Mir wurden von meiner spanischen Bank für eine SEPA-Überweisung (100000.- €) 200.- € berechnet, ist das ok?

3 Antworten

Das kann Dir hier niemand sagen. Wir kennen die Gebühren Deiner Bank in Spanien nicht. Entgegen verbreiteter Meinung sind Sepa-Überweisungen nämlich nicht kostenlos. Es dürfen nur bei Sepa-Überweisungen in ein anderes Land des Sepa-Raums nicht höhrere Gebühren berechnet werden als für Überweisungen innerhalb des Landes. Es kann gut sein, daß Deine Bank eine Umsatzkommission berechnet und zwar von 0,2%. Dann käme man nämlich auf genau diesen Betrag.

Lies Dir das einmal durch:

http://www.spanieninfo.biz/de/leben-in-spanien/banken-bankueberweisungen-in-europa.html

Es fällt auf, dass die Limitierung der Kosten innerhalb der EU für Beträge bis maximal 12.500.- Euro gilt. Diese Grenze wurde zwischenzeitlich auf 50.000.- Euro angehoben.

Ganz offensichtlich gilt diese EU-Verordnung aber nicht bei einer Überweisung von 100.000.- Euro. Da hätte man sich wohl vorher einmal schlau machen und zwei Überweisungen à 50.000.- Euro vornehmen sollen.

Der angegeben Artikel sieht schon zeimlich alt aus - da wird von 2003 wie in der Zukunft geschrieben ... "ab 01.Juli 2003", auch die zitierte EU-Verordnung 2560/2001 wurde durch 924/2009 aktualisert. Fakt bleibt aber: Preisverodnung schreibt nur gleiche Gebühren Ausland wie Inland (unter den Bedingungen EUR, BIC, IBAN, SHA, Betragsgrenze) vor ... siehe Antwort von privatier59

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Seit der Einführung von IBAN und BIC ist mit dieser EU-weiten Konto- / Bankleitzahl  länderübergreifend eine elektronische Überweisung möglich. 

Die Europäische Union schreibt vor, dass eine Überweisung im EU Raum nicht mehr als eine nationale Überweisung kosten darf.

Also würde ich es an Deiner Stelle nicht einfach so hinnehmen und versuchen, einen Teil des Geldes zurück zu bekommen.

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