Erbe Haus & Wohnung Testament unter Geschwistern?

Hallo, ich hoffe mir kann jemand meine Frage beantworten, da ich in Google bisher nichts finden konnte & nicht unbedingt zum Anwalt muss. Zuerst mal zur Situation: Mein Mann & ich wohnen seit 7 Jahren in der anliegenden Wohnung meines Elternhauses, meine Eltern wohnen im Haus und sie haben noch 4 weitere Mietwohnungen und bereits ein Testament festgelegt, indem ich das Haus erben werde und meine Schwester die Wohnungen, da sie bereits ein Haus woanders hat (wurde damals vom Vater mitfinanziert, aber ist bereits beglichen alles).

Jetzt ist sie überraschend in die Kellerwohnung des Hauses gezogen (hoffe nur vorübergehend), aber was ist wenn sie da drinnen bleiben will? Ich möchte keinen Ärger, aber vermute da das Thema Erbe aktuell mal kurz besprochen wurde, sie sich vielleicht einnisten will. Kann mich auch irren, aber die Situation ist gerade komisch. Was ist wenn ich das Haus erbe und sie nicht raus will? Oder in meine anliegende Wohnung (die zum Haus gehört) will, dann kann ich doch Miete von ihr fordern? Und wird bei Erbschaft (Haus & 4 Wohnungen) die Werte verglichen, so dass ich sie evtl. noch auszahlen muss? Falls ja, wird es mit angerechnet dass ich 7 Jahre lang etwas verminderte Miete (500,-€) an meinen Vater gezahlt habe?

Das Haus ist abbezahlt, die Wohnungen sind noch verschuldet.

Ich bedanke mich schonmal für die Antworten und damit ich nicht in irgendwelche komische Probleme komme.

erbrecht, Testament
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Erbrecht: Haus zu Lebzeiten der betagten Eltern überschreiben lassen oder vererbt bekommen? Haus soll nach Ableben verkauft werden. ?

Guten Tag zusammen,

folgendes:

Ich lebe mit meinem Mann zusammen bei seinen Eltern in deren selbstgebautes Reihen-Endhaus aus dem Jahr 2000 (WG).

Sie sind schon Rentner und möchten das Haus an uns übergeben.

Allerdings: Das Haus ist noch nicht abbezahlt, erst in 7 Jahren und es ist stark renovierungsbedürftig (Neue Heizung nötig, absackendes Grundstück usw.)

Seit mein Schwiegervater vor 10 Jahren arbeitslos wurde, musste mein Mann finanziell einspringen. Mein Mann sagte, er hätte sich damals geweigert, Bürge zu sein, falls diese Info wichtig ist.

Nun ist die Frage, was wir jetzt unternehmen sollten, damit wir das Haus nach deren Ableben ohne Kosten (Steuern, Restkredit des Hauses usw.) übernehmen zu können um es zu verkaufen, um mit dem Erlös etwas anderes zu finden. (Wir können natürlich nicht sagen, ob sie in 7 Jahren noch da sind bzgl. des Kredits..)

Welche Möglichkeiten (und Verpflichtungen) haben wir? Jetzt überschreiben lassen; erben; oder nichts machen und abwarten? Erbvertrag/Testament? Erbe ausschlagen? Geschenkt bekommen? Erbschaftssteuer? Nießbrauch? Was kostet welche Entscheidung? Was müssen wir jeweils dann tun?

Ich hoffe, man kann meine Fragen nachvollziehen und leicht beantworten. Auf jeden Fall vielen Dank schon mal im Voraus.

Erbe, erbrecht, Erbschaftssteuer, Hausverkauf, Immobilien, notar, schenkung, Testament
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Vater verstorben, aber niemand hat uns Bescheid gegeben. Wie müssen wir uns jetzt verhalten bezüglich Erbe?

Hallo,

der Vater meiner Frau ist verstorben. Sie hatte die letzten Jahre keinen Kontakt mit Ihm, weil das Verhältnis schon seit der Kindheit (Gewalt ect) gestört war.

Wir haben nur duch Zufall (durch eine Traueranzeige die ein Bekannter in der Zeitung gelesen hat) von seinem Tod erfahren. Wir wurden über nichts informiert, weder das er verstorben ist, noch wann die Beisetzung ist.

Meine Frau möchte aber nicht auf den Erbteil der Ihr zusteht verzichten. Wir wissen nicht ob es ein Testament gibt, und wenn ob Sie da überhaupt berücksichtigt wurde..vermutlich wird sie da nicht drin stehen.

Jetzt sind wir ziemlich Überfordert, weil wir nicht wissen was wir tun müssen. Ich habe wohl herausgefunden, dass wenn es ein Testament gibt, und dies beim Gericht liegt das Nachlassgericht sich irgendwann meldet. Weiß das Gericht aber von keinem Testament, oder es gibt keins wird sich auch niemand melden.

Daher jetzt die Frage, wie verhalten wir uns, bzw. was müssen wir tun damit sie im schlechtesten Fall zumindest ihren Pflichtteil einfordern kann?

Es gibt ja auch Fristen, 3 Wochen bzw 3 Jahre, aber auf welche Frist müssen wir achten wenn wir nicht wissen was Sache ist?

Der erste Gedanke war, einen Anwalt damit zu beauftragen der dann über die Rechtschutzversicherung abrechnet, aber da wurde mir von der Versicherung leider gesagt das Erbrechtangelegenheiten nicht versichert sind.

Kann uns da jemand von euch/ihnen jemand weiterhelfen?

Erbe, erbrecht, Erbschaft, Testament
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Was sollte bei Testamentänderung der Mutter beachtet werden?

Meine verwitwete Mutter ist 75 Jahre alt geworden und will nun ihren Nachlass neu regeln.

Familiäre Situation: Meine Mutter war zwei Mal verheiratet. Aus der ersten Ehe sind 2 Kinder und aus der 2. Ehe ebenfalls 2 Kinder hervorgegangen. Ich bin eines der Kinder aus der 2. Ehe. Meine 3 Geschwister sind verheiratet, haben Kinder und leben in eigenen Häusern. Ich selbst bin ledig, keine Kinder und wohne in der mir gehörenden Einliegerwohnung im gleichen Haus wie meine Mutter.

Mein Vater (also der 2. Ehemann meiner Mutter) und meine Mutter hatten ein „Berliner Testament“ erstellt, so dass nach dem Tod meines Vaters vor 3 Jahren das Haus und das Barvermögen komplett an meine Mutter übergegangen sind. Außerdem war in diesem Testament festgelegt, dass nach dem Tod des länger lebenden dann das verbleibende Erbe gleichmäßig auf alle 4 Kinder aufgeteilt werden soll.

Momentan zu vererbendes Vermögen: Barvermögen (ca. 85k€ auf Bankkonten) und 75%-Anteil an einem schuldenfreien Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung im ländlichen Raum in Baden-Württemberg. Wert des gesamten Hauses inkl. Einliegerwohnung ca. 300k€. Die restlichen 25% des Hauses sind die Einliegerwohnung, in der ich wohne und die auch mir gehört. Insgesamt wären momentan 225k€ Immobilie und 85k€ Barvermögen von meiner Mutter zu vererben, in Summe also ca. 310k€.

Nun will meine Mutter das Testament so ändern, dass meine 3 Geschwister zusammen das Barvermögen (also die 85k€) und ich den Anteil meiner Mutter am Haus (225k€) erben sollen. Das Testament soll bei einem Notar geändert werden.

Ich habe nun folgende Fragen:

  • Gibt es irgendwelche steuerliche, rechtliche oder sonstige Fallstricke, die zu beachten sind?
  • Ist es ausreichend zu einem Notar zu gehen, um dies so umzusetzen, oder sollte noch ein Anwalt für Erbrecht hinzugezogen werden?
  • Sehe ich es richtig, dass im Erbfall meine Geschwister von mir Ausgleich verlangen können, so dass diese den Pflichtteil (also jeder 1/8 vom Gesamtvermögen 310k€) bekommen?

Vielen Dank für die Zeit, die ihr euch nimmt, um euch mit dieser Frage zu beschäftigen.

Hansi

Nachlass, Testament
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Testamentseinsicht?

Meine Mutter ist im September vergangenen Jahres verstorben. Es gibt ein kleines Haus , das meine Mutter mit meinem leiblichen Vater gekauft hatte, nach ca. 5 Jahren ließ sich meine Mutter scheiden und fand einen 15 Jahre jüngeren Partner. Die beiden zahlten das Haus gemeinsam weiter ab. Nun zeigt der jüngere Lebenpartner nach dem Abbleben meiner Mutter bzw. nach der Beeridung ein anderes Gesicht, er teilte mir mündlich mit, dass er Alleinerbe sei und hat den Kontakt sehr schnell zu meinem Bruder und mir abgebrochen. Meine Mutter meinte zu Lebzeiten, sie hätte ein notariell (weiß leider nicht welcher Notar) beglaubigtes Testament. Der zweite Ehemann würde mit uns alles nach ihrem Tod besprechen. Dem ist leider nicht so. Der Mann handelt keineswegs so, wie es sich meine Mutter gewünscht hatte. Wir haben nun bald Februar und ich habe keine Benachrichtigung über ein Testament von irgendeinem Notar oder von irgendeinem Amt erhalten. Auch nicht, dass meine Mutter verstorben ist. Ich ging eigentlich immer davon aus, dass Familienangehörige immer offiziell vom Tod der leiblichen Eltern vonseiten der Standesämter benachrichtigt werden. Dem ist wohl nicht so. Deshalb zwei Fragen:

  1. Darf ich beim Nachlassgericht die Einsicht in das Testament meiner Mutter verlangen? Erhält das Nachlassgericht in der Regel die notariellen Testamentsbenachrichtigungen bzw. wie kommt das Gericht an die Unterlagen?
  2. Gibt es den Pflichtteil noch oder kann der zweite Mann, der nun jedes Gespräch verweigert, mit dem Erbe machen was er möchte und evtl. meinen Erbteil unterschlagen/ausgeben, sodass, selbst wenn wir als Zweiterben nach seinem Tod eingetragen wären, nichts mehr bleibt?

Danke und viele Grüße

erbrecht, Testament
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Nachlassregelung mit Vollmacht, wie genau Vorgehen?

Ich habe eine Vollmacht für meinen Pflegevater (bin dort als Pflegekind aufgewachsen) übernommen, nachdem sein ältester Sohn plötzlich verstorben ist und die Schwiegertochter überfordert ist. Er hat noch einen zweiten Sohn welcher seit 20 Jahren keinerlei Kontakt pflegt bzw. jegliche Kommunikation verweigert.

Nun liegt er auf der Palliativstation und naturgemäß wird es damit in absehbarer Zeit den Nachlass zu regeln geben.

Wie ist bei der Nachlassregelung nun vorzugehen (u.a. Tagesgeldkonto mit 50.000 €)?

Der verbliebene Sohn wird Alleinerbe sein, es gibt es entsprechendes älteres und notariell beglaubigtes Testament, welches beim Tod der Ehefrau vor wenigen Monaten vom Nachlassgericht gesendet wurde. Wie oft in solchen Fällen, werden die wo sich wirklich um alles kümmern und da sind wenn Not ist, nicht bedacht (Sorry, musste raus).

Was sind nun meine Aufgaben als Inhaber der Vollmacht (auch bestehende Vollmacht bei der Bank für die Konten) wenn der Todefall eintritt?

Muss ich den verbliebenen Sohn dann zwecks Abwicklung des Erbes (z.B. Abfrage Kontodaten zwecks Überweisung Nachlass aus Tagesgeld) kontaktieren? Oder ist das seine Aufgabe als Erbe? Oder übernimmt das die Bank?

Ich habe etliche Auslagen in den letzten Monaten für meinen Pflegevater gehabt (Benzinkosten, Fahrten Krankenhaus und Ärzte, Geld für Medikamente ausgelegt etc.). Kann ich das irgendwie geltend machen?

Einfach von seinem Konto abheben wird wohl eher verdächtig aussehen.

Erbe, erbrecht, Nachlass, pflege, Testament, Vollmacht
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Testament oder Erbvertrag Ehevertag gültig wer bekommt Haus?

1972 schloss ein Ehepaar ein Ehe- und Erbvertag ab, in dem unter anderem der Bruder des Ehemannes ihr Hausgrundstück als Vermächtnis bekommen soll nachdem auch der längst lebende verstorben ist.

Sollte der Bruder also Vermächtnisnehmer vorher sterben, sollen dessen Abkömmlinge es bekommen. Da behält sich das Ehepaar aber ausdrücklich das Recht vor, Teilungsanordnungen zu treffen soweit die Abkömmlinge des Vermächtnisnehmers zum Zuge kommen. Hierbei können einzelnen Abkömmlingen auch größere Miteigentumsanteile bis zur Hälfte des Grundstücks zugeteilt werden, im übrigen soll das Vermächtnis vertragsgemäß sein es sei denn, die Eheleute bekommen selbst noch Kinder.

1996 schreibt das Ehepaar ein handschriftliches Testament und setzten sich gegenseitig als alleinerben ein.

2004 verstirbt der Ehemann und beide Schriften werden eröffnet.

Das Ehepaar hat keine Kinder bekommen und der Bruder des Ehemanns ist 2006 verstorben und hat 2 Kinder.

Da sie aber all die Jahre weder den Neffen oder Nichte ihres Mannes sah hat sie ein noterielles Testament geschrieben in dem sie ihre Nachbarsfamilie die ein familiäres Verhältnis zu ihr haben als Erben eingesetzt.

Im Testament steht ich bin nicht an einen Erbvertrag gebunden und alles bisherige Widerrufe ich hiermit. So hofft sie, dass die Nachbarsfamilie, die sie auch pflegt, das Haus bekommt.

Sie möchte auf gar keinen Fall, dass diese beiden das Haus bekommen, weiß aber selbst nicht ob dieses Testament so ausreicht. Sie ist der Meinung, wenn ich gestorben bin brauchen die auch nicht mehr kommen.

Wer würde in so einem Fall das Haus bekommen?

Könnte Sie das Haus schon vorher auf die Familie umschreiben lassen oder was wäre, wenn sie das Haus verkauft?

Oder würde es nach der Testamentseröffnung allen zustehen falls vorher nichts gemacht wird?

Danke schonmal im Voraus.

Erbe, erbrecht, Haus, Immobilien, Testament, Ehevertrag, Berliner Testament
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Testament nichtig bei Verstoss gegen Heimgesetz & 14?

Sachverhalt:

Meine Mutter lebte seit 2005 in einem Alters-/Pflegeheim der Diakonie (Träger und Eigentümer des Heims), ist dort 2014 verstorben und hat ein Testament hinterlassen in dem sie als Alleinerbe eine Stiftung eingesetzt hat, die von der Diakonie beherrscht wird, und einen Ersatzerben mit direkter Begünstigung des Pflegeheims .

(Die Beherrschung ist präzise nachzulesen)

Mit Verweis auf das Heimgesetz §14 hat mein Anwalt für mich als gesetzlicher / einziger Erbe Erbschein beantragt, was abgewiesen wurde, das AG schreibt (ohne mündliche Verhandlung!) im Beschluss "eine Verflechtung der Stiftung mit der Diakonie ist nicht erkennbar" "das sind Fakten".

Meine Beschwerde zum o.g. Beschluss wurde vom gleichen Richter postwendend zurückgewiesen, und an das OLG weitergereicht.

Vom OLG erhielt ich die lapidare Mitteilung, dass die Beschwerde keine Aussicht auf Erfolg haben dürfte und "wie das Nachlassgericht von diesen Begründungen ausgeht....", es wird geraten die Beschwerde zurückzunehmen.

Mein Anwalt hat die vorliegende und dokumentierte Beweislage nochmals deutlicher präzisiert, und gebeten diesen OLG Beschluss nochmals zu überdenken.

Ich fühle mich angesichts dieser Unstimmigkeiten völlig hilflos und komme mir vor wie der Hase in der Fabel, der trotz klarer, für ihn sprechender Sachlage vom Igel ausgetrickst wird.

Im Gespräch mit meinem Anwalt bezüglich dieser Auffälligkeiten hat sich der Verdacht herausgebildet, ob es hinter den Kulissen evtl. auch um andere Faktoren geht, wie z. B. dass es eine evangelisch kirchliche Organisation ist, betreibender Akteur der ganzen Aktion "Mittelbeschaffung" für die Diakonie ist ein Jurist im Staatsdienst i.R. der sich öffentlich rühmt, in der bayerischen Justiz bestens vernetzt zu sein, und als Vorstand der Diakonie und Stiftung im Heim unverhohlen mit Werbematerial für die Stiftung bei den Bewohnern "Seniorenberatung/ Testamentsberatung" betreibt.

Letzter Stand ist, dass ein Beschluss vom OLG vorliegt, der mit völlig neuer Begründung, meine Beschwerde ablehnt, mit keinem Wort auf § 14 HG eingeht.

Das Testament wurde von o.g. Juristen ausgeklügelt und von meiner 90 jährigen Mutter blind unterschrieben, besteht aus 5 Verfügungen (3 x nichtig wegen §14 HG, 1x ungültig, und als Nr.5 meine "Enterbung" die aber sittenwidrig ist ) Nach meiner Kenntnis ist bei Verstoss gegen das zwingende Verbot § 14 HG das Testament in Gänze nichtig und kann nur geheilt werden durch neues Testament. Das OLG stützt sich auf die Enterbung als gültige Verfügung bzw. einziges relevantes Detail, und schliesst Rechtsbeschwerde (ohne Begründung) aus.

erbrecht, Testament
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Wer ist rechtmäßiger Erbe?

Februar 2016 ist mein Dad an Krebs gestorben. Er hatte ein Jahr lang eine schwere medikamentöse Behandlung, bekam sogar Morphium.

Er hatte ca. 5 oder 6 Jahre vor seinem Tod eine Lebensgefährtin, die etwa 3 Jahre vor seinem Tod in das Haus meines Dads einzog (Anmerkung: meine Eltern sind seit ca 20 Jahren geschieden, meine Mutter und mein Vater standen zusammen im Grundbuch). Sie kümmerte sich hauptsächlich um ihn während der schweren Phase der Krankheit, hatte teilweise Bevollmächtigungen.

Ich hab mich in Absprache mit ihr ins Grundbuch eintragen lassen und habe einen Erbschein (nach offiziellem Stand würde das Haus demnach zu 50% mir und zu 50% meiner Mutter gehören). Ein paar Tage nach diesem Vorgang erzählte mir die Freundin von einem Testament, welches mein Vater angefertigt hätte. Ich habe es gesehen, es besagt wortwörtlich und handschriftlich, dass er sie zur Erbin erklärt. Das Testament zeigt aber, wie schlecht es meinem Vater gegangen sein muss. Es wurde 3 Wochen vor seinem Ableben verfasst und auf ihren Wunsch hin (hat sie mir eiskalt so gesagt). Es hat diverse Rechtschreibfehler und ist krumm und schief, sollte formell aber alle Elemente haben. Es wurde noch nirgendwo öffentlich amtlich gemacht, sonst hätte ich ja sicher schon eine Information darüber erhalten.

Sie erpresst mich mit diesem Testament. Sie will bis zu ihrem Lebensende in dem Haus wohnen bleiben (zahlt aber keine Miete oder Grundsteuern) und ich habe das ein Jahr und 8 Monate geduldet und seit der Erkenntnis über das Testament kein Wort mehr mit ihr gewechselt.

Jetzt soll ich aber auch für die Schulden meines Vaters (vom Jobcenter ca. 4000 Euro) aufkommen, die sie von sich gewiesen hat. Demzufolge müsste nun endlich geklärt werden, wer rechtmäßig Anspruch auf das Haus hat.

Wer hat Anrecht auf das Haus?

Erbe, erbrecht, Erbschaft, Testament
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Komplizierte Erbschaft - ausschlagen oder nicht?

Hallo zusammen,


ich bin etwas verzweifelt. Mein Ziehvater (nicht leiblich) ist verstorben und hat ein etwas undurchsichtiges Erbe hinterlassen, weshalb ich nicht weiß, ob ich es ausschlagen soll oder nicht. Kurz zur Erklärung:

Mein Ziehvater lebte mit meiner Mutter zusammen, beide waren nicht verheiratet, wohnten aber seit vielen Jahren in einem Haus (beiden gehört eine Hälfte). Es gibt lediglich einen Bruder von ihm (keine weitere Familie), der jedoch nichts von alledem wissen will (schlechtes Verhältnis).

Im Testament meines Ziehvaters steht nun, dass ich seine Haushälfte erben soll. Meine Mutter und sein Bruder sollen zu gleichen Teilen des Rest erhalten. "Der Rest" besteht nun leider mehr aus Schulden, weshalb beide das Erbe ausschlagen werden. Da ich nun die eine Haushälfte erben soll, die abzüglich des Restdarlehens noch einen definitiven Wert besitzt, würde ich das Erbe antreten.

Nun meine Fragen:

1) Wenn ich der einzige bin, der das Erbe nicht ausschlägt, erbe ich dann alles oder nur den durch Testament bestimmten Teil? Die Rechnung würde sich dadurch nämlich wesentlich verändern.

2) Was passiert mit der Haushälfte, sollte ich das Erbe ebenfalls ausschlagen? Theoretisch würde doch der Staat erben, da es keine weiteren Erben gibt (weder gesetzliche noch durch Testament benannte). Was macht der Staat mit der Haushälfte? Hat da jemand Erfahrung?


Über eure Hilfe wäre ich sehr dankbar!!

Kevin

Erbe, erbrecht, Testament
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Testament verschwunden - was nun?

Hallo, Meine Tante hat ein Testament vor ca. 30-35 Jahren bei einem Notar hinterlegt und mich als Alleinerben eingesetzt.

Der Notar ist in der zwischenzeit verstorben. Laut Nachfragen beim Nachfoger-Notar war das Testament 2010 , 2013 und 2015 noch da. Mein Sohn ist  ebenfalls  mit Meiner Tante 2015 b. Notar gewesen  da war das Testament auch noch da. Im Februar 016 ist meine Tante verstorben . Am 7.3.016 wurde ich bei dem Notar  wegen des Testamentes vorstellig. Dort hat man mir gesagt da letzte Woche schon jemand angerufen , da das Testamentin einem alten Achiv ist wird es die Dame im laufe der Woche heraussuchen u. sie werde mich dann anrufen .

Die Frau hat mich aber nicht zurückgerufen. Beim nachfassen soll das Testament plötzlich nicht mehr auffindbar sein. Ich habe vor ca. 2 Mon. Anzeige bei der Polizei bzw. Staatsanwaltschaft eine Anzeige gemacht. Als ich wegen der Sache bei d. Polizei angerufen habe , hat man mir keine Auskunft geben können.

Da die Ermttlungen werden v. d. Staatsanwaltschaft durchgeführt. Wie lange dauert sowas . ? Was können wir außerdem noch  in der Sache unternehmen. ?  Wer muss für den  Schaden haften.  ?  Muss die Staatsanwaltschaft  da ermitteln  ?  Mein Sohn wurde als Zeuge angegeben , wurde aber bisher noch nicht vernommen.  Mein Onkel ist scharf  auf das  Erbe  und ein guter  Kunde  dieses Notares.usw

Bitte um eine Rückantwort.

notar, Testament
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Verjährt ein Notarvertrag (Nachlassangelegenheit/Testament)?

Oder ist der Schadentag ausschlaggebend? Es geht um Notarvertrag (Regellung des Nachlassen) meines Vaters, der an Lungenkrebs erkrankte und nach 4 Jahren kampf gegangen ist. Er war im Hospizt und bekamm alle paar Stunden Morpium. Es wurde in diesem Zustand ein Vertrag mit einem Notar gemacht. Morgens bekamm mein Vater kein Morphium und 16 Uhr kam ein Notar. Der Vertrag ist von 2009 und war zu dem Zeitpunkt ok für mich. Meine Mutter sollte das Haus, Gründstück und Firma bekommen und wir Kinder erben wenn Sie geht. Mein Schwager sollte mit in der Firma sein und diese quasi leiten. Das hatte mein Papa gewollt und mein Schwager ist geküntigt. Die Technik alles veräußert. Es lebt ein neue Mann da(der auch Kinder hat). Das Haus ist höchst müllig und dreckig mittlerweile. Das mein Schwager und die Sekretärin gekündigt ist, Technik verkauft ist hat meine Mutter bis heut mir nicht gesagt. Ich weiss es v. meiner Schwester. Ich hab all die Zeit gedacht Sie sagt es mal, das es Ihr zu viel ist. Was verständlich wäre - aber nix. Nun stört mich das alles so sehr. (Das ist sicherlich der sognannte Schadentag!?)Denn mein Vater hat das Haus mit dem verstorbenem Bruder gebaut und die Firma ist aus einer "Intressengemeinschaft" von meinem Papa und Onkel entstanden. Das zu sehen tut weh und Papa dreht sich sicher im Grabe um. Kann ich nun noch etwas machen, noch nachträglich Einspruch einlegen oder ist es verjährt? Ich hab nie mündl./schriftl.verzichtet, sondern einfach alles gelassen wie es immer war.

Erbe, Testament, verjährung, Einspruch
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Zweifamilienhaus gegenseitige Schenkung Rückfall Erbe

Das Ehepaar x und y hat sich unter anderem zur Alterssicherung ein kleines Häuschen mit zwei Wohneinheiten gekauft. Nun haben beide Kinder aus vorherigen Ehen, welche im Falle des Todes des entsprechenden Elternteils Pflichtteilserbberechtigt für das halbe Haus wären. Dieses soll aber dem länger Lebenden zur Absicherung vollständig zur Verfügung stehen. Da sich eines der Kinder mit einem Erbverzicht ( und entsprechender testamentarischer Regelung) nicht Einverstanden erklären möchte, kam in den letzten Tagen ( nach einem Fernsehbericht in dem es wohl um Schenkungen ging) zu folgender Überlegung.

X und Y vereinbaren nachträglich Gütertrennung und teilen in diesem Wege auch das Haus in zwei Einheiten A und B.

Dann schenkt X seine Wohneinheit A der Y und Y schenkt ihre Einheit B dem X. Der Wert der einzelnen Einheit liegt unter dem Grenzwert für die Schenkungssteuer UND es wird bei den Schenkungen jeweils eine Rückfallklausel für den Fall des Vorversterbens eingeflochten.

Sollte nun zum Beispiel X versterben, so würde die Ihm Geschenkte Einheit B automatisch wieder an Y fallen, an der Schenkung des X an Y würde sich aber nichts ändern, so das Y nun Eigentümerin des gesamten Hauses wäre, ohne, das es zur Erbmasse gehören würde.

ist dieses so umsetzbar ???

Und bevor nun ethisch/moralisch gemeckert wird, es soll dann auch direkt testamentarisch geregelt werden, dass das Haus zu gleichen Teilen an alle Kinder geht, wenn auch der andere verstirbt.

Altersvorsorge, Erbschaft, Hauskauf, Pflichtteil, schenkung, Schenkungssteuer, Steuern, Testament, Berliner Testament
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