100 Jahre altes Haus?

6 Antworten

Ich würde erstmal fragen, was will der Verkäufer haben?

Dann mit einem Handwerker hinein gehen und einen Kostenvoranschlag machen lassen für die notwendigen Arbeiten.

Parallel dazu mal sehen, was eventuell auf Immoscout für Immobilien im Umkreis von Bertelsmannstadt gezahlt wird.

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Ich würde mir vom Verkäufer auch noch das Energiegutachten vorlegen lassen. Je nachdem wer dieses angefertigt hat, kann man daraus auch einiges zur Bausubstanz entnehmen.

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Hallo,

ohne genaue Ortsangabe und fachliche Prüfung des Zustands durch einen Bausachverständigen lässt sich absolut kein Wert nennen.

Grundsätzlich gilt hier aber der Spruch: "Wer viel Geld hat und ist dumm, der kauft ein altes Haus und baut es um".

Das Problem bei einem alten Haus ist, dass Du keinen neuzeitlichen Wohnwert erwarten kannst, sofern nicht durchgängig modernisiert und instandgesetzt wurde. Das wäre dann nach dem Kauf Deine Aufgabe - und natürlich Deine zusätzlichen Kosten zum Kaufpreis.

Diese Objekte sind primär interessant für Personenkreise, welche entweder selbst Handwerker sind und die erforderlichen Anpassungen selbst durchziehen können (meist über längere Zeiträume mit Urlaubs- und Feierabendverzicht oder als Beschäftigung nach Rentenbeginn) oder gute Connections zu Handwerkern haben und hier preisgünsitge Sanierungsleistungen bekommen (wie etwa Bauunternehmer oder Architekten).

Meine Empfehlung:

  • Zustand durch Sachverständigen beurteilen und Sanierungen benennen lassen (kostet zwar, ist aber für die Entscheidung wesentliche Grundlage)
  • erforderliche Sanierung in Prio-Klassen (etwa: "unbedingt und sofort / unbedingt, aber kann warten / kann warten und muss nicht unbedingt sein") einteilen (das ist dann abhängig von Deinen Erfordernissen, Erwartungen und Gewohnheiten )
  • von Handwerkern oder dem Sachverständigen eine einzelne Grobschätzung der Kosten erstellen lassen.

Für alles, was "unbedingt"-Status hat, addierst Du dann die Kosten zum eigentlichen Kaufpreis und hast damit eine Übersicht, was auf dich zukommt und gleichzeitig eine Entscheidunghilfe, ob sich dieser finanzielle Aufwand lohnt.

Gruss

Walter

Bei alten Häusern ist das Dach nie isoliert.

Ich würde maximal den Rohbauwert für das Haus bezahlen. Der Rohbauwert ist ca 40% der Baukosten für die 200QM siehe Baukostenindex.

Die Fenster von1998 sind ja schon mit Isolierglas wo das Datum drin steht in den Scheiben.

Schau mal auf die Dachpfannen, da steht auch öfters das Datum drauf auf der Rückseite.

Heizung von1968, die Heizungsanlage ist mit Stahlrohren geschweißt, die halten ewig. Kessel tauschen und gut ist.

Hausfinanzierung hier überhaupt grundsätzlich möglich?

Hallo, liebes finanzfrage.net-Team!

Ich befürchte zwar eine negative Antwort, aber ich denke mir fragen kostet ja nichts. Und zwar haben meine Frau (27 Jahre alt) und Ich (31 Jahre alt) die Möglichkeit durch Bekannte zu einem aus unserer Sicht sehr günstigen Preis deren ehemaliges Elternhaus zu erwerben. Das Haus (ländlich gelegen) hat 4 Zimmer, rund 100 qm² Wohnfläche, ca. 800 qm² Grundstück, relativ neue Fenster und eine neue Gas-Zentralheizung. Auszuführen wären sofort wohl nur einfache Maler und Renovierungsarbeiten und das eine oder andere halt mal in den nächsten Jahren. Das Haus soll für uns wohl für rund 80.000 Euro zu kaufen sein.

Aber jetzt erst einmal zu uns und wohl auch der Grund warum es aus meiner Sicht scheitern wird. Meine Frau verdient relativ gutes Geld und kommt auf ca. 1.700 Euro netto im Monat und ich arbeite auf Teilzeit und verdiene ca. 800 Euro netto im Monat. Zurzeit wohnen wir zur Miete in einer Wohnung und zahlen zurzeit 550 Euro Miete plus Strom und Wasser. Der Haken ist, wir haben nur befristete Arbeitsverträge (man wird zwar immer verlängert, aber immer halt nur für 1 Jahr) .

Nun meine Frage ob es durch die befristeten Arbeitsverträge überhaupt möglich wäre, eine Bank zu finden, die einem dafür die Finanzierung gibt?! (Die Bank hätte doch das Haus als Sicherheit, oder nicht ? )

Über Antworten würde ich mich sehr freuen...

LG Sascha

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