Ist Fondswechsel mit Kosten verbunden?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die Frage kann absolut niemand beantworten weil wir nicht wissen, in welche Fonds gewechselt wird.

Zunächst sollte Dir klar sein, dass der Begriff "Wechsel" hier ohnehin fehl am Platze ist. Der von Dir beschriebene Vorgang ist der Verkauf eines Fonds und der Neukauf eines anderen. Da tritt zunächst die steuerliche Folge ein in der Form, dass bisher noch nicht steuerlich erfasste Gewinne nunmehr dem Abgeltungssteuerabzug unterliegen. Das kann den Anleger bei thesaurierenden Fonds mit Auslandssitz -man denke an die vielen in Luxemburg ansässigen Fonds die hierlande vertrieben werden- überraschend und extrem hart treffen. Vom Verkaufserlös bleibt also wesentlich weniger als der Bruttobetrag übrig.

Ob dann beim Neukauf eines Fonds weitere Kosten anfallen und wenn ja, in welcher Höhe, hängt von der Art des erworbenen Fonds ab. Es gibt Fonds ohne Ausgabeaufschlag und solche mit.

Wenn ich allerdings "Filialbank" lese, dann gehe ich mit einiger Sicherheit davon aus, dass überwiegend Fonds mit Ausgabeaufschlag vertrieben werden und der beträgt z.B. bei Aktienfonds 5%. Dieses Geld ist weg und kommt nicht wieder.

Welche Kosten entstehen, steht in den AGB der Bank, oder in dem Depotvertrag, der geschlossen wurde.

Von Zeit zu Zeit umzuschichten kann schon von Vorteil sein. Es gbt verschiedene Gebührenmodelle.

Da hilft nur erkundigen und vergleichen.

Bei Filialbanken ist es immer noch üblich, dass bei Käufen wie bei Fondstäuschen Ausgabeaufschläge erhoben werden und zwar in voller Höhe von drei bis fünf Prozent.

Ebenso üblich ist es dort für Berater, die Umsatzvorgaben dadurch zu erreichen, dass bestehenden Kunden - jedenfalls nach Kosten - unsinnige Umschichtungen vorgeschlagen werden.

Ich vermute also, dass es um keine Vermögensverwaltung geht, sondern das Depot eben "betreut" wird und wenn der Berater einen neuen Fonds verkaufen oder mehr Umsatz machen soll die Bestandskunden durchgeht und ihnen Umschichtungen empfiehlt.

Ein genereller Verzicht auf Ausgabeaufschlag bei Umschichtungen ist mir nur bei Honorarberatern oder Vermögensverwaltern (die aber zusätzlich Geld kosten und steuerlich leider benachteiligt sind) oder bei auf offene Fonds spezialisierten Anlageberatern bekannt.

Der Rentner sollte also darauf achten, dass Umschichtungen eher selten zu seinem Vorteil sind (der Berater kennt die Zukunft nicht) und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist der Wechsel jeweils mit hohen Kosten verbunden.

Einrichtung Fondssparplan - Kapital Plus als Kern?!

Habe vor mir mit jetzt Mitte 20 mal langsam ein Fondsportfolio zusammenzustellen. Stück für Stück habe ich mich nun belesen und mir meine eigenen Vorstellungen gemacht. Ich möchte gerne Fonds monatlich besparen und habe mir schon viele davon angeschaut und mich über diverse Produkte informiert. Als Depotbasis habe ich mich auf den Kapital Plus von der Allianz versteift. Ich möchte diesen gerne mit 75 Euro im Monat besparen. Diesen würde ich ohne Ausgabeaufschlag erhalten. Zu den 75 Euro sollen dann noch weitere Investments folgen. Habe noch vor einen internationalen Aktienfonds, nen europäischen Aktienfonds, nen internationalen Mischfonds sowie nen Fonds für Schwellenländer mit einzubauen. Mag dann in der Summe 250 Euro im Monat in diese Fonds investieren. Darüber muss ich mir jedoch noch Gedanken machen.

Hat jemand Erfahrungen mit diesem Fonds? Ist dies ein gutes Basisinvestment? Der Fonds ist ausschüttend - gibt es Vorteile gegenüber thesaurierenden Fonds? Ich finde den Gedanken von regelmäßigen "Erträgen" eigentlich nicht übel. Macht es dann Sinn sich nur Fonds mit ausschüttenden Produkten zu suchen oder wie verhält sich das? Habt ihr Alternativen für ein gutes Basisinvestment?

Hoffe meine Vielzahl an Fragen sind verständlich und ich bedanke mich vorher schon mal für zahlreiche hoffentlich hilfreiche Antworten!

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250 Euro im Monat zum Fondssparen verfügbar

Hallo und schönes Wochenende wünsche ich :-) , ich bin jetzt Anfang 20, habe eine gut bezahlte Festanstellung , versicherungstechnisch habe ich mit einem Makler zusammen mein Leben abgesichert und nun habe ich neben dem Geld was ich mir so auf mein Tagesgeldkonto lege noch um die 250 Euro im Monat zur Verfügung auf die ich locker verzichten kann um sie zur Seite zu legen ohne Einschränkungen in meinem hinnehmen zu müssen. Deshalb habe ich vor per Sparplan in ca 5 Fonds zu investieren um langfristig Vermögen aufzubauen. Meine Hausbank comdirect bietet da so wie ich finde viele Möglichkeiten an. Diese gilt es nun zu erforschen. Da ich langfristig anlegen möchte habe ich vor einen ruhig hohen bis sehr hohen Aktienanteil zu nehmen. Da ich auf die monatliche Summe nicht angewiesen bin machen mir auch deutliche Verluste zwischendurch nichts aus... Allerdings befinde ich mich noch in der Lernphase...habe mir Bücher bestellt und lese mich jetzt viel ein. Meine Frage ist allerdings nun: Aus welchen Anlageklassen/Fondsarten ein Portfolio zusammen stellen bzw wie könnte die Verteilung aussehen mit 5 Fonds? Da ich steuerlich schon mal unbewusst auffällig geworden bin bevorzuge ich die ausschüttende Fondsvariante. Ich mag einfach nicht nochmal das Risiko eingehen auch wenns nicht bewusst wäre einen solchen Konflikt ausgesetzt zu sein. Was haltet ihr von Dividendenfonds wie zb den Fidelity Global Dividend Fund A1JSY0 als globale Aktienanlage bzw. den JPM Global Income Fund A0RBX2 als internationalen Mischfonds? Wie könnte eine solide Basis in einem Depot aussehen? Dann hätte ich noch eine Frage zu Emerging bzw Frontier Markets - die Frontier Markets sind sozusagen die Vorreiter der Emerging Markets und haben viel Wachstumspotenzial - wie hoch könnte man in diesem Bereich langfristig investiert sein? Emerging Markets Fonds gibt es viele...bei Comdirect finde ich leider keine Frontier Markets per Sparplan im Selector...oder können Emerging Markets Fonds auch in Frontier investieren? So, ich danke fürs Lesen und bedanke mich schon mal für die hoffentlich holfreichen Antworten.

Danke

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Beitragsdepot für fondsgebundene Rentenversicherung mit Rentenbeginn nach der Ansparphase

Hallo, noch eine Frage: Ich habe ein "Beitragsdepot für fondsgebundene Rentenversicherung mit Rentenbeginn nach der Ansparphase" bei der AachenMünchener abgeschlossen. Aus diesem Depot wird monatlich Geld genommen und für das Alter, so wurde es mir gesagt, angelegt. Dafür erhalte ich auf dem Depot einen recht guten Zinsertrag. Sinn und Zweck der Sache war eine Ansparung für eine spätere Investition, da der Zinssatz bei Banken ja momentan mehr als gering ist. Mir wurde versichert, das Geld könne man zu 90 %, nach zwei Jahren, ausgezahlt bekommen und tut nebenbei noch was für das Alter.

Im Internet hab ich dazu nicht viel gefunden. Ich habe jetzt Angst, das Geld wird komplett für die Rente eingezahlt und ich komme erst wieder an das Geld, wenn ich in die Rente eintrete.

Ich hoffe jemand kann mir helfen. Vielen Dank im Voraus!! Grüße

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