Immobilienfinanzierung bzw. Baufinanzierung. Doch keine Zusage der Bank. Was tun?

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Sowas kommt leider vor. Das liegt daran, dass die Bankberater in allen Filialen (egal wie groß) keine Kompetenzen mehr haben eine Kreditentscheidung zu treffen. Ihr Antrag geht immer von der Filiale in das „Finanzierungscenter“, die „Marktfolgeabteilung“ usw. Dort sitzt dann jemand, der Sie persönlich gar nicht kennt. Dort wird auch das Objekt bewertet und offenbar ist man zu dem Schluß gekommen, dass der Wert nicht ausreicht. Das heißt hier aber sicher nicht, dass das Haus wenig wert ist. In Ihrem Fall bin ich mir sicher, dass Sie relativ wenig Eigenkapital mitbringen. Dadurch dürfte die Beleihung (Verhältnis von Objektwert zu Darlehenshöhe) die Maximalgrenze überschritten haben. Bedenken Sie, daß z.B. Renovierungsarbeiten, die Sie finanzieren müssen, nicht als werterhöhend angesetzt werden, wie z.B. echte Modernisierungsmaßnahmen wie z.B. neue Fenster, neue Heizung etc. Ich tippte mal, dass Sie bei einer Volks- oder Raiffeisenbank waren. Häufig wird´s da problematisch, wenn die Beleihung über 80% ist und das Einkommen nicht top. Die mündliche Zusage ist übrigens nichts Wert – fangen Sie da mal das Prozessieren an :) Es ist nur von dem Bankberater ein ungehöriges Verhalten, wenn er Ihnen zusagt, obwohl er genau weiß, dass er gar nichts zu sagen hat und die eigentliche Prüfung erst noch stattfindet. Den Notartermin sollten Sie unbedingt erst mal absagen, denn offenbar ist die Finanzierung kein so glatter Fall und was ist, wenn Sie woanders auch keine Finanzierung bekommen? Gehen Sie am besten zu einem unabhängigen Finanzierungsmakler, der viele Banken im Angebot hat. Damit sparen Sie sich das Abklappern von etlichen Banken.

Den Notariatstermin würde ich vorsichtsheithalber verschieben. Es ist auch zu erwarten, daass andere Banken ebenfalls mit der Zusage zögern werden oder einen höheren Zinssatz verlangen. Ich würde erst einmal das Sanierungskonzept so überarbeiten, dass die Banken keine Zweifel hegen, dass das Objekt entsprechend gegenüber dem Kaufpreis an Wert gewinnt. Dann sollte auch die Finanzierung zu vernünftigen Zinsen mit anderen Geldinstituten möglich sein. Aus Deiner Frage geht auch nicht hervor, wie hoch Dein Eigenkapitalanteil ist. Vielleicht solltest Du auch hier etwas nachbessern. Solange Du keine schriftliche Zusage von der Bank hattest, kann die Bank sich auch anders entscheiden. Das ist nicht schön, kommt aber vor. Und von Deinem Beratungsgespräch existiert sicherlich kein Protokoll.

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Hallo zusammen ich bin zurzeit fast jeden Tag im Inet am recherchieren wie ich mein ausgesuchtes Objekt am besten finanziere, leider komme ich dort nie richtig weiter.

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Mir wurde auch ein Wohnriesterpacket empfohlen welches ich kombinieren könnte, im Bekanntenkreis wurde mir davon aber abgeraten da es billiger wäre eine Hypothek zu nehmen. Die Frage ist nun wie finaziere ich mein Eigenheim am besten.

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Hausfinanzierung mit Partnerin trotz Restschuldbefreiung in der Schufa?

Hallo Community,

gerne möchte ich mit meiner Frau ein Neubau zur Eigennutzung vom Bauträger kaufen. Sie soll der Hauptdarlehensnehmer sein, ich als Ehegatte "nur" mit unterzeichnen und mit bezahlen. Also schon ein gemeinsames vorhaben.

Zusammen haben wir ca. 2900 Euro Nettoeinkommen aus unbefristeten Festanstellungen. Sie hat einen Privatkredit bei Ihrer Bank laufen, der mit der Hausfinanzierung mit abgelöst werden soll. Uns fehlt leider das Eigenkapital zur Finanzierung der Kaufnebenkosten für Notar und Grunderwerbssteuer.

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Bei ersten Beratungsgesprächen wurde uns gesagt, dass eine Finanzierung mit unserer Wunschrate möglich ist. Jetzt hängt man sich an meinem negativen Schufaeintrag auf.

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Kauf einer Eigentumswohnung mit Eigenkapital oder Finanzierung bei Vermietung an eigene Mutter?

Hi,

ich bin ein Student mit kleinem Eigenkapital welches mir mein Vater vererbt hat. Meine Mutter ist Frührentnerin und lebt von 700€ / Monat.

Nun ist es so, dass dieses Geld welches aktuell auf einem Tagesgeldkonto (für absolut keine Zinsen) verstaut ist, dafür verwendet werden soll eine Eigentumswohnung zu kaufen in welche meine Mutter einziehen soll. Die Immobilie ist bereits gefunden und der Kaufpreis von ca. 90.000,- € lässt sich prinzipiell vollständig sofort bezahlen, entspricht jedoch gleichzeitig auch fast dem gesamten, zur Verfügung stehendem Kapital.

Ob und wieviel Miete sie mir dann bezahlt ist offen. Persönlich bin ich im Rahmen eines Werkstudentenjobs während des Studiums finanziell versorgt, wenngleich auch sehr knapp bei Kasse.

Was ist nun die sinnvollste Vorgehensweise in Hinblick auf zukünftige Steuererleichterungen:

Soll ich lieber einen Teil finanzieren, oder den Preis vollständig begleichen? Wie sieht es aus mit Absetzen der Zinsen von Steuern die ich zahle? Wie verhält sich das, wenn ich meiner Mutter die Wohnung übergebe?

Über eine Rückmeldung, oder auch nur Hilfestellung an wen ich mich hiermit wenden kann würde ich mich sehr freuen!

Beste Grüße (:

TL;DR:

  • Werkstudent.
  • Kapital von 100.000 € vererbt bekommen.
  • ETW Kauf für 90.000 €.
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  • Finanzierung?
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