Versteuerung von Einkommen in Dänemark nach Versteuerung mit Ehegattensplitting in Deutschland

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So generell kann man das nciht sagen.

Es kommt auch auf die Einkunftsarten an.

Es gäbe die Möglichkeit, das die ausländische Steuer auf die deutsche Steuer angerechnet wird, soweit sie auf die ausländischen Einkünfte entfällt.

Oder die ausländische Einkünfte unterliegen dem Progressionsvorbehalt. Also sie werden hier nicht besteuert, aber für die Ermittlung des Steuersatzes herangezogen.

Aber es bezieht sich nur auf die Einkünfte, die in diesem Fall die Ehefrau bezogen hat.

Du gehst von einem DBA-Fall aus, den wir hier aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht haben.

Da die Leute erst im Dezember nach Deutschland ziehen, haben wir hier vielmehr das Problem der Zuzugsbesteuerung, § 2 (7) Satz 3, § 50 irgendwo und § 32b (1) Nummer 3 und irgendwo weiter verschachtelt, bin jetzt zu faul zum Nachgucken.

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Besteuerung von Auslandsrenten und Abfindung?

Mir werden seit fast 2 Jahren diese Fragen gestellt, aber nirgendwo im Internet finde ich verständliche Antworten. 1.a) Ein Deutscher arbeitet ein paar Jahre in England, zahlt dort in die Rentenversicherung ein, geht wieder zurück nach Deutschland und bekommt im Alter eine kleine Rente aus England (unversteuert), die in Deutschland ebenfalls nicht versteuert wird, sondern dem Progressionsvorbehalt unterliegt. 1.b) Er arbeitet anschließed in Deutschland viele Jahre für Kanada und zahlt ganz normal in die deutsche Rentenversicherung ein. Als er in Rente geht, bekommt er natürlich die deutsche Rente, aber zusätzlich auch eine in Kanada nicht versteuerte Einmalzahlung seines Rentenanspruches der kanadischen „Volksrente“ OAS, die aus Steuergeldern finanziert wird und somit beitragsfrei ist. Diese Rentenzahlung soll nun in Deutschland versteuert werden. Frage: Weshalb einmal Progressionsvorbehalt und einmal Versteuerung? Es besteht für beide Länder ein Doppelbesteuerungsabkommen. 2.) Die kanadische Regierung zahlt ihren Angestellten, wenn sie das Beschäftigungsverhältnis beenden, eine Abfindung , auch wenn man in Rente geht. In Deutschland gibt es sowas nicht, trotzdem heißt die Zahlung explizit „Abfindung“. Sie richtet sich nach deutschen Gepflogenheiten, d.h. ½ Monatsgehalt pro gearbeitetem Jahr, bis zu einem Maximum von 12 Monatsgehältern nach 24 Jahren. Diese Zahlung sieht das Finanzamt als "Arbeitslohn für mehrere Jahre" an und will sie entsprechend versteuern. Frage: Wird ein Arbeitslohn höher als eine Abfindung versteuert, oder weshalb kann das Finanzamt eine Zahlung des ehemaligen Arbeitgebers schlicht und ergreifend umdeklarieren und (höher?) versteuern? Versteht jemand diese Steuerangelegenheiten? Über qualifizierte Antworten würde ich mich freuen?

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