Steuererklärung als Student/Werkstudent/Selbstständiger?

Also ich wollte mich gerade daran machen mich um meine steuerlichen Verpflichtungen für das Jahr 2017 zu kümmern. Bin Student und habe von Januar 2017 bis November 2017 als Werkstudent Gehalt bezogen und somit für diesen Zeitraum Entgeltabrechnungen sowie auch einige korrigierte Abrechnungen.
Auch die Lohnsteuerbescheinigung für das Jahr 2017 habe ich erhalten. Mein Vertrag als Werkstudent ging normalerweise bis zum 07.02.2018, habe aber sowohl im Dezember, Januar als auch Februar rechtmäßig kein Gehalt erhalten.

Hatte 2013 bereits eine Gewerbe angemeldet, da ich zu dem Zeitpunkt Pläne hatte mich selbstständig zu machen. Dies war dann nie der Fall und hatte dann den Gewerbeschein ohne ihn zu wirklich zu nutzen. Nun hab ich im November 2017 nochmal einen Gewerbe-Ummeldung gemacht um Online-Marketing hinzuzufügen.
Hatte im September 2017 einen Auftrag als Freelancer erledigt und dann eine Rechnung für den Kunden erstellt. Ebenso eine Rechnung im Dezember 2017, sowie eine im März 2018.

Zur Erstellung meiner Steuererklärung nutze ich WISO 2018 und da ich mir momentan keinen Steuerberater leisten kann benötige ich eure Hilfe.

SOOO...wer sich das durchgelesen hat, weis alles war er denke ich wissen muss und kann mir dann vielleicht wirklich helfen bei meiner Frage/Problem, die wäre:

Was muss ich bei meiner Steuererklärung beachten? 2015 und 2016 habe ich einfach die im WISO abgefragten Daten eingegeben und das hat dann ohne Probleme geklappt. Nun habe ich aber 2017 tatsächlich mal Gebrauch von der Gewerbeanmeldung gemacht. Habe jetzt auch etwas über eine Gewinn-Verlust Rechnung gelesen, von der ich a) nicht weis ob ich sie machen muss, da ich nicht wirklich weis was mit Verlust gemeint ist, schließlich hatte ich aufgrund der 3 Aufträge keine Kosten und b) wüsste ich auch nicht wie ich sie erstellen kann.

Falls jemand in der Lage wäre mir zu helfen wäre das überaus praktisch, da ich mich momentan in einer Notsituation befinde und mich über jede Hilfe freuen würde.

Mit freundlichen Grüßen

CleXx

Student, Gewerbeanmeldung, Gewerbesteuer, Selbstständigkeit, Steuererklärung, Werkstudent
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Wie fülle ich die "Erklärung für die Zerlegeung des Gewerbesteuermessbetrages" richtig aus als Kleinunternehmer?

Hallo Community, ich bin per 01.09.15 mit samt meinem Kleingewerbe, welches ich bei mir daheim im Büro ausübe, von Gemeine a nach Gemeinde b umgezogen. Nun wird von mir diese Erklärung verlangt. Mein Gewerbe habe ich zum 31.08. in Gemeinde a abgemeldet und per 01.09. in Gemeine angemeldet. Meine Umsätze sind nur insgesamt rund 3TEUR gewesen im kompletten Jahr. Steuerlicher Gewinn liegt bei mehreren Hundert EUR, da ich das nur neben dem Studium in der Freizeit mache. Wir reden also von Peanuts.

Ich hänge bei den Angaben zu den Gemeinden unter Nr.1 und Nr.2 je bei den Zeilen 70-74 und 79. Hier das Formular falls benötigt: https://www.formulare-bfinv.de/ffw/form/display.do?%24context=51A14D56E8A2C78BDF55

Es wird hier von Arbeitslöhnen gesprochen, dabei zahle ich gar keine?! :-/ Was ist hier alternativ einzutragen? Oder lasse ich einfach alles frei? Falls ich was eintragen muss, ist das irgendwie aufzuteilen nach den Monaten - 8 Monate für Gemeine a unter Nr. 1 und 4 Monate zu Gemeine b unter Nr. 2?

Und Grundsätzlich sollte die Zerlegung Nah §29 Abs. 1 Nr. 1 GewStG (Regelfall) - siehe S. 1 unter Zeile 11 - passen oder? Zumindest laut Gesetzestext passt es am ehesten zu mir - Kleingewerbe in Richtung Mediengestaltung?

Ich bin echt Ratlos. Gefunden habe ich dazu bisher nichts. Ich hoffe mein Post ist nicht doppelt :-/

Um rat wäre ich dankbar. LG

Gewerbe, Gewerbesteuer, Kleingewerbe, Kleinunternehmer
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Ich habe ein Einzelunternehmen, habe 2 J. keine Steuererklärung, keine Ust-Voranmeldung gemacht, was soll ich tun: Selbstanzeige, Konsequenzen?

Guten Tag Leser und Leserinnen!

Ich bin gerade in mitten eines großen Problems mit dem Finanzamt.

Zu meinem Fall:

Ich habe vor ein Paar Tagen ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, in welchem ich aufgefordert bin, Steuererklärungen für die Jahre 2013 sowie 2014 abzugeben.

Ich Betreibe seit 2013 ein Gewerbe (Einzelunternehmen) als Webentwickler. Habe mich dbzgl. leider bis jetzt nie um die Steuern gekümmert, da ich davon ausgegangen bin, dass dies erst relevant wird ab dem Zeitpunkt an dem ich (Kleinunternehmerregelung) im vorherigen Jahr mehr als 17500€ bzw. 50.000€ Umsatz im aktuellen Jahr erziehle. (Ich weiß sehr "Naiv"...) Zusätzlich betrieb ich einen Onlineshop von 2014 bis mitte 2015. (Ich dachte das ist ja alles echt einfach und Stressfrei solange man unter der Gennanten Kleinunternehmer Grenze liegt) Auch habe ich anfang 2014 wegen des Onlineshops und eines Kunden vom Webentwicklungsgewerbe eine Ust.Nr. bei FA beantragt und kurze Zeit später bekommen. Die Geschäfte liefen allerdings alle sehr "bescheiden". Umsätze '13 lagen beim Webentwicklungs Gewerbe bei ca. 1000€ und '14 insgesammt (Webentwicklung & Onlineshop) bei ca. 3000€. In 2013 wurden 3 Rechnungen an Kunden erstellt ohne Ust. und in 2014 7 Stck. mit Ust. Überleben konnte ich die letzten Jahre nur durch die Unterstützung des Jobcenters (HartzIV für Selbsständige).

Jetzt wollte ich der Aufforderung vom FA nachkommen und mich an die Steuererklärungen für '13 sowie '14 machen (über die Steuersoftware Taxman) und sehe natürlich das ich keine Ust. Voranmeldung getätigt habe ebensowenig irgendwas an das Finanzamt gezahlt habe.

Nach etwas research ist mir nun Klar das ich mich nicht "nur" ein bisschen falsch verhalten habe, sondern dies (denke ich), Steuerhinterziehung also eine Straftat ist. Natürlich werde ich allem nachkommen was nun von mir verlangt wird. Strafe schütz ja bekanntlich vor Dummheit (Leider) nicht. Mir ist auch klar das meine Ansichten katastrophal waren.... Ich habe mich halt nur um das Geschäft an sich gekümmert, nicht um die Bürokratie drumherum...

Nun zu meiner Frage (vielleicht war jemand in einer vergelichbaren Situation oder hat von anderswo dbzgl. Know How; Ich bin für jeden Rat & Tip sehr Dankbar):

Was kann ich nun Tun? Sollte ich eine Selbsanzeige beim FA stellen? Oder villt die Steuererklärungen soweit es mir möglich ist mit EÜR sowie einer schriftlichen Erklärung zu diesem Fall erstellen und einfach zum FA schicken?

Ich bin leider gerade Finanziell Tot. Deshalb die Frage hier und nicht wie es wohl besser wäre beim Steuer Berater...

Ich bedanke mich für evtl. Antworten und die Zeit die ihr dbzgl. für mich Opfert hier schoneinmal im Voraus, Vielen Dank!

Finanzamt, Gewerbesteuer, Kleinunternehmer, Steuererklärung, Umsatzsteuer, Einzelunternehmen, Kleinunternehmerregelung
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Finanzamt fordert Gewerbesteuererklärung von mir (ich bin Freiberufler) - Wie sich nun erklären?

Hallo zusammen,

erstmal kurz zur Vorgeschichte. Ich bin freiberuflich tätig als IT-Berater für Software-Qualitätssicherung. Meine Buchhaltung halte und pflege ich selber über die Einnahmen-Überschuss-Rechnung. Meine Einkommensteuererklärung und die Umsatzsteuererklärung lasse ich durch meinen Steuerberater erledigen. Ich betreibe also kein Gewerbe und muss somit auch keine Gewerbesteuer zahlen. Ich bin Diplom-Informatiker.

Nun hat sich das Finanzamt bei meinem Steuerberater gemeldet und meint nun (Zitat):

"Sie haben die Einkünfte aus der Tätigkeit als IT-Berater als Einkünfte aus Selbständiger Tä- tigkeit erklärt. Neben der fachlichen Qualifikation als Diplom-Informatiker, muss auch das Tätigkeit einer Selbständigen Tätigkeit entsprechen. Nach den vorliegenden Unterlagen wird Ihr Mandant überwiegend als Berater und Prüfer der Softwareprogramme, nicht doch für Entwicklung von Anwendersoftware tätig. Da der gewinn mehr als 24.500 € beträgt,tst-die Gewerbesteuererktärung einzureichen. Ich gebe Ihnen hiermit gemäß § 91 der Abgabenordnung Gelegenheit, sich dazu innerhalb eines Monats zu äußern. Als Nachweise sind Kopien von einigen Rechnungen und Verträge vorzulegen. Sollte ich innerhalb dieser Frist von Ihnen keine Nachricht erhalten, werde ich wie angegeben verfahren."

Davon mal abgesehen, dass das "deutsch" des Kollegen vom Finanzamt nicht überragend ist, suche ich nun nach einer Möglichkeit mich zu erklären. Klar ist, dass ich mich IT-Berater nenne, aber durchaus auch Quellcode produziere für Tests von Software. Ich programmiere also durchaus in der Praxis und biete nicht nur eine theoretisch (mündliche) beratende Dienstleistung an. Auf meinen Rechnungen an den Dienstleister, der als Vermittler zwischen mir und dem eigentlichen Endkunden hängt, schreibe ich auch IT-Beratung auf und dann die einzelnen Posten, die in meinem Vertrag mit dem Vermittler stehen. In diesen Verträgen steht aber nicht Beratung, sondern durchaus Klauseln, wie:

  • Planung und Durchführung von manuellen und automatisierten Tests
  • Testtreiberprogrammierung in Java

Und dies lässt ja nicht nur auf eine theoretische Beratung schließen. Meine Angst liegt daran, dass ich für das Finanzamt ein Gewerbe betreibe und somit die Gewerbesteuer für die letzten Jahre dann auch nachzahlen muss.

Vielleicht sollte ich mich nicht mehr IT-Berater nennen, sondern IT-Dienstleister oder?

Was könnt ihr mir raten? Wie kann ich gegenüber dem Finanzamt argumentieren?

Ich danke euch schon jetzt für eure Tipps. Vielleicht kennt einer von euch solche Fälle oder hat es auch schon selber mitgemacht.

Danke und Gruß, Martin

Einkommensteuererklärung, Freiberufler, Gewerbesteuer
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