Hallo, ich soll ca. 5700,-€ Kindergeld aus der Ausb.zeit meines Sohnes zurückzahlen.

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4 Antworten

Hallo Biggi, 5700,- Euro, das ist bitter !

Bei der Rückforderung vom Kindergeld spielt es leider keine Rolle, ob jemand aus Unwissenheit, Schusseligkeit, Nachlässigkeit oder Absicht falsch gehandelt hat. Auch wenn man „nur“ vergessen hat wichtige Meldungen zu machen kann das zu Rückforderungen führen.

Als Schadensbegrenzung kann ich hier nur folgendes empfehlen: In einigen Fällen geht die Behörde auch darauf ein, die Zahlung in Raten abstottern zu dürfen. Man muss jedoch schriftlich um eine Ratenzahlungsvereinbarung bitten und diese auch begründen.

Was macht Dein Sohn jetzt nach der Ausbildung ? Evtl. kannst Du den Sohnemann bei dieser Gelegenheit gleich einmal mit ins Boot ziehen. Teilt euch den Spaß. Ab einem gewissen Alter muss man ganz einfach lernen, Behördenangelegenheiten ernst zu nehmen. Geteiltes Leid ist halbes Leid ! Es soll auch ihm eine Lebenserfahrung sein ! K.

Anfang Juli bekam ich eine Zahlungsaufforderung von der Inkassoabteilung

Ich habe den Eindruck, dass uns wesentliche Teile des Sachverhalts vorenthalten werden: Eine Zahlungsaufforderung kommt nicht aus heiterem Himmel, da ist vorher ein Bescheid ergangen. Auf diesen Bescheid ist nicht gezahlt worden und dann ist die Inkassoabteilung tätig geworden, hat zur Zahlung aufgefordert und gemahnt.

Du hättest nicht gegen die Mahnung Rechtsmittel einlegen sollen, sondern schon gegen den Rückforderungsbescheid und gleichzeitig die erforderlichen Nachweise erbringen müssen. Es ist mir nur schwer verständlich wieso Du das nicht gemacht hast. Jeder Bescheid enthält eine ausführliche Rechtsmittelbelehrung. Da kann niemand behaupten, er sei nicht informiert worden.

Ich sehe somit ganz schwarz für Dich. Du hast den Bescheid bestandskräftig werden lassen und kommst um eine Rückzahlung mit Sicherheit nicht herum.

Tja, was soll man sagen - klingt alles nach Ausrede, unglücklichen Umständen usw.

  • Muss ich es wirklich zurück zahlen?

Jetzt gibt es von einer Behörde einen rechtskräftigen Bescheid - wenn man diesen nicht akzeptieren will, kann man das tun, was in der Rechtsmittelbelehrung steht: nämlich Klage beim Sozialgericht erheben. Oder man akzeptiert den Bescheid und muss zahlen.

Und übrigens, mal ehrlich, wenn der Sohn so vergesslich ist....., wer hat ich denn verzogen, ähm, ich meine erzogen ? Gelle...

mir hat meine Mutter immer wieder vorgehalten: Ordnung ist das halbe Leben !!!

Fragfreund 25.07.2013, 22:40

Und übrigens, mal ehrlich, wenn der Sohn so vergesslich ist....., wer hat ich denn verzogen,

Na prima, dann schaffen wir uns doch eine perfekte Welt, bestehend aus Leuten, wie dir. Und die , die ihre Kinder nicht so leicht erziehen konnten, wie deine Mutter dich, da manche Kinder nicht so pflegeleicht sind, wie du es offensichtlich warst, fallen durch das soziale Netz und sollen sehen, wie sie klar kommen. Die öffentlichen Kassen sind ohnehin leer, da kann man ein paar tausend Euro erspartes Kindergeld von nicht perfekt dressierten Kindern ganz gut gebrauchen.

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Sorry, aber kann ich nicht nachvollziehen.

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