baV kündigen? Kosten der baV?

3 Antworten

Kündigen?

Geht nicht (§§ 2 ff BetrAVG).

Beitragsfrei/ruhend stellen

bingo!

Ist es ein "teurer" Vertrag würde ich zur Kündigung plädieren und ggf. später noch mal einen anderen Vertrag abschließen.

Wenn es denn möglich wäre, wäre dies dennoch nicht clever. Denn ein Neuvertrag bedeutet

  1. höheres Einstiegsalter (Vermögen = Zeit x Geld)
  2. andere rechtliche Bestimmungen (Höchstrechnungszins, sofern nicht fondsgebunden)
  3. neue Abschlusskosten (der Altvertrag ist raus aus der Stornohaftung)
Was passiert mit dem Kapital (ca. 5500€) wenn der Vertrag beitragsfrei gestellt wir? Wird es weiter "verzinst"`?

Sofern der Vertrag im klassischen Überschussmodell gestaltet wurde ja. Allgemein gesagt erst ist weiter an der Kapitalentwicklung beteiligt.

Danke für die Antwort.

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Die günstigste Variante ist die Beitragsfreistellung, die kann dann später wenn sie wieder eigenes Einkommen hat wieder aufgehoben werden.

Danke!

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Die Tochter kann den Vertrag selbst nicht kündigen, da sie nur die Versicherte Person ist. Der Versicherungsnehmer ist bei einer betrieblichen Altersversorgung immer der AG.

Die Versicherung kann auf Wunsch vom AG beitragsfrei gestellt werden oder wenn die Tochter studiert von ihr selbst privat weitergeführt werden. Dann muss aber ein Versicherungsnehmerwechsel geschehen. Das ist ganz wichtig wegen der Krankenversicherungsbeiträge in der Rentenphase. Denn nur für die Zeit in der der AG VN war ist dann auch KV-Beitrag zu zahlen.

Kündigen wird nicht gehen, da es sich um einen Vertrag der betrieblichen Altersvorsorge handelt. Ob man die Versicherung solange wie das Studium dauert betragsfrei stellen kann, sollte mit der Versicherung geklärt werden. Die Kosten pro Monat kommen mir sehr hoch vor. Dies sollte noch mal verifiziert werden.

Danke für die Antwort.

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Unter welchen Bedingungen kann man eine Direktversicherung (BAV) vorzeitig auflösen?

Moin moin,

Folgender Fall: Ich bin seit August 2009 über meinen Arbeitgeber versichert (Direktversicherung als BAV). In den ersten 5 Jahren zahle ich durch Entgeltumwandlung 1/3 der Beiträge und der AG 2/3, danach der AG alles. Bis jetzt habe ich ca. 1.800,- € eingezahlt. Die erreichte jährliche Rentenanwartschaft betrug zum 31.12.11 ca. 1.813 €.

Ich möchte nun einen möglichst hohen Betrag aus der Direktversicherung mir so schnell wie möglich auszahlen lassen und die Versicherung am liebsten auflösen, mindestens aber ruhend stellen.

Ich habe dazu schon mit dem Versicherer telefoniert. Doch dort will man mir keine Auskünfte erteilen, sondern redet sich raus (wäre eigentlich einen eigenen Beitrag hier im Forum wert ;-).

In den Versicherungsbedingungen steht, man könne die Versicherung in eine beitragsfreie umwandeln. Außerdem steht dort: "Die Rückzahlung der Beiträge können Sie nicht verlangen". Meine Frage ist: Gibt es doch eine Möglichkeit, mir zumindest den Eigenanteil auszahlen zu lassen? Wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage?

Für hilfreiche Antworten bedanke ich mich schon im Voraus.

p.s.: Ich bin eder verschuldet noch droht mir eine Kündigung. Also Bitte keine allgemeinen Diskussionen oder Belehrungen über die Sinnhaftigkeit der BAV und das Solidarsystem als solches.

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Einseitige Abfindung bAV durch Arbeitgeber und Berechnung von Kleinstbetragsanwartschaften?

Liebes Forum,

wende mich an euch Experten, da ich nicht ganz durchblicke.


Ausgangssitutation:

Arbeitnehmer bespart durch Entgeltumwandlung (i.d.Fall § 3, Nr. 63 EStG) zwei Pensionskassenverträge.

In den AVB der PK ist festgelegt, dass ein Rückkaufswert bei Kündigung nur dann zur Auszahlung kommen kann, wenn die beitragsfreie Rentenanwartschaft kleiner als 20 Euro ist.

Der erste Vertrag ist aktuell mit der beitragsfreien Anwartschaft ein ganzes Stück über der gesetzlichen Grenze für die Kleinstbetragsrente, der andere Vertrag weist aktuell eine beitragsfreie Anwartschaft von nicht ganz 21 Euro auf (hat also nach AVB keinen Rückkaufswert mehr).

a) Ist eine einseitige Abfindung des zweiten bAV-Vertrags durch den AG überhaupt möglich?

Zwar ist bei dem „Mini-Vertrag“ die Kleinstbetragsgrenze bei weitem unterschritten, aber nach den AVB (und auch nach dem Versicherungsschein) gibt’s den Rückkaufswert ja nur wenn Anwartschaft < 20 Euro.


b) Werden zur Berechnung der „Kleinstbetragsanwartschaft“ nicht alle bei einem Versicherungsunternehmen bestehend Verträge zusammengezählt?


Komme da nicht mit. Vielleicht weiß das einer von euch.

Gruß,

Zipper



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betrieblich Altersvorsorge zu einem Mini Job

Hallo, bis zu welcher Höhe kann ein Mini Jober eine betriebliche Altersvorsorge abschließen?

Da es sich bei dem Mini Job um die zweite Tätigkeit handelt, ist eh nur die Unterstützungskasse möglich. Ist hier eine Arbeitgeber finanzierte U-Kasse mit 250 Euro monatlich möglich oder geht das zu Lasten des Mini Jobs.

Vielen Dank für Eure Hilfe Damian

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Muss JEDER Arbeitgeber seinen Angestellten eine betriebliche Altersvorsorge anbieten?

Oder darf sich auch eine Arbeitgeber gegen eine Entgeltumwandlung quer stellen?

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Mein Arbeitgeber hat Honorarberater bezahlt um uns eine bAV anzubieten. Nun können wir eine baV abschließen mit einem Honoraratrif, ist das gut?

Hallo, mein Arbeitsgeber hat Honorarberater bezahlt und in die Firma eingeladen. Nun können wir eine bAV abschließen zu einem Honorartarif, was wohl viel besser ist als ein Vertrag zum Provisionstarif. Mein Arbeitgeber wird allerdings kein Geld in die bAV zuzahlen, sondern es handelt sich um eine reine Entgeltumwanldung meines Bruttolohns.

Die bAV wird anscheinend nur empfohlen, wenn der Arbeitgeber etwas hinzuzahlt. Die Beraterin sieht das eigentlich auch so, allerdings empfiehlt sie diese bAV trotzdem, da wir durch das bezahlen der Berater diesen tollen Honorartarif bekommen und sich so mein Arbeitgeber ja indirekt an den Kosten beteiligt (wir sparen quasi die Provision).

Kennt sich jemand damit aus und kann mit weiterhelfen. Ich würde ja gerne Vorsorgen, aber will keine sinnlosen/nachteiligen Verträge abschließen.

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Kann ich meine BAV kündigen und mir den Rückkaufswert auszahlen lassen?

Guten Tag, ich brauche bitte einen Rat von Versicherungsfachleuten zu meiner BAV. Ich bin 61 Jahre alt und erhalte seit 2010 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung.
Meine BAV (Gehaltsumwandlung) läuft seit 2002 und wurde in 2004, nach meinem Beschäftigungsende, auf mich übertragen und auch von mir beitragsfrei gestellt. Als Rentenzahlungsbeginn ist der 1.11.2020 vorgesehen. Kann ich jetzt schon meine BAV kündigen und mir den Rückkaufswert auszahlen lassen ?

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