl des Kredites. Der war da noch nicht berücksichtigt. Allerdinsg war es kein Gegenstand der Vereinbarung, dass ich den Kredit übernehme. 

Wegen der Insolvenz dürfte es keine Probleme gebe, da noch mehr Immos vorhanden sind. Das einzige Problem hier, dass die Weiterfinanzierung meiner Eltern eben nicht klappt.

Mir geht es hauptsächlich eben um die Frage, ob es Fallen gibt bei einem Kredit der weniger Wert ist, wie der Wert der Immobilie.

Als Laie sag ich nein, da ich ja immer noch verkaufen könnte, den Kredit abbezahle und Gewinn mitnehmen. Nur kann ich so laienhaft denken? 

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@Question81

Wieso soll es ein Problem sein, wenn der Kredit geringer ist, als der Wert der Immobilie. Alles OK.

Den Einwand Insolvenz verstehe ich nicht, davon war doch gar keine Rede.

Für Die Beurteilung, ob Du Risiken eingehst, wäre aber die Frage, ob die Immobilie, neben dem Wohnraum Deiner Eltern  Flächen enthält, die vermietet sind, oder vermietet werden können.

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@wfwbinder

Danke, ich wollte eben wissen, ob es bei so eine "positiven" Geschichte, weniger Kredit als wert, evtl noch Haken geben kann.

Es gibt noch Gewerbeflächen die von mir selbst genutzt werden bzw auch vermietet werden könnten. 

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Da gibt es ein paar Unklarheiten im Sachverhalt:

Soll das "CH" ein Hinweis auf die Schweiz sein? Spielt sich der ganze Vorgang etwa in der Schweiz ab, Da gäbe es ja nun doch einige Unterschiede zum deutschen Recht.

Der Hinweis auf die Insolvenz ist nur schwer einzuordnen: Ist ein Insolvenzverfahren eröffnet oder steht es absehbar bevor? Schenkungen können dann ja angefochten werden. 

Hallo, also CH ist Schweiz. Spielt aber keine Rolle, war bisher nur über die CH finanziert (habe ich nur erwähnt, bevor die Frage kommt, warum die Finanzierung nicht einfach weiterläuft).

Die Schenkung lief über 400T, ob ich da beim Notar nochmal ein Korrektur mache, sei dahingestellt, bezgl des Kredites. Der war da noch nicht berücksichtigt. Allerdinsg war es kein Gegenstand der Vereinbarung, dass ich den Kredit übernehme. 

Wegen der Insolvenz dürfte es keine Probleme gebe, da noch mehr Immos vorhanden sind. Das einzige Problem hier, dass die Weiterfinanzierung meiner Eltern eben nicht klappt.

Mir geht es hauptsächlich eben um die Frage, ob es Fallen gibt bei einem Kredit der weniger Wert ist, wie der Wert der Immobilie.

Als Laie sag ich nein, da ich ja immer noch verkaufen könnte, den Kredit abbezahle und Gewinn mitnehmen. Nur kann ich so laienhaft denken? 

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